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Luthien Dar'faleh – DSC-Wiki

Luthien Dar'faleh

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Sonstiges

Luthien Dar'faleh
Avatar Luthien.jpg
Titel: Aes Sedai
Ajah: Rot
Dabei seit: 08. September 2006
Aufnahme in die Burg: 08. September 2006
Erste Erhebung: 10. März 2007
Zweite Erhebung: 01. Juli 2007
Ehrungen
Forentreffen



Im RPG

Biographie

Charakter

Luthiens Auftreten wirkt grundsätzlich hoch diszipliniert und charismatisch, er ist allerdings mindestens ebenso stolz und eitel, über jeden Zweifel an seiner Person erhaben. Er ist hilfsbereit denen gegenüber die seiner Hilfe bedürfen. Sollte jemand ihn zu etwas auffordern, ist er gewillt der Aufgabe nachzugehen, sofern die Person in seinen Augen es wert ist oder die notwendigen Mittel aufbringt.

Aussehen

Die pechschwarzen Haare trägt Luthien meistens offen, gelegentlich kunstvoll zu einem Zopf nach hinten gebunden. Er ist ca. 1,90 m groß und hat einen athletischen Körperbau. Die in die Stirn gezogenen Augenbrauen und seine Gesichtszüge wirken ernst und hart, die hellbraunen Augen, die von einem dunkelbraunen Außenrand der Iris umschlungen sind, wirken geheimnisvoll und unterstreichen die markanten Züge. Er trägt normalerweise dunkles, rotbraunes Leder, dass stellenweise beschlagen ist und schon einige Hiebe ertragen musste, nichts desto trotz sehr gepflegt aussieht. Mit sich hat er zwei sehr kunstvoll verzierte Schwerter in ebensolchen Scheiden. Über diese Sachen trägt Luthien selten noch einen langen Ledermantel.

Stärken

Zu seinen Stärken gehören die eiserne Disziplin, die Hilfsbereitschaft und eine geheimnisvolle, charismatische Ausstrahlung.

Schwächen

Eitelkeit und Stolz sind jedoch nicht zu kurz gekommen. Nur die, die es wert sind, dürfen in den Genuss seiner freundschaftlichen Art kommen. Gegenüber denen, die es nicht wert sind, ist er schweigsam, kalt und berechnend. Er kann auch von einem Moment auf den anderen von glücklicher Stimmung in depressives Schweigen verfallen, was allerdings sehr selten ist, da er versucht Gedanken an seine Vergangenheit zu unterdrücken.

