Ansicht optimieren:
schmal - mittel - breit

Mariella al'Meena – DSC-Wiki

Mariella al'Meena

Aus DSC-Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche


Inhaltsverzeichnis

Im RPG

Biographie

Charakter

Mariella ist eine aufbrausende Frau. Durch ihre vielen Geschwister hat sie früh gelernt sich durchzusetzen, auch der Umgang mit den oftmals närrischen und betrunkenen Gästen ihres Vaters hatte sie schnell gelehrt ihre Stimme zu erheben und sich gehört zu verschaffen. Mariella ist sehr leicht reizbar und an ihren schlechteren Tagen sollte man ihr lieber nicht über den weg laufen. Sie hat eine schnelle Zunge und weiß diese auch recht gut einzusetzen. Was ihr an Körpergröße fehlt macht sie mit ihrem großen Mundwerk wett.

Trotz ihrer Aufbrausenden Art hat sie in ihrer Heimatstadt mit vielen Männern zu kämpfen die bei ihrem Vater um ihre Hand anhalten, denn ihre schönen rehbraunen Augen fesselten jeden und zogen sie in ihren Bann. Doch ihre Sturheit und ihre flinken Beinen hatten sie bis jetzt davor bewahrt. Sie wollte doch so gerne die Welt sehen…wollte die gleichen Abenteuer erleben wie die Helden in den Geschichten die sie heimlich las.

Aussehen

Mariella ist eine sehr kleine Frau, was wohl bei ihr in der Familie liegen muss, sie misst gerade mal 1,55. Das lange schwarze Haar welches von einem ständigen währenden weißen Schleier durchzogen ist fällt ihr locker über die Schultern. Der Pony verdeckt eine lange Narbe die sich von ihrer rechten Augenbraue bis in den Haaransatz hineinzieht. Ihre Augen sind von einem hellen leuchtenden Braun. Mariellas Haut ändert sich zu den Jahreszeiten, im Sommer ist sie mit einer gesunden bräune gesegnet und im Winter ist sie so blass wie der Nebel der sich an einem November morgen durch die Gassen schlängelt.

Stärken

Mariella ist sehr redegewandt, mit ihrer flinken Zunge und ihren schönen Augen verschafft sie sich schnell Gehör. Auch hat sie gelernt sich durchzusetzen was mit so vielen Brüdern und Schwestern eine gute Übung darstellen sollte. Mariella hat auch lesen und schreiben gelernt bei einem benachbarten Philosophen der ihr seine Werke regelmäßig zum lesen gab, durch viele seiner Übungen hat sie eine gewissen Überbegabung was das Logische Denken anbetrifft.

Schwächen

Mariella ist sehr aufbrausend und wenn es ihr zu bunt wird kann sie sehr schnell aggressiv werden, ihr großes Mundwerk bringt sie oftmals in brenzlige Situationen in denen sie auf die Hilfe von anderen angewiesen ist. Es ist nicht leicht sie von etwas zu überzeugen und wenn das doch mal der Fall sein sollte nimmt sie es nur sehr mürrisch hin. Sie kann nicht verlieren... nur gewinnen.

Geschichte

Mariella wurde in Tear geboren, in der Mauke, dem Hafenbezirk in welchem die großen Schiffe der feinen Herrschaften und Kaufleute ankerten und ihre Waren anboten. Und es war auch der Ort in welchen die kleinen Fischerboote um ihre Existenz kämpften, wer wusste schon am Abend ob er am morgen noch Arbeit finden würde.

Mariellas Eltern führten ganz in der nähe des Hafens ein kleines Wirtshaus, ihre Karte und ihre Räumlichkeiten waren zu schlecht als das reichen Kaufleute ihre Dienste in kauf nehmen würde. So musste sie sich mit den rauen und oftmals gefährlichen Seemännern zufrieden geben die genug Geld hatte um für einen Krug Met zu bezahlen. Mariella wuchs mit ihren zwei Brüdern zwischen als diesen nichtsnutzen und Tunichtguten auf, auch ihre Geschwistern die weit nach ihr auf die Welt kamen musste sich in dieser Welt behaupten.

Mariella war ein schüchternes Mädchen, in der Hochsaison der Taverne traute sie sich kaum mehr als ein paar kurze male in den Schankraum herein und verbrachte die meiste Zeit in dem angrenzenden Haus der Familie.

