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Cev Newkith – DSC-Wiki

Cev Newkith

Aus DSC-Wiki
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Inhaltsverzeichnis

Im RPG

Biographie

Charakter

Cev ist ein vorlauter, gutgelaunter 19 Jähriger Junge. Er macht gerne Späße, kann jedoch auch sehr ernst sein. Er ist höflich und freundlich und nicht leicht zu verärgern. Gleichzeitig ist Cev aber auch oft leichtfertig und lässt sich auf riskante Geschichten ein, die nicht immer zu seinen Gunsten ausgehen.

Aussehen

Cev ist für einen Cairhienin groß gewachsen (was im Vergleich zu anderen Männern eher mittelgroß ist) und hat einen gutgebauten schlanken Körper. Er hat helle Haare und graue Augen, die wie Eis erscheinen können, wenn er wütend ist. Cev spricht mit einem leichten seanchanischen Dialekt, den er sich in seiner Jugend angewöhnt hat.

Stärken

  • Höflich
  • Intelligent
  • Tolerant

Schwächen

  • Fremden gegenüber misstrauisch
  • leichtfertig
  • abenteuerlustig

Geschichte

Cevrin wuchs mit seiner Schwester Kai auf dem kleinen Landgut seiner Eltern in Cairhien auf. Er verbrachte eine glückliche Kindheit ohne sich um die politischen Intrigen um ihn herum zu kümmern, bis er sechs Jahre alt war und mit ansehen musste, wie ihr Onkel ihre Eltern töten lies, um das Land zu bekommen. Kai gelang es, mit ihrem Bruder durch die Hintertür zu fliehen und sich im Wald zu verstecken, wo sie jedoch getrennt wurden. Tagelang irrte der kleine Cev durch die Wälder, bis er völlig verdreckt und hungrig vor der Tür von Mutter Cristina stand, welche ihn sofort erkannte und unter ihre Fittiche nahm. Sie wusste, was geschehen war und da sie den Jungen nicht zu dem Mörder seiner Eltern zurückschicken wollte, brachte sie ihn des Nachts heimlich zum Hafen, wo sie eine Schiffspassage zu ihrer Schwester nach Tear für ihn buchte. Sie versprach dem Jungen, Kai nach zu schicken, sobald es ihr gelang, sie unbemerkt aus dem Haus zu bringen. Doch Cev würde Kai lange Zeit nicht wieder sehen.

Cev wartete Tag und Tag, Woche um Woche auf seine Schwester, doch sie kam nicht. Doch während er wartete, geschah etwas, das Cevs späteres Leben bestimmen würde. Er lernte Tarair kennen. Tarair war ein junger Kaufmann aus Seanchan, der sich auf Stoffe spezialisieren wollte und aus diesem Grund nach Randland gekommen war. Er hatte in der kleinen Hafenschenke von Cristinas Schwester Quartier bezogen und war schon am ersten Abend buchstäblich über Cev gestolpert. Cev lag, wie so oft, neben dem Haus auf den von der Sonne des Tagen gewärmten Steinen und spielte mit einigen Schneckenhäusern und hübschen Steinen herum, als Tarair aus dem Haus trat um in der Abendsonne noch einen Blick über den Hafen zu werfen und bei einem Pfeifchen das üppige Abendessen zu verdauen. Er sah also über den Hafen und nicht vor seine Füße, als er plötzlich über den Jungen stolperte und hart auf die Pflastersteine der Straße schlug. Cev fuhr erschreckt zusammen und starrte den in seinen Augen großen Mann an, der sich ächzend von der Straße erhob. Schon öfter hatten ihn Gäste mit Fußtritten verjagt, wenn er ihnen in die Quere gekommen war, und Cev fürchtete, dass ihm nun ähnliches blühte. Doch der junge Mann wischte sich nur die Hände ab und sah den Jungen besorgt an.

"Alles in Ordnung? Hast du dich verletzt?"

Cev schüttelte den Kopf. Er verstand den Fremden nur schlecht, da dieser eine merkwürdig schlurrende Aussprache hatte, aber die ruhigen braunen Augen des Fremden weckten sofort ein Gefühl des Vertrauens in ihm, das er bei keinem anderen Fremde gespürt hatte.

Tarair seinerseits fühlte sofort Zuneigung zu dem kleinen Jungen und während der nächsten Tage verbrachte er jede Minute seiner freien Zeit damit, mit ihm zu spielen oder ihm Geschichten aus seinem Land zu erzählen. Cev seinerseits erzählte Tarair von Kai und nach einer Weile brachte er es sogar fertig, von dem schrecklichen Tag zu erzählen, an dem seine Eltern gestorben waren. Unter Tarairs Zuwendung blühte der Junge regelrecht auf und der Seanchaner schob den Tag seiner Abreise immer weiter hinaus. Als schließlich die Nachricht kam, dass Kai verschwunden sei, fasste sich Tarair ein Herz und bat, Cev mit zu sich nehmen zu dürfen.

