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Arkendus Tolmashier – DSC-Wiki

Arkendus Tolmashier

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Geschichte

Bünde

Sonstiges

Arkendus Tolmashier
Avatar Arkendus.jpg
Titel: Aes Sedai
Ajah: Braun
Dabei seit: 14. Mai 2007
Aufnahme in die Burg: 28. Mai 2007
Erste Erhebung: 14. August 2007
Zweite Erhebung: 04. Mai 2008
Ehrungen
Forentreffen



Im RPG

Biographie

Charakter

Arkendus zeigt eine ausgesprochene Gemütsruhe. Erst wenn seine Wut lange Zeit geschürt wurde, kommt es zu einem heftigen Ausbruch. Es fällt ihm ziemlich schwer einzusehen, dass andere Recht haben und tut, dann meist das was er tun möchte. Er ist ausgesprochen Hilfsbereit und hilft gerne anderen mit seinem Wissen weiter, auch wenn diese es gar nicht wollen.

Aussehen

Mit seinen 1,75 m liegt er mit seiner Größe im Durchschnitt. Seine Statur ist normal, aber nicht besonders sportlich. Sein Blondes leicht gelocktes Haar trägt er etwas länger als Schulterlang. Sein weich Geschnittenes Gesicht ziert ein wohl gestutzter Bart. Seine blauen Augen wirken oft etwas verträumt. Als Sohn eines niederen Adligen trägt er gerne feine Stoffe mit Verzierungen, die aber nicht zu überladen sein dürfen.

Stärken

  • Eine Stärke ist seine Gemütsruhe und Ausgeglichenheit.
  • Auch seine Hilfsbereitschaft macht ihn zu einem treuen Freund und Mitstreiter.
  • Geheimnisse sind bei ihm sicher, er wird sie mit ins Grab nehmen.

Schwächen

  • Eine Große schwäche ist, dass er durch seine Hilfsbereitschaft eine Bitte nicht ausschlagen kann. Er ist einfach unfähig „Nein“ zu sagen.
  • Seine Eitelkeit macht ihn immer um sein Aussehen besorgt.
  • Leider schlägt alles neue Arkendus sofort in den Bann, sodass er sehr vergesslich ist und auch gerne mal Aufgaben vergisst zu erledigen.

Geschichte

Alles nahm seinen Anfang in einer kleinen Stadt namens Firon, etwa 30 Meilen nördlich von Baerlon. Gegründet wurde die Stadt vor etwa Hundert Jahren, zur Zeit, als Saldaea unter einer Flut von Trollocs versank. Die Flüchtigen fanden zusammen und gründeten Firon, als neue Heimat und um ihre Traditionen zu bewahren. Arkendus wurde in Firon geboren, als Sohn eines niedrigen Neu-Adligen und Offiziers. Schon früh wurde ihm eine gute Ausbildung zuteil, um ihn auf sein späteres Leben vorzubereiten. Zu seiner Ausbildung gehörte ein Theoretischer Teil, darunter Militärgeschichte, die Geschichte Saldaeas, sowie Kunst, Literatur und Naturwissenschaften. Zum Leidwesen seines Vaters zeigte Arkendus jedoch im praktischen Teil seiner Ausbildung kein besonderes Geschick. Seine Reit- und Schwertkünste ließen stark zu wünschen übrig und so zeigte er auch je älter er wurde, umso weniger Interesse. Immer öfter schwänzte er seine Stunden, um sich heimlich mit Mädchen zu treffen. Besonders Ralia, die Tochter des Hauptmanns der Stadtwache hatte es ihm angetan. Sie verleitet ihn immer öfter Verbotenes zu tun, vielleicht machte dies auch den besonderen Reiz aus, der von ihr aus ging. Besonders gern schlichen sie sich zusammen des Nachts vor die Tore der Stadt und so auch an diesem Abend. Gerade hatten sie es sich an dem gewohnten Ort unter einer Eiche auf einem kleinen Hügel bequem gemacht, da bemerkten sie den dichten Qualm, der aus der Stadt gen Himmel zog. Sofort sprangen beide auf und machten sich auf den Weg zurück. Das Tor, durch welches beide die Stadt verlassen hatten, zeigte sich unverschlossen. Arkendus und Ralia tauschten einen langen blick aus. Sie wussten, dass es unverantwortlich gewesen war das Tor nicht überprüft zu haben, aber nun war es zu spät. Langsam öffnete er die Tür. In den Straßen dahinter schien alles ruhig zu sein. Leise schlichen beide hinein, sie wollte möglichst schnell nach Hause, um nicht erwischt zu werden.

