Ansicht optimieren:
schmal - mittel - breit

Silvin Darvis – DSC-Wiki

Silvin Darvis

Aus DSC-Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche


Inhaltsverzeichnis

Im RPG

Biographie

Charakter

Still, dickköpfig. Erzogen in der Weltanschauung der Kinder des Lichts, später wurde seine Einstellung gegenüber Aes Sedai liberaler und gegenüber den Kindern des Lichts kritischer.

Aussehen

1,75 Schritt groß, rotbraune Haare

Stärken

Zwang

Schwächen

Geschichte

Silvin Darvis wurde in Amador im königlichen Palast geboren, jedoch nicht von adligem Blut, sondern von einer der vielen Dienerinnen. Sein Vater war ebenfalls im Palast tätig, jedoch im Stall. Silvin war ein unscheinbares Kind, das einzig erwähnenswerte an ihm war, dass er stiller war als die anderen, aber dennoch ein ziemlicher Dickkopf.

Als Kind von Palastangehörigen war ihm vorbestimmt, auch eine Arbeit im Palast zu finden. So wurde er für alle Tätigkeiten eingesetzt, die im Palast anfielen, und fand schließlich seinen festen Posten im Stall. Die Tiere störte es nicht, dass er still und zurückhaltend war, ganz im Gegenteil, von ihm ließ sich jedes Pferd bereitwillig satteln und jedes Schwein trottete widerstandslos zur Schlachtbank. Daher störte es auch niemanden, dass er sich an manchen Tagen für Stunden in einer dunklen Ecke hinlegte, wenn er mal wieder von heftigen Kopfschmerzen heimgesucht wurde.

König Ailron ließ es sich nicht nehmen mit nach Tarmon Gai'don zu ziehen und das tat er entsprechend seinem Lebensstil mit dem halben Hofstaat, so auch Silvin. Aufgrund seiner nicht wirklich vorhandenen Macht über seinen Staat und sein Heer verlor Ailron schnell sein Leben und Heer und Hofstaat zerfielen bereits vor der endgültigen Schlacht in einzelne Teile.

Silvin hatte wie jeder, der im Herrschaftsgebiet der Kinder des Lichts aufgewachsen war, eine tiefgründige Abneigung gegen alles, was dem Schatten auch nur etwas nahe stehen könnte und so gab es für ihn keinen Zweifel, dass er auch ohne seinen König jetzt und hier gegen den Schatten kämpfen musste. Der Nahkampf war nicht seine Sache, er unterstützte stattdessen die Kämpfer in ihren Lagern mit dem, was er am besten konnte: Er kümmerte sich um Tiere. Nachdem das Heer von Ailron zerfallen war, wollte er bei den Kindern des Lichtes um Anstellung bitten, doch die ließen niemanden an ihre Tiere, der nicht ein Kind des Lichtes war. Beim andoranischen Heer hatte er mehr Glück und wurde angenommen.

Hier traf er auch zum ersten Mal auf Aes Sedai und Asha'man. Wie man es ihn gelehrt hatte, gehörten diese seiner Meinung nach alle dem Schatten an und dass auch sie hier gegen den Dunklen König kämpften, war zweifelsohne nur eine weitere ihrer vielen Intrigen um selbst mehr Macht zu gewinnen.

Doch dann sprach ihn einer dieser Asha'man an und sagte geradeheraus, dass Silvin die Macht lenken könne und das ständig im Umgang mit den Tieren tue. Silvin hielt das für das übliche Gerede eines Schattenfreundes und sagte ihm dies auch mitten ins Gesicht. Der Asha'man verzog daraufhin keine Miene, doch auf einmal konnte sich Silvin kein Stück mehr bewegen, eine unsichtbare Wand hielt ihn fest. Der Asha#man trat näher an ihn heran, bis sich ihre Gesichter fast berührten und sprach leise aber eindringlich. "Was glaubt ihr denn, warum sich ausgebildete Streitrösser von euch ohne Widerstand berühren lassen? Warum schreit das Schlachtvieh nur dann nicht, wenn ihr es zur Schlachtbank treibt? Warum lassen euch die Hühner ohne zu flüchten ihre Eier einsammeln? Ihr nutzt die Macht, ihr habt es euch selbst gelehrt, ihr beeinflusst ihren Geist! Schaltet euren Verstand ein, Mann, nutzt euer Gehirn zum Denken und nicht nur zum Runterbeten von Weißmantelsprüchen. Wenn ihr soweit seid, dann meldet euch bei uns und lasst euch ausbilden." Dann wandte er sich um und ging. Erst als er außer Sichtweite war, löste sich die Wand um Silvin herum auf.

Tarmon Gai'don wurde geschlagen und die Heere kehrten zurück nach Hause. Silvin zog mit dem andoranischen Herr zurück nach Caemlyn und arbeitete dort in den Ställen mit allen Reit-, Last- und Nutztieren des königlichen Palastes. Das Erlebnis mit dem Asha'man und vor allem, dass er die Macht sollte lenken können, verdrängt er schnell ins Unterbewusstsein. Er fand eine Frau, auch ein Flüchtling aus dem Chaos um Tarmon Gai'don, und heiratete sie. Im Laufe der Zeit änderte sich seine Einstellung gegenüber vermeintlichen Schattenfreunden, als er von anderen Dinge über die Kinder des Lichtes und die Aes Sedai hörte.

Dann starb seine Frau, sie schied schnell dahin an Altersschwäche. Silvin erkannte plötzlich, dass er nicht wie sie und andere Menschen gealtert war. An diesem Punkt erinnerte er sich wieder an den Asha'man und sein eigenes Aussehen war für ihn nun der erste Beweis, dass er die Macht lenken konnte. Kinder hatten sie nicht, den Kontakt zur Familie schon lange verloren, und so entschloss er sich sein bisheriges Leben zu beenden und machte sich auf den Weg nach Tar Valon.

RPGs


Silvin Darvis
Avatar Silvin Darvis.jpg
Rang Wilder
Alter 50
Herkunft Amadicia
Status aktiv
RPG 30er
Meine Werkzeuge
Namensräume
Varianten
Aktionen