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Jearim – DSC-Wiki

Jearim

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Jearim ist der Name des "Lands der Wahnsinnigen" im RPG von Da'Shadar Corenne.

Inhaltsverzeichnis

Im RPG

Geographie

Jenseits des Meeres der Stürme liegt ein Kontinent, den man lange Zeit nur als das „Land der Wahnsinnigen“ kannte. Dieser Kontinent soll von Osten nach Westen in etwa siebenhundertfünfzig Meilen breit und von Süden nach Norden fünfhundert Meilen lang sein. Da seine Südküste nur fünfhundert Meilen von den Eisgletschern des Südens entfernt liegt, bilden Eisberge hier eine ständige Gefahr für Schiffe. Zudem weist das Land in Küstennähe eine Vielzahl von aktiven Vulkanen auf.

Städte

To’ka’riann und die Maare

Die Siedlung To’ka’riann ist für ihre Maare bekannt, von denen sich die Jearimer eine heilende Kraft versprechen. Allerdings ist die Macht der Maare auch nicht allmächtig und hilft auch nicht gegen die gefürchteten Schattenflecken. Dennoch pilgern viele Jearimer an diesen Ort, in der Hoffnung ihr Leiden zu heilen. Beherrscht wird dieser Ort von den Oberen der Maare- eine Vereinigung männlicher Machtlenker, die keine Frauen in ihren Reihen dulden.



Jearim
Das Wappen von Jearim
Allgemein
Regent
(998 ):
Hauptstadt:
Siegel:
Geographie
POIs:
Lage von Jearim

Geschichte

Frühe Geschichte

In den ersten dreitausend Jahren nach der Zerstörung der Welt war es einzig das Meervolk, das überhaupt von diesem Kontinent wusste. In jener Zeit lebten die Einwohner in kleinen, primitiven Dörfern. Ihre Unterkünfte waren meist elende Hütten und sie verhielten sich Fremden gegenüber äußerst feindselig. Die größte Gefahr ging aber weniger von den einfachen Bewohnern des Kontinentes aus als vielmehr von den Machtlenkern: Selbst vor der Reinigung Saidins liefen männliche Machtlenker frei über den Kontinent. Ihre Taten des Wahnsinns verhinderten den Aufbau jeglicher Zivilisation, aber auch die weiblichen Machtlenker waren kaum weniger gefährlich: Unberechenbar und mehr mit tierischem Instinkt denn mit menschlichem Verstand ausgestattet, benutzten sie die Macht gegen jegliche eingebildete oder reale Bedrohung. Selten wurde in diesen dreitausend Jahren ein Bewohner älter als vierzig, und es darf als kleines Wunder angesehen werden, dass es in den dreitausend Jahren nicht zu einer vollständigen Ausrottung der Menschen auf diesem Kontinent gekommen ist.

Ra’aspu Feuertänzer und die Einigung von Jearim

Erst mit der Reinigung Saidins vor ungefähr fünfhundert Jahren begann sich das Rad der Zivilisation auch auf diesem Kontinent wieder zu drehen. Die Wende kam mit einem jungen Machtlenker namens Ra’aspu Feuertänzer – einem Ta’veren. Ra’aspu wurde vermutlich im Jahr 50 nach Tarmon Gai’don in dem kleinen Dorf Kastardon geboren, einem Dorf, das irgendwo im Landesinneren lag. Es war ein besonderes Dorf, denn zum Zeitpunkt von Ra’aspus Geburt war in diesem Dorf seit beinahe 20 Jahren kein Mensch mehr durch Fremdeinwirkung eines anderen Menschen gestorben. Grund für diese beispiellose Bilanz war der Dorfvorsteher von Kastardon: Ein Machtlenker, von dem es hieß, er wäre über 40 Jahre alt. Dieser Mann galt als weise und gerecht und die Bewohner Kastardons vertrauten seinem Urteil. Er erkannte auch die Fähigkeit in dem jungen Ra’aspu – zu einem Zeitpunkt, als der Dorfvorsteher das bis dahin unerreichte Alter von beinahe 60 Jahren erreicht hatte. Er erkannte in Ra’aspu nicht nur die Fähigkeit die Macht zu lenken, sondern er bildete den Jungen auch darin aus. Ganze fünf Jahre lang, ging Ra’aspu bei ihm in die Lehre. Dann kam das Jahr des Feuers über Kastardon und den gesamten Kontinent.