Ihre Familie war niemals reich gewesen, nicht die ihrer Mutter und schon gar nicht die ihres Vaters, alles hatten hart kämpfen müssen für ihr Geld und doch ging es ihnen besser als den meisten anderen Menschen die hier in der Maule lebten. Ihre Taverne war gut besucht auch wenn die meisten sich nicht mehr als einen Krug Met leisten konnte. Ihr Vater ließ diese Trunkenbolde niemals Zeche prellen, er würde dieses Geld nie wieder sehen.

Als Mariella zehn Jahre alt war hatte sie ein Richtungsweisendes Erlebnis welche sie wohl sehr verändert hat.

Sie war unterwegs zum Hafen, der Vater hatte sie geschickt sie möge einem befreundeten Kaufmann doch Bescheid sagen das er später komme. Denn in der Taverne war, wie immer an solchen tagen, die Hölle los. Draußen dämmerte es schon und die Mutter hatte sie nicht gehen lassen wollen. Doch ihr Vater hatte darauf bestanden, er sagte er wolle nicht sein Leben lang ein solch schüchternes Mädchen zur Tochter haben. Es würde schwer einen Mann für sie zu finden, sagte ihr Vater, denn in ihren jungen Jahre war Mariella nicht eines dieser niedlichen kleinen Mädchen gewesen die mit Puppen an jeder ecke spielten. Mariella hatte das Haar stets kurz getragen und sah damit aus wie ein Junge.

Damals hatte sie noch nicht gewusst warum die meisten Menschen nach Anbruch der Dunkelheit die Straßen mieden, sie hatte es für ein Märchen ihrer Eltern gehalten damit sie sich nicht heimlich davonstahl, oder sie früher ins Bett ging.

Auf dem Weg zum Hafen hatte Mariella eine grausige Entdeckung gemacht, es war ein Hund der verletzt in der Gosse lag und wohl kaum mehr als noch ein paar Minuten zu leben hatte. Aber was wussten kleine Kinder in diesem alter schon, nichts, sie sahen das verletzte Tier, wollten es hegen und pflegen und wollt das es dann sein bester Freund wurde. Mariella war schon fast bei dem Tier als eine Gruppe von Männern die Straße herunter kam, es waren Seemänner, bärtige Männer mit harten Gesichtern und einem üblen Körpergeruch. Sie kannte sie von der Taverne ihres Vaters und sie wusste das ihr Mutter schlecht über diese Männer sprach. Der Hund hatte den Kopf gesenkt und es war als wüsste es das diese Männer nur Ärger bringen würden, und so war es auch.

Sie traten das Tier, bereiteten ihm mehr schmerzen als es ohnehin schon hatte.

Mariella stand dort, die Hände verkrampft und sie haderte mit sich. Sie wollte dem Tier helfen, es befreien, es ... Sie stand dort und wusste nicht was tun und ihr kleines Herz fällt eine Entscheidung, vielleicht eine Falsche denn das Tier war bereits tot aber vielleicht war sie auch richtig gewesen. Denn sie rannte genau in die Gruppe der drei Männer hinein, es war keine große Wucht die den Mann traf und doch erkannte man die Überraschung in seinen Augen, doch die Überraschung verflog und man erkannte Grausamkeit und Hass.


Als der Mond schon weit oben am Himmel stand, schickte Mariellas Vater seine beiden ältesten Söhne hinaus um sie zu suchen. Es war wie ein Wunder das dass Mädchen noch lebten denn in einem Haufen voll Matschigem Stroh hatte man sie nicht liegen sehen. Ihre Brüder fanden sie, der Kopf war von eine roten Furche durchsetzt und das Blut hatte ihre Kleidung gesäumt. Es war die Narbe die man noch heute sieht, wenn sie nicht gerade von Haare verdeckt wird.

Dieser Tag war es wohl, der Mariella dazu verleitet hatte ihre Schüchternheit abzuwerfen und die Frau in ihr heraus zu lassen. Auch wenn sie verloren hatte, und dabei verletzt wurde sie war doch ein Gewinner.


Die Jahre verstrichen und es blieb keine Woche ohne Aufragung in Tear. Die Menschen gingen ihren Tätigkeiten nach und hatte kaum Augen für die Probleme anderer.

Nachdem Mariella ihr fünfzehntes Lebensjahr erreicht hatte, konnte sie sich kaum noch retten von den gierigen Blicken jener Männer die das Haus ihres Vaters besuchten.

