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BeitragVerfasst: 11.09.2006, 22:05 
"Der Meister der Gaidin und ein Mann namens Taires. Wir trafen uns in der Nähe des Eingangs zur Burg und ich berichtete ihm alles. Wir sahen dann auch, dass Saidar gelenkt wurde und beeilten uns hierher zu gelangen. Wie ich sehe fehlte nicht viel und sie hätten euch ebenfalls mit den Stadtwachen in der Topf geworfen", gab er leicht belustigt zur Antwort. In dem Moment hörte er Cadim hinter sich, dass man zum Rückzug gezwungen war, wenn nicht bald ein Wunder geschähe. "Tja, wir brauchen eure Fähigkeiten jetzt Mutter, das heisst ich werde das Risiko wohl auf mich nehmen müssen und euch heilen." Er machte ein bedenkliches Gesicht während die Amyrlin ihm ungeduldig ihren Arm hinhielt. Er zuckte die Achseln, holte tief Luft und ergriff den Arm. Also, zur Heilung braucht man die Elemente Geist, Wasser und Luft. Am besten gleichmässig verteilt, hoffentlich sagt mir die Amyrlin wenn ich was falsch mache. Wie eine ferne Stimme kamen diese Überlegungen. Er schloss die Augen und sammelte die Elemente um die Heilgewebe zusammenfliessen zu lassen. Dann fokussierte er Saidin auf das Ziel. Er sorgte sich vor allem darum, dass er spürte wie eine Harmonie entstand und er dem Subjekt ja keinen Schaden zufügte. Dann liess er die Energien frei. Die Amyrlin zuckte kurz zusammen. Ornd wusste, dass das normal ist. Die Heilung nimmt ihre Kraft vom Körper des Heilenden, weshalb man das Gefühl bekäme, als würde einem ein kaltes Stück Eis unter der Haut durchgezogen. Er öffnete die Augen wieder und sah Mutter erneut besorgt an. "Wieso nur so wenig? Ich möchte doch wenigstens gehen können." Er grinste leicht und freute sich, dass es beim ersten Mal so gut geklappt hat. Auf jeden Fall nahm er sich vor, bei den Gelben mal nachzuhaken, wie man das am schnellsten hinbringt. Erneut liess er Saidin fliessen und diesmal klappte es besser, vermutlich gewinnt man bei jeder Anwendung an Erfahrung. "Verdammt Ornd, wir halten hier nicht mehr lange durch!" Cadim überbrüllte die Trollocs um Längen. Das kann er ja am Besten, dachte Ornd Lächelnd und stand auf. Die Amyrlin sprang schnell auf die Beine und schob den Aufgenommenen sanft aus dem Weg, während sie durch die Flammen schritt. Ornd hob noch den Zeigefinger und wollte etwas fragen, aber irgendwie war er ganz verdattert ob dieser Behandlung. "Wo wollt ihr denn hin Mutter?"
"In den Krieg", bekam er gerade noch zu hören.
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BeitragVerfasst: 12.09.2006, 01:06 
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Sitzende der Gelben

Registriert: 06.08.06
Beiträge: 18
Wohnort: In den wohlriechenden Hallen der Gelben Ajah
In den privaten Räumen Melissa Alisandres

Melissa hielt vielleicht seit zehn Minuten ihre Augen geschlossen um sich zu entspannen, als es klopfte.

Hat man den hier nie seine Ruhe.

„Herein“, seufzte Melissa und machte die Augen auf.
Die Tür ging auf und herein kam Verin. „Melissa, ich wollte dich fragen ob ich von dir einen Tee bekommen kann, der mir dabei hilft, mich ein wenig länger auf den Beinen zu halten“?

„Ach du bist es, komm herein und setz dich einen Moment. ich gebe dir nachher eine Kräutermischung mit“.

Es klopfte erneut an der Tür.

„Ich bin aber heute begehrt“, sagte Melissa mit einem Lächeln. „Herein“

Die Tür ging auf und Nabryn stand in der Tür und verbeugte sich tief. „Verzeiht die Störung Melissa Sedai, aber Berior Sedai der Hüter der Chroniken schickt mich mit einer wichtigen Nachricht. Ich soll euch ausrichten, dass wir vermutlich mit einigen Verwundeten im Ogierhain rechnen müssen“.