"Ihr da! Stehen geblieben!", dröhnte es aus einer der Seitenstraßen. Wie angewurzelt blieben beide stehen. Aus der Straße trat ein schwer gerüsteter Mann, auf der Brust das Wappen der Stadt.

"Was tut ihr hier? Ich werde euch melden müssen. Folgt mir."

Betreten folgten beide dem Wachmann zur Kaserne. Sie wurden in einen kleinen Raum verfrachteten und angewiesen zu warten. Ralia brach während des Wartens in Tränen aus. Er versuchte sie zu beruhigen, jedoch gelang es ihm nicht und so weinte Ralia immer noch als zwei ihnen wohl bekannte Männer das Zimmer betraten. Ihre strengen Mienen richteten sich zunächst auf Ralia und dann auf Arkendus. Es waren ihre Väter. Sofort stürzte Ralia los und schlang ihre Arme um ihren Vater. Schluchzend brabbelte sie vor sich hin.

"Arkendus hat mich dazu angestiftet. Es war seine Idee sich aus der Stadt zu schleichen." Sie hob den Kopf und blickte mit ihren tränennassen großen Augen in die ihres Vaters. Arkendus blieb der Mund offen stehen, bei so viel Dreistigkeit. Endlich konnte er sich dazu durchringen auch etwas zu sagen:

"Vater, du weißt, dass ich das nicht tun würde! Es war unser beider Idee!" Währenddessen stammelte Ralia weiter: "Er hat mich überredet deinen Schlüssel zu nehmen und als wir draußen waren wollte er mich unsittlich berühren, aber ich habe es nicht zugelassen." Ihr Schluchzen verstärkte sich noch.

Kalte Wut sammelte sich in Arkendus. Er ballte seine Hände zu Fäusten, aber das half nicht, um das zu bewältigen. Seine Fäuste zitterten unkontrolliert. Gerade öffnete er den Mund und wollte sich verteidigen, als sein Vater das Wort ergriff:

"Schweig!", kam es hart hervor.

In diesem einen Wort lagen Trauer, Verachtung, Liebe und Enttäuschung. Das gleiche spiegelte sich in den Augen seines Vaters wieder. Arkendus hatte schon oft gehört, dass sein Vater von ihm enttäuscht sei, weil er den Unterricht geschwänzt hatte, aber dieses mal war das erste mal, dass er es in seinen Augen lesen konnte.

"Was weiter geschieht wird vom Rat entschieden werden", fuhr er fort. "und jetzt werden alle nach Hause gehen. Die Trollocs, die durch das offene Tor kam sind besiegt und dies geschah nicht ohne Verluste."

Ralia entfernte sich mit ihrem Vater. Schweigsam und grübelnd folgte Arkendus seinem Vater nach Hause. Dort angekommen ging er auf sein Zimmer und kroch in sein Bett, doch schlafen konnte er nicht. Der darauf folgende Tag ging quälend vorüber. Schon im Morgengrauen war sein Vater zum Rat aufgebrochen und Arkendus wusste nichts mit sich anzufangen. Er steckte zwar die Nase in sein Bücher, aber seine Gedanken schweiften immer wieder ab. Erst gegen Abend kam sein Vater zurück. Seine Stimmung war schlecht, das konnte man schon von weitem sehen. Beim Abendessen wurde nicht gesprochen, erst danach ergriff sein Vater das Wort:

"Arkendus.", seine Stimme zitterte, "Immer noch bin ich enttäuscht von dem was du getan hast, dennoch bist du mein Sohn und ich liebe dich, mein einziges Kind. Der Rat hat getagt und hat beschlossen", jetzt machte er eine kleine Pause um sich zu sammeln, "dass du die Stadt verlassen musst und nie wieder zurückkehren darfst. Ralia hingegen", er seufzte, "wird von einer Strafe verschont bleiben."

Ungläubig starrte Arkendus seinen Vater an. Seine lippen formten still die Worte "Nie wieder". Und genauso wie seine Lippen die Worte formten, so hallten sie in seinem Kopf wieder und wieder. Seine Mutter brach an der anderen Seite des Tisches in Tränen aus.

