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Sodon Artago – DSC-Wiki

Sodon Artago

Aus DSC-Wiki
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Inhaltsverzeichnis

Im RPG

Biographie

Charakter

Sodon ist ein Naturmensch mit bodenständigen Eigenschaften. er liebt die Natur und die Tiere des Waldes. Aber er kennt auch die Schattenseiten des Lebens und weiß daher das Tiere nicht nur Leben bedeuten sondern auch überleben. Eigentlich ist er eher als ruhig einzuschätzen, aber wenn er sich was in Kopf gesetzt hatte blieb er dran bis es erledigt war. Und dann kann er auch laut und aufdringlich sein, wenn es die Sache erfordert. Er weiß meistens nicht so richtig wo er hin will, daher streunte er eigentlich nur durchs Leben und hatte keine klaren Vorstellungen von seiner Zukunft. Seine ungewöhnlichen Begabungen weiß er nutzbringend anzuwenden.

Aussehen

Sodon ist, was das Aussehen betrifft, eher unscheinbar. Er ist kräftig gebaut aber nicht sehr groß, nur ca. 170 cm. Sein langes schwarzes Haar trägt er immer zu einem Zopf gebunden. Das auffälligste an ihn waren seine Augen. Sie waren eigentlich nur weiß in weiß. Und das er überhaupt einen Augapfel hatte konnte man nur am roten Ring um die ansonsten weißen Pupillen erkennen. Das hatte ihn schon immer den Ruf eines Fremden und Andersartigen eingebracht. Viele der Dorfbewohner, die er ab und an besuchte, sahen ihn immer etwas von der Seite an. Sein Umgang mit Menschen ist eher als vorsichtig und zurückhaltend einzuschätzen. Durch sein ungewöhliches Aussehen war er schon immer schnell Anfeindungen ausgesetzt, was ihn vorsichtig und misstrauisch anderen gegenüber werden ließ.

Stärken

Eines seiner besonderen Stärken waren die Orientierung und das Fährtenlesen. Auch konnte er Dinge und Lebewesen schneller und früher wahrnehmen als andere. Das brachte ihm immer schon Vorteile wenn es darum ging Wild aufzuspüren oder Gefahren zu erkennen. Woher er diese Fähigkeiten hatte wusste er nicht. Das er besser sehen konnte schrieb er den ungewöhnlichen Augen zu, aber warum er auch viel besser hörte war Sodon ein Rätsel. Des weiteren war in der Lage, wenn er sich konzentrierte, Feuer aus dem Nichts zu machen. Auch konnte er den Wind für sich einsetzen. Woher er das konnte weiß er nicht. sein Vater sagte immer es habe mit der Macht zutun. Aber damit konnte Sodon nichts anfangen.

Schwächen

Schwächen? Ja Schwächen hatte er auch. Aber die waren eher menschlicher Natur. So war er manchmal ziemlich Aufdringlich wenn er etwas wissen wollte. Auch galt er langhin als stur und ein Dickkopf. Und seine größte Schwäche war seine Ziellosigkeit. Wie schon erwähnt hatte er kein Ziel für sein Leben und so trieb er eben durch die Tage. Was einigen seiner Mitmenschen, allen voran seinen Vater, manchmal zur Verzweiflung brachte.

Geschichte

Sodon wurde in einem abgelegenen Haus in der Nähe der Verschleierten Berge geboren. Das Haus liegt mitten im schönsten und größten Wald West-Andors, ganz in der Nähe zu den Zwei Flüssen. Seine Mutter starb während seine Geburt und so lebte er mit seinem Vater Eron allein. Er wuchs, umgeben von Wald und Wild, als fröhliches und naturbewusstes Kind auf. Sein Vater liebte ihn abgöttich und brachte ihm alles bei, was zum Überleben in der Wildnis notwendig war. Zu anderen Menschen hatten sie wenig Kontakt. Nur wenn es darum ging ihr erlegtes Wild zu verkaufen gingen sie unter Menschen in die umliegenden Dörfer. Eine größere Stadt hatte er noch nie gesehen. Es war ihm aber auch nicht wichtig. Er liebte es im Wald zu jagen oder einfach nur umher zu wandern. Der Bogen und seine Sinne waren seine Waffen. Seine Fähigkeiten waren ihm schon früh bewusst. Und so war es seinem Vater immer ein Bedürfnis ihn bei sich zu haben und seine Talente auszubauen. Er sagte immer das in Sodon Sachen steckte, die ihm zu einem Großen werden lassen. Aber Sodon hielt nichts davon. Er schrieb dieses Gerede einfach einem liebenden Vater zu, der besonders Stolz auf seinen Sohn war. So lebten sie sicher und zufrieden, jedenfalls so sicher wie sie in einem Wald voller Raubtiere und anderer Gefahren sicher sein konnten. Es war zwar ein hartes und entbehrungsreiches Leben, aber sie waren damit glücklich.

