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Nila Coré – DSC-Wiki

Nila Coré

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In der Community

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Geschichte

Bünde

Sonstiges

Nila Coré
Avatar Nila.jpg
Titel: Bürgermeisterin

Aes Sedai

Ajah: Blau
Dabei seit: 28. Mai 2007
Aufnahme in die Burg: 11. Juni 2007
Erste Erhebung: 08. September 2007
Zweite Erhebung: 01. September 2008
Ehrungen
Forentreffen
FT 2007 Zella Kohlfahrt_2008 FT 2008 Wesel Kohlfahrt_2009

FT 2009 Wittenberge FT 2009 Worms Kohlfahrt_2010 Kohlfahrt_2011

FT 2011 Berlin Kohlfahrt_2012



Im RPG

Biographie

Charakter

Nila sieht man selten ohne dass sie zumindest ein kleines Lächeln auf den Lippen trägt. Sie wirkt sehr freundlich und wird deswegen schnell angesprochen, was ihr aber nicht immer recht ist. Sie lügt äußerst ungern und versucht sich eher herauszureden oder abzulenken. Konflikten geht sie wenn möglich aus dem Weg. Wird sie verärgert, zieht sie sich lieber zurück, anstatt einen offenen Streit zu riskieren.

Aussehen

Nila ist etwas größer als der durchschnittliche Andoraner, sie ragt jedoch nicht aus der Masse heraus und ist relativ schlank. Ihr Augenfarbe ist eine Mischung aus grün, blau und grau, was ihre Augen wenig bemerkenswert macht. Die blonden Haare reichen ihr fast bis zur Hüfte, werden jedoch immer durch einen Zopf zurückgehalten oder unter eine Haube gesteckt.

Stärken

  • Da sie nicht viel von der Welt kennt, hat sie kaum Vorurteile und ist bereit alles neue auszuprobieren.
  • Sie findest an allem etwas Gutes und versucht stets höflich zu bleiben und niemanden zu verärgern.

Schwächen

  • Überbehütetes Einzelkind.
  • Da sie noch nie ihr Dorf verlassen hat, kennt sie nichts von der Welt und staunt über alles Neue was sie sieht.
  • Mit fremden Menschen kann sie nicht gut umgehen. Sie zieht sich bei zu vielen Fremden schnell zurück und übernimmt ungern die Führung.
  • Sie hat bisher nicht gelernt mit Waffen umzugehen und scheut deswegen davor zurück auch nur einen kleinen Dolch bei sich zu tragen.

Geschichte

Das Dorf Duadval war winzig. Schon früher war es klein gewesen, aber inzwischen würde es wohl kaum ein Kartograph für nötig halten es auf einer seiner Karten zu erwähnen. Südlich des Heavin, auf halbem Wege zwischen Tar Valon und Baerlon, hatten sich damals nach Tarmon Gai'don die andoranischen Siedler niedergelassen. Es war ein ruhiges Leben wäre nicht die immer näher kommende Fäule gewesen. Zwar war Duadval von Trollocs bisher nur einmal heimgesucht worden und dies war bereits einige Jahrzehnte her, aber trotzdem hatten schon viele Einwohner ihre Bündel gepackt und waren weiter in den Süden abgewandert, fort von der Fäule. Auch Nilas Mutter wäre wohl schon längst gegangen und hätte sich ein neues Leben irgendwo anders, fern der drohenden Gefahren, aufgebaut, doch ihr Ehemann, Nilas Vater, war nicht dazu zu bewegen sein Land zu verlassen.

Die alte Handelsroute, an der ihr Dorf lag, wurde nur noch selten von Händlern benutzt. Sie bevorzugten die Strassen weiter im Süden, die zwar nicht schneller waren, jedoch sicherer erschienen. So kam es, dass von dem früheren Leben im Dorf kaum etwas übrig war. Nur noch ein paar Aes Sedai gelangten dann und wann auf ihren Wegen in das Dorf. Teils um die Grenze zu kontrollieren, teils wohl nur aus Nostalgie.