Geschichte

Adliges Blut erblickte in jener schicksalhaften Nacht das Licht der Welt, als Lianda Dar'faleh ihren Ahnen ins Angesicht blicken musste. Ein hilfloses Schreien ging in die Finsternis hinaus, als die Amme dem Kind vorsichtig auf den zarten Rücken klopfte. Ihr Gemahl Lucius erwartete sie bereits, da er ein halbes Jahr zuvor durch ein heimtückisches Fieber zur Strecke gebracht worden war. Nun waren sie vereint im Jenseits und ihr Vermächtnis im Blute, Luthien Dar'faleh, ward geboren in eine Welt ohne Halt. Entfernte Familie, ohne Lieb, kam herbei wie ein Gewitter aus Schmeißfliegen, die sich über den Nachlass der Dar'falehs hermachten, nur Luthien blieb zurück. Die Mutter, bedacht und gütig, hatte veranlasst dem Sohne ein sorgloses Leben zu ermöglichen, doch jedes Dokument, ein jeder Erlass war spurlos verschwunden, und so verschwanden die Deckchen, die Wiege, das Zimmerchen, das Haus, das Leben, das Luthien nun nie leben sollte. Verschwommen ist die Vergangenheit in den Gassen einer großen Stadt, als Rumstreicher, Gesinde, Geächteter. Gestohlen wurde Tag für Tag um zu überleben. Freunde wurden verraten, die keusche Unschuldsmiene wurde aufgesetzt in Demut versunken, das war das Überleben, bis Luthien eines Tages eine reich gekleidete Frau auf den Straßen ausmachte. Gerade elf mal hatte sich die verhängnisvollste aller Nächte gejährt. Seine Hand wanderte geschickt in die Tasche der Dame, ertastete ein Beutelchen, dessen Innerstes offensichtlich Silber- oder gar Goldeswerk war, wie es die Menschen zu verstecken pflegen. Geschwind zog er das Beutelchen aus der Tasche und verschwand in altgewohnter Manier in den Gassen der Stadt, die er inzwischen in und auswendig kannte, ein unangenehmes Gefühl hinter sich, als wäre er beobachtet. In den Schatten verschwunden öffnete er das Beutelchen und begann hocherfreut die Münzen zu zählen, die er erbeutet hatte. "Es sind 20 Silberlinge, nicht mehr, nicht weniger, mein Kleiner.", erklang eine sanfte weibliche Stimme, die so leise war, dass sie fast wie ein Hauchen wirkte. Um die Ecke trat die Frau, die Luthien bestohlen hatte. Die Glieder in ihm zuckten zusammen und seine Organe schienen sich zu verknoten. "Was ist mit dir? Hast du Angst? Ich tue dir nichts.", sprach die Frau und blickte gütig auf Luthien hinab. "Ich weiß, wer du bist, mein Kleiner. Deine Augen, das Gesicht, sie sprechen Bände und eines Tages werden die, die dir Unrecht getan habe von dir hören und sie werden erblassen, wenn ihnen auffällt, dass sich die Welt gegen sie weiterbewegt." Der Junge warf den Beutel auf den Boden. "Wovon reden sie?" Die Dame strich ihm sanft durch das schwarze Haar und ließ ihren Blick kurz die Gasse hinab schweifen. "Ich will dich mitnehmen. Ich biete dir eine Arbeit in meinem Haus an. Du wirst Geld verdienen, hast ein Dach über dem Kopf, es wird dir an nichts fehlen. Ich spüre, dass dich mehr umgibt, als nur ein Name und das Blut, das sich durch deine Adern windet." So nahm die Frau Luthien Dar'faleh, Sohn von Lucius und Lianda, mit in ihr Haus. Es war ein herrschaftliches Haus, das offensichtlich nur von der Frau, deren Name Joseani war, bewohnt wurde. Diener wimmelten sich in dem Haus und Luthien mischte sich unter sie. Jahre vergingen, bis eines nachts, dem 19. Tag seines Namens, das geschah, worauf Joseani 8 Jahre gewartet hat. Die Funken, die all die Zeit zuvor sprühten waren nichts, doch in jener Nacht auf dem großen Fest, das sie jährlich zu geben pflegte, saß Luthien gedankenverloren, wie er es oft tat in letzter Zeit, auf den großen Steinen vor dem Hause. Joseani kam um nach ihm zu sehen, als sie bemerkte, was sich vor ihren Augen tat. Die Luft vor ihr begann zu flimmern, Nebel schlossen sich zusammen und aus dem Nichts sah Joseani Lianda Dar'faleh an ihr vorüberwandeln. Der leere Blick des Mannes, der inzwischen aus dem Jungen Luthien Dar'faleh herangereift war, folgte der unwirklichen Gestalt und blieb auf Joseani haften, die ihm sanft zulächelte und im Haus verschwand, zurückkehrend mit einem Dokument. Sie nahm neben ihm Platz und legte ihre Hand auf seinen Oberschenkel. "Das hier habe ich all die Jahre vor dir verborgen, doch ich sehe, was du begehrst und ich sehe, das du die noch größere Lehre verstanden hast, dein wahres Potential zu nutzen beginnst. Dies ist die Geburtsurkunde des Luthien Dar'faleh von adligem Blute, der rechtmäßige Erbe des Nachlasses der Dar'falehs. Es steht dir frei jeder Zeit zu gehen, denn ich kann dich nun nicht mehr halten, doch will ich dir einen Gefallen abringen. Begebe dir nach Tar Valon, zur weißen Burg." Luthien nickte, doch kein Wort wurde mehr zwischen ihnen gewechselt und Luthien, der noch in derselben Nacht die Urkunde verbrannt hatte, ging hinaus in die Lande. Als Wächter mit dem Schwerte versuchte er an ein normales Leben anzuknüpfen, dass er nie gelebt hatte. Es gelang ihm trotz seiner eisernen Bemühungen nicht, so zog er eines Tages fort von der Heimat, die er sich geschaffen hatte zwischen allen Zweifeln. Ein Mann schritt gegen den Wind gen Tar Valon, wo die weiße Burg ist, auf der Suche nach dem Buch der Novizen. Ein letzter Gefallen an sein altes Leben, das er nie gewesen war...

RPGs

Moderiertes RPG

Freies RPG

Luthien Dar'faleh
Avatar Luthien.jpg
Rang Aes Sedai
Alter 24
Herkunft Cairhien
Status aktiv
RPG 500er
Talente
Illusion
Erdgesang
Wirbelndes Erdfeuer
Saidin
Geist 80 aus 100
Luft 50 aus 100
Wasser 70 aus 100
Erde 80 aus 100
Feuer 70 aus 100
Gesamt: 350 aus 500
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