Aber dann passierte es. Sodon hatte sich eine Erkältung zu gezogen und die Heilerin aus dem nächstliegenden Dorf verordnete ihm Bettruhe. Da aber sein Vater ein großes Fest in Emondsfelde mit Wild versorgen sollte, ging dieser allein auf die Jagd. Morgens ging er aus dem Haus und sagte seinem Sohn das er bald wieder zurück kommen werde. Sodon war traurig, er wollte so gern mit ihm gehen. Aber die Krankheit hatte ihn geschwächt und so musste er ihn ziehen lassen. Unruhig wartete Sodon auf die Rückkehr seines Vaters. Doch als es schon dunkel wurde und er immer noch nicht da war, machte sich Sodon auf die schwachen Beine um ihn zu suchen. Er stolperte durch die Nacht, in der Hoffnung seinen Vater zu finden. Es war stockdunkel, doch seine Fähigkeiten erlaubten ihn trotzdem alles zu sehen. er lief Richtung der Verschleierten Berge, da er wusste wo das beste Wild zu finden war.

Er war gerade mal eine Stunde gegangen da hörte er ein leichtes Stöhnen und er blieb stehen um zu lauschen. Da war es wieder und er ging in die Richtung des Geräuschs. Nach mehreren hundert Schritten sah er die Quelle. Es war sein Vater. Entsetzt stürtzte er auf ihn zu. "Vater, was ist geschehen. Vater" Angst stand ihm ins Gesicht geschrieben. Es war das erste mal überhaupt das er dieses Gefühl hatte. Er beugte sich über den Verletzten. Er hatte eine tiefe Wunde im Bauch und sein Inneres war zu sehen. "Junge..."'# stöhnte sein Vater als er Sodon erkannte. "... du sollst doch nicht hier sein" die Stimme wurde immer gebrochener. Bald war es nur noch ein Flüstern. Sodon kniete sich nieder, nahm den Kopf des Vaters in beide Hände und legte ihn in seinen Schoß. "Vater, es wird schon wieder" hauchte er vezweifelt und seine Stimme versagte ihren Dienst. Sodon hatte mit den Tränen zu kämpfen. "Es geht zu Ende..." flüsterte Eron. "Geh nach Tar Valon... " sagte er mit versiegender Stimme "Ich bitte dich, Sodon: Geh nach Tar Valon in die Weiße Burg..." die Kraft verließ Eron immer mehr. "Dort wirst Du lernen... Bitte" war das letzte was er noch sprechen konnte. Eron stöhnte noch einmal auf und dann war es still. Nach einigen Sekunden der absoluten Stille halte ein Schrei durch den Wald. "NEIIINN" schrie Sodon seine Trauer hinaus und dann weinte er hemmungslos.

Als alle Tränen versiegt waren und Sodon nur noch Leere in sich spürte begrub er seinen Vater an Ort und Stelle. Nach Stunden langem hocken am Grab raffte er sich auf und schlich schwankend, erschöpft von der Krankheit und der Trauer, zurück zum Haus. Die Leere in ihn und im Haus erschlug ihn. So nahm er seinen Bogen und einige Kleidung und zog sich zurück in den Wald. Er wollte nur weit weg und allein sein. So streifte er Tage lang durch die Wälder West-Andors. Lebte von dem was er erlegte und schlief im Schoß des Waldes. Doch dann erinnerte er sich an die letzten Worte seines Vaters. "Geh nach Tar Valon in die Weiße Burg". Seine Trauer hatte einer gewissen Gleichgültigkeit Platz gemacht. Viel schlimmer als hier kann es ja nicht werden dachte er sich und machte sich auf den Weg. Es war ein langer und mühseliger Weg. Und er hatte vielen Anfeindungen zu trotzen. Denn für die Menschen denen er begegnete war er wie ein Untier. Sie sahen in ihn sogar eine Kreatur des Dunklen Königs. Von dem er noch nicht viel gehört hatte. Nur Eron hatte ab und an davon erzählt, aber Sodon hatte es immer als Gute Nacht-Märchen abgetan. Aber er kam in Tar Valon an und war zu tiefst beeindruckt von den vielen und prachtvollen Bauten. Und so beschloss er erstmal hier zu bleiben und dem letzten Wunsch Erons folge zu leisten.


Doch irgendwie kam der Junge nicht zurecht in der Weißen Burg. Diese Hierarchie und das strenge Regiment des Meisters der Gaidin waren ihm zu wider. Immer wieder eckt er mit seiner frechen und aufreizenden Art an. Immer wieder stand er vor Cadim um sich irgendwelche Strafen für Nichtigkeiten abzuholen. Und immer mehr merkte er das Cadim ihn nicht mochte. Und bald begann er den Meister zu hassen. Sein ganzes Streben war nun darauf ausgelegt den Meister zu ärgern und jede Strafe die er erhielt stachelten seinen Hass noch mehr an. Und so kam es wie es kommen musste.

