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Nocturna Nin'Stellar – DSC-Wiki

Nocturna Nin'Stellar

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In der Community

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Geschichte

Bünde


Sonstiges

Nocturna Nin'Stellar
Avatar Nocturna.jpg
Titel: Aes Sedai
Ajah: Grün
Dabei seit: 1. März 2006
Aufnahme in die Burg: 1. März 2006
Erste Erhebung: 1. März 2006
Zweite Erhebung: 1. März 2006
Ehrungen
Forentreffen



Im RPG

Biographie

Charakter

Nocturna wird getrieben von Ehrgeiz und Ambition. Nur selten gibt sie sich mit Lösungen zufrieden, die nicht ihrer Vorstellung entsprechen. In der Weißen Burg wird sie allseits geachtet, was nicht nur an ihrer Stellung als Sitzende liegt. Mit vielerlei Aes Sedai ist sie gut befreundet, die Mehrzahl dieses Kreises ist jedoch männlich. Generell ist sie als sehr gesellig bekannt und lässt nur selten ein Fest in der Burg aus. Ausser im Tanz beweist sie ihr Können regelmässig in der Organisation der Grünen Ajah, einer Aufgabe, in der sie voll und ganz aufgeht. Ihr Führungsstil ist streng, Versagen wird nicht geduldet. Ihrer Meinung nach darf sich gerade die Kampfajah keine Fehltritte leisten. Überhaupt sieht sie die Grünen als einzig sinnvolle Institution der Weißen Burg an, auch wenn sie das so offen nicht zugibt. Nach Außen hin gibt sie sich stets kühl und überlegt, wird sie jedoch gereizt, schlägt sie unvermittelt zu, wenn es die Situation erlaubt.

Aussehen

Nocturna ist von kleiner Statur, hat braune lange Haare und grüne, eindringliche Augen. Ihr grosses Fable ist Schmuck, vom Armband bis zu aufwendigen Haarverzierungen.

Stärken

Nocturna versteht es, ihre Ziele zu erreichen, ob durch eigene harte Arbeit oder die Manipulation anderer. Sie hat eine ausgeprägte Kombinationsgabe und sieht Muster, wo andere nur einzelne Gegebenheiten vermuten. Aufgrund ihrer adligen Herkunft genoß sie eine erstklassige Ausbildung, so dass ihr Wissen nicht nur Geschichtliches umfasst, sondern auch politisches Grundverständnis und die Alte Sprache.

Schwächen

Sie ist extrem ungeduldig und gegenüber Menschen, die weniger ambitioniert sind, als sie, äusserst intolerant. Zudem lässt sie sich gerne zu Taten hinreißen, die sie später bereut, obwohl sie zunehmend versucht, dies zu unterbinden.

Geschichte

Nocturna Nin'Stellar kam als Tochter eines Adeligen aus Ghealdan zur Welt. Ihre Kindheit war wohl behütet und gezeichnet von dem Wunsch des Vaters sein Kind standesgemäß zu erziehen. Ihr Tagesablauf war straff geregelt, schon morgens kam ihr Privatlehrer, um sie in Geschichte, Politik, der alten Sprache und den Belangen des Adels zu lehren. Eine willkommene Abwechslung war ihr deshalb der nachmittägliche Reitunterricht. Auf dem Rücken ihres Lieblingspferdes Ondit konnte sie das sein, was sie war...ein Kind.

Trotz der strengen Erziehung lehnte sie sich nie gegen ihren Vater auf, im Gegenteil, sie war dankbar, dass er nur das Beste für sie wollte. Schon früh erkannte sie, dass ihr aufgrund dessen später einmal die Welt offen stünde. Mit Sicherheit würde sie einen reichen Adeligen heiraten und die Vorzüge des Lebens genießen können. Oftmals, wenn sie sich in Ondits Stall versteckte, malte sie sich aus, wie er wohl aussehen würde. Groß müsste er sein, von stattlicher Figur, schwarzes Haar bis zu den Hüften herab, mit einem sanftmütigen Charakter.