Melissa sprang aus ihrem Sessel „Nabryn lauft vor und bereitet alles vor. Du und fünf weitere kommen mit mir. Du verschaffst dir einen Überblick und kehrst dann in die Burg zurück und gibst dem Hüter Rapport über die Lage im Ogierhain. In fünf Minuten bin ich im Reisezimmer, dann geht es los.“

Melissa ging an den Schreibtisch und holte ihre Kräutertasche, öffnete diese und sah schnell nach ob alles gut gefüllt ist, verschloss sie wieder und warf sie über die Schulter. Mit wenigen Schritten war sie an der Ausgangstür. „Verin es tut mir Leid, du siehst ich muss fort“.

Verin sprang aus ihrem Sessel und hechtete hinter Melissa her, „warte auf mich, nimm mich mit, ich kann versuchen dir den Rücken frei zu halten“

Gemeinsam liefen sie zu den Räumen der gelben Ajah auf direktem Weg ins Reisezimmer. Nabryn und weitere fünf gelbe Aes Sedais warteten bereits. Verin konnte gar nicht so schnell schauen, so schnell war Melissa in den Raum gestürzt. „Ich gehe davon aus, das Nabryn euch informiert hat, ihr wisst worum es geht und was ihr zu tun habt, ich wünsche uns gutes gelingen, und passt auf euch auf“. Noch während Melissa sprach wob sie ein Wegtor.

„Haltet ein“, rief Verin und während sie sprach wob sie etwas, „wartet bevor ihr durch das Tor geht werde ich uns alle noch Säubern. Wir werden Geruchlos sein und die Trollocs werden nicht so schnell auf uns aufmerksam.“ Verin nickte und das war das Zeichen, das es nun losgehen konnte. Nabryn ging als erstes, schaute sich um und winkte das der Weg sicher war.


Im Ogierhain

Nachdem alle aus dem Tor getreten waren, schloss Melissa selbiges eilig und sah sich um. Sie musste schwer Schlucken, es lagen überall Körperteile herum, es roch nach Blut, Angst, Schweiß und Rauch. Es waren Schmerzensschreie und wimmern zu hören.

Auch Verin schaute sich um und an dieser Stelle konnte man niemanden mehr sehen, der außer ihnen auf den Beinen war. Überwiegend lagen zerschlagene Trollocs herum, aber auch einige Stadtwachen waren zu sehen. Die Gelben schwirrten aus und schauten wen sie noch Retten konnten.

In ungefähr zwei oder dreihundert Meter Entfernung konnte man nicht mehr erkennen, als das Trollocs in eine Richtung liefen, aus der Qualm empor stieg. Vorsichtig machten sich Melissa und Verin diese Richtung auf. Aus dem Augenwinkel sah Verin noch wie Nabryn ein Tor öffnete und mit zwei Verletzten darin verschwand.

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BeitragVerfasst: 12.09.2006, 07:20 
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Gaidin

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Beiträge: 241
Wohnort: Berlin
Cadim setzte immer wieder durch die Feuerwand. doch zusehens sah er seine Kräfte schwinden. Auch Taires Bewegungen waren nicht mehr so flüßig. Ist ja auch kein Wunder seid Stunde spielten sie schon dieses Erschreck-und Erschlag-Trolloc-Spiel, zumindest kam es Cadim so lange vor. Einige dieser Kreaturen hatten sich tatsächlich durch die Feuerwand gewagt. doch zu ihren Verbrennungen kamen auch noch ihre Kopflosigkeit nach dem sie Bekanntschaft mit Cadims Schwert oder Taires Speer gemacht hatten. Immer wieder hatte er einen Blick auf die Mutter und den Aufgenommenen geworfen, doch nicht viel hatte sich verändert. So kämpfte er weiter und immer mehr Trollocs schienen zu kommen. Denn immer wenn er einige erledigte drängten andere nach. Nun wusste Cadim das sie nicht mehr lange aushalten würden und das rief er dann auch Ornd zu. Doch auf grund des Kampflärms und der Schreie der Verletzten und sterbenden war er nicht sicher ob Ornd ihn gehört hatte. Doch solange er noch auf den Beinen war und sein Schwert führen konnte würde er hier ausharren und kämpfen. Alles andere wäre eh der Untergang. nun konnte ihnen wirklich nur noch ein Wunder helfen, sinnierte er bevor er ein weiteres mal durch die Flammen sprang um einige Feinde zu enthaupten.