In jenem Jahr, vermutlich das Jahr 76/77 nach TG, brachen auf dem gesamten Kontinent eine Vielzahl von Vulkanen aus. Begleitet wurden die Ausbrüche von heftigen Erdbeben. Die Asche der Vulkane und der aufgewirbelte Staub der Beben verdunkelte wochenlang die Sonne und Feuersbrünste jagten über das Land. Heutzutage vermuten manche Historiker, dass in jenem Jahr die ersten Schlächter in den Kontinent gebracht worden waren, die sich in den unbewohnten Gegenden der Südküste „ansiedelten“ und begannen sich zu vermehren. Die Verdunklung des Landes, begründete die Hoffnung und die Verehrung des Lichterscheins. Der Sonne, das Licht. Das Gute. Noch heute ist dies die in Jearim verwendete Bezeichnung für das Licht- das Licht, dass einst in jenen Tagen fast nie zu sehen war. Auch Kastardon entging der Katastrophe nicht: Ein Erdbeben hatte den Dorfvorsteher getötet und nur wenige Tage später wurde das Dorf von einem Feuerkreis eingeschlossen. Es war Ra’aspu, dem es gelang, die meisten der Einwohner vor dem Verbrennen zu bewahren. Mit Hilfe Saidins durchbrach er der Feuerkreis und führte die Überlebenden an die Nordküste. Auf dem Weg dorthin trafen sie auf Überlebende aus anderen Dörfern, und Ra’aspu beriet sich mit anderen Machtlenkern, wie sie am Besten das Überleben sichern konnten. Schnell wurde er zu so etwas wie einer Berühmtheit, und als sich die Erde beruhigte verbreitete sich die Geschichte von Ra’aspu Feuertänzer über den gesamten Kontinent. Er wurde der erste Held, dessen Geschichte alle Bewohner des Kontinentes kannten, und auf diese Weise legte er den Grundstein zu einem Gemeinschaftsgefühl der Bewohner, das schließlich in der gemeinsamen Benennung des Landes als „Jearim“ seinen Ausdruck fand. Trotz dieses Gemeinschaftsgefühl und ernsthaften Versuchen (insbesondere von jenen Machtlenkern, die mit Ra’aspu zusammen gearbeitet haben), dem Land eine Staatsform zu geben, sind bis zum heutigen Tag die Dörfer und kleine Städte weitgehend autonom. Die Beziehung zwischen den einzelnen Dörfern werden über sogenannte „Encontras“ geregelt, und selbst die Machtlenker agieren hauptsächlich einzeln oder in kleinen Gruppen. Die einzige bekannte Ausnahme bildet der Garten. Um diese Ausnahme zu verstehen, ist es notwendig auf das dritte Jahrhundert nach TG zu schauen. In diesem Jahrhundert kam es zu zwei umgreifenden Veränderungen auf Jearim: Das Entstehen der Welt der Sterbenden mit ihren Schlächtern und Würmern, sowie die Kontaktaufnahme mit einem Mann aus dem Meervolk, die letztendlich zu dem Handelsbündnis mit Tear geführt hat.

Die Entdeckung von Jearim

221 nach TG, betrat ein mutiger Mann des Meervolks die Küste. Er war der Zahlmeister des Schiffes. Das Schiff seiner Segelherrin war in Seenot geraten und der mutige Mann versprach sich nicht nur Hilfe, sondern auch – wie es sich für einen Zahlmeister gehört – einen guten Handel. Sein Name war Ruvan din blaue Welle. In der Nähe fand er eine Siedlung, die Stadt Rhort. Eine Stadt in der die Menschen vom Fischfang lebten und in der es zu dieser Zeit vermutlich nicht einen Machtlenker gab. Er brachte etwas mit sich, dass in den alten Geschichten als ein Juwel aus der Ferne beschrieben wird. Doch viele Schriften gingen im Kampf um Rhort verloren, der von 279 bis 283 wütete, als eine Rebellengruppe, die den Anwohnern Umgang mit der Dunkelheit unterstellten, zum Angriff überging. Fast wäre so der sich bis dahin bereits entwickelte Handel mit dem Meervolk wieder zum Erliegen gekommen. Heute ist der Handel eine wichtige Einnahmequelle für Rhort geworden und es existiert eine Handelsroute nach Tear. Auch der Handel mit dem Meervolk spielt eine wichtige Rolle. Rhort wird vom Meister des Handels regiert, der vom Rat der erwählten Rhort bestimmt wird.