Dieser Kleinmädchentraum begleitete sie lange, bis zu dem Tag, der ihr Leben verändern sollte. Ihr Vater gab ein großes Fest, viele Adelige aus anderen Ländern waren zum Landsitz der Nin'Stellar gekommen. Nocturna machte sich keine Gedanken darüber, warum eine solche Einladung ausgesprochen worden war. In ihren Kreisen war es üblich, einzuladen und eingeladen zu werden. Für gewöhnlich gab es keinen triftigen Grund dafür. Vermutlich wurde nur eingeladen, weil man zuvor selbst bei jemanden eingeladen worden war. Insgeheim nannte sie diesen Vorgang den "adligen Teufelskreis". Wie immer saß Nocturna vor ihrem Spiegel, während Lusia ihre Haare bürstete und sie für das Fest fein machte. Heftiger Regen peitschte ans Fenster und die große Weide vor dem Hause schwang unruhig hin und her. Irgendwie schien Lusia heute bedrückt zu sein. Ihre Bürstenstriche waren schwach und langsam, genau genommen achtete sie gar nicht auf das, was sie tat, sondern stierte durch den Spiegel hindurch zu etwas, was nur sie sehen konnte. Nocturna sah dem einige Minuten wortlos zu, dann sagte sie: "Lusia, was ist denn heute mit dir los? Du wirkst so abwesend." Noch immer veränderte sich der Blick ihrer Magd nicht. Als sie sprach, klang ihre Stimme verbittert. "Verzeiht Lady Nocturna, ich dachte nur gerade daran, dass es bald vielleicht schon jemand anderes sein wird, der Eure Haare richtet." Irritiert legte Nocturna die grosse Perlenkette, die sie aus der goldenen Schatulle genommen hatte, auf den Tisch. "Was meinst du denn damit?", fragte sie die Bedienstete. "Nun ja, wenn Ihr denn heute abend einen angemessenen Ehegatten finden werdet, geht Ihr doch sicherlich mit ihm. Es müsste schon mit dem Dunklen König zugehen, wenn er keine Bediensteten hätte, die Euch fortan dienen." Lusia bemerkte zunächst nicht, dass ihre Lady stocksteif und regungslos auf ihrem Stuhl saß. Nocturnas Gedanken rasten. Heute abend sollte also ein Ehemann für sie gefunden werden. Sie war gerade 16 geworden! Ihr Traum würde sich endlich erfüllen, doch hatte sie ganz plötzlich Angst. Vermutlich würde sie noch heute den Landsitz verlassen, auf dem sie 16 Jahre lang gelebt hatte. Ihren Vater und ihre Mutter würde sie fortan nur noch selten sehen, ebenso all die Bediensteten, die sie lieb gewonnen hatte. Ihre einzige Hoffnung war, dass sie Ondit mitnehmen konnte. Träume waren solange schön, wie sie Träume waren und noch weit in der Zukunft lagen. Direkt davor zu stehen, war eine ganz andere Sache.

