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Ashalayne ta'Dunos – DSC-Wiki

Ashalayne ta'Dunos

Aus DSC-Wiki
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Inhaltsverzeichnis

Im RPG

Biographie

Charakter

Ashalayne wirkt im Allgemeinen eiskalt und gefühllos, wenn sie sich mit anderen abgibt. Diese Maske nutzt sie jedoch nur, um sich davor zu schützen, von anderen verletzt zu werden, so wie in ihrer Vergangenheit. Trotz ihrer kalten Haltung ist Ashalayne sehr mitfühlend... auf ihre eigene Art. Sie zeigt ihre Gefühle nur selten jemandem, doch zieht sie einmal eine Person ins Vertrauen kann sie eine sehr zuverlässige und gute Freundin sein.

Auch wenn sie es oft beschämend findet, Emotionen zu zeigen wird sie leicht wütend, besonders, wenn Dinge nicht so laufen, wie sie es möchte.

Oft sieht sie Menschen, die ihre Gefühle offen zeigen als schwach an und geht ihnen aus dem Weg.

Des weiteren ist sie unglaublich stur. Hat sie sich einmal etwas in ihren Kopf gesetzt gibt sie nicht mehr auf, bis sie ihr Ziel erreicht hat.

Aussehen

Ashalayne hat glatte, schwarz-braune Haare, die ihr bis auf die Schultern reichen Einige Strähnen sind in kleine Zöpfe geflochten, andere mit Glasperlen bestückt. Ihre nachtblauen Augen sind mandelförmig und bilden einen Kontrast zu ihrer hellen Haut. Sie trägt noch immer die blaue Ki'sain, die sie eindeutig als Nachkomme einer Familie mit Malkierischem Blut auszeichnet. Ashalayne selbst ist von eher fragilem Körperbau, sie ist schlank und klein, jedoch auch sehr gewandt.

Stärken

  • Misstrauisch
  • Ehrgeizig
  • Treu

Schwächen

  • Stur
  • Misstrauisch
  • Verschlossen
  • Angst vor Verrat und Vertrauensbrüchen

Geschichte

Ashalayne wurde in eine ehemalige niedere Adelsfamilie aus Malkier geboren. Trotz dem, dass ihre Eltern nie besonders Reich waren oder viel Einfluss hatten führte sie aufgrund von kaufmännischen Beziehungen ein gesundes Leben.

Da sie das einzigste Kind der Familie war hatten ihre Eltern damit begonnen, ihr die Aufgaben eines Adeligen beizubringen, lehrten sie das Handeln und verschafften ihr Einblick in die feinen Künste der Politik. Sie wusste, dass sie all das niemals brauchen würde, aber ihre Mutter war davon überzeugt, dass das Haus ta'Dunos sich eines Tages wieder erheben würde. So spielte sie bei allem mit, was ihre Mutter von ihr verlangte und lernte fleißig. Ihr Vater brachte ihr zur gleichen Zeit den Umgang mit Schwertern und waffenlosen Kampf bei, sodass sie sich jederzeit selbst verteidigen konnte.

An ihrem sechzehnten Namenstag jedoch konfrontierten ihre Eltern sie und brachten ihr eine Nachricht bei, die ihr Leben für immer verändern würde.

Ashalayne saß auf einem Hügel gerade außerhalb der Stadt, nur wenige Meter von ihrem kleinen Landhaus entfernt. Ihre kurzen, fast schwarzen, Haare wehten in einer leichten Brise und umspielten ihr Gesicht sanft. Seufzend fasste sie – fast komplett unterbewusst – nach der blauen Ki'sain, gerade frisch auf ihre Stirn gemalt. Sechzehn Jahre... sie hatte das mündige Alter erreicht... das Alter, um zu heiraten. Sie seufzte abermals, ihre dunkelblauen Augen wanderten zum Himmel, um die vorbeidriftenden Wolken zu beobachten.

"Asha!" hörte sie plötzlich die Stimme ihrer Mutter nach ihr rufen. "Ashalayne, würdest du bitte herunter ins haus kommen. Wir müssen mit dir reden."

Eine Augenbraue hebend stand Ashalayne auf und ging langsam auf das weiße Steingebäude zu. Ihre Mutter rief sie nie bei vollem Namen, außer, wenn es um etwas sehr ernstes ging. Aber sie wusste, dass sie – zumindest heute – nichts angestellt hatte. Tief in ihre Gedanken versunken ging sie immer langsamer, bis sie irgendwann anhielt. Licht, was hatte sie getan? Oder... vielleicht stimmte irgendetwas nicht?

Schnell eilte sie den Hügel hinunter, ihr Umhang hinterherflatternd.

