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Aderyn Morvalin – DSC-Wiki

Aderyn Morvalin

Aus DSC-Wiki
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Inhaltsverzeichnis

Im RPG

Biographie

Charakter

Aderyn ist sehr diszipliniert und unerschrocken, wenn es um ihre Forschung geht. Sie lässt nicht locker, bis sie eine Lösung für ein Problem gefunden und das Ergebnis getestet hat. Bei Misserfolgen zieht sie sich zurück und arbeitet umso angestrengter. Auch bei alltäglichen Problemen zeigt sie ihre Emotionen selten offen. Die meisten Forscher und Schüler der Schule beschreiben Aderyn als unnahbar, arrogant und teilweise sogar unsympathisch. Dabei steckt in ihr eigentlich ein weicher Kern, der aber hinter der ehrgeizigen Forscherin mit dem scharfen Verstand meist ungesehen bleibt. Gegenüber Menschen mit langsamer Auffassungsgabe ist sie von Natur aus ungeduldig und abschätzend.

Aussehen

Aderyn ist klein und zierlich, kaum 1,55m groß. Sie hat braune Augen und schulterlanges dunkles Haar, dass sie oft zu einem Zopf geflochten trägt. Sie bevorzugt dunkle Kleidung von guter Qualität und achtet sehr auf ihr Äußeres, selbst wenn sie in wissenschaftlichen Untersuchungen steckt.

Stärken

Aderyn hat gutes Durchhaltevermögen und einen scharfen Verstand. Körperlich ist sie in Form, hat eine gute Kondition und kann vor allem hervorragend fallen, da sie beim Testen ihrer Flugkonstrunktionen viel laufen und springen muss. Zudem ist sie eine gute Köchin.

Schwächen

Sie ist ungeduldig, wenn andere langsamer sind als sie und strahlt keine große Freundlichkeit aus. Mit Waffen kann sie so gut wie gar nicht umgehen, sie hat lediglich einen kurzen Dolch zur eigenen Verteidigung, den sie aber auch zum Äpfelschneiden und für andere Arbeiten benutzt. In zwischenmenschlichen Beziehungen ist sie ziemlich unbewandert und unsensibel.

Geschichte

Aderyn wurde 6 NTG als zweites Kind eines Schreiners in Cairhien geboren. Schon früh zeigte sie eine ungewöhnliche Auffassungsgabe und Scharfsinnigkeit, die bei ihren Eltern und Geschwistern jedoch hauptsächlich auf strapazierte Nerven stieß. Die meisten Kinder wollten mit ihr nichts zu tun haben, weil sie Aderyns verwinkelte Gedankengängen oft nicht nachvollziehen konnten und ihnen die Einwände den Spaß raubten. Oft war Aderyn wütend und traurig, wenn die anderen Kinder sie ausschlossen, doch wenn sie dabei war, fand sie die anderen schnell langweilig und dumm. Bald zog sie es vor, mit Älteren zu spielen oder die Erwachsenen zu belauschen. So kam es, dass Aderyn zwar wenig Freunde hatte, diese Freunde aber mit zunehmendem Alter auch nur selten vermisste, da sie viel zu beschäftigt damit war, ihre Neugier zu befriedigen und neue Dinge zu lernen. Besonders fasziniert war Aderyn von Vögeln und ihrer Kunst, so elegant durch die Lüfte zu gleiten. Sie konnte stundenlang irgendwo auf dem Rücken liegen und den Vögeln zusehen. Besonders die eleganten Raubvögel hatten es ihr angetan und sie wünschte sich nichts sehnlicher, als selbst einmal so fliegen zu können. Sie bedrängte ihren Vater so lange, bis er ihr einen hölzernen Vogel baute, der aus so leichtem Holz konstruiert war, dass er einige Meter weit fliegen konnte. Aderyn liebte dieses Spielzeug und wurde nicht müde, ihren Vogel von erhöhten Orten aus fliegen zu lassen um auszuprobieren, wie weit er in der Luft bleiben würde.

Die anderen Kinder hielten sie für verrückt und nicht ganz richtig im Kopf und tuschelten oft hinter ihrem Rücken über die, doch Aderyn scherte sich wenig darum. Die meisten verstanden sie sowieso nicht, sie waren zu dumm und kindisch für sie.

Allmählich begann Aderyn zielstrebiger und geplanter vorzugehen in ihrem Bestreben, die Flugküste des Holzvogels zu verbessern und zu erkunden. Sie beobachtete, sortierte, dachte nach und probierte aus. So erreichte sie ihre dreizehntes Lebensjahr und wuchs langsam zur Frau heran. Ihre Mutter gab sich alle Mühe, ihren klugen Wildfang zu erziehen. Sie versuchte Aderyn nähen und sticken beizubringen, kochen und stricken, doch Aderyn war sehr erfinderisch darin, sich zu drücken. Nicht, dass sie die Aufgaben nicht hätte erledigen können. Im Gegenteil, sie lernte schnell und war geschickt mit den Händen, aber sie hatte schlicht und einfach keine Lust, sich mit solch langweiligen Arbeiten zu beschäftigen. Doch ihre Mutter blieb hart und eisern und Aderyn musste sich fügen. Einige Zeitlang herrschte eine frostige Anspannung zwischen Mutter und Tochter, bis Aderyn auf einmal erkannte, welche Auswirkungen ein Gewürz in einem Kochtopf haben konnte. Gleichzeitig entwickelte Aderyn sich körperlich und begann, mehr auf ihr Äußeres zu achten. Sie begann, auf ihre Kleidung und Frisur zu achten.