Es war an einem herrlichen Sommertag. Doch Sodon saß in der Bibliothek und lass in Büchern über ein Thema das hier verboten war, die schwarze Ajah. Doch er kam nur an Unterlagen welche nur Vermutungen über die Existenz dieser Ajah anstellten. Anscheinend waren die richtigen Unterlagen unter Verschluss. Doch heute war er auf etwas anderes gestoßen. Es muss vor einiger Zeit eine Organisation namens Asha'man gegeben haben. Einiges konnte er in den Geschichtsbüchern nachlesen doch wie immer waren das nur allgemeine Erzählungen und wage Andeutungen. Doch das was er lass faszinierte ihn. Es schien ihm wie eine Verheißung. Diese Asha'man waren das was ihn anzog und er musste einfach mehr über sie erfahren. So beschloss er sich weiter umzuhören und zu klären ob diese Asha'man noch existierten. Er merkte das war seins. So lass er also was er finden konnte, auch außerhalb der Burg. Es war ihm verboten die Burg zu verlassen, doch das hinderte ihn nicht in die Stadt zu gehen.

Als er also so in der Bibliothek saß und las, kam ein Rekrut herein und befahl ihm sofort zum Meister zu kommen. Sodon schlug das Buch zu und seufzte "Was will denn der alte Sack schon wieder. Reicht das tausendmal Stall ausmisten etwa nicht" fluchte er und folgte dem Rekruten. Genervt betrat er das Büro Cadims und sah sich überrascht um. Der Meister war nicht allein. Zwei Burgwachen und ein Aes Sedai der Grünen waren anwesend. Das war ungewöhnlich und Sodon beschlich ein ungutes Gefühl. "Wird auch Zeit, Sodon." sagte der Meister ohne ein Begrüßung. "Nun wir werden es kurz machen. Du wirst die Burg verlassen und darfst Tar Valon nie wieder betreten. Es ist uns zu Ohren gekommen das du dich für Dinge interessierst, die hier nicht geduldet werden. Zudem sind dir anscheinend Regeln und Vorschriften zuwider. Denn du bist mehrmals in der Stadt gesehen worden. Doch das sollte dir ja nicht unbekannt sein. Und da ich dir bei unserem letzten Gespräch angekündigt habe, das du beim nächsten Vergehen die Burg verlassen wirst, ist es also nun an der Zeit das umzusetzen. Denn du scheinst unverbesserlich und stur zu sein. Alles was wir dir versuchen bei zubringen ziehst du ins lächerliche oder ignorierst es. Das kann und werde ich nun nicht mehr dulden. Also du hast fünf Minuten deine Sachen zu packen und die Burg zu verlassen. Diese Herren hier" Cadim deutete auf die drei Anwesenden " werden dich begleiten und zum Stadttor bringen. nur damit wir sicher sind das du auch tust was wir wollen. Und nun kannst du gehen" Cadim setzte sich und gab den Männern ein Zeichen. Die beiden Wachen postierten sich links und rechts von Sodon und griffen ihn unter die Arme. Der Grüne folgte den dreien als sie das Zimmer des Meisters verließen. Sodon war starr vor schreck und wütend. Doch er brachte keine Wort heraus. Stumm ließ er sich abführen. Schweigend packte er seine Sachen, immer beobachtet von seinen Aufpassern. Er wagte erst gar nicht Saidin zu ergreifen, er wusste um die Fähigkeiten der Grünen und war sich bewusst ihnen deutlich unterlegen zu sein.

Sie bestiegen eine im Hof bereit stehende, mit Gardinen verhangene Kutsche und er wurde aus der Stadt gebracht. Am Ende der prachtvollen Brücke musste er aussteigen. Der Grüne schmiss seine Sachen aus der Kutsche "Versuch erst gar nicht wieder in die Stadt zu gelangen. Die Burgwachen kennen dein Gesicht." Damit schlug er den Schlag der Kutsche zu und sie fuhr zurück in die Stadt.

RPGs

Moderiertes RPG

Freies RPG


Sodon Artago
Avatar Sodon.jpg
Rang Schattenfreund
Alter 21
Herkunft Andor
Status aktiv
RPG 500er
Talente
Wirbelndes Erdfeuer
Dem Wind lauschen
Fallen
Saidin
Geist 70 aus 100
Luft 82 aus 100
Wasser 10 aus 100
Erde 85 aus 100
Feuer 85 aus 100
Gesamt: 332 aus 500
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