Nilas Eltern bauten die zum Leben wichtigsten Dinge selbst an und wären wohl in einem normalen Dorf Bauern geblieben. Doch inzwischen hatte jeder Dorfbewohner noch mindestens eine andere Aufgabe übernommen, um den Verlust der Abgewanderten auszugleichen. Die Dorfschenke war eines der ersten Häuser, welches verlassen worden war. Der Wirt hatte seine Familie ohne Gäste nicht mehr länger ernähren können und so hatte Nilas Vater die Aufgabe übernommen bei Bedarf die Zimmer der Schenke für fremde Besucher aufzuschließen. Das Dorf war am Sterben und jeder wusste es, doch niemand sprach darüber, nicht einmal wenn man die nächste Familie, die sich zu der Entscheidung durchgerungen hatte, verabschiedete und ihr alles Gute in der Fremde wünschte.

Nila hätte gerne mehr Spielkameraden gehabt, aber es gab nur noch einen Jungen, der vier Jahre jünger als sie selbst war. So blieb ihr nichts anderes übrig als mit den Älteren ihre Zeit zu verbringen, was ihre Mutter jedoch nicht gerne sah, da sie Angst um ihre Tochter hatte, wenn sie mit den Älteren durch die lichten Wälder und Wiesen streifte oder sich mit den anderen zum Angeln am Fluss traf. Ihre Mutter war übervorsichtig, wenn es um Nila ging. Was immer sie tat oder tun wollte wurde kontrolliert oder abgewogen und meist verboten, so dass Nila sich oft aus dem Haus oder von ihren Aufgaben fortschleichen musste, um den anderen folgen zu können.

Dass Nila lebte, sah ihre Mutter stets als Gnade des Lichts an und dementsprechend wurde sie behütet wie das wertvollste Schmuckstück auf Erden. Eigentlich hätte sie mindestens 6 Geschwister haben müssen, doch keines der Kinder hatte länger als einen Monat nach der Geburt überlebt und ihre Eltern waren zunehmend verzweifelter geworden. Ihre Mutter hatte ihr gesagt, dass wenn sie nicht gelebt hätte, sie niemals wieder den Versuch gewagt hätte ein Kind zu bekommen. Das Licht wollte es, dass genau am Tage von Nilas Geburt vier Fremde im Dorf eintrafen. Es waren zwei Aes Sedai der Gelben Ajah mit ihren Behütern. Viel wusste Nila nicht von dem, was damals passiert war, denn ihre Mutter schwieg dazu. Sie erzählte nur immer wieder davon, das die beiden Frauen zwei Tage bei ihr blieben, bevor sie ihre Reise entlang der Fäule fortsetzten und dass sie damals zwei Nachbarinnen aus dem Dorf, die ebenfalls kleine Kinder hatten, bitten musste ihr beim Stillen zu helfen, da Nila nicht satt zu bekommen war.

Nila hatte ihr Dorf noch nie verlassen. Es gab in der näheren Umgebung kein lohnendes Ziel und der letzte Händler, der haarsträubende Geschichten von fremden Ländern und atemberaubenden Bauwerken der Städte erzählte, war vor 5 Jahren durch Duadval gekommen. So kümmerte sie sich mit ihrem Vater zusammen um das Feld und half ihrer Mutter im Haushalt. Wenn das Wetter es zuließ genoss sie es im nahen Heavin schwimmen zu gehen, was ihre Mutter jedoch streng verbot, weil es in ihren Augen viel zu gefährlich war.

Einerseits war sie froh, dass sich ihre Mutter nicht gegen ihren Vater durchsetzen und sie somit in ihrem Dorf bleiben konnte, andererseits war sie sehr einsam, denn besonders die jungen Leute wanderten ausnahmslos ab. Ihre eigene Neugier war jedoch nicht groß genug, ernsthaft darüber nachzudenken ihr Dorf zu verlassen und so verkroch sie sich lieber in ihrem Zimmer, wenn der ewige Streit der Eltern wieder ausbrach, statt für eine Seite Partei zu ergreifen. Eigentlich war sie doch recht zufrieden so wie es war. Sie hatte ihre Aufgaben auf dem Feld und bei den Tieren. Sie musste nicht hungern, hatte ein Dach über dem Kopf und ihre Eltern liebten sie mehr als sich selbst.

