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Negant Mor Natones – DSC-Wiki

Negant Mor Natones

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Inhaltsverzeichnis

In der Community

Geschichte

Bünde

Sonstiges

Negant Mor Natones
Avatar Negant.jpg
Titel: Sitzender der Weißen Ajah
Ajah: Weiß
Dabei seit: 25. September 2006
Aufnahme in die Burg: 25. September 2006
Erste Erhebung: 03. Februar 2007
Zweite Erhebung: 20. Mai 2007
Ehrungen
DSC Award 2008 Lustigster Poster
Forentreffen
FT 2007 Euratsfeld FT 2007 Zella Kohlfahrt_2008 FT 2008 Köln

FT 2008 Mettmann FT 2008 Wesel Kohlfahrt_2009 FT 2009 Wittenberge

FT 2009 Worms Kohlfahrt_2010 Kohlfahrt_2011 FT 2011 Berlin

Kohlfahrt_2012



Im RPG

Biographie

Charakter

Er ist zurückhaltend, aber grundsätzlich ein freundlicher Mensch. Bei Problemen bleibt er äußerlich absolut ruhig, nahezu stoisch, und wenn es dabei hilft, kann er dermaßen gut lügen, dass es jeder glaubt. Eigentlich ist ihm aber die Wahrheit wesentlich lieber. Seine Abneigung gegen das Daes Dae'mar und dessen Spieler führt schnell zu spontanen Animositäten. Diese versucht er hinterher durch eine erneute objektive Betrachtung der Situation zu revidieren, aber das klappt nicht immer.

Aussehen

dunkelbraune Haare, höchstens mit den Fingern gekämmt und daher ziemlich wuschelig, dunkelblaue tiefgründige Augen. Nur 1,70 m groß, schlank. Insgesamt wirkt er wie „der nette junge Mann von nebenan“ und diese Wirkung setzt er auch gelegentlich ein, um etwas zu erreichen. Wenn er nachdenkt, dann zieht er die Augenbrauen zusammen, so dass er verärgert zu sein scheint, was bei anderen dann häufig zu Irritationen führt.

Stärken

  • kann seine Gefühle gut verbergen
  • hat keine Vorurteile gegenüber anderen
  • beherrscht die Höflichkeit eines Bediensteten

Schwächen

  • verweigert sich dem Daes Dae'mar und vermutet hinter jedem Handel Übervorteilung
  • mangels Freunden im Sozialverhalten etwas ungeübt
  • wenn er nachdenkt, tut er das gründlich und das kann dauern

Geschichte

Die Familie Natones führt seit Urzeiten ein Gasthaus in einer kleinen Stadt einen Tagesritt von Cairhien entfernt. Sein Urgroßvater hatte nebenbei erfolgreich mit dem Handeln begonnen. Dessen Sohn, Negants Großvater Mor, nach dem er seinen zweiten Vornamen erhielt, baute das Handelsgewerbe aus und eröffnete eine Niederlassung in Cairhien. Nach seinem überraschendem Tod wurden die beiden Niederlassungen zwischen Negants Vater und dessen Bruder geteilt. Sein Vater als zweitgeborener erhielt das kleinere Geschäft in Cairhien, sein Onkel erhielt den Stammsitz der Familie mit dem Gasthaus. Die beiden Brüder waren beide gute Kaufleute und ihre Geschäfte florierten. Sie stiegen in der Gesellschaft auf und das ging in Cairhien natürlich höher hinauf als auf dem Lande. Negants Onkel beneidete seinen Bruder um dessen Aufstieg und das Verhältnis zwischen den Brüdern verschlechterte sich entsprechend.

