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Drin farCor – DSC-Wiki

Drin farCor

Aus DSC-Wiki
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Inhaltsverzeichnis

Im RPG

Biographie

Charakter

Drin ist von melancholischem Charakter, was vermutlich durch die Tatsache, dass er sich an sein bisheriges Leben nicht mehr erinnern kann, noch verstärkt wurde. Dementsprechend spricht Drin nur selten und wenn dann mit äußerster Zurückhaltung. Nie würde er sich in den Vordergrund drängen oder eine solche Position annehmen. Da er von einer seltsamen Rastlosigkeit erfüllt ist, wird ihm die menschliche Gesellschaft häufig zu viel und dann verschwindet er ohne ein Wort und ohne zurückzusehen. Dennoch kann er auch Einsamkeit und Alleinsein nicht ertragen, und kehrt in die menschliche Gesellschaft zurück – wenn auch nie dorthin, wo er bereits war. In der Zeit, in der Drin sich in der menschlichen Gesellschaft aufhält, ist er ein zuverlässiger Charakter, der ohne Klagen auch bei schweren und schwierigen Arbeit mit anpackt. Solange man ihm genügend Freiraum lässt und keine Freundschaft von ihm erwartet, kann man sich darauf verlassen, dass er einem hilft, wenn man ihn braucht. Bedrängt man ihn aber in irgendeiner Form, kann es passieren, dass er von einem Tag zum nächsten verschwunden ist. Drin erwartet nicht viel vom Leben und verlangt auch nichts. Er ist damit zufrieden, genug Nahrung und einen Platz zum Schlafen zu besitzen. Ehrgeiz ist ihm fremd, sieht man von dem Wunsch ab, sich wieder erinnern zu können.

Aussehen

Drin ist nur wenig größer als der Durchschnitt. Er hat dunkle, beinahe schwarze Haare und braune Augen. Von der Statur her ist er nicht unbedingt kräftig gebaut, allerdings sieht man ihm seine Beweglichkeit und Geschicklichkeit an. Drin trägt meistens dunkle, triste Kleidung und in seinem Gesichtsausdruck ist stets, selbst wenn er lacht, ein Hauch von Melancholie zu erkennen. Die Kette, die er um seinen Hals trägt, scheint alt zu sein, allerdings weiß Drin ansonsten nichts über ihre Beschaffenheit. Er kann sich nicht einmal sicher sein, ob sie ihm gehört oder ob sie ihm nur zur Aufbewahrung gegeben worden ist.

Stärken

  • Drin ist ein geschickter Mann, in dem trotz seines Alters noch immer die Energie der Jugend fließt.
  • Zudem ist er fähig, für sich selbst zu sorgen und ist nicht von anderen Menschen abhängig.
  • Drin lässt sich aufgrund seines melancholischen Charakters zwar nicht zu überstürzten Handlungen hinreißen, aber er ist dennoch in der Lage schnelle Entscheidungen zu treffen, wenn es darauf ankommt.

Schwächen

  • Drins größte Schwäche ist zweifelsohne die Tatsache, dass er sich nicht an sein Leben vor dem Erwachen auf dem Bauernhof erinnern kann.
  • Hinzu kommt eine Ruhelosigkeit, die es ihm unmöglich macht, längere Zeit an einem Ort zu bleiben.
  • Aus einer unbestimmten Angst heraus, ist es Drin nicht möglich zu seinen Mitmenschen engen Kontakt zu schließen. Sobald er merkt, dass ein Mensch von ihm mehr möchte als eine flüchtige Bekanntschaft, fühlt sich Drin bedrängt und reißt aus. Da er aber auch nicht gut mit der Einsamkeit und dem Alleinsein zurecht kommt, zieht es ihn immer wieder in die Gesellschaft anderer Menschen. Dort fühlt er sich dann wohl, bis er wieder das Gefühl hat bedrängt zu werden und erneut flüchtet.

Geschichte

Drins Geschichte beginnt vor ungefähr drei Jahren. Damals wachte er, der zu dem Zeitpunkt noch nicht den Namen Drin farCor trug, auf einem Bauernhof im Hoheitsgebiet von Tear auf und erinnerte sich an gar nichts mehr. An wirklich gar nichts mehr. Nicht nur, dass er seinen Namen, den Namen seiner Eltern vergessen hatte, nicht nur, dass er sich nicht erinnerte, ob er Geschwister hatte oder welches sein Geburtsort war, nein, der Mann, der später den Namen Drin annahm, erinnerte sich nicht einmal mehr an die Fähigkeit aufrecht zu stehen oder mit seiner Zunge menschliche Wörter zu formen.