Die Welt der Sterbenden und der Garten

Die Welt der Sterbenden die stark der Fäule ähnelt, wie man sie im Randland findet, breitete sich ab dieser Zeit im Süden des Landes immer weiter aus. Verschluckte ganze Dörfer und auch eine kleine Stadt, die man unter dem Namen Me’laun kannte. Noch heute findet man Ruinen die auf diese Stadt hinweisen. Es gab sogar einen waaghalsigen Versuch sie wieder aufzubauen. Dies geschah in etwa 240 nach TG. Die Schlächter und Würmer vernichteten in diesen Tagen, die in den Legenden Me’launs Herzschlag heißen, weit über hundert mutige Männer und Frauen, unter ihnen auch jene die sich die im Lichterschein wandeln nannten. Eine kleine Gruppe, die der Welt der Sterbenden den Kampf angesagt hatten. Ihr Ziel war es die Verdunklung der Welt zu verhindern, die man seit der Feuersbrunst und ihren Folgen, fürchtete. Einige wenige entkamen den Wesen der Dunkelheit, wie man die Schlächter und Würmer unter einem Sammelbegriff fortan nannte. Sie waren immerhin zusammen mit der Dunkelheit aufgetaucht. Jene Üerlebenden, beschlossen sich gegen die Dunkelheit und für den Lichterschein zusammenzurotten. Dem Schatten/Der Dunkelheit den Kampf anzusagen. Die kleine Gruppe von vielleicht 15 Männern und Frauen, die gesehen hatten, wie die Welt Der Sterbenden nicht einmal vor den Pflanzen halt machte, beschlossen mit der Rettung eben dieser zu beginnen. Sie zogen nach Norden. Weit nach Norden. In eine Gegend, die man Weiden von Maca’lut nannte. Maca’lut war eine Siedlung in der sich viele Flüchtlinge der Feuersbrunst eingefunden hatten. Maca’lut glich einer aufblühenden Blüte. Eine Stadt, die im Laufe ihrer Geschichte immer mehr Bedeutung zufallen sollte. Die Hohe Dame, die hier herrschte, war in jungen Jahren Schülerin Ra’aspus gewesen. Die Weiden waren das weite unbewohnte Umland, was stellenweise in bunten Farben blühte, und dem Schatten zu trotzen schien. Machtlenker gingen einher und benutzten die eine Macht, um den Pflanzen zum blühen zu verhelfen. Ein Art des Webens, wie sie soweit bekannt von der Hohen Dame, deren Name verloren ging, der Herrin Maca’luts, zuerst benutzt worden war. Viele, besonders junge Menschen eiferten ihr nach. Noch nach seinem grausamen Tod, schien Ra’aspus Erbe somit auf Jearim zu wirken. Nicht verwunderlich, dass es heute noch eine Redensart gibt in der man seinen Namen antrifft. „Ra’aspu – und du wirst gerettet sein!“ Es ist wohl nicht weiter verwunderlich, dass sich die,die im Lichterschein wandeln, mit diesen Machtlenkern zusammentaten, verfolgten sie doch scheinbar das gleiche Ziel. So wurde um 243 nach TG der Garten gegründet und der Aufbau begann. Fortan wurden die Kräfte auf diesen einen Ort konzentriert und es entstand eine parkähnliche Anlage. 244 begann man mit dem Bau der Gartenmauer, da immer mehr Anhänger des Gartens, diesen Ort zu ihrem Wohnort machen wollten. Die Gartenmauer, war die Bezeichnung für die Gesamtheit aller kleinen Hütten, die man um den Garten errichtete. Im Laufe der Jahrzehnte wurden immer weitere Mauern, um den Garten gezogen, zwischen ihnen weite Garten und Trainingsanlagen. Heute findet man außen, an allen vier Seiten große Gebäudekomplexe, die ähnlich einer Festungsanlage sind. Man spricht heute einfach von den Mauern. Alle Menschen die im Garten zu leben begonnen hatten, hatten ein gemeinsames Ziel vor Augen: Die Wesen der Dunkelheit zu vernichten. Den Schatten zu vernichten und ihr Leben dem Kampf für den Lichterschein zu verschreiben.

