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Umland von Tar Valon – DSC-Wiki

Umland von Tar Valon

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Im RPG

Tar Valon

Hauptartikel: Tar Valon

Karte von Tar Valon
Tar Valon ist ein Stadtstaat östlich des Drachenbergs. Es wurde 98 NZ gegründet und ist ein wichtiger Handelsknoten zwischen den Grenzlanden und den Königreichen im Süden und Westen.

Die Brückendörfer

Am Fuße der sechs Brücken, die nach Tar Valon führen, entstand jeweils ein kleines Brückendorf. In den Trolloc-Kriegen, zu Zeiten Artur Falkenflügels, im Aiel-Krieg und in der Zeit um Tarmon Gai'don wurden diese Dörfer immer wieder nieder gebrannt. Es dauerte jedoch jeweils nicht lange, bis sich erneut Menschen dort ansiedelten. Die sechs Brückendörfer sind

  • Alindaer (im Südwesten),
  • Daghain (im Osten),
  • Darein (im Westen),
  • Jualdhe (im Nordwesten),
  • Luagde (im Nordosten) und
  • Osenrein (im Südosten).

Seit dem Vorrücken der Fäule im 5. Jahrhundert NTG ist das Umland von Tar Valon jedoch weniger sicher. Als 500 NTG der Angriff der Trollocs auf Tar Valon erfolgte, wurden die Dörfer erneut zerstört. In den letzten Jahren begann daher die Dörfer leicht zu befestigen (Palisaden). Aus Sicherheitsgründen ist, wie in den früheren Grenzlanden, das tragen von Kapuzen verboten, um zu verhindern, dass sich Myrddraal unter der einfachen Bevölkerung verstecken können.

Bauernhöfe im Umland

Damit die Bewirtschaftung des Landes auch mit der nahen Fäule weiterhin gewährleistet ist, traf Tar Valon verschiedene Maßnahmen, um möglichst viele Bauern im Umland zu halten: Da die üblichen vereinzelten Gehöfte eine zu große Angriffsfläche bieten, haben sich die Landwirte mit ihren Familien zu kleinen Siedlungen zusammengeschlossen. Diese sind mit einem Palisadenzaun befestigt und es wurde beim Bau darauf geachtet, möglichst wenig brennbare Materialien zu verwenden.

Weiterhin steht es jedem Siedler offen, bei der Stadtwache den rudimentären Umgang mit Waffen zu erlernen, sowie die entsprechende Ausrüstung zu vergünstigten Preisen zu erwerben, denn wehrhafte Bauern haben so zumindest die Chance bei einem Angriff auszuharren, bis Verstärkung eintrifft.

Als weitere Sicherheitsmaßnahme patrouillieren die Stadtwache und Truppen aus den Grenzfesten regelmäßig das Hinterland. Als erste Verteidigungslinie gegen die Fäule existieren die Grenzfestungen.

Neben dem wirtschaftlichen Faktor (es ist günstiger das umliegende Land bewirtschaften zu lassen, als alle Lebensmittel zu importieren) rekrutieren sowohl die Stadtwache, als auch die Grenzfesten immer wieder junge Männer und Frauen aus der Landbevölkerung.


Grenzfesten

Karte vom Umland von Tar Valon um 500 NTG mit den Grenzfesten und der Grenze zur Fäule

Bau der Festungen

Um 430 NTG begann man mit der Errichtung von fünf Festungen im Umland von Tar Valon, um der Bedrohung durch den Schatten zu begegnen. Die Festungen wurden an strategisch wichtigen Punkten positioniert: Tar Kandor an der Straße nach Maradon nahe den Schwarzen Hügeln, Tar Erinin an der Straße nach Chachin, Tar Arafel an der Straße nach Shol Arbella und Tar Shienar an der Straße nach Fal Moran, jeweils bei den Fähren über den Erinin und schließlich Tar Aiel im Osten nahe Brudermörders Dolch.