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Im Leben der Mensch, im Kampf der Tod!
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BeitragVerfasst: 12.09.2006, 21:54 
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Hüter der Chroniken

Registriert: 06.08.06
Beiträge: 23
Wohnort: Weiße Burg; aus Ghealdan
Saal der Burg

Ein Bote kam auf Berior zu und verbeugte sich.
"Berior Sedai, Melissa Sedai schickt mich um Euch zu sagen, dass einige Gelbe Schwestern und Brüder sich um die Verwundeten vom Hain kümmern. Die Kampfhandlungen dauern noch an."
Berior hatte einen Moment gehalten um dem Mann zuzuhören und nickte.
"Danke"
Er hatte gerade ein Gespräch mit Nocturna geführt. Sie war bereits dabei gewesen ihre Ajah und jeden Machtlenker der ihr über den Weg lief einzuteilen und in der Stadt zu verteilen. Die Information über die Trollocs im Ogierhain war jedoch noch neu gewesen, und so hatte sie noch kurzerhand eine Abordnung von Aes Sedai in diesen Teil der Stadt umdelegiert.
Mittlerweile war der erste Strom der Emotionen in Berior verklungen. Er wollte noch immer Myrielle zu Hilfe eilen, doch er wusste, dass er hier in der Burg nützlicher wäre. Wenn ihr bisher niemand geholfen hatte, dann war es bereits zu spät.
Schnellen Schrittes erklomm er die langen Treppen hinauf zum Saal der Burg. Der hochoffizielle Zeremoniensaal war kurzerhand zu einem Gefechtsstand umfunktioniert worden. Alle Meldungen liefen nun dort Zentral ein, und alle Entscheidungen konnten koordiniert werden. Nocturna würde in diesen Augenblicken noch die letzten Order geben, bevor auch sie aus ihrem Arbeitszimmer in den Saal umziehen würde.

Heute galt es einen Krieg zu führen, und ein guter General musste stets alle Informationen gesammelt haben, um nicht den Überblick zu verlieren.
Berior sandte ein kurzes Gebet an den Schöpfer um die Seele seiner Freundin - er hoffte sie würde schon bald zurückkehren und die Verteidigung der Stadt wieder selbst leiten können - und dann konzentrierte er sich wieder auf die Probleme die vor ihm lagen.

Biographie von Berior Alaeyn | Beriors Charaktere
Hüter der Chroniken -- Braune Ajah -- HSC/PPC -- 525er Mod
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BeitragVerfasst: 13.09.2006, 12:02 
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Amyrlin Sitz

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Hinter der Wand aus Feuer bot sich der selbe Anblick, wie zuvor. Noch immer stürmten Horden von Trollocs auf die beiden Männer ein, die das Feuer geschickt als Schild nutzten und immer wieder dahinter hervor sprangen, um möglichst viele ihrer Feinde in den Tod zu schicken.
Durch die Heilung von Ornd war der Schmerz in ihrem Bein verschwunden, doch das Stechen in der Hüfte blieb. So wie es sich anfühlte mussten mehr als ein Myrddraal in der Nähe sein, was bei der Anzahl Trollocs auch normal gewesen wäre.
Kaum hatte sie die heißen Flammen verlassen, hielf sie den beiden Gaidin, die Feinde zurückzuschlagen. Myrielle fühlte sich erschöpft, doch es galt eine Schlacht zu schlagen, die sie um jeden Preis gewinnen musste.
Sie brauchte sich nicht mit den Gaidin abzusprechen, dass sie die Mitte übernahm und die Männer die Feinde niederstrecken sollten, welche versuchen würden über die Flanken anzugreifen. Das Feuer gab ihr Rückendeckung.
Todestore und Feuerbälle wirbelten durch die Luft und verursachten eine unerträgliche Hitze, die den süßlichen Gruch nach Blut nur noch verstärkte, doch es wurden weniger und die Attaken der Trollocs liessen mehr und mehr nach, bis Myrielle schliesslich ihre eigenen Gegner vor sich sah: drei Myrddraal bewegten sich langsam, mit starr nach unten hängenden Umhängen auf sie zu und schienen sie mit ihrem augenlosen Blick zu durchlöchern. Ohne Zweifel wussten sie, wen sie vor sich hatten.
Der Schmerz in Myrielles Hüfte stieg ins Unerträgliche und sie hätte sich am liebsten gekrümmt, oder irgendwo abgestützt, doch es war nichts in der Nähe. Also musste sie auf wackeligen Beinen stehen bleiben, um ihre Gegner gebührend empfangen zu können.

