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Suandin Avarath – DSC-Wiki

Suandin Avarath

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In der Community

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Geschichte

Bünde

Sonstiges

Suandin Avarath
Avatar Suandin Neu.jpg
Titel: Aes Sedai
Ajah: Weiß
Dabei seit: 14. Mai 2007
Aufnahme in die Burg: 06. Juni 2007
Erste Erhebung: 08. September 2007
Zweite Erhebung: 05. Juli 2008
Ehrungen
Forentreffen
FT 2007 Zella FT 2008 Köln FT 2008 Mettmann FT 2008 Wesel

FT 2009 Wittenberge FT 2009 Worms FT 2010 Euratsfeld



Im RPG

Biographie

Charakter

Zwar scheint Suandin auf den ersten Blick eine recht ruhige junge Frau zu sein, aber Nervosität lässt sich sofort daran erkennen, dass sie ständig ihre Hände am Rock abwischt. Wutanfälle sind äußerst selten, aber wenn sie auftreten, dann sind sie heftig. Sie hat die dumme Angewohnheit, selten jemandem in die Augen zu schauen, wenn sie mit ihm oder ihr spricht, auch ist ihr Tonfall meist derselbe, so dass schnell ein Eindruck von Unfreundlichkeit oder gar Arroganz aufkommt. Wenn man sie aber näher kennen lernt und das Eis einmal gebrochen ist, dann sieht man sie auch von ihrer überaus angenehmen Seite. Besonders auffällig ist ihr seanchanischer Akzent.

Aussehen

Suandin ist mit ihren 1,72 m eher durchschnittlich groß, und ihre dunklen grünen Augen blicken sehr häufig nachdenklich drein. Ihr blondes, glattes Haar reicht ihr bis zur Hüfte und umrahmt ein recht schmales Gesicht. Insgesamt ist ihr Körper zwar recht zierlich geraten, aber durch viel Hausarbeit verfügt sie über ein wenig körperliche Kraft.

Stärken

  • ordentlich
  • nachdenklich
  • eine gute Zuhörerin

Schwächen

  • wirkt unfreundlich
  • wird schnell misstrauisch
  • unsicher im Umgang mit Anderen

Geschichte

Suandin stammte aus einer einfachen Familie, die auf einem Hof nahe des Dorfes Tennore wohnte. Dieses Dorf befand sich in der Ebene von Almoth, gerade mal zwei Tagesreisen von der Stadt Falme entfernt. Seanchanische Siedler, die damals vom Hohen Herrn Turak im Zuge der Corenne aufs Land geschickt wurden, hatten Tennore gegründet und auch fünfhundert Jahre nach seiner Gründung existierte dieses Dorf immer noch. Da selten jemand von den sich ansiedelnden Seanchanern eine Frau oder einen Mann aus der einheimischen Bevölkerung heiratete, blieben Tennores Einwohner auch fast ausschließlich seanchanisch. Weil außerdem die Sitten und Bräuche von den Siedlern weiterhin hoch gehalten wurden, damit sie auf dieser Seite des Arythmeeres etwas hatten, woran sie festhalten konnten, blieb Tennore trotz seines Standortes sowohl national als auch ideell seanchanisch.

Suandins Familie selbst wohnt also ein kleines Stückchen östlich von Tennore und züchtet hauptsächlich Schafe sowie Kaf, der nun fünfhundert Jahre nach der Corenne sowohl unter den seanchanischen Nachfahren als auch bei der einheimischen Bevölkerung beliebt ist. Teilweise konnte er sich sogar mit den Sorten aus dem Kaiserreich messen, so dass Kenner auch gerne den Kaf östlich des Arythmeeres kauften anstatt auf den teuren Import zurück zu greifen.

Drei Mal im Jahr, also jedes Mal pünktlich zur Ernte erschienen Händler aus Falme und kauften den Kaf ab; sonst aber passierte in dem Dorf nicht viel. Selbst wenn es anders gewesen wäre – Suandin hätte nie genügend Zeit gehabt, sich damit zu beschäftigen. Als Jüngstes von sechs Geschwistern hatte sie meist alle Hände voll zu tun, mit ihrer Schwester, ihrer Mutter und ihrer Tante zusammen die Hausarbeit zu erledigen und gelegentlich bei der Kafernte zu helfen, während ihre vier Brüder, ihr Vater und ihr Onkel sich um das Vieh und die Aussaat kümmerten. Aus dem Grund hatte noch nie jemand von ihnen ein anderes Dorf gesehen, geschweige denn eine Stadt. Trotz der Tatsache, dass der Haushalt so viele Mitglieder zählte, kamen sie meist ganz gut über die Runden, und immer, wenn die Ernte gut genug war, so dass ein wenig Kaf übrig blieb, wurde er zu besonderen Anlässen getrunken. Besonders gerne erinnerte sie sich an die Momente zurück, wo sie zusammen am langen Esstisch in der Stube saßen und den Kaf auf traditionelle Weise aus henkellosen Tassen tranken, die sie auf den Fingerspitzen balancierten. Oder wenn sie zusammen mit ihrem Vater vor dem warmen Kaminfeuer saß und er versuchte, ihr das Lesen, das Schreiben und die Grundzüge des Rechnens beizubringen; und wie sehr es sie mit Freude erfüllte, wenn sie einen weiteren Satz fehlerfrei geschrieben hatte und er warmherzig lächelte.