Jetzt fuhr sein Vater fort: "Trotz alle dem bist du immer noch mein Sohn. Ich habe beschlossen dich zu Unterstützen. Du wirst genug Geld erhalten, damit du ein gutes Leben führen kann…" "Nein'"" unterbrach, Arkendus seinen Vater. "Ich will das Geld nicht, nur ein wenig, damit ich einen Monat überleben kann und mein Pferd. Ich werde mein Leben selbst bestreiten."

"Aber.." setzte sein Vater an, dann besann er sich. "Wenn es dein Wunsch ist, so werde ich ihn dir erfüllen, ich verstehe dich."

Arkendus nickte. "Dann werde ich mich jetzt entfernen, wenn es mir erlaubt ist, meine Habseligkeiten zusammenpacken und morgen beim ersten Tageslicht abreisen."

Sein Vater nickte und Arkendus entfernte sich vom Tisch. Erst jetzt realisierte er, was sein Vater noch gesagt hatte. Blut und blutige Asche! Wie konnte sie von einer Strafe verschont bleiben? Hatte niemand ihre Lügen durchschaut? Wahrscheinlich nicht. Wütend packte er seine Sachen, danach ging er zu Bett. Er schlief schlecht. Immer wieder plagten ihn Alpträume, zeigten ihm seine mögliche Zukunft und meist war die nicht gut. Als es draußen Hell wurde, zog er sich an nahm seine Sachen und machte sich in den Stall. Dort sattelte er seinen Hengst Mael und wie der Name passte, denn Hoffnung war nun das einzige, das Arkendus blieb. Er führte den Hengst nach draußen und dort warteten seine Eltern. Seine Mutter hatte wieder das Taschentuch gezückt, weil sie ihren Tränen nicht zurückhalten konnte. Arkendus trat vor seine Eltern, die Zügel des Pferdes in der Hand.

"Es wird Zeit Abschied zu nehmen", sagte er zu seinen Eltern.

"Lebe wohl mein Sohn, möge das Licht auf deinen Weg scheinen", antwortete sein Vater und umarmte ihn. Danach drückte er Arkendus etwas in die Hand. Dieser öffnete sogleich seine Hand wieder, darin befand sich der Siegelring seines Vaters, ein Erbstück der Familie.

"Vergiss nie deine Wurzeln, mein Junge, und verhalte dich so, dass ich stolz auf dich sein kann." Tränen zeugten sich in den Augen seines Vaters.

Nun wandte sich Arkendus seiner Mutter zu, bisher hatte er sich beherrschen können und noch keine Träne vergossen. Sie umarmte ihren Sohn und gab ihm einen Kuss auf seine Wange. Sie drückte ihm ein kleines Bündel in die Hand. "Ein wenig Verpflegung für unterwegs, Junge, damit du mir nicht von Fleisch fällst."

Er nickte und verstaute das Bündel in seinen Satteltaschen. Danach stieg er auf, winkte seinen Eltern noch einmal zu, nun weinten seine Eltern beide offen. Er drückte seine Hacken in die Flanken des Pferdes und Mael galoppierte los. Zunächst in mäßigem Tempo bis er die Stadt verlassen hatte, danach immer schneller. Arkendus konnte nicht sagen, ob die Tränen die ihm nun die Wangen herunter rannen vom Wind kamen oder Ausdruck seiner tiefen Trauer waren. Zunächst folgte eine Entbehrungsreiche Reise nach Baerlon. Dort angekommen war auch seine Reisekasse schon ziemlich geschröpft. Er verdingte sich als Kurier und Schreiber und hatte sich eine kleine Kammer gemietet, doch dieses Leben machte ihn nicht glücklich. Er fühlte sich so nahe seiner Heimat nicht wohl, das Heimweh nahm ihn immer mehr mit. Er hatte das ganze Geld, das er nicht zum Überleben gebraucht hatte gespart und fasste den Entschluss mehr von der Welt zu sehen. Seine Reise führte ihn weiter über Weißbrücke nach Caemlyn. Er verbrachte zunächst einige Tage in Caemlyn ohne zu wissen, was er tun sollte. Eine Arbeit hatte sich für ihn noch nicht aufgetan. Doch wie das Rad es webte, erfuhr er von der Akademie vor den Toren Caemlyns, die noch aus der Zeit vor Tarmon Gai'don stammen sollte. Sie sollte ein Sammelsurium von Wissen sein. Aus Neugier getrieben machte er sich auf den Weg dorthin. Er sollte es nicht bereuen, denn er wurde dort freundlich aufgenommen und arbeitete als Hilfskraft in der Bibliothek. Sein Verdienst war gut und von Zeit zu Zeit konnte er in die Stadt, sich feinere Kleidung kaufen, eine seiner Schwächen und verfasste schließlich sogar einen Brief an seine Eltern, in dem er ihnen versicherte, dass es ihm gute gehe. Zwei Jahre verbrachte er dort und war glücklich, bis zu jenem Tag, an dem ein Aes Sedai der braunen Ajah die Akademie besuchte. Er sollte die ansässige Bibliothek auf kopierwürdige Werke durchsuchen. Arkendus war fasziniert von dem Aes Sedai, er schien über ein breit gefächertes Wissen zu verfügen, er wusste mir allen Büchern der Bibliothek etwas anzufangen. Schon oft hatte Arkendus von dem wahren Schatz an Wissen gehört, der sich in der Bibliothek der Weißen Burg angesammelt haben soll. Zu Anfang, nahm der Aes Sedai keine Notiz von den Hilfskräften in der Bibliothek, aber je mehr Zeit ins Land ging häuften sich zufällige Begegnungen zwischen dem Aes Sedai und Arkendus. Der Aes Sedai grüßte freundlich und Arkendus begegnete ihm mit dem nötigen Respekt. Schließlich arbeiteten sie öfter zusammen, denn Arkendus kannte die Bibliothek wie kein zweiter. Als sie gerade eine Reihe von Büchern durchgingen, stellte der Aes Sedai eine Frage: "Was würdest du davon halten mich in die Weiße Burg zu begleiten?"