Eines Tages kam sein Vater nach Hause und strahlte eine Freude aus, die er auf Nachfrage von Frau und Sohn beantwortete: "Ich kann ein Geschäft abschließen, dass würde uns mehr Geld bringen als – mehr als ich bisher auch nur zu träumen wagte." Die nächsten beiden Tage war er viel außer Haus, abends häufig angespannt, doch am Abend des zweiten Tages kam er wieder fröhlich nach Hause wie zuvor. Er hatte das Geschäft abgeschlossen. Zwei Tage später kam ein Bote und überbrachte seinem Vater einen Brief. Dieser verließ daraufhin das Haus und kam erst spätabends wieder. Das war nichts ungewöhnliches für einen Kaufmann in Cairhien, doch als Negant ihn kurz vorm Schlafengehen noch sah, bemerkte er, dass sein Vater ganz und gar nicht mehr so erfreut aussah wie noch kurz zuvor. Als wohlerzogener Sohn erkundigte er sich nach dem Wohlbefinden, doch sein Vater tat das kurz mit einem "allgemeinen Unwohlsein" ab. Negant ging zu Bett, wachte mitten in der Nacht jedoch auf, da er Stimmen hörte. Er ging auf den Flur und hörte seine Eltern in deren Schlafzimmer ungewöhnlich laut reden. Mit kindlicher Neugier schlich er vorsichtig heran und konnte Bruchstücke verstehen. Worte wie "Hypothek", "Darlehen", "Betrüger" und "Ruin" ließen ihn eine Gänsehaut kriegen. Obwohl sein Vater ihm noch längst nicht alles Wissen eines Kaufmannes beigebracht hatte und er nicht genau wusste, was Hypothek und Darlehen sind, wurde ihm klar, dass dieses Geschäft geplatzt war und sein Vater auf der Verliererseite stand. Dann hörte Negant, dass sein Vater das Bett verließ und zur Tür ging. Schnell huschte Negant zurück in sein Zimmer. Sein Vater bleib noch kurz in der Tür stehen, wand sich zu seiner Frau um und sagte, dass er jetzt in den Keller gehe, um einen Wein zu trinken, damit er überhaupt noch mal einschlafen könne. Negant ging wieder schlafen, was sollte er sonst tun. Früh am nächsten Morgen wurde er von einem gellenden Schrei geweckt. Im ganzen Haus begann daraufhin ein Rennen und Rufen. Ängstlich blieb er im seinem Bett sitzen. Nach einer Ewigkeit, wie es ihm schien, wurde das Chaos im Haus weniger und schließlich kam seine Mutter in sein Zimmer. Er sah ihr sofort an, dass etwas schreckliches passiert sein musste. Sie setzte sich zu ihm aufs Bett und erklärte ihm behutsam, dass sein Vater tot sei. Er hatte sich im Keller erhängt.

In der Tat war das großartige Geschäft geplatzt. Das Geld, was sein Vater aus eigenem Vermögen, Hypotheken und Darlehen aufgebracht hatte, war weg. Seine Mutter nahm den besten Ausweg an, der sich ihr und ihrem Sohn bot: Sein Onkel kaufte den gesamten Besitz und beglich die Schulden. Negant und seine Mutter waren dadurch bis auf wenige persönliche Dinge besitzlos und obdachlos. Daher nahm der Onkel sie in seinem Haus auf dem Lande auf. Er selbst zog allein in das Haus in Cairhien, seine Frau und die Kinder blieben auf dem Lande.

Dort empfing man sie nicht als Witwe und Halbwaise des Onkels, sondern lediglich als Frau und Kind von einem, der weit aufgestiegen und selbstverschuldet tief gefallen war, und mit denen man leider verwandt war. Das ließen sie Negant und seine Mutter bei jeder Gelegenheit spüren und sie hatten auch dafür gesorgt, dass diese Meinung die der ganzen Stadt war. Während seine Mutter das anscheinend einigermaßen gut wegsteckte, litt Negant erheblich.