Sonst aber gab es nicht viele Momente, an die sie sich gerne erinnerte. Als Jüngste wurde sie häufiger mal Opfer von den Streichen ihrer Geschwister, und da sie kleiner und schmächtiger als sie war, war sie auch selten in der Lage, sich zu wehren. Erst in der Pubertät schoss sie in die Höhe, und selbst da blieb sie selten verschont. Aus dem Grund wurde sie alleine schon dann misstrauisch, wenn sie sah, dass ihre Geschwister die Köpfe zusammen steckten, tuschelten und kicherten. Deswegen brachte sie sich selbst so nach und nach die Fähigkeit bei, ihre Worte von den Lippen abzulesen, so dass sie bald recht früh erfuhr, was drohte und wann.

Eines Abends, als die gesamte Familie zu Abend aß, klopfte es plötzlich an der Tür. Als ihr Vater sie geöffnet hatte, standen zu ihrer Überraschung eine Frau und ein Mann dort, die sich offensichtlich verirrt hatten und wegen des bereits fortgeschrittenen Abends bei ihnen ein Lager für die Nacht suchten. Dieses Pärchen war das seltsamste, was Suandin jemals gesehen hatte: der Mann war zwar klein, bewegte sich aber mit einer unübersehbaren Grazie, und die Frau trug ein Kleid, das sich nie jemand aus dem Dorf hätte leisten können. Doch das Seltsamste an ihr war ihr Alter. Zunächst hielt Suandin sie wegen ihres glatten Gesichts für eine junge Frau, aber die grauen Strähnen in ihren schwarzen Locken sprachen eher für ein hohes Alter. Während ihr Vater sie eintreten ließ und der Dame einen Platz am Feuer anbot, fragte sich Suandin, ob sonst jemandem ihr verwirrend glattes Gesicht aufgefallen war, oder ob alle sich nur an der braunen Seide ergötzten, die sie noch nie in ihrem Leben gesehen hatten. Schließlich stellte die Dame sich als Mereille Ghoran vor; eine Gelehrte, die die seanchanische Kultur in dieser Region erforschen wollte. "Aber was soll es hier schon Besonderes geben?", fragte ihr Vater. "Hier gibt es nicht viel mehr als Kaf und Schafe." "Täuscht Euch da mal nicht", sagte die Fremde und lächelte kurz geheimnisvoll, während sie scheinbar verträumt weitersprach: "Es gibt so viele schöne Sagen in diesem Land." Doch während sie so verträumt wirkte, konnte Suandin sich nicht des Eindrucks erwehren, einen Augenblick lang intensiv gemustert worden zu sein.

Überraschenderweise blieb das fremde Pärchen eine Woche lang, obwohl sie schon längst am nächsten Tag hätten abreisen können. Aber niemand stellte Fragen und alle nahmen ihre Anwesenheit als gegeben, ja, fast sogar als Geschenk hin. Am elften Tag – Suandin saß gerade auf einer Bank vor dem Haus und nähte – trat plötzlich Mereille auf sie zu und setzte sich unvermittelt neben sie. Einen Moment lang herrschte Schweigen, doch dann fragte Mereille sie nach ihrem Namen, welche seanchanischen Feste in den ehemaligen Siedlerdörfern der Region immer noch gefeiert wurde und viele Dinge mehr, so dass ihr bald schwindelig wurde. Zwar beantwortete sie freimütig die Fragen der Frau, doch da war noch diese eine Frage, die ihr auf der Zunge brannte ...

