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Ta'Kirinae Nimodo – DSC-Wiki

Ta'Kirinae Nimodo

Aus DSC-Wiki
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Inhaltsverzeichnis

Im RPG

Biographie

Charakter

Dadurch, dass sie seit ihrem 15. Lebensjahren in einer Kriegergemeinschaft gelebt hat hat sie deren Charakterzüge größtenteils übernommen, das heißt sie ist sehr konzentriert, steht zu dem was sie sagt und scheint ihr ganzes Leben dem Kampf gegen das Böse zu widmen. Sie ist sehr verschlossen und ruhig, spricht nicht viel und zieht sich oft von anderen zurück. Unter dieser extrem dicken Schale steckt jedoch immer noch das Herz einer Frau auf der Suche nach Wärme und Freundschaft. Aber genau das hat sie in den letzten Jahren immer mehr versteckt und vergraben.

Aussehen

Sie trägt ihr schwarzes Haar etwas mehr als schulterlang. Durch Kämpfe in der Fäule fehlt ihr bereits die obere Hälfte des linken Ohres, daher fällt ihr Haar dort oft nach vorne und über das Ohr. Sie hat große mandelförmige Augen, als Erbe ihres saldaeanischen Blutanteils sind diese leuchtend grün. Ihre Haut ist sehr hell, ähnlich einer Cairhienin, jedoch mit einem leichten Stich ins gelbliche. Ein geübter Beobachter kann anhand der ausgeprägten Form der Augen und der Hautfarbe erkennen, dass ihre Vorfahren Seanchan waren. Trotz der langen Jahre des Kampfes am Rande der Fäule hat sich ihr Haut die Glätte ihrer Jugend erhalten. Im Gegenteil zu anderen Nachkommen der Seanchan Siedler ist sie von recht feiner Gestalt, wirkt beinahe zerbrechlich, jedoch wohnt ihr eine Zähigkeit und gleichzeitige Behändigkeit inne die, zusammen mit ihren Augen, nur durch eine teils Saldaeanische Abstammung zu begründen ist.

Stärken

  • Im jahrelangen Umgang mit dem Bogen hat sich Ta'Kirinae eine unglaubliche innere Ruhe und Konzentration angeeignet. Das ganze wurde noch dadurch verfeinert, dass sie mit ihrem Pferd eine so tiefe Bindung aufbauen kann, dass sie völlig mit den Bewegungen des Tieres mitfließt und so auch im vollen Galopp noch extrem gut schießen kann.
  • Eine weitere Stärke ist, dass sie sich von Rückschlaegen kaum beeinflussen lässt. Es hebt sie nicht aus der Bahn sondern sie betrachtet es als den besten Weg etwas zu lernen.
  • Sie macht den selben Fehler nie zweimal (es sei denn es geht um Strategie und Taktik, da könnte das mal passieren).

Schwächen

  • Sie kann nicht oder nur schwer aufgeben. Wenn sie sich ein Ziel setzt versteift sie sich meist extrem darauf dieses Ziel zu erreichen, dass sie alles andere außen vor lässt und ignoriert.
  • Sie kann nur ganz schwer tiefergehende soziale Bindungen aufbauen. Im Kampf gegen die Fäule sterben so viele, dass es einen nur beeinträchtigen würde, würde man Freunde verlieren. Diese Lebensweise lässt sich nur ganz schwer wieder überwinden.
  • Sie hat nur durchschnittliches Verständnis für Taktik und Strategie.

Geschichte

Es war ein eisiger Wintermorgen, das kleine Dorf lag noch ganz still in der Senke zwischen den Hügeln im Nebel. Aus den Schornsteinen der Häuser stieg Rauch auf, kräuselte sich leicht und löste sich langsam auf. Die Sonne lugte gerade über die Hügelkuppen und beschien den frischen Schnee, der in der Nacht gefallen war. Wie eine dicke weiße Decke lag er auf der Straße, den Dächern und Wiesen. Die niedrigen Steinmauern, die die Felder unterteilten waren fast vollständig überschneit, an einigen Stellen ließ nur noch die sanfte Erhebung der geschlossenen Schneedecke erahnen, dass dort überhaupt etwas war.

Nur eine Spur zog sich durch die Straße. Sie begann zwei Häuser vom Gasthaus entfernt, wand sich von dort aus über den Dorfplatz, um den Mittwinterbaum herum, der dort noch stand, und weiter die Straße nach Süden hinab. An verschneiten Gärten vorbei endete sie an einem kleinen Häuschen aus grauen Feldsteinen, unter der dicken weißen Decke waren die Konturen eines Strohdaches zu erkennen.