Sie nahm all ihre verbliebene Energie zusammen und schickte einen gleißend hellen Blitz in Richtung der Myrddraal, bevor die Beine unter ihr nachgieben. Sie sah, dass sie zwei der drei Myrddraals getroffen haben musste, bevor es vor ihren Augen dunkel wurde.

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BeitragVerfasst: 13.09.2006, 14:01 
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Gaidin

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Wohnort: Berlin
Immer öfter gingen seine Angriffe ins Leere. Denn anscheinend hatten sie es bald geschafft. Die Trollocs wagten es nicht mehr ihre hässlichen Gesichter durch die Feuerwand zu stecken. Und immer wieder geschah es das die beiden Gaidin bei ihren Ausfällen durch die Feuerwand auf keine Feinde mehr trafen. Nur Leichen bedeckten den Boden und ein bittersüsslicher Geruch von verbrannten Fleisch und Verwesung durchdrang den Hain. Nun konnte es Cadim etwas ruhiger angehen lassen. Auch Taires ließ sich zwischen seinen Angriffen immer mehr Zeit. Anscheinend sah es auf seiner Seite genauso aus. Nun war es mal wieder Zeit nach der Mutter zu schauen und als er sich umdrehte... stockte ihm der Atem. Drei Halbmenschen bewegten sich auf die Amyrlin zu. Myrielle stand aufrecht aber nicht sicher, wie Cadim voller Entsetzen feststellte. Es mussten die drei Myydraal sein welche die Trollocs geführt hatten. Wenn sie sich nun direkt in die Kampfhandlungen einschalteten war anscheinend nichts mehr da zum führen. schoss es Cadim durch den Kopf. Gerade wollte er auf die Amyrlin zugehen als diese ein gewaltigen weißen Feuerstrahl losschickte und zwei der Halbmenschen damit direkt von der Bildfläche fegen. Ist sie verrückt geworden? fragte sich Cadim wütend wie kann sie hier Baalsfeuer einsetzten vollendete er den Gedanken. Doch dann musste er sich wieder in die Gegenwart versetzten. Ärgern würde jetzt nichts bringen, das würde er ein Andermal klären müssen, so diese verrückte Frau überhaupt überlebte. Blitzschnell rannte er zu dem übriggebliebenen Mydraal und im Sprint rief er laut und bellend "Taires wir haben Besuch" Doch auch Taires hatte die Situation richtig eingeschätzt und so kamen sie fast gleichzeitig beim Halbmenschen an. Es war ein langes zähes Ringen. Der Halbmensch wehrte sich lange erfolgreich und lieferte den beiden Gaidin ein erbitterten Kampf. Doch nach langem zähen Hin und Her gelang es Cadim den Kopf des Mydraal vom Körper zu trennen und gleichzeitig erwischte Taires Speer den Halbmenschen in der Bauchgegend. So ging er zu Boden und versuchte immer noch mit seinem schwarzen Schwert zu kämpfen. Doch er würde niemanden mehr erwischen, da er nun am Boden lag. Doch er würde noch lange Leben, denn Mydraal waren schwer in das Jenseitz zu befördern.
Schwer atmend richtete sich Cadim und Taires auf. "Lasst uns nach der Amyrlin sehen Taires" dieser nickte und beide gingen langsam und erschöpft von dem langen Kampf zur Mutter hinüber. Diese war mitlerweile Zusammengebrochen und lag Regungslos da. Cadim blickte zu Ornd der daneben stand und ein trauriges Gesicht machte. "Ornd könnt Ihr ihr noch helfen?" fragte Cadim mit sorgenvoller Stimme.