Einmal im Jahr zogen sie nun aus zu den Ruinen von Me’laun, um den Toten zu gedenken und um den Versuch zu unternehmen, die Pflanzen in der Welt Der Sterbenden zu heilen. In jedem Jahr kehrten weniger zurück. Und so kam es, dass der Garten immer mehr dazu überging, Kämpfer und Machtlenker deren Geschick in der Benutzung der Macht, als Waffe lag, aufzunehmen. Die Kämpfer nannten sich schon bald Lichtrecken und zogen ein ums andere Mal aus, um ihre Schlacht zu kämpfen. Kinder, die in dieses System geboren wurden, nannte man die Kinder des Mondes. So war er doch oft das einzige Licht, dass in den dunklen Nächten schien. Kinder und junge Leute, die in dieser Zeit, in der die Welt Der Sterbenden zu wachsen schien, ihre Heimat und ihre Angehörigen verloren, konnten sicher sein hier ein neues zu Hause zu finden. – Denn die Streitmacht für den Lichterschein konnte niemals groß genug sein. Und so nimmt der Garten auch heute noch gern Waisenkinder in seine Obhut und unterwirft diese ihrem strengen Dogma.

Die Schattenflecken

Eine unrühmliche Besonderheit von Jearim ist eine Krankheit namens Schattenflecken: Das erste Mal trat sie zu einer Zeit auf, als es auf Jearim eine kurze Phase der entstehenden Zivilisation gab - ungefähr 1000 Jahre nach der Zerstörung der Welt. Damals schloss sich eine Anzahl weiblicher Machtlenker zusammen, um den Kontinent zu vereinigen. Diese Machtlenker gingen - wie zu jener Zeit üblich - mit äußerster Gewalt vor. Dennoch erzielten sie unbestreitbare Erfolge. Es heißt die Stadt Rhort soll von ihnen gegründet worden sein. Möglicherweise hätten sie sogar tatsächlich den gesamten Kontinent geeint und das 2100 Jahre vor Ra’aspu. Doch dann brachen die Schattenflecken aus: Ungefähr jeder zweite Bewohner des Kontinentes erkrankte und starb. Die Krankheit begann mit schwarzen Flecken, die schließlich im raschen Tempo über den ganzen Körper wanderten. Fast jeder, der an ihr erkrankte, starb wenn auch nach unterschiedlicher Dauer. Es soll sogar Personen gegeben haben, die trotz der Schattenflecken mehrere Jahre überlebten. Andere starben innerhalb von wenigen Tagen. Je mehr Flecken sich zeigten, umso stärker wurden auch die anderen Symptome, die mit dieser Krankheit einher gingen. Blut spucken, hohes Fieber, Schüttelfrost und starke Schmerzen - um nur einige zu nennen. Manchmal gelang es einer Heilerin, ein paar der Flecken zu beseitigen, allerdings kehrten diese nach einiger Zeit stets zurück. Die erste Schattenflecken-Epidemie dauerte fast 10 Jahre an und konnte nur durch eine sehr drastische Maßnahme eingedämmt werden: Jeder, der an den Schattenflecken erkrankt war, wurde bei lebendigem Leib verbrannt. Diese Maßnahme rettete die menschliche Rasse auf dem Kontinent das Überleben, doch die im entstehen begriffende Zivilisation wurde so vollständig erschüttert, dass erst über zweitausend Jahre später unter Ra’aspu und seinen Schülern ein neuer Versuch zur Herstellung einer Zvilisation unternommen wurde. Die Schattenflecken traten in den 500 Jahren nach ihrem ersten Ausbruch noch häufiger auf, galten dann aber als besiegt. Erst mit dem Wachsen des Landes der Sterbenden kehrte die Krankheit um das Jahr 300 nach TG zurück, erst nur in seltenen Ausnahmefällen in letzter Zeit aber wieder massiver. Aus diesen Gründen haben einige gelehrte Menschen die Theorie entwickelt, dass es im ersten Jahrtausend nach der Zerstörung der Welt ebenfalls ein Land der Sterbenden auf Jearim gegeben hat. Diese Theorie konnte bislang aber nie belegt werden.

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