Sie hatte sich die Haare wachsen lassen, schönes schwarzes volles Haar, welches ihr Gesicht umspielte und ihre hässliche Narbe verdeckte. Doch das Schwarz verblasst und ein Grauschleier legte sich darauf. Ihre Mutter hatte ihr dann eines Tages eine Geschichte erzählt. Es war die Geschichte ihrer Urgroßmutter, eigentlich wusste niemand genau ob diese Geschichte war ist aber man erzählte sie nun mal immer noch gerne in den Kreisen der Familie. Ihr Urgroßmutter hatte schon von Kind auf diesen Grauschleier in den Haaren, manche dachten es wäre eine Krankheit, andere sagten sie würde nicht lange leben, wieder andere meinten es sei eben eine ganz außergewöhnliche Haarfarbe. Jedenfalls trat nichts dieser vorhergesagt Dinge ein. Menschen mochte viel glauben... und noch weniger wissen, das hatte die Urgroßmutter ihrer Mutter stets gesagt. Darum war es wohl auch kein großes Schock für sie als man erkannte das sie die Eine Macht, die weibliche Quelle, Saidar, lenken konnte. Man steckte sie also in die Burg und in ihren Heimatdorf hat man sie nicht mehr gesehen. Aber es war die Geschichte die geblieben ist. Und ja, einige Zeiten, lange, sehr langen beteten die Mütter zum Schöpfer, sie beteten das ihre Kindern ohne dieses Zeichen, diese Brandmarkung der Burg zur Welt kommen mögen.

Mariella hatte ihre Mutter gefragt ob sie auch gebetet hatte, und ihre Mutter hat dies bejaht. Es war ein ziemlicher Schock für das Mädchen, aber ihre Mutter erzählte nichts von alledem den anderen Familienmitgliedern. Es würde noch früh genug heraus kommen.


Ihre Mutter sollte Recht behalten. Es war so ziemlich genau an ihrem 17 Geburtstag. Eine Hochzeit war geplant. Die Hochzeit von Mariella. Sie hatte sich in ihrem Zimmer eingeschlossen... ignorierte das klopfen ihrer Mutter, und das flehen ihres Vaters. Heiraten wollte sie nicht. Sie wollte die Welt entdecken. Wollte Abenteuer erleben. Wollte eine Heldin sein. Schließlich wurde sie krank, sie bekam Fieber, ihr Vater brach die Tür auf, die Hochzeit wurde verschoben. Oh wie es sie schüttelte und rüttelte und der Schweiß rann ihr die Stirn herunter. Sie lag Tagelang in dieser Fieberwahn. Bis eine Frau ihr Zimmer betrat. So wunderschön, und so anmutig das sie dachte es würde ein Engel sein. Ein Engel der sie befreien würde. Aber es war kein Engel, aber doch befreite die Frau sie.

Es war eine Aes Sedai. Nun zumindest hatte das ihr Vater behauptet, obwohl sie so gar nicht ausgesehen hatte wie es in den Geschichten beschrieben war. Diese Frau hatte lange mit ihren Eltern gesprochen. Und ehe sie sich versah, waren ihre Sachen gepackt, sie musste sich von ihren Eltern verabschieden und saß nun auf einem Schiff in Richtung Tar Valon. Nun hatte sie ihr Abenteuer, sie würde eine Heldin sein. Sie würde es Aes Sedai werden.

Voller Erwartungen blickte sie ihrem Ziel entgegen, und war trotz der vielen Träume und der vielen Geschichten und Beschreibungen über die Stadt, erstaunt sie zu sehen, und begeistert von der Bauweisen und dem Eindruck den sie auf jeden zu haben schien.

Jetzt würde es kein zurück mehr geben...

RPGs

Moderiertes RPG

Freies RPG

Mariella al'Meena
Avatar Mariella al'Meena.jpg
Rang Novizin
Alter 17
Herkunft Tear
Status aktiv
RPG 500er
Talente
Schnelles Reisen
Wolkentanz
Dem Wind lauschen
Saidar
Geist 50 aus 100
Luft 70 aus 100
Wasser 50 aus 100
Erde 70 aus 100
Feuer 40 aus 100
Gesamt: 280 aus 500
Meine Werkzeuge
Namensräume
Varianten
Aktionen