"Darf ich Euch eine Frage stellen?", brachte sie schließlich heraus. "Nur zu." Manchmal wirkte diese Frau plötzlich verwirrend mütterlicher, als sie es von ihrer eigenen Mutter kannte. "Euer Gesicht. Es ist so glatt wie meins. Wie kann das sein bei Eurem Haar ... ?" Da war es wieder, das geheimnisvolle Lächeln. "An einigen Menschen nagt der Zahn der Zeit nicht so sehr." Und bevor Suandin weiterbohren konnte, stellte Mereille ihr eine weitere Frage: "Sage mir, Kind: Ist dir schon jemals etwas passiert, das du dir absolut nicht erklären konntest?" "Nein ...", murmelte Suandin erst zögernd, doch plötzlich erinnerte sie sich, so detailliert, als sei es erst gestern gewesen ...

Zwei Wochen zuvor hatte sie ihren vierzehnten Namenstag gefeiert, und ihr Vater hatte ihr im Zuge ihrer Fortschritte im Lesen und Schreiben ein kleines Büchlein geschenkt, das sie als Tagebuch benutzte. Sie hatte schon einige Seiten voll geschrieben und betrachtete dieses Büchlein als den größten Schatz, den sie jemals besessen hatte. Doch an diesem Nachmittag sah sie wieder, wie ihre ältere Schwester und ihr jüngster Bruder die Köpfe zusammen stecken. Nicht schon wieder. Sie zwang sich aber, möglichst ruhig zu bleiben und unauffällig hinzusehen. Schon einmal hatte sie ihnen von den Lippen ablesen können, was sie vorhatten, so dass sie ihrem letzten Streich entgangen war. "Mal schauen, was sie so in ihrem Tagebuch schreibt", erkannte sie auf den Lippen ihrer Schwester, und plötzlich brannte die Angst in ihrem Körper wie Säure. Dass sie es fanden war das Letzte, was sie wollte. Schnell ging Suandin los und zog ihr Tagebuch unter ihrem Bett hervor. Nur wo sollte sie es verstecken? Sie hielt es in der Hand, überlegte fieberhaft und schaute sich im Raum um. Keine Möglichkeit, es zu verstecken. Aber als sie wieder in ihre Hand blickte, war es verschwunden, und gleichzeitig fühlte sie es in ihrer Hand. Wie konnte das sein ... ?

Mereille hörte genau zu, bis sie zu Ende erzählt hatte und lächelte wieder geheimnisvoll. Dann herrschte Schweigen. "Wisst Ihr vielleicht, was das zu bedeuten hatte?", fragte Suandin schließlich zögernd. Mereille wirkte nachdenklich. "Ja", murmelte sie. "Du hast etwas benutzt, das wir gefaltetes Licht nennen." "Aber was ist es genau?" "Kind, du hast die Eine Macht benutzt. Dieses gefaltete Licht sorgt dafür, dass Gegenstände unsichtbar werden." "Die Eine Macht? Was ist das?" "Sagt dir vielleicht der Begriff Aes Sedai etwas?" Da stockte Suandin der Atem. Mereille war etwas, das früher Marath'Damane genannt wurde, und damals nur als Damane, eine Gefesselte, sein durfte. Obwohl es sie schon lange nicht mehr gab, hatte ihr Vater früher von ihnen erzählt und was sie für das Kaiserreich getan hatten. "Offensichtlich also ja. Das ist gut. Nun warte hier, bis ich mit deinem Vater gesprochen habe." So unvermittelt das Gespräch begonnen hatte, hörte es auch wieder auf. Zwar erfuhr sie nie, was Mereille genau mit ihrem Vater gesprochen hatte, aber nach dem Abendessen zog er sie auf die Seite. "Diese Frau ..." Seine Stimme glich mehr einem heiseren Flüstern als dem sonst sonoren Klang. "Sie sagte mir, dass du bald weg müsstest, nach Tar Valon. Und dass du bald dasselbe vollbringen könntest wie sie." Er wirkte ungläubig. Anscheinend hatte Mereille ihn gehört, denn plötzlich erklang ihre Stimme: "Meister Avarath, wenn sie nicht eine Ausbildung erhält, wird sie vielleicht sterben. Ihr habt mir noch gesagt, dass Ihr für Eure Kinder das Beste wollt, und etwas Besseres gibt es für sie nicht. Das Rad webt, wie das Rad es wünscht." Mereille wandte sich Suandin zu. "Kind, packe deine Sachen. Wir reisen noch vor Sonnenaufgang ab." Suandin schaute ihren Vater an. Einen Augenblick schien er mit sich zu kämpfen, und er begann langsam zu reden: "Tochter, ich weiß nicht, was ich davon halten soll. Die Damane sind zwar schon so lange fort und auch die A'dam existieren seit Tarmon Gai'don nicht mehr. Ich bin ganz offen: mir gefällt der Gedanke nicht, dich mit einer fremden Frau fortgehen zu sehen; erst recht nicht mit einer Ma ... einer Aes Sedai." Er blickte kurz zu ihr hinüber, ob sie seinen Beinaheausrutscher bemerkt hätte, aber als sie ruhig blieb sprach er weiter. "Aber noch weniger gefällt mir der Gedanke, dass du vielleicht sterben könntest. Wie sie schon sagte: Ich wünschte mir schon immer für meine Kinder und Kindeskinder, dass sie es eines Tages besser haben als meine Generation ... und was ist, wenn dies nun deine Chance ist? Selbst wenn sie darin besteht, dass du eine Aes Sedai wirst. Deswegen, Suandin, tue, was sie sagt. Ich lasse dich zwar nicht ohne Trauer ziehen, aber mit meinem Segen."