"Mutter? Ich bin hier!" platzte sie in den Teeraum. Die ernsten Gesichter ihrer Mutter und ihres Vaters waren ihr zugewandt, als ob sie sie irgendetwas beschuldigen wollten.

"Wa—" Ashalayne fiel sich selbst ins Wort, als sie abrupt stehen blieb. "Mutter?" Sie blickte sie verwirrt an, nach einem Hinweis danach am suchen, was los war.

"Ashalayne, du wirst gehen." begann ihre Mutter, während sie sich zu einem der Bücherregale umdrehte und anfing, es zu sortieren. "Wir wollen dich hier nicht mehr. Du wirst niemals zu etwas zu gebrauchen sein."

Das junge Mädchen stand nur da, sprachlos. Sie konnte nicht glauben, was ihre Mutter – ihre eigene Mutter – gerade gesagt hatte. Es war einfach nicht möglich.

Langsam in Richtung ihrer Eltern stolpernd stotterte sie "M- Mama... du... du machst Witze, nicht wahr? D- du... machst nur Spaß---"

"Raus!" schrie ihre Mutter, sie abermals unterbrechend. "Geh... geh einfach. Wir können Menschen wie... wie dich einfach nicht gebrauchen! Du darfst ein Pferd und etwas Geld nehmen. Geh, wohin auch immer du willst, aber wage es nicht, jemals hierher zurückzukommen." fuhr sie fort, ruhig wie ein Fels klingend.

Tränen strömten Asha's Gesicht hinunter als sie sich herumdrehte und auf ihr Zimmer stürmte. Schluchzend sammelte sie ihre wichtigste Habe – Habe, die ihre Eltern, ihre liebenden und fürsorglichen Eltern ihr gegeben hatten – in ein paar Satteltaschen. Sie konnte einfach nicht glauben, was hier passierte! Ausgestoßen von den eigenen Eltern. Die Menschen, die sie in den vergangenen sechzehn Jahren am meisten geliebt hatte. Aber sie musste tun, was sie ihr befahlen. Sie würde es nicht ertragen können, mit ihnen zu leben, nun dass sie wusste, was sie wirklich dachten, auch falls sie es erlauben sollten. Sie musste gehen.

"Du sprichst die falschen Worte so flüssig, Mashiara." sprach Akilyn ta'Dunos sanft, nachdem seine Tochter aus dem Raum geflüchtet war.

"Wir haben keine Wahl." seine Frau drehte sich zu ihm um, Tränen in ihren Augen schimmernd. "Wir stehen kurz vor dem Ruin und in einiger Zeit werden wir nicht einmal mehr genug Geld haben, um uns selbst zu ernähren. Der Handel läuft nicht mehr, und das bisschen, was wir gespart haben ist auch fast aufgebraucht. Es ist besser so."

"Das mag sein... dennoch, bist du sicher, dass sie damit leben kann? Davon überzeugt, dass ihr ganzes leben, all die Liebe, die wir ihr gaben, eine Lüge war?"

"Sie ist stark." antwortete Sosei ta'Dunos. "Sie wird bestehen."

Als Ashalayne von zu Hause wegritt, von ihrem Leben, drehte sie sich nicht um. Sie sah niemals die stummen Tränen ihrer Eltern, erfuhr nie, warum die einzigen Menschen, die sie je geliebt hatte sie wegschickten. Aber sie schwor sich selbst, sie würde stark sein. Und eines Tages würde sie heimkehren und ihnen zeigen, was sie verloren hatten.


Fast ein Jahr lang war Ashalayne gereist, unwissend, wo sie hinsollte und noch immer innerlich zerrissen. Sie konnte nicht verstehen, warum ihre eigenen Eltern, ihr eigenes Fleisch und Blut, sie ausstoßen sollten. Dennoch, während der Zeit, die sie alleine verbrachte hatte sie sich eine eisige Maske zugelegt, ließ niemanden an sich heran. Das hatten ihre Eltern ihr sehr gut beigebracht.

Eines Tages jedoch erreichte sie die leuchtenden Mauern von Tar Valon. Und sie wusste einfach, hier lag ihre Zukunft.

RPGs

Moderiertes RPG

Freies RPG

Ashalayne ta'Dunos
Avatar Ashalayne taDunos.jpg
Rang Stadtbewohnerin
Alter 17
Herkunft Tarabon
Status aktiv
RPG 500er
Talente
Kampfsport
Schwertmeister
Kampf mit zwei Waffen
Kampf
Bevorzugte Waffe Gar keine oder zwei Schwerter
Strategie 70 aus 100
Technik 85 aus 100
Kraft 45 aus 100
Gesamt: 200 aus 300
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