Von diesem Haus war die ganze Nacht hindurch Rauch aufgestiegen und ein kleines Fenster war die ganze Nacht erleuchtet gewesen.

Plötzlich begann der Hund des Nachbarhauses zu bellen und, vermutlich dadurch geweckt, schallte der erste Hahnenschrei durch das kleine Dorf.

So kehrte Leben ein, Fenster wurden geöffnet, Betten geschüttelt und der fast versiegte Rauchfaden der meisten Häuser wuchs wieder, als die Frauen das Wasser für den Morgentee erhitzten. Nur in dem kleinen Haus mit dem Strohdach regte sich nicht viel. Die Fenster blieben geschlossen und der Rauch veränderte sich auch nicht merklich.

Nach dem Frühstück kamen die Männer und Jungen aus den Häusern, in Pelzjacken gewickelt, und begannen die Wege und die Straße einigermaßen vom Schnee zu befreien. Zwei größere Gruppen holten Pferde aus den Ställen, schulterten Äxte und zogen in den Wald.

Erst jetzt öffnete sich der erste Fensterladen des kleinen Häuschens und ließ ein übernächtigtes aber vor Stolz leuchtendes Männergesicht sichtbar werden. Der Nachbar, dessen Hund das Dorf geweckt hatte, hielt mit der Schaufel in der Hand inne und sah hinüber. Der Mann am Fenster nickte aufgeregt und sagte ein paar Worte. Bald verbreitete sich die frohe Neuigkeit: "Jaroc und Talina haben ein Mädchen. Mit einer kräftigen Stimme. Sie hat Dorans Hund geweckt..." und die wildesten Spekulationen kamen auf: "Bestimmt hat sie das dunkle Haar ihrer Mutter.", "Ich denke eher, sie wird Jarocs hellbraune Haare haben." oder auch "Ich hab gehört, Jarocs Cousin hat hellblonde Haare, das kommt bei der kleinen bestimmt auch durch." Ein weitere Diskussionspunkt war das Gesicht. "Die abstehenden Ohren und Jarocs kleine runde Äuglein." oder auch "Talinas feinen Mund und die mandelförmigen Augen." Aber über eines schien sich das ganze Dorf einig zu sein: "Sie wird grüne Augen haben. Alle Nimodo Mädchen haben grüne Augen – schon seit Generationen..." Und die Frauen zerbrachen sich natürlich den Kopf über Namen. Von Alanna bis Zarine war nahezu alles im Gespräch, was jemals von hier bis Arad Doman gehört wurde.

Traditionsgemäß kam am Nachmittag die Frau des Bürgermeisters zu Besuch bei den frisch gebackenen Eltern und überbrachte die Glückwünsche des Dorfes. Sie sprach ein wenig mit den Eltern und bekam den Namen des Kindes gesagt. Danach ging sie, ohne ein Wort zu sagen, wie es der Brauch war, nach Hause und buk einen Laib Süßbrot in dessen Boden der Name des Kindes hineingegraben wurde, indem man den Laib auf dem aus biegsamem Metall gebildeten Schriftzug in den Ofen legte. Erst wenn dieses Brot zu gleichen Hälften der Mutter und dem Vater übergeben war, durfte der Name ausgesprochen werden.

Und so erfuhr das Dorf am Abend, wie das Mädchen heißen sollte: Ta'Kirinae.

Am nächsten Abend begann dann die Feier. Im Gasthaus wurden die Öfen angeheizt und die Frauen des Dorfes backten Kuchen und Kekse, plünderten die Vorratsräume und bereiteten ein Festgelage vor. Auch wenn es bedeutete, den Rest des Winters nur wenig zu essen, eine Geburt so nah bei Mittwinter wurde immer ausgelassen gefeiert, da stand das Dorf zusammen.

Ta'Kirinaes frühe Kindheit verlief unbeschwert. Sie wuchs auf wie alle Kinder im Dorf. Im Sommer spielten sie in den Straßen, umschwärmten lachend Reisende, die durch das Dorf kamen, balgen sich mit den Hunden oder kletterten in den Obstbäumen umher.

Als sie älter wurden fingen die Mädchen an, den Jungs hinterherzuschauen. Sie wurden ruhiger, zogen sich in ihre eigenen Gruppen zurück und tratschten. Ta'Kirinae fühlte sich irgendwie bei den Jungen wohler. Wann immer sie irgendetwas unternahmen, Ta'Kirinae war eine der ersten. Sie konnte besser klettern als die meisten Jungs, war immer als erste in der Baumkrone und im Winter immer als erste auf dem Zugefrorenen Teich, auch wenn sie jedes Jahr mindestens einmal einbrach. Ihr Vater zog sie immer lachend damit auf, dass das die Abwehrkräfte des Körpers stärke, während ihre Mutter ihr einen heißen Tee kochte und den Ofen etwas mehr anfachte, damit das Kind es warm hatte.