Hilflos wie ein Neugeborenes wurde er von dem alleinlebenden Bauern, bei dem er aufgewacht war, langsam wieder zu einem erwachsenen Menschen erzogen. Ihm wurde beigebracht, wie man isst, wie man spricht (daher kann man bei Drin auch nicht anhand der Sprache seine ursprüngliche Herkunft feststellen, man käme nur auf Tear), später auch wie man sein Essen jagt oder pflanzt und wie man Tiere pflegt und Holz spaltet. Mit Hilfe der wenigen Bücher, die der Bauer besaß, brachte er seinem Gast auch Lesen und Schreiben bei. Nur eines tat der Bauer nicht: Er gab dem Fremden keinen Namen.

Nachdem sich der Mann, der sich später Drin nennen würde, vollständig erholt und auch alles gelernt hatte, was er in dieser Umgebung lernen konnte, ergriff ihn zum ersten Mal die Ruhelosigkeit, die so typisch für ihn werden sollte. Und fünf Monate nach seinem Erwachen, es war bereits Herbst, verließ er den Hof.

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Der Wind umspielte seine schwarzen Haare, als sich der Namenlose aufrichtete. Gerade hatte er die Axt ein letztes Mal geschwungen und den letzten Holzklotz gespalten. Die Arbeit war schweißtreibend gewesen und er hatte mit freiem Oberkörper gearbeitet. Als er sich nun aufrichtete, kühlte der Wind ihn schnell ab. Doch der Namenlose spürte die Kühle kaum. Der Wind lockte ihn, flüsterte ihm das Versprechen von weitem Land und ewiger Freiheit ins Ohr. So hatte er schon häufig geflüstert und dem Namenlosen war es von Mal zu Mal schwerer gefallen, dem Lockruf zu widerstehen. Doch an diesem Tag, einem dunkelgrauen Tag, an dem der Wind die farbigen Blätter der vereinzelt stehenden Bäume mit sich nahm, an diesem Tag vermochte der Namenlose nicht länger zu widerstehen. Er zog sich an, nahm sich Mantel und einen Wanderstock und machte sich auf den Weg.

Doch kaum war er einige wenige Schritte gegangen, holte ihn der Bauer plötzlich ein. Der Namenlose war überrascht, hatte er doch damit gerechnet, dass der Bauer an einer ganz anderen Stelle arbeiten würde und seinen Aufbruch nicht bemerken würde. Doch es gelang dem Namenlosen seine Überraschung zu verbergen. Stattdessen sagte er einfach: "Ich muss gehen."

Der Bauer nickte nur. "Natürlich musst du das, mein Freund. Und ich möchte dich auch nicht aufhalten. Ich hatte nur gehofft, du würdest dich wenigstens verabschieden."

Falls der Bauer damit gerechnet hatte, dieser verborgene Vorwurf würde ein schlechtes Gewissen hervorrufen, sah er sich enttäuscht. Der Namenlose sah ihn nur weiterhin an.

Der Bauer seufzte. "Ich wünschte, ich hätte mehr für dich tun können. Aber von nun an musst du deinen Weg alleine gehen." Er griff unversehens in seine Manteltasche und holte eine Kette hervor. An ihr hing ein runder Gegenstand, fast wie eine Münze. "Bitte nimm dieses Amulett mit dir. Es wird dir Glück bringen."

Der Namenlose wich einen Schritt zurück. "Das kann ich nicht annehmen."

Der Bauer lachte leise. "Das musst du sogar, es sei denn du möchtest mich zu einem Dieb machen." Als der Namenlose ihn nur verwirrt ansah, sprach der Bauer weiter: "Es gehört dir. Als ich dich auf meinem Grundstück fand, warst du so nackt wie ein neugeborenes Kalb, doch in deiner Hand lag dieses Amulett. Es gehört dir. Bitte nimm es."

Der Namenlose fühlte sich irritiert. Warum hatte ihm der Bauer das Amulett nicht schon früher gegeben? Doch dann riss er sich zusammen. Selbst wenn die Geschichte nicht stimmen sollte, wollte er seinen Retter nicht hier und jetzt entehren, musste er die Kette annehmen.

Er ließ zu, dass ihm die Kette um den Hals gelegt wurde und nahm sogar noch etwas Nahrung für die ersten drei Tage mit, die ihm der Bauer aufdrängte.

Dann endlich hieß es Abschied nehmen. "Vielen Dank, mein Freund. Ich werde nie vergessen, was du für mich getan hast."

Mit diesen Worten drehte sich der Namenlose um und folgte dem Ruf des Windes. Er schaute nicht ein einziges Mal zurück.

Der Bauer aber blickte ihm noch lange nach. Ein Lächeln umspielte seine Lippen, doch es war kein freundliches Lächeln und es erreichte seine Augen nicht. Deren Blick war kalt und grausam.

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Sechs Wochen lang wanderte der Mann, der noch keinen Namen angenommen hatte. Er hatte dabei kein Ziel vor Augen, sondern genoss einfach das Gefühl von Freiheit und Unabhängigkeit. Hin und wieder machte er mal Rast auf einem Bauernhof und half so gut er konnte, doch spätestens nach zwei Tagen brach er wieder auf. Manchmal verabschiedete er sich, aber in der Regel verschwand er ohne ein Wort.