Sechs Jahre waren seitdem vergangen und durch einige beiläufige Bemerkungen war in Negant allmählich der Verdacht gekeimt, dass sein Onkel an der ganzen Vorgeschichte nicht ganz unbeteiligt gewesen war, hatte er doch das bekommen, worum er seinen Bruder zuvor beneidet hatte. Auch der überraschende Tod seines Großvaters kam ihm wieder in den Sinn. So vermied er jeden unnötigen Kontakt mit diesen Menschen und flüchtete sich häufig in die Einsamkeit der nahen Hügel und Wälder. Anfangs gab es dort nichts besonderes zu sehen, doch je öfter er sich dort aufhielt, um so weniger störten sich die Tiere an seiner Anwesenheit. Stundenlang konnte er diese beobachten, was ihn mit der Zeit genauso fesselte wie das Wettergeschehen. Hier reifte auch der Gedanke, dass eine annehmbare Zukunft nur dann möglich wäre, wenn er diese Stadt verlies. Mit dem Daes Dae'mar wollte er auch nichts mehr zu tun haben. Doch wie, so ohne alles?

Eines Abends kehrte er von solch einem Ausflug zurück und sah vor dem Gasthaus eine Kutsche stehen und die Bediensteten, aber auch seine Tante, die sich eifrigst um die Gäste kümmerte. Es musste jemand wichtiges sein, wenn sie hier selbst erschien. Der Gast war ihm egal, er fürchtete sich mehr vor seiner Tante, denn wenn sie ihn erblickte, würde er statt des Dieners das Gepäck schleppen müssen. Und sollte er das nicht bereitwillig machen oder die Gäste sich über ihn beschweren, würde es hinterher noch mehr Ärger geben. So schlich er langsam an der Scheunenwand entlang. Dabei konnte er die Tante ununterbrochen reden hören und in ihrem Redeschwall benutzte sie mehrfach die Anrede "Sedai". Dass war ihm relativ egal, Aes Sedai kamen öfters auf der Durchreise vorbei und logierten im Gasthaus. Negant hatte gerade die rettende Hausecke erreicht, schaute noch mal zur Kutsche und erschrak. Eine Frau und ein Mann waren inzwischen ausgestiegen und der Mann starrte ihn direkt an. Ansonsten schien ihn keiner bemerkt zu haben. Diesen Blick bemerkte seine Tante, folgte ihm, redetet nach einer kurzen Pause aber weiter wie zuvor. Negant erreichte unbehelligt sein Zimmer.

Am nächsten Tag bestellte seine Tante ihn zu sich. Noch nie hatte er sie in einer Stimmung wie heute erlebt und fragte sich, was wohl nun käme. Sie wies ihn an, seine persönlichen Sachen zu packen, ein Pferd stände schon bereit. Er bekam Geld, was er aber gefälligst nicht verschwenden sollte. Die Tante erklärte weiter, er müsse einen Brief nach Tar Valon in die Weiße Burg bringen. Diesen hatten ihr gestern die Aes Sedai gegeben und ihr erklärt, der Brief müsse einer Frau namens Lyuna Ishizu persönlich übergeben werden, gerade das sei sehr wichtig und deswegen solle er auch bitte von einem Familienangehörigen und nicht einem Bediensteten überbracht werden. Negant war klar, dass er perfekt in die Kategorie "entbehrliche Familienangehörige" passte. Er konnte sein Freude kaum verheimlichen, denn vielleicht ergäbe sich aus dieser Reise eine Möglichkeit, dieser Familie dauerhaft zu entrinnen? Und dass ausgerechnet die ungeliebte Tante ihm unbeabsichtigt diese Möglichkeit bot, erfreute ihn noch mehr.

Schnell packte er seine wenigen Sachen. Länger dauerte der Abschied von seiner Mutter, doch er tröstete sie, dass seine Abwesenheit höchstens einige Wochen dauern würde. Und wiederkommen würde er, denn in dieser Familie wollte er sie nicht alleine zurücklassen.

RPGs

Moderiertes RPG

Freies RPG

Negant Mor Natones
Avatar Negant.jpg
Rang Aes Sedai
Alter 16
Herkunft Cairhien
Status aktiv
RPG 500er
Talente
Säuberung
Dem Wind lauschen
Gefaltetes Licht
Saidin
Geist 82 aus 100
Luft 48 aus 100
Wasser 43 aus 100
Erde 63 aus 100
Feuer 76 aus 100
Gesamt: 312 aus 500
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