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Im Leben der Mensch, im Kampf der Tod!
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BeitragVerfasst: 13.09.2006, 19:36 
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Sitzende der Braunen

Registriert: 06.08.06
Beiträge: 32
Wohnort: Tar Valon
Im Ogierhain

Melissa und Verin arbeiteten sich immer weiter in die Richtung vor, aus der sie die Kampfgeräusche hörten und nun sahen sie auch woher der Qualm kam den sie gesehen hatten. Sie sahen einen Feuerring um einen Felsen auf dem sie zwei Personen ausmachen konnten. Die beiden arbeiteten mit der einen Macht. Seltsam sie erzeugten Todestore und Feuerbälle.

Wohhh, der Gestank wurde auch immer unerträglicher, es roch nun nicht mehr nur nach Blut und Tod, sondern auch nach verbrannter Haut und verkohlten Haaren.

Da Melissa kam kaum mehr aus ihrer gebückten Haltung heraus kam , so viele Verletzte wie sie fand und versorgte, bekam sie gar nicht mit was da vor ihr statt fand. Aber Verin hatte es mit bemerkt, die Trollocs wurden zwar merklich weniger doch plötzlich wie aus dem nichts tauchten 3 Myrddraal auf. Was soll ich tun? Schoß es Verin durch den Kopf. Schreie ich um die Zwei auf die Myrddraal aufmerksam zu machen, bemerken sie uns und weder ich noch Melissa sind so stark, das wir es mit ihnen aufnehmen können!

Bevor Verin weiter nachdenken konnte sah sie einen gleißend hellen Blitz in Richtung der Myrddraal schießen und zwei der drei Myrddraals wurden quasi von der Bildfläche gefegt. Die Person die den Blitz gesendet hatte viel zusammen und der verbliebene Myrddraal kam dieser immer näher.

Nun sah Verin zwei weitere Personen, vermutlich ihre Behüter, diese rannten auf den übrig gebliebenen Myddraal zu und sie griffen ihn fast gleichzeitig an. Es war offensichtlich ein harter Kampf, doch nach einigem hin und her sah sie wie der eine den Kopf des Myddraal vom Körper trennte und fast gleichzeitig erwischte der andere ihn mit dem Speer. Der Halbmenschen ging zu Boden und versuchte immer noch mit seinem schwarzen Schwert zu kämpfen.

Verin stupste Melissa an und zeigte in die Richtung der Gruppe und erklärte ihr kurz was sie gesehen hatte. Da nur noch vereinzelte Trollocs unterwegs waren, beschlossen sie auf direktem Weg dort hin zu eilen, denn offensichtlich war der eine Machtlenker verletzt. Der weg war Mühsam denn sie mussten über Massen von leblosen Fleisch klettern. Als sie näher kamen erkannte Verin wen sie beobachtet hatten. Auf dem Hügel Stand der Aufgenommene Ornd Aselethe, gut zu erkennen an seiner Statur und seinem auffällig buntem Haar, sowie Meister Mertanoran und ein Gaidin war zu sehen. Wer aber war die Person, die verletzt am Boden lag?

Melissa rief laut um darauf Aufmerksam zu machen,dass Hilfe kam.
„Hier kommen Gelbe, braucht ihr Hilfe“?
Ornd Aselethe, drehte sich in unsere Richtung und nickte und machte mit der Hand eine Auffordernde Bewegung schneller zu machen. Der Feuerring öffnete sich einen Spalt, ließ Verin, Melissa und Baldur, ein weiterer Gelber, hindurch und schloss sich unmittelbar dahinter wieder.

Melissa beugte sich über die Verletzte Person und erschrak. Die Amyrlin, was machte sie denn hier? Licht, hoffentlich kann ich sie retten. Melissa legte ihre Hände auf den Körper der Amyrlin und ließ alle Kraft, die noch in ihr war in deren Körper fließen. Nach einer Weile sah sie auf und schaute Baldur an. „Nimm sie auf Baldur, wir bringen sie unverzüglich in die Burg. Verin öffne bitte ein Tor in unser Reisezimmer, ich habe keine Kraft mehr dazu“.