Ihre Eltern begannen, sich nach einem jungen Mann für ihre älteste Tochter umzusehen, doch keiner, den sie einluden, konnte Aderyn das Wasser reichen und das Mädchen hielt es nicht lange mit ihnen aus. Eine Zeitlang waren Schmeicheleien und Geschenke gut und schön, aber es wurde doch schnell langweilig, wenn die jungen Männer auf ihre Fragen nicht antworten konnten oder sie seltsam ansahen. Aderyn begann, ihre Untersuchungen wieder aufzunehmen, die sie einige Jahre lang vernachlässigt hatte. Der Holzvogel war inzwischen sehr ramponiert und ein Flügel war abgebrochen, darum trieb sich Aderyn immer öfter in der Werkstatt ihres Vaters herum, sah ihm bei der Arbeit zu und lernte so alles notwendige um ihren eigenen Vogel zu bauen. Ihren Eltern und ihrem älterer Bruder, der dem Vater im Handwerk folgte, behagte es gar nicht, dass Aderyn sich ständig in der Werkstatt herumtrieb, doch sie waren nicht im Stande, das Mädchen davon abzuhalten, sich das Wissen anzueigene, dass sie haben wollte. Im Stillen gelang es ihr schließlich, einen eigenen Holzvogel zu bauen, der besser fliegen sollte als der alte ihres Vaters. Es dauerte lange, bis das zierliche Holzgebilde fertig gestellt war und Aderyn konnte es gar nicht abwarten, ihn aus dem oberen Fenster des Hauses fliegen zu lassen. Und so schlich sie sich eines Abends hinauf, öffnete das Fenster und schickte den Vogel auf seinen Flug. Doch das Holzgebilde flog nicht. Er glitt nur eine kurze Strecke, dann stürzte er trudelnd nach unten und zerbrach, als er auf dem Pflaster aufschlug. Wut und Enttäuschung kochten in Aderyn, doch sie drängte sie zurück, setzte sich auf ihr Bett und überdachte das Ganze. Was war falsch gewesen?

Kurz danach hörte Aderyn das erste Mal bewusst von der Schule in Cairhien. Sicher, alle in der Stadt wussten von der Schule und den seltsamen verschrobenen Forschern und Wissenschaftlern, die darin arbeiteten. Immer mal wieder krachte es aus der Richtung des großen Gebäudes, doch Aderyn hatte nie darüber nachgedacht, selbst dorthin zu gehen. Bis zu jeden Tag, an dem ein Diener der Schule bei ihrem Vater in der Schreinerei auftauchte, als Aderyn gerade dort war. Er hatte eine Bestellung für einen der Forscher der Schule und der Schreiner, der die Bestellung eigentlich hatte ausführen sollen, war schwer krank geworden. Nun sollte Aderyns Vater einspringen und eine ungewöhnliche Konstruktion anfertigen, deren Zweck der Diener nicht erklären konnte. Aderyn war sofort fasziniert und bat ihren Vater, die Kontruktion ausliefern zu dürfen, welcher schließlich einwilligte. Alles weitere ging einfacher als Aderyn gedacht hatte und schon wenige Tage später wurde sie in die Schule aufgenommen. Die ersten Jahre verbrachte sie mit Zusehen, Nachdenken und Assistieren bei verschiedenen Wissenschaftlern der Schule. Doch ihr eigentliches Interesse galt ihrer eigenen Arbeit: dem Fliegen. Sie wollte den Holzvogel perfektionieren und zwar nicht nur so, dass er flog, sondern so, dass ein Mensch damit fliegen konnte.

Sie zeichnete erste Versuche und es gelang ihr schließlich, einen der Adeligen von Cairhien für ihre Ideen zu gewinnen und sich von ihm bezahlen zu lassen. Die Schule selbst hatte wenig Geld, doch die Adeligen der Stadt liebten es, die Forscher zu unterstützen und für sich arbeiten zu lassen, in der Hoffnung, irgendwann mit ihrem Ruhm prahlen zu können. Aderyns Geldgeber war zwar nur ein niederer Adeliger namens Teranon Karalin, doch er hatte genug Geld und Hoffnung um Aderyn das Material für ihre Forschung und ein gutes Gehalt zu zahlen.

Die Forschung erwies sich als mühsam und stellte Aderyn vor immer neue Schwierigkeiten und Überlegungen. Doch sie lies nicht locker und nach Jahren der Vorarbeit gelang es ihr endlich, ein Gebilde zu konstruieren, das einen Menschen bei den richtigen Windverhältnissen ein Stück weit durch die Luft gleiten lassen konnte. Richtig testen konnte sie dies in Cairhien nicht und auch der Drachenwall eignete sich nicht so wie sie es sich wünschte. Doch es gab einen Berg, der für diesen Zweck genau der richtige sein musste. Und so verpackte Aderyn ihre Holzflügen eines Tages einer großen Kiste und machte sich mit einem ergrauten Söldner des Hauses Karalin auf den Weg nach Norden zum Drachenberg.

RPGs


Aderyn Morvalin
Avatar Aderyn Morvalin.jpg
Rang Forscherin
Alter 24
Herkunft Cairhien
Status aktiv
RPG 30er
Meine Werkzeuge
Namensräume
Varianten
Aktionen