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Micca 'Sparrow' Yhduram – DSC-Wiki

Micca 'Sparrow' Yhduram

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Inhaltsverzeichnis

Im RPG

Biographie

Charakter

Micca ist ein sehr lebensfrohes Kind. Er hat den gutmütigen und friedfertigen Charakter aller Amayar, doch gleichzeitig brennt in ihm eine große Neugier und Entdeckungslust, die beinah jeden Tag aufs Neue in Schwierigkeiten bringt. Er möchte ein großer Held werden und die Welt erkunden, das ist sein Traum und wenn Micca sich etwas in den Kopf gesetzt hat, findet er meistens auch einen Weg um es durchzusetzen. Er ist gewitzt und ein großartiger Geschichtenerfinder – was sich mitunter in seinen Lügen niederschlägt.

Aussehen

Micca hat eine helle Hautfarbe und sehr dunkles Haar, was für sein Volk eher untypisch ist. Seine Augen sind ebenfalls dunkel und sprühen vor Lebensfreude. Er ist klein für sein Alter, aber flink und geschickt

Stärken

  • Micca hat ein großes Herz und könnte keinen Lebewesen etwas zu Leide tun.
  • Er ist sehr erfinderisch und findet immer einen Weg aus Schwierigkeiten.
  • Er kann sehr gut mit Tieren aller Art umgehen.
  • Er ist selbstbewusst.

Schwächen

  • Miccas Neugier lässt ihn immer wieder seine Nase in Dinge stecken, die ihn nichts angehen.
  • Er träumt sich seine Geschichten zusammen, sodass er oft die Realität vergisst.
  • Er ist sehr leichtgläubig, da er in seinem Volk nie Gewalt erleben musste.

Geschichte

Micca wurde als viertes von sechs Kindern einer Töpferfamilie auf Dahran geboren, einer der Aile Dashar. Schon früh zeigte sich Miccas Gabe zum Geschichtenerzählen, wenn er seine Schwestern unterhielt oder mit Gruselgeschichten davon jagte. Als der einzige große Junge unter seinen Schwestern – sein kleiner Bruder krabbelte noch – lernte Micca schnell, sich mit List und Schnelligkeit durchzusetzen, vor allem wenn es ums Essen ging. Und auch sonst war er ein lebhafter Rabauke, der überall seine Nase hineinsteckte und hinter jeder Ecke Abenteuer vermutete. Seine Lieblingsbeschäftigung war es, mit seinen Freunden über die Felsen zu klettern um Raken zu fangen, riesenhafte Bäume zu erklettern um goldene Früchte von ihren Spitzen zu pflücken oder Seeungeheuer mit Keschern aus dem flachen Wasser am Strand zu fischen. Von diesen waghalsigen Expeditionen rührte auch der Spitzname "Sparrow" - Spatz -, bei dem Micca alle jüngeren und auch manche der älteren Amayar riefen.

Micca konnte sich immer und überall eine Geschichte ausdenken und dementsprechend fielen auch seine Entschuldigungen aus, wenn er wiedereinmal klatschnass und zu spät nach Hause kam, oder von einem andern Amayar in den Schenken des Meervolks entdeckt wurde. Denn dorthin zog es Micca natürlich, zu den Geschichten von außerhalb der Inseln.

Bei all seinen Geschichten fiel es kaum einem auf, wenn Micca über Dinge sprach, die er über andere Leute sah. Meistens wurde er ausgelacht und hinterher glaubte man ihm nicht, dass er ein Ereignis vorher gewusst hatte. Ein-, zweimal, als Micca ein Unglück gesehen hatte, versuchte er die Betreffenden zu warnen, doch die Antwort war nur: "Mein Junge, vielen Menschen fällt irgendwann einmal etwas auf den Kopf und sterben müssen wir alle."

So waren die Amayar und Micca lernte, sein Wissen für sich zu behalten und nicht zu beachten. Er hatte interessantere Dinge zu erledigen.