Trotzdem Ta'Kirinae keine weiteren Geschwister hatte, hatte sie eine wunderbare Kindheit. Zumindest bis die Fäule sich wieder in Bewegung setzte...

Jahr für Jahr schon sich die Fäule wieder weiter nach Süden und trieb die Menschen vor sich her. Die Flüchtlinge hatten kein leichtes Los. Es waren harte Jahre und es wurden jedes Jahr mehr, die flohen. Nirgends wurden sie wirklich herzlich aufgenommen, eher geduldet.

Ta'Kirinaes Familie wollte von Arad Doman nach Andor fliehen. Auf dem Weg nach Baerlon wurden sie in den Nebelbergen von Trollocs überfallen. Ta'Kirinae konnte als einzige entkommen, da sie unter der Leiche ihres Vaters lag, der von einem Myrddraal getötet wurde und das wollten nicht mal die Trollocs mehr fressen.

Zwei Tage lang irrte sie alleine durch die Berge, dann fand sie ein Jäger, der sie zu seiner Kriegergemeinschaft mitnahm. Die alten Grenzländer kümmerten sich um sie wie ein gemeinsames Kind und seitdem sie 15 Jahre alt war war sie regelmäßig mit den Kriegern auf ihren Zügen in Richtung der Fäule dabei. Mit 16 Jahren tötete sie ihren ersten Myrddraal, die Kriegsaxt ist seitdem ihre bevorzugte Nahkampfwaffe.

Nach einem Überfall einer Horde von ca. 250 Trollocs auf ihren Trupp während eines Nachtlagers nördlich von Tar Valon war sie die einzige überlebende und wurde von ihrem Pferd ohnmächtig und im Fieber nach Tar Valon getragen.

Nachdem sie von Aes Sedai geheilt wurde (jedoch selbst die ihr nicht die Axt aus der Hand nehmen konnten) hat sie beschlossen, sich der militärischen Aus- bzw. Weiterbildung der Weißen Burg zu stellen.

Noch heute trägt sie von diesem Überfall eine weiße Stirnlocke und ein rundes helles Mal auf der linken Schulter.

Mit den Jahren der Ausbildung wuchs sie auch weiter in die Burg hinein und wurde in das Leben dort integriert. trotzdem sie sich immer gegen alles sperrte, was über eine Grundausbildung mit dem Schwert hinausging wurde sie nach der Großen Schlacht vor den Leuchtenden Mauern zum Aethan erhoben. Auch wenn sie mit den anderen Rekruten nur einen oberflächlichen Umgang pflegte, wie seinerzeit in der Kriegergemeinschaft, war sie doch ein wenig aufgetaucht. Spätestens als sie Aethan wurde wuchs eine Freundschaft tief hinab. Diese Freundschaft hatte sich schon an ihrem Krankenbett ergeben. Damals war sie noch voller Eifer gewesen und wollte so bald wie möglich wieder hinaus in die Fäule und ihre Kameraden rächen. Die Novizin, die sie damals betreute, hatte einen entscheidenden Anteil daran, dass sie trotzdem in der Burg blieb. Diese Freundschaft vertiefte sich in den Jahren ihrer Ausbildung weiter und auch, wenn sie nur mit normalen Mitteln arbeiten konnte, sagte ihr Choirn später, dass Ta'Kirinaes Anteil an Choirns Vorbereitung zur Erhebungsprüfung zur Aes Sedai ein sehr großer war. Drei Jahre nachdem sie Aethan wurde tauchte auf einmal eine Seanchanische Delegation in Tar Valon auf. Zu genau jener Zeit wurde Ta'Kirinae auch zur Gaidar erhoben und bekam den Auftrag, die Amyrlin auf ihrer Reise nach Seandar zu beraten und zu beschützen.

Der Ausgang dieser Reise ist zum jetzigen Zeitpunkt noch immer ungewiss...

RPGs

Moderiertes RPG

Freies RPG

Ta'Kirinae Nimodo
Avatar TaKirinae.jpg
Rang Gaidar
Alter 25
Herkunft Saldaea
Status aktiv
RPG 500er
Talente
Reitkunst
Bogenmeister
Axtmeister
Kampf
Bevorzugte Waffe zweihändige Kriegsaxt oder Kompositbogen
Strategie 55 aus 100
Technik 85 aus 100
Kraft 70 aus 100
Gesamt: 210 aus 300
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