Die Hauptphase des Baus dauerte bis ca. 450 NTG. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich die Fäule bereits weit nach Süden ausgebreitet, Maradon und später auch die anderen Hauptstädte der Grenzlande waren bereits von der Fäule verschlungen. Um 480 NTG hatte sich die Fäule bis an die Nordufer des Erinin ausgebreitet und lag damit direkt vor den Grenzfesten. Dort konnte die Ausbreitung der Fäule bis heute gestoppt werden.

Ausstattung

Die fünf mächtigen Bollwerke sind reich ausgestattet, um Tar Valon vor dem Schatten zu schützen. Wie auch schon in den Grenzlanden üblich, wurde das Land auf mehreren hundert Schritt gerodet, um eine freie Schussfläche zu haben. Jede Festung ist mit einem stachelbewehrten Graben umgeben und kann im Verteidigungsfall außerdem auf kochendes Pech und Katapulte zurückgreifen. Über Spiegel und Kohlefeuer können Tag und Nacht Verstärkungstrupps von den anderen Festungen angefordert werden. Innerhalb der Festungen übermittelt je eine kleine Militärkapelle die Befehle: neben dem Verteidigungsfall werden von ihr aber auch ganz alltägliche Dinge geregelt - wie etwa die Essensausgabe oder der Wachwechsel.

Jede der Festungen beschäftigt zudem viele Zivilisten - Köche, Waffen- Huf- und Rüstungsschmiede, Bogner, Pfeilmacher und Belagerungswaffeningenieure sind nur einige davon. Sie sorgen für einen reibungslosen Ablauf im Hintergrund und gewährleisten, dass die Festungen lediglich auf regelmäßige Rohstofflieferungen angewiesen sind. Mit eigenen Brunnen und Vorräten können sie außerdem eine Weile auf sich allein gestellt bleiben.

Aes Sedai im Dienste der Festungen

Die Festungen beherbergen nicht nur Soldaten und Gaidin und Gaidar aus der Weißen Burg. Auch fortgeschrittene Aethan üben hier unter realen Bedingungen und die Grüne Ajah ist als traditionelle Kampfajah stark vertreten.

Jede Grenzfeste hat Kommandanten aus den Reihen der Aes Sedai, wobei ebenfalls häufig Grüne Aes Sedai in dieser Position zu finden sind. Der Kommandant ist während seiner Dienstzeit für alle Abläufe und Entscheidungen letztverantwortlich. Jede Feste hat mehrere Personen in dieser Position, die sich turnusmäßig (ein Turnus dauert für gewöhnlich ein halbes Jahr) abwechseln.

Die Kommandanten durchlaufen eine intensive militärische Ausbildung und verfügen zusätzlich über ein Stab an Offizieren, die ihnen beratend zur Seite stehen. Für diese Stäbe werden oft Personen aus den Reihen der Truppen der Grenzfesten selbst, der Stadt- und Burgwache von Tar Valon, aber auch aus den Reihen der Jünglinge und Behüter, gestellt.

Dienst in den Grenzfesten versehen aber nicht nur Grüne Aes Sedai. Jede Ajah ist verpflichtet für jeden Turnus eine gewisse Anzahl an Aes Sedai zum Dienst zu melden, wobei sich vor allem Freiwillige dafür melden. In manchen Ajahs werden auch Aes Sedai von ihren Sitzenden oder den Anführern der Ajahs in den Dienst geschickt, wobei nicht selten auch während eines Turnus durchgetauscht wird. Zudem hat man auch schon von Aes Sedai gehört, die zum Strafdienst an die Festen abgeschoben wurden.

Die Zahl der Aes Sedai in den Grenzfesten variiert. Um schwere Verletzungen optimal versorgen zu können, sind immer Aes Sedai Heiler anwesend und es wird darauf geachtet, dass immer zumindest jemand, der stark genug für Wegtore ist, im Dienst steht.

Liste wichtiger Personen

  • Padrim Geranadi, Aes Sedai der Grünen Ajah, einer der Kommandanten von Tar Erinin
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