Seine Eltern waren ganz und gar nicht glücklich über Miccas Träumereien. Sie fürchteten, dass Micca sich zu sehr von den Geschichten, die er hörte, beeinflussen lies. Die Amayar verließen nie ihren Inseln, die weitesten Reisen, die sie unternahmen, waren Schifffahrten zu anderen Inselgruppen, doch selbst die waren äußerst selten. Sie hielten sich von Fremden fern und damit auch von Gewalt und Ärger.

Was sie wissen mussten über die Vorgänge in den Ländern jenseits des Wassers erfuhren sie von dem Meervolk, dass regelmäßig in den Häfen anlegte um Eisen, Gewürze und andere Dinge gegen das kostbare Porzellan und feinstes Glas einzutauschen, das die Amayar herstellten.

So war die Furcht der Eltern nur natürlich, dass Micca zu viel Gefallen an den Geschichten des Meervolks finden könne. Doch Micca davon abzuhalten, sich in die Meervolkschenken zu schleichen, erwies sich als schwerer, als eine Möwe davon abzuhalten, Fisch zu fangen.

Und dann kam der Gaukler.

Micca war gerade wieder einmal seiner Mutter entwischt und zum Hafen gelaufen, wo er sich zwischen den Fässern herumdrückte und die Meervolkmatrosen beobachtete, als von einem Schiff ein fremdartiger Mann an Land ging. Seiner Kleidung nach war er kein Amayar - er trug einen Umhang aus übereinander genähten bunten Flicken - doch war er auch nicht vom Meervolk, denn seine Haut war blass und er trug keinerlei Tätowierungen. Von Neugier gepackt folgte Micca ihm, immer im Schatten der Fässer bleibend. Der Fremde durchquerte den Hafenplatz, als ihm zwei Amayar in den weg traten – Ratsmänner, wie Micca an ihren blauen Halstüchern erkennen konnte. Ein leise Wortwechsel folgte, gestenreich auf Seiten des Fremden, ruhig und bestimmt auf Seiten der Ratsmänner, dann begleiteten die beiden den Fremden zur Schenke.

Micca wartete, bis die Ratsmänner wieder zum Vorschein kamen und den Platz verließen, dann schlich er sich zur Schenke und spähte vorsichtig durch eines der rauchigen Fenster. Der Fremde saß an einem Tisch, ein Holzgerät vor sich auf dem Tisch, dergleichen Micca erst einmal bei einem Fest gesehen hatte: eine Laute. Sofort war Micca klar, er musste an diesem Abend in die Schenke kommen. So kam es, dass Micca einem Gaukler von jenseits des Meeres zu sehen bekam und seine Geschichten hörte. Die Ratsmänner waren nicht glücklich über den Fremden, aber da an diesem Tag kein Schiff mehr den Hafen verlies, hatten sie es dabei belassen, dem Fremden zu verbieten, den Hafen zu verlassen oder die Amayar mit Fragen zu belästigen. Auch das Meervolk schenkte dem Gaukler zunächst keine Beachtung, bis der Fremde anfing, bunte Bälle aus seinen Ärmeln zu zaubern und in der Luft kreisen zu lassen, während er gleichzeitig ein lustiges Lied sang, dass augenscheinlich dem Meervolk bekannt war.

Micca, der unter einer Bank in der Ecke kauerte, sperrte Mund und Augen auf, als der Gaukler einen Salto schlug und einem Matrosen ein buntes Taschentuch aus der Nase zu ziehen schien. Und dann griff der Gaukler zur Laute und begann zu erzählen.

Es waren Geschichten von weit her, Geschichten, die Micca noch nie zuvor gehört hatte. Lustige Geschichten in der Art wie sie auch auf seiner Insel erzählt wurden, Geschichten von Abenteurern und den Wiedergeborenen Drachen. Und an diesem Abend entbrannte in Micca der Wunsch, selbst in diese Welt der Wunder hinaus zuziehen und die Orte mit eigenen Augen zu sehen, selbst Tar Valon zu sehen, die weiß glänzenden Mauern und schlanken Türme der Weißen Burg zu bewundern. Am liebsten wäre er aufgesprungen und hätte den Gaukler angefleht, ihn mitzunehmen, doch er blieb wie verzaubert hocken, bis er einschlief.