Der Tag der alles veränderte war nicht anders als alle anderen Tage zuvor auch, bis auf den strahlenden Sonnenschein und den warmen Wind. Das war ihr merkwürdigerweise besonders in Erinnerung geblieben. Nila hatte ihren Umhang im Haus gelassen und war kurzärmelig auf das Feld gegangen. Am Nachmittag war eine kleine Staubfahne auf der alten Handelsstraße erschienen, die näher kam. Das Land um das Dorf war flach, so dass man Besucher bereits meilenweit vorher sehen konnte. Nila beeilte sich ihre Sachen zusammenzusuchen und nach Hause zu laufen. Zwar war ihre Arbeit auf dem Feld noch nicht beendet, aber wenn Fremde das Dorf besuchten, war dies Grund genug alles stehen und liegen zu lassen. Sicher waren es wieder Aes Sedai mit ihren wachsamen Behütern, die sich ständig mit emotionslosem Gesichtsausdruck umschauten. Aber vielleicht erzählten sie ein paar Geschichten von fremden Städten. Selbst den schweigsamsten von ihnen konnte man meist beim gemeinsamen Abendessen ein oder zwei Erlebnisse entlocken. Zwar waren es Aes Sedai, aber da sie die einzigen Besucher darstellten, hatten die Dorfbewohner nicht mehr zuviel Scheu vor ihnen. Es war ein willkommener Anlass alle aus dem Dorf um einen Tisch zu vereinen. Nila eilte nach Hause um schnell das Gesicht und die Hände vom Staub der Feldarbeit zu befreien. Die anderen hatten es auch schon gesehen und die ersten Frauen waren bereits dabei ihre Vorratskammern nach ein paar Köstlichkeiten für das Abendessen zu durchforsten. Sie würde ihrer Mutter in der großen Wirtshausküche zur Hand gehen. Diese scheuchte bereits einen Nachbarn um Feuerholz für den großen Herd zu holen.

Als Nila nun endlich gesäubert und mit ausgeschütteltem Rock um ihr Elternhaus Richtung Schenke lugte, waren die Fremden bereits vor dem ehemaligen Wirtshaus angekommen und der Dorfvorsteher begrüßte sie, so wie es seine Aufgabe war. Zuerst waren die Dorfältesten dran. Erst später durften alle die Gäste mit Fragen bestürmen. Es waren fünf Leute und die ersten Gäste seit fast 2 Jahren. Sie sah sie nur von hinten, aber zwei davon schienen Frauen zu sein und nur einer der Männer trug diesen verwirrenden Umhang. Sie war neugierig was gesagt wurde, aber sie war zu weit weg um das Gespräch zwischen ihrem Dorfvorsteher und der Gruppe hören zu können. Schließlich sprach ihre Mutter mit der Gruppe. Sie bot ihnen sicher die Betten in der Schenke an. Ihre Mutter verehrte alle Aes Sedai, hatten sie ihr doch eine Tochter geschenkt. Das Gespräch schien jedoch länger zu dauern. Aus den wenigen Gesten wurde Nila nicht schlau und sie wurde noch neugieriger. Sie versuchte ein paar Worte zu verstehen und konzentrierte sich auf die Lippen ihrer Mutter. Manchmal sprach sie Dinge, die nicht für Nilas Ohren bestimmt waren so laut aus, dass sie sie trotzdem grade eben noch verstehen konnte. Besonders, wenn sich ihre Eltern darüber unterhielten, von was sie ihre Tochter nun wieder fern halten wollten, redeten sie manchmal nicht leise genug, so dass sie dann die Planungen ihrer Eltern umgehen und doch mit den Älteren in den Wiesen verschwinden konnte. Anfangs fand sie dies sonderbar, aber auch Eltern waren schließlich nicht unfehlbar. Plötzlich ruckten die Köpfe der beiden Frauen, eben noch im Gespräch mit ihrer Mutter vertieft, hoch und die eine riss hart am Zügel ihres Pferdes. Sie wand sich zu Nila um, die immer noch halb hinter der Hauswand hervorschaute und ihre Blicke trafen sich. Der Behüter mit seinem Umhang hatte plötzlich sein Schwert in der Hand und sah ebenfalls in ihre Richtung. Starr vor Schreck dauerte es einige Sekunden, bis Nila sich wieder soweit in der Gewalt hatte um hinter die Hausecke zu verschwinden. Ihr Herz pochte bis zum Hals und ihre Gedanken rasten. Was war das nun gewesen? Ängstlich verkroch sie sich in ihr Zimmer, bis ihre Mutter sie zur Küchenarbeit holen kam. Anscheinend hatte sie nicht mitbekommen, dass ihre Tochter für das, was vor der Schenke passiert war, verantwortlich war, zumindest verlor sie kein Wort darüber.