Arkendus war zunächst überrascht und wusste nicht, was er antworten sollte. Die Menschen hier in der Akademie waren ihm ziemlich ans Herz gewachsen, aber das war wahrscheinlich eine einmalige Chance. "Es würde mir gefallen. Ich habe schon viel von der Bibliothek der Weißen Burg gehört und wenn ihr mich für so fähig haltet dort zu arbeiten, dann ist das für mich eine Ehre."

"Du hast nicht ganz verstanden, Kind. Ich rede nicht von einer Stellung als Bibliothekar. Du hast Potential. Du kannst erlernen die Macht zu lenken. Zunächst fiel es mir nicht auf, aber je länger die Zeit wurde, die ich hier verbrachte, desto sicherer wurde ich mir. Du könntest Novize werden und eines Tages sogar Aes Sedai. Sicher, die Ausbildung ist hart, aber ich bin zuversichtlich, dass du sie absolvieren kannst"

Arkendus war schockiert. Das eröffnete ihm ganz neue Möglichkeiten. Es war eine schwerwiegende Entscheidung. Er wollte etwas erwidern, aber es gelang ihm nur den Mund zu öffnen ohne, dass ein Laut hervor kam.

"Du kannst dir natürlich Zeit lassen mit deiner Entscheidung, ich werde erst in einer Woche Abreisen. Bis dahin hast du Zeit."

"Äh.. Ich.. äh…" Arkendus nahm sich zusammen und ignorierte den Eisklumpen, der sich in seinem Magen gebildet haben musste. "Ich würde mich freuen euch zu begleiten! Ich möchte die Ausbildung machen." Die Worte waren aus ihm herausgesprudelt ohne, dass sein Kopf viel zu der Entscheidung beigetragen hatte, sie war direkt von seinem Herz gefasst worden.

So war die Entscheidung gefallen, Arkendus zog eine Woche später zusammen mit dem Aes Sedai gen Tar Valon. Die Reise war lang, aber er lernte viel von dem Aes Sedai über Tar Valon, über die Burg. Die Fragen gingen ihm nicht aus und der Aes Sedai wurde nicht müde sie zu beantworten. So gelangten sie, nach gefühlt kurzer Zeit nach Tar Valon und Arkendus begann seine Ausbildung in der Weiße Burg

RPGs

Moderiertes RPG

Freies RPG

Arkendus Tolmashier
Avatar Arkendus.jpg
Rang Aufgenommener
Alter 21
Herkunft Andor
Status aktiv
RPG 500er
Talente
Abschirmen
Gleiten
Baalsfeuer
Saidin
Geist 80 aus 100
Luft 30 aus 100
Wasser 20 aus 100
Erde 70 aus 100
Feuer 90 aus 100
Gesamt: 290 aus 500
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