Er erwachte am frühen Morgen von einem unsanften Fußtritt der Wirtin, der ihn zur Tür hinaus jagte. Micca stolperte hinaus, doch an der Tür wandte er sich um. "Wo ist der Gaukler?" fragte er. "Fort, mit der ersten Flut." war die knappe Antwort.

Tief in Gedanken verloren ging Micca nach Hause um sich ein Frühstück zu erbetteln und zu hoffen, dass ihn seine Mutter nicht allzulange zum Küchendienst verdonnerte. Seine Gedanken jedoch blieben bei dem Gaukler und den Bildern in seinem Kopf. Tar Valon.

Jedes Mal, wenn Micca einen der Erwachsenen über seine Geschichten schimpfen hörte, oder wenn sich seine Schwestern über ihn lustig machten, dachte er an der Gaukler und mit jedem Mal wuchs sein Wunsch Tar Valon zu sehen.

Den entscheidenden Ausschlag gab schließlich ein Streit mit seiner zwei ältesten Schwester. Micca hatte hinter dem Haus ein Bild der Weißen Burg auf einem flachen Stein gekratzt, als Rosia hinter ihm auftauchte und ihn auslachte.

"Träum weiter, kleiner Bruder. Diese Weiße Burg gibt es doch nur im Märchen."

"Das ist nicht wahr!" widersprach Micca heftig. "Der Gaukler hat davon erzählt! Und da Meervolk kennt sie auch!"

"Ach ja, dein Gaukler. Vielleicht hast du nur geträumt, was er gesagt hat. Glaub mir, da draußen gibt es nur Verbrecher und Diebe, das hat Mutter gesagt. Deine Weiße Burg ist genauso erfunden wie deine Geschichten."

"Das ist nicht wahr! Du hast keine Ahnung!"

"So? Du denkst dir doch immer alles nur aus. Pass bloß auf, dass Vater nicht hört, dass du deine Zeit wieder nur mit Geschichten verbringst." damit stolzierte sie davon und lies einen vor Wut schäumenden Micca zurück.

"Warte es ab, ich beweise dir, dass es die Weiße Burg gibt! Ich werde hinfahren und sie mir ansehen! Dann könnt ihr nicht mehr über mich lachen!"

Er ballte die Hände zu Fäusten und gleichzeitig spürte er, wie ihn eine große Leichtigkeit ergriff. "Ich werde die Weiße Burg sehen! Ich werde in den Geschichten drin sein! Wuhuuuuuuuuuuuuuuuuuu!" mit einem Schrei rannte er über die Hügel hinunter zum Strand und warf die Arme in die Luft. Ja, das würde er tun. Er brauchte nicht lange, um seine Reise vorzubereiten. Er wartete bis seine Eltern und Geschwister schliefen, dann griff er sein Bündel, kletterte aus dem Fenster und lief zum Hafen hinunter. Auf ein Schiff zu gelangen war nicht schwer, das Meervolk hatte keine Wachen auf den Schiffen, wenn sie an den Häfen der Amayar lagen. So schlich sich Micca im Schutz der Dunkelheit an Bord eines großen Seglers, von dem er wusste, dass er mit Sonnenaufgang ablegen würde, suchte sich einen große Taurolle, kletterte hinein und fiel trotz Aufregung rasch in Schlaf.

Als die Sonne über dem Meer aufging, schaukelte Micca ihr bereits entgegen, während auf seinem Kopfkissen ein zerknitterter Zettel darauf wartete, gefunden zu werden:

Miccas Abschiedsbrief

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Micca 'Sparrow' Yhduram
Avatar Micca.jpg
Rang Ausreißer
Alter 12
Herkunft Amayar
Status aktiv
RPG 500er
Talente
Aura lesen
 
 
Kampf
Bevorzugte Waffe
Strategie 0 aus 100
Technik 0 aus 100
Kraft 0 aus 100
Gesamt: 0 aus 300
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