Ansicht optimieren:
schmal - mittel - breit

Große Fäule – DSC-Wiki

Große Fäule

Aus DSC-Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Inhaltsverzeichnis

In den Büchern

Lage der Großen Fäule

Dieser für die Bücher relevante Abschnitt ist sehr kurz und/oder inhaltlich unvollständig.
Hilf DSCwiki, indem du ihn erweiterst und ihn jetzt bearbeitest!


In der Community

Die Fäule hat keine Auswirkungen auf die Community

Im RPG

Die Karte der Westlande um 500 NTG.

Lage 30 NTG

Im 30er RPG hat sich die Fäule weitgehend zurückgezogen und ist in etwa auf dem Stand des ersten Buches, als Rand das Auge der Welt findet.

In Seanchan gibt es kein Schattengezücht in der Fäule. Auf der Südhalbkugel gibt es keine Fäule.

Lage 500 NTG

Die Fäule ist im vergangenen Jahrhundert sehr weit nach Süden vorgedrungen und verschlang unter anderem die Grenzlande. Die Karte rechts zeigt die Ausdehnung der Fäule um 500 NTG. Arad Doman, Andor, das Umland von Tar Valon und Cairhien sind die neuen Grenzlande. Die Caralain Steppe sowie die Schwarzen Hügel sind von zahlreichen Flüchtlingen aus den alten Grenzlanden besiedelt worden.

Dokumente über die Fäule

Die Große Fäule

Über die Fäule gibt es in der Bibliothek der Weißen Burg unzählige Abhandlungen. Darunter befinden sich zwei Werke, die ältere Textfragmente enthalten, die eine interessante Verbindung zwischen dem Zugriff des Dunklen Königs auf die Welt und der Ausdehnung der Fäule herstellen.

Die Autoren und die Datierung der einzelnen Textfragmente lassen sich nicht genau feststellen. Die Abhandlungen sind beide aus dem 6. Jahrhundert NTG. Die hier vorgestellten Auszüge beinhalten die älteren Textfragmente.



aus: Beobachtungen der Fäule

Im Jahr, als der Drache sich proklamierte, war ich in Saldaea am Rand der Fäule. Dort ließ ich zu Beobachtungszwecken einen Markierungsstein aufstellen. Ich wollte eine Theorie überprüfen, die innerhalb der Braunen Ajah aufkam, dass die Ausdehnung der Fäule mit der Macht des Dunklen König zusammenhängt […]

[…] Im Herbst 11 NTG habe ich nach der langen Suche endlich die Markierungssteine meiner Schwester wieder gefunden. Zu meinem Erstaunen hatte sich die Fäule eine halbe Meile zurückgezogen. Ich ließ neue Steine setzen, um die neue Grenzlinie festzuhalten […]

Diese Beobachtung wurde später überall entlang der Fäule gemeldet. Die Fäule sollte sich ein gutes Jahrhundert lang zurück ziehen bis hinter die Berge des Verderbens. Der Rückzug endete allerdings am Ende des 2. Jahrhunderts nach Tarmon Gai'don. Der Schatten regte sich erneut. […]

Die zweite Abhandlung beschreibt die Ereignisse, die zum Fall der Grenzlande führten. Der Autor ist nicht bekannt, die Datierung ist in diesem Fall auch nicht sicher. Es scheint als wäre die Chronik rückblickend erstellt worden.


aus: Chronik des Untergangs

[…] In Zeit des Zurückrückweichens der Fäule war die Hoffnung überall groß, dass es diese bald nicht mehr geben würde. Malkier blühte neu auf und die anderen Grenzlande hatten eine Zeit des Durchatmens. Diese Verschnaufpause führte jedoch dazu, dass sich die Menschen mehr mit sich selbst beschäftigten und so konnte auch in den Grenzländern Daes Dae'mar Fuß fassen, was sich in der späteren Geschichte rächen sollte. Die Ruhe führte dazu, dass sich viele Menschen an diesen Zustand gewöhnten. Es wurden an vielen Orten neue Siedlungen gegründet und weil keine Geschöpfe des Dunklen Königs gesichtet wurden unterschätzte man die Gefahr.

So beobachteten viele Bewohner die Fäule nur noch mit einem Auge anstatt - wie in den vielen Jahrhunderten davor - mit zweien. Diese Sorglosigkeit rächte sich, denn die Fäule begann sich erneut zu rühren. Diesmal geschah der Vorstoß des Schattens zwar langsam, aber stetig und mit großer Kraft, so dass Malkier und die restlichen Grenzlande schließlich untergingen. Die Grenzländer waren zwar auch in der Zeit der Ruhe noch große Kämpfer, aber nachdem fast ein Jahrhundert lang keine Trollocs und anderes Gezücht des Dunklen Königs gesehen wurde, verzagten die Herzen der Krieger, wo sie hätten standhaft hätten sein müssen.

Der Untergang der Grenzlande war vom Schatten von langer Hand vorbereitet worden. So schürten Schattenfreunde in den einzelnen Ländern das Misstrauen gegeneinander, die Auswüchse von Daes Dae'mar führten auch zu Kämpfen zwischen den einzelnen Ländern. Es waren keine langen Feldzüge, die geführt wurden, sondern meist kleine Grenzstreitigkeiten oder Manöver, aus denen man hoffte politisches Kapital zu schlagen. Diese einzelnen Scharmützeln sorgten aber für den Bruch des Vertrauens zwischen den Ländern, Jahrtausende alte Bündnisse wurden schwach und auch die Bereitschaft einander im Kampf gegen den Schatten beizustehen verschwand.

Als der Schatten seine Finger nach den Grenzlanden ausstreckte, war es zu spät. Der Angriff kam über die Lande mit so einer enormen Wucht, dass keine geordnete Verteidigung möglich war. Die Bevölkerung war durch grassierende Seuchen der letzten Jahren bereits stark dezimiert worden. Viele waren in den Süden gezogen, auf der Suche nach einem einfacheren Leben. Für die Verbliebenen war oft die einzige Möglichkeit die Flucht vor den Schergen des Dunklen Königs und die Krieger waren damit beschäftigt die Flüchtlinge gegen das Schattengezücht zu verteidigen. Doch so geschwächt, wie die Krieger und die Bevölkerung waren, starben viele Menschen noch auf dem Weg in den scheinbar sicheren Süden.

Und selbst was heute verteidigt werden konnte wurde morgen von der sich stetig ausbreitenden Fäule verschlungen. So blieb den Menschen nichts anderes übrig als zurück zu weichen, Meile um Meile, bis die einst stolzen Grenzlande in der Großen Fäule versunken waren.

Zu Tausenden strömten die Grenzländer nach Tar Valon, Caemlyn, Cairhien oder Bandar Eban. Wer nicht rechtzeitig gekommen war stand nun oft verschlossenen Toren gegenüber, da selbst die großen Städte des Südens die Massen an Flüchtlingen nicht aufnehmen konnten. Die Zustände in den Lagern vor den Städten waren dramatisch, immer wieder kam es zu Unruhen, bei denen viele Menschen ihr Leben verloren. Es sollte noch viele Jahre dauern, bis sich die Lage entspannte […]

Meine Werkzeuge
Namensräume
Varianten
Aktionen