Cev traf die Nachricht seiner Schwester sehr. Er hatte sich an die Hoffnung geklammert, dass sie ihn holen kommen würde, und nun konnte er sich des Gefühls nicht erwehren, dass ihn seine Schwester im Stich gelassen hatte.

Tarair kümmerte die ganze Dauer der Schifffahrt aufopfernd um Cev und als das Schiff im Hafen von Shon Kifar einlief, stand Cev an Deck und betrachtete mit tellerrunden Augen seine neue Heimat.

Tarair besaß ein geräumiges Haus oberhalb des Hafens von wo aus er seine Geschäfte regelte. Seine Haushälterin Mjira schloss den kleinen Cev sofort in ihr Herz und verwöhnte den Jungen von vorne bis hinten. Tarairs Geschäft lief gut, Cev besuchte die örtliche Schule und zeigte sich als eifriger und intelligenter Schüler, wenn auch er Anfangs noch Probleme hatte, den merkwürdigen Dialekt der Einheimischen zu verstehen.

Als Cev 12 Jahre alt war, nahm sich Tarair eines weiteren Findelkindes an, des taubstummen Jungen Jadil, den er als seinen Lehrling aufnahm. Cev betrachtete den Neuen erst misstrauisch und ein wenig eifersüchtig, doch Jadil setzte alles daran, seine Freundschaft zu gewinnen und nach ein paar Wochen waren die beiden nicht mehr auseinander zu bringen. Von Jadil lernte Cev nicht nur, sich mittel Zeichensprache zu verständigen, er lernte auch Lippenlesen.

Wenn Cev nicht in die Schule ging oder lernte und Jadil gerade nichts zu tun hatte, verbrachten die Jungs ihre Zeit damit, sich Streiche für die Nachbarschaft auszudenken oder sich im Messerwerfen zu üben.

Tarair legte Wert darauf, dass beide Jungen lernten, sich auch ohne Waffen zu verteidigen. Er verabscheute Schwerter und Äxte. Seine bevorzugte Waffe, die er auch die Jungen lehrte, war ein einfacher Stab, etwa 2 Zoll dick und gut einen Fuß länger als er selbst. Besonders Cev zeigte erstaunliche Geschicklichkeit im Umgang mit dem Kampfstab.

Als er älter wurde, wurde Cev nachdenklicher. Immer öfter dachte er über seine Schwester nach. Warum hatte sie ihn verlassen? Wo war sie?

Es lies ihm keine Ruhe und schließlich, als er die Schule abgeschlossen hatte, bat er Tarair, nach Randland zurückkehren zu dürfen um nach ihr zu suchen. Traurig willigte Tarair ein. Er wusste, dass sich Cev selbst sein Glück suchen musste, denn der Junge hatte keinerlei Gespür für feine Stoffe oder den Umgang mit Geld.

So gab er ihm einen kleinen Beutel mit Silberstücken und lies ihn schweren Herzens gehen. Cev begann seine Suche dort, wo er Randland verlassen hatte, in Tear. Er fand das Gasthaus wieder, in dem er gelebt hatte, doch es gehörte nun einem kleinen dicken Wirt mit einer unangenehmen lauten Stimme. So wandte sich Cev zögernd seiner alten Heimatstadt zu. Im Dorf fand er Cristina, die ihn mit Tränen in den Augen in die Arme schloss. Doch auch sie konnte ihm nicht sagen, wo Kai war. Die nächsten zwei Jahre verbrachte Cev auf der Suche. Ohne einen wirklichen Plan suchte er in Cairhien und Caemlyn, in Aringill und Whitebridge, Lugard und Illian, bis ihn sein Weg schließlich nach Tar Valon trieb.

Inzwischen hatte Cev es aufgegeben, Kai zu finden. Er hatte keinerlei Anhaltspunkte, er wusste nicht einmal, ob sie noch am Leben war. Doch er konnte sich auch nicht dazu durchringen, zurück nach Seanchan zu gehen und zugeben zu müssen, dass er aufgegeben hatte. Als er nun vor den Toren der Weißen Burg stand und den Gaidin und Gaidar zusah, die hin und wieder über den Platz kamen, wusste er, was er tun würde. Es war eine Entscheidung, die genauso gut war wie jede andere, denn tief in seinem Innern wusste er, er suchte nur einen Grund, um nicht zurückkehren zu müssen.

Zwei Tage später stand sein Name im Rekrutenbuch der Weißen Burg. Was Cev nicht wusste, war, dass das Rad ihn zu seiner Schwester geführt hatte...

RPGs

Moderiertes RPG

Freies RPG

Cev Newkith
Avatar Cev Newkith.jpg
Rang Rekrut
Alter 19
Herkunft Cairhien
Status aktiv
RPG 500er
Talente
Stabmeister
Lippenlesen
Intuitive Orientierung
Kampf
Bevorzugte Waffe Kampfstab
Strategie 50 aus 100
Technik 80 aus 100
Kraft 60 aus 100
Gesamt: 190 aus 300
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