So begann am nächsten Morgen ihre lange Reise nach Tar Valon, und Suandin hatte, weit weg von ihrer Familie und ihrem gewohnten Leben keine Ahnung, was auf sie zukommen würde. Die Reise verlief insgesamt lang und relativ ereignislos, wenn man mal davon absah, dass Suandin mit großen Augen alles betrachtete, was sie von ihrem alten Leben nicht kannte. Und das war viel: die Städte, die Schenken, die vornehmen Leute, selbst der eher kleine Hafen von Falme und die Schiffe ernteten ihr Erstaunen. Während ihrer Reise erzählte Mereille ihr alles, was sie über das Leben in der Burg wissen musste, aber dennoch blieb die Weiße Burg in Suandins Kopf eher ein abstraktes Gebilde. Als sie schließlich in Tar Valon ankamen, verschlug es ihr den Atem, doch kurz darauf erfolgte auch die Ernüchterung über die strengen Regeln und die harte Arbeit. Es dauerte nicht lange, da bekam sie Heimweh, und die Tatsache, dass sie nur wenige Freunde fand, verbesserte die Situation nicht unbedingt. So nach und nach gewöhnte sie sich jedoch an das Leben in der Burg und die ersten Erfolge im Umgang mit der Einen Macht stellten sich nach einem Jahr Noviziat ein, so dass dies ihre Ablenkung wurde. Dennoch sollte es insgesamt fünf Jahre dauern, bis sie zur Aufgenommenen erhoben wurde.

Nach ihrer Erhebung zur Aufgenommenen stellte sie fest, dass sie sich allmählich veränderte. Längst schrieb sie nicht mehr so viele Briefe nach Hause, konzentrierte sich mehr auf ihre Studien; selbst die Bemühungen der Aes Sedai, ihren seanchanischen Akzent zu tilgen, trugen Früchte, auch wenn er nie ganz verschwand. Streiche erschienen zur Ablenkung schon lange nicht mehr reizvoll, was ihr einen unvorteilhaften Ruf unter den anderen Aufgenommenen einbrachte, allerdings störte sie sich wenig daran. Es erschien ihr unvernünftig, Dinge zu tun, die ihre Studien behinderten.

Nach sechs weiteren Jahren kam schließlich der Tag, an dem sie der Prüfung zur Aes Sedai unterzogen wurde und diese bestand. Als sie am nächsten Tag die Drei Eide schwor, wählte sie die Weiße Ajah. Die Burg war nun endgültig ihr Zuhause geworden und hatte schleichend ihre gesamte Familie ersetzt. Die Belange der Burg betrachtete sie nun als die ihren, und auch die nun eröffnete Möglichkeit, sich wieder den seanchanischen Gebräuchen zuzuwenden, erschien ihr nicht mehr so reizvoll wie noch vor einigen Jahren. Ihre neuen Räumlichkeiten wurden zwar mit einigen wenigen seanchanischen Möbeln eingerichtet und ganz selten trank sie teuren, importierten Kaf, aber es war kaum mehr als eine alte Gewohnheit denn der Wunsch nach Rückbesinnung auf die Wurzeln. Mehr gestattete sie sich auch gar nicht.

Suandin ist mittlerweile seit einigen Jahren Aes Sedai, ihr Gesicht hat aber noch nicht die typische Alterslosigkeit angenommen.

RPGs

Moderiertes RPG

Freies RPG


Suandin Avarath
Avatar Suandin Neu.jpg
Rang Aes Sedai
Alter 37
Herkunft Seanchan
Status aktiv
RPG 500er
Talente
Lippenlesen
Gewebe invertieren
Gefaltenes Licht
Saidar
Geist 72 aus 100
Luft 84 aus 100
Wasser 60 aus 100
Erde 48 aus 100
Feuer 36 aus 100
Gesamt: 300 aus 500
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