Abends saß das ganze Dorf im ehemaligen Schankraum zusammen und besonders die zwei Männer ohne den farbverändernden Umhang unterhielten sich gern und erzählten Geschichten von fremden Städten und Ländern, so dass die Dorfbewohner erstaunt und freudestrahlend zuhörten. Das war genau das, was sie sich erhofft hatten. Nila war jedoch noch immer nicht wohl zumute. Zwar hatte sie keiner der Reisenden besonders angeschaut oder mit ihr am Tisch gesprochen, doch sie konnte dieses seltsame Erlebnis nicht abschütteln und verschwand frühestmöglich nach Hause.

Am nächsten Morgen wurde sie von ihrer Mutter geweckt. Sie sah aus, als hätte sie die ganze Nacht geweint. In der Küche saß eine der fremden Frauen, eine Aes Sedai wie Nila nun wusste, und sah sie mit ernstem Gesichtsausdruck, aber auch einem kleinen Lächeln in den Mundwinkeln an. Ihr Vater saß an der Stirnseite des Tisches und war völlig in sich zusammengesunken. Nachdem auch sie sich gesetzt hatte, fing die fremde Frau an zu sprechen. Sie sprach lange, stellte hier und dort ein paar Fragen, die stockend beantwortet wurden, aber ansonsten hörten sie nur zu. Nilas Augen wurden immer größer. Was sie zu hören bekam war schier unglaublich und musste aus einem Traum entsprungen sein, doch die Frau war sich sicher und alles was sie sagte passte zusammen. Nila konnte also die Macht lenken. Sie hatte es bereits getan, jedes Mal wenn sie ihre Eltern belauscht hatte. Nun würde sie nach Tar Valon reisen müssen. Sie würde für viele Jahre ihre Eltern nicht mehr sehen und ihr kleines Dorf wahrscheinlich für immer verlassen. Ihre Eltern waren zutiefst unglücklich ihre einzige Tochter zu verlieren, aber das Risiko sie hier zu behalten und sie ohne Ausbildung womöglich sterben zu lassen, kam für sie auch nicht in Frage. Ihr Mutter sagte zu Nila, dass sie ihr vor vielen Jahren von den Aes Sedai geschenkt worden war und nun waren sie hier um den Preis dafür zu verlangen. Sie solle gehen und Menschen so glücklich machen, wie sie es damals war, als sie zum ersten Mal ein gesundes Baby in den Händen hielt.

RPGs

Moderiertes RPG

Freies RPG

Nila Coré
Avatar Nila.jpg
Rang Aufgenommene
Alter 15
Herkunft Andor
Status aktiv
RPG 500er
Talente
 
 
 
Saidar
Geist 60 aus 100
Luft 80 aus 100
Wasser 65 aus 100
Erde 35 aus 100
Feuer 20 aus 100
Gesamt: 260 aus 500
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