Erst nach sechs Wochen Wanderschaft, er befand sich nun irgendwo im Gebiet von Cairhien, nahm er endlich einen Namen an. Oder genauer gesagt, ihm wurde einer gegeben.

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Blaues Licht ... blau ... und dann ... Schmerz, viel Schmerz ... und dann ...

Schreiend fuhr der Namenlose auf und blickte sich panisch um. Es herrschte noch immer dunkle Nacht, doch er wusste, dass er nicht mehr einschlafen konnte. Das war nun schon das dritte Mal innerhalb der letzten zwei Wochen gewesen, dass er aus diesem Albtraum aufgewachte. Und kein Mal hatte er hinterher weiterschlafen können.

Der Namenlose nahm seine Habseligkeiten zusammen, das hieß seinen Mantel und seinen Wanderstock, und machte sich auf den Weg. Zwar war es noch immer so dunkel, dass er kaum etwas erkennen konnte, doch das störte ihn nicht. Da er kein Ziel hatte, konnte er auch nicht falsch gehen. Und etwas zu essen würde er sich überall besorgen können. Zumindest solange er nicht aus Versehen in der Fäule oder in der Aiel-Wüste landete. Aber da beide durch Gebirge von den Westlanden abgegrenzt waren, erschien ihm so ein Versehen sehr unwahrscheinlich.

Als die Dämmerung anbrach, erkannte der Namenlose, dass seine Wanderung ihn an den Rand einer so kleinen Siedlung geführt hatte, das sie die Bezeichnung Dorf nicht verdiente. Der Namenlose hatte nicht den Wunsch sich in menschliche Nähe zu begeben, daher schlug er bereits einen Weg ein, der ihn von der Siedlung fortführen sollte, als er plötzlich den Schrei hörte. Den Schrei einer menschlichen Frau. Einen Schrei, der ein Zeichen äußerster Panik darstellte.

Auch wenn der Namenlose menschlicher Nähe und Gemeinschaft ablehnte, so ließ ihn doch ein solcher Schrei nicht unberührt. Ohne länger als einen Augenblick zu zögern, rannte er in Richtung des Schreies. Was er jedoch vorfand, als er die Quelle des Rufes erreichte, ließ ihn für einen Moment lang vor Entsetzen erstarren: Drei Männer in abgerissenen Kleidern aber mit Messern in den Händen bedrängten eine junge Frau in eindeutiger Weise.

Der Namenlose spürte, wie die Wut ihn erfüllte. Gleichzeitig verspürte er allerdings kein Bedürfnis, einen Kampf gegen die drei Männer zu beginnen. Dafür war ihm sein eigenes Leben zu kostbar. Doch was ist mein Leben wert, was ist meine Freiheit wert, wenn ich mich in so einer Situation einfach abwende? Er fand keine Antwort auf diese Frage und das war ihm Antwort genug. Der Namenlose flehte lautlos das Licht um Beistand an, dann umfasste er das Amulett an seiner Kette. Es würde ihm Glück bringen, hatte der Bauer gesagt. Glück konnte er jetzt wahrhaftig gebrauchen. Er umfasste seinen Wanderstock fester und nährte sich den drei Männern und der schreienden Frau.

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Ob es am Amulett lag oder an seinem Geschick mit dem Stock, es gelang ihm die drei Männer solange von der Frau abzulenken, bis andere Einwohner der Siedlung hinzukamen und die drei Männer überwältigt werden konnten.

Der noch namenlose Mann blieb nur so lange in der Siedlung, bis die Verletzungen heilten, die er im Kampf davon getragen hatte. Doch bei seinem Abschied machte ihm der dankbare Vater der geretteten Frau ein ungewöhnliches, aber durchaus gern angenommenes Geschenk: Er gab dem Namenlosen seinen heutigen Namen: Drin farCor – Kämpfer aus der Nacht, denn er war aus der Nacht gekommen, um seine Tochter zu retten.

Zweieinhalb Jahre lang nach diesem Ereignis wanderte Drin durch die Welt. Ohne Ziel und doch von etwas getrieben, das er nicht verstand. Hin und wieder zog es ihn in die Gesellschaft der Menschen und dann benutzte er den ihm gegebenen Namen. Doch nie blieb er lange, nie kam sein Freiheitsdrang und seine Rastlosigkeit zur Ruhe.

Zweieinhalb Jahre lang lebte er auf diese Weise, dann nahm das Rad der Zeit seinen Faden auf und verwob ihn mit der Weißen Burg.

RPGs

Moderiertes RPG

Freies RPG

Drin farCor
Avatar Drin.jpg
Rang  
Alter 35
Herkunft unbekannt
Status aktiv
RPG 500er
Talente
Schriften entziffern
Lippenlesen
 
Kampf
Bevorzugte Waffe Kampfstock
Strategie 75 aus 100
Technik 75 aus 100
Kraft 40 aus 100
Gesamt: 190 aus 300
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