Als Nocturna die lange Treppe hinab in den Ballsaal ging, schweifte ihr Blick über den ganzen Raum. Überall standen kleine Gruppen von Adeligen, beschäftigt damit, über die herumeilenden Diener in Livree hinwegzusehen. Bereits nach kurzer Zeit hatte sie ihren Vater ausgemacht, der gerade mit Lord Shenta sprach. Vermutlich war der untersetzte Zwerg neben ihnen Shentas Sohn. Es war immer wieder erstaunlich, wie aus einem sagenbehafteten, strahlenden jungen Mann aus den Gerüchten so etwas wie der hässliche laufende Meter vor ihr werden konnte. Am liebsten wäre sie rückwärts die Treppe wieder hinaufgegangen, doch war sie bereits gesehen worden. Mit einem langen Seufzer machte sie sich auf den Weg hinunter. Es war nicht einfach, ein gekünsteltes Lächeln aufzusetzen, doch Shentas Stellung verlangte es. Sie wollte gerade zu einem Knicks ansetzen, als ein Diener auf sie zustürmte."Mein Lord, verzeiht, aber eine Aes Sedai ist angekommen." Das Gesicht ihres Vaters zeigte nur kurz Überraschung, so dass sie sich fragte, ob sie diese wirklich gesehen hatte. Sicherlich wollte er es vor Lord Shenta so aussehen lassen, als sei die Aes Sedai geladen worden und dies überhaupt im Hause Nin'Stellar die normalste Sache der Welt. Noch bevor sie ihren Vater für die schnelle Reaktion bewundern konnte, kam ein Diener in den Saal und kündigte Maryella Lacote, Aes Sedai der Blauen Ajah, an. Die Frau, die daraufhin den Saal betrat, zog alle Blicke auf sich. Erhaben wie eine Königin schritt sie direkt auf sie und ihren Vater zu. Alle Gespräche waren verstummt und so war das einzige Geräusch, dass man hören konnte, das leise Rascheln des Seidenkleides der Aes Sedai. "Ich hoffe, Ihr entschuldigt die Störung Eures Festes, mein Lord, aber ich bin auf der Durchreise und suche eine Bleibe für die Nacht. Ich dachte, ich würde es bis Oldyna schaffen, doch der Sturm überraschte mich.", sagte sie an Nocturnas Vater gewandt. "Seid willkommen in meinem Haus, Maryella Sedai. Ich werde einen Diener schicken, der Euch Eure Gemächer zeigt. Dort könnt Ihr Euch frisch machen. Es wäre eine Ehre für uns, wenn Ihr am Fest teilnehmen würdet.", sagte ihr Vater mit einer tiefen Verbeugung. Maryella bedankte sich kurz und wandt sich zum Gehen. Als sie sich umdrehte, bemerkte sie Nocturna und sah ihr für einen kurzen Augenblick tief in die Augen, bevor sie dem Diener in der blauen Uniform folgte. Nocturna sah ihr nach, bis sie verschwunden war.Die Gänsehaut verschwand erst lange nach der Aes Sedai. Im Verlauf des Abends stellte sie fest, dass keiner der anwesenden "Heiratswilligen" auch nur im entfertesten ihren Vorstellungen nahe kam. Enttäuscht saß sie an einem kleinen Holztisch und nippte an gewürztem Wein. Vielleicht half das etwas. Sie hatte einmal von der Magd einer Lady, die zu Besuch war, gehört, dass man sich Männer schön trinken konnte. Am Besten wäre folglich der Sohn eines Adeligen, der große Ländereien besaß, die zum Weinanbau genutzt werden, dachte sie verärgert. In Gedanken versunken, bemerkte sie nicht, dass die Aes Sedai auf sie zu kam. Erst als sie vor ihr stand, schaute sie erschrocken auf. "Ich habe Euch gar nicht bemerkt, Aes Sedai.", sagte sie unbeholfener, als sie beabsichtigt hatte. Die große Frau mit den langen blonden Locken beugte sich zu ihr herab und sah ihr geradewegs in die Augen. "Ich möchte Euch testen.", verlautbarte sie. Es klang weniger als ein Wunsch, als nach einem Befehl. Erschrocken wich Nocturna zurück. "Testen? Warum wollt Ihr mich testen. Ich kann die Macht nicht lenken!", antwortete sie unsicher. Bevor sie richtig zu Ende gesprochen hatte, legte die Machtlenkerin die Hände an ihren Kopf und schloss die Augen. Im gleichen Moment tröpfelte etwas Eisiges auf sie herab, oder besser, in sie hinein. Es war kein angenehmes Gefühl, doch so schnell, wie es gekommen war, war es auch wieder verschwunden. Die Aes Sedai öffnete die Augen und strahlte. " Ich wusste es!", sagte sie fast überschwänglich. Dann begann sie zu erklären, wie weit es nach Tar Valon sei, wie lange man bis dahin bräuchte, dass Nocturna sich sofort als Novizin ins Buch eintragen könnte. Die Worte sprudelten nur so aus ihr heraus und fegten Nocturnas Einwände, dass heute abend ein passender Ehemann für sie gefunden werden würde, hinweg. Kaum dass die Frau ausgesprochen hatte, drehte sie sich um und ging auf ihren Vater zu. Nocturna sah, wie sie auf ihn einredete und sich dessen Gesicht von der ursprünglichen Stimmung zu unlesbar und versteinert wandelte. Mit jeder Sekunde stieg mehr Panik in ihr auf. Was würde ihr Vater nur dazu sagen? Er würde niemals zulassen, dass all seine Bemühungen, ihr ein angemessenes Leben zu ermöglichen, mit einem Schlag vernichtet werden würden. Als die Aes Sedai den Saal in Richtung ihrer Gemächer verließ, kam ihr Vater herüber. Sofort sprang Nocturna auf und lief ihm entgegen. "Es tut mir so leid, Vater. Sie muss sich täuschen. Ich werde niemals nach Tar Valon gehen!", flüsterte sie und Tränen liefen ihr über die Wangen. Ihr Vater hob die Hand und wischte die Tränen sanft beiseite. "Mein Kind, eine Aes Sedai täuscht sich niemals. Wenn sie sagt, dass du die Macht lenken kannst, dann ist dem auch so. Siehst du denn nicht, welche Möglichkeiten dir das bietet? Du wirst nach Tar Valon gehen und selbst Aes Sedai werden. Es gab Zeiten, in denen der Gebrauch der Macht gefürchtet war, das einfache Volk ängstigt der Gedanke auch heute noch. Sie erkennen die Vorzüge dieser Gabe nicht. Die Eine Macht heisst nicht umsonst so. Seit jeher regieren die Aes Sedai die Welt, ob nun offen oder im Verborgenen. Und du, mein Kind, wirst Teil davon sein. Ich bin sehr stolz auf dich."

Diese Worte sind Nocturna stets im Gedächtnis geblieben und waren Trost und Ansporn zugleich. In der Weißen Burg tat sie das, was sie immer getan hatte. Sie sah ehrgeizig nach oben und ging zielstrebig dorthin. So ist sie heute Sitzende der grünen Ajah und blickt auf eine erfolgreiche Zeit als Novizin und Aufgenommene zurück.

RPGs

Moderiertes RPG

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Freies RPG

Nocturna Nin'Stellar
Avatar Nocturna.jpg
Rang Sitzende der Grünen Ajah
Alter 134
Herkunft Ghealdan
Status NPC
RPG 500er
Talente
Abschirmen
Angreal herstellen
Schnelles Reisen
Saidar
Geist 65 aus 100
Luft 90 aus 100
Wasser 85 aus 100
Erde 40 aus 100
Feuer 45 aus 100
Gesamt: 325 aus 500
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