Während Verin das Tor webte, schaute Melissa die drei an und sagte: „Ich hoffe sie schafft es.“

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BeitragVerfasst: 13.09.2006, 20:54 
Ornd sah der Aes Sedai beruhigt hinterher und drehte sich dann wieder gen Brücke um, aus dem weiterer Schlachtlärm zu hören war. "Ich werde mich dann mal schnell an ein ruhiges Plätzchen zu begeben, um Kräfte zu sammeln." Mit diesen Worten verabschiedete sich Ornd von Cadim, ohne zurückzusehen. Um in Ruhe seiner Stärke nachgehen zu können musste er alleine sein und er hoffte, dass das Davonlaufen dem Meister der Gaidin genug sagen würde. Er wendete sich tiefer in die Stadt hinein und suchte sich einen leeren Heustober. Dort liess er sich seufzend und leicht keuchend nieder. Es strengte eben doch an, die Macht solange zu halten. Cadim und Taires müssten nun ohne seine schützende Rüstung aus Saidin auskommen. Er schloss die Augen und atmete in einem festen Takt. Seine Ohren nahmen immer weniger wahr, bis er in der Stille versank. Er sass im Schneidersitz locker da, seine Hände auf den Knien. Vor seinen Augen materialisierte sich der Wassertropfen. Sonne schien in ihn hinein und brach das Licht in einem Strahlenprisma. Langsam fiel er in einen See und hinterliess Wellen. Mit seinem geistigen Auge verfolgte Ornd die Wellen wie sie auf das Ufer trafen und dort im Boden versickerten, um dann von einer Wurzel aufgesogen wurden. Der Tropfen verging und das Blatt erblühte. Kraft durchfuhr Ornd, dieselbe natürliche Kraft, die er schon früher in dem Stedding trainierte. Vielleicht hatten es ihm die Ogier nur beigebracht, weil er so lange keinen Zugang hatte zu der Quelle. Langsam öffnete wieder die Augen. Das hat gutgetan, auf zu Runde zwei. Er trat aus dem kleinen Schober und versteckte sich dann jedoch blitzschnell wieder hinter den wurmstichigen Holzbrettern. Mehrere 100 Aes Sedai kamen in seine Richtung. Vermutlich eine von den kleinen Gruppen die die Stadt durchstreiften. Sie gingen in einem Gespräch versunken an ihm vorbei und liefen zu den Türmen, die der grossen Mauer um Tar Valon den Halt gaben. Ornd sah, wie sie sich auf die Mauern verteilten. Wurde ja auch Zeit, dachte er mit einem missbilligen Kopfschütteln. Braucht offenbar etwas, bevor die in die Gänge kamen. Er setzte erfrischt seinen Weg in Richtung Brücke fort...
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BeitragVerfasst: 14.09.2006, 06:52 
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Gaidin

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Wohnort: Berlin
Cadim nickte Ornd nach als dieser den Hain verließ. Auch er war erschöpft und brauchte dringend eine Pause. Mit einem tiefen Seuftzer ließ er sich auf den Boden nieder und lehnte sich an den Stein. Das Schwert auf den Knie legend und den Kopf ebenfalls an den Stein gelehnt schloß er die Augen und atmete tief durch. es war ein langer Kampf den sie dann doch zu ihrem Sieg hinbiegen konnten. Doch eine gewisse Zeit sah es nicht danach aus. Taires ließ sich ebenfalls nieder und sagte nichts. In ihm wird es wohl ähnlich aussehen.
Nach einigen Minuten des Schweigens kam Cadim wieder in die Gegenwart und lauschte auf den Schlachtenlärm der irgendwie in weiter Ferne schien. Doch er wusste es besser. Daher öffnete er die Augen und sah den Gaidin an. "Lass uns eine Stärkung nehmen und uns dann um die Brücken kümmern" schlug Cadim vor und als Taires nickte standen sie beide auf und verließen den Hain. Mit einem kalten Blick überflog Cadim noch einmal das Schlachtfeld auf dem neben den Trollocs auch viele Stadtwachen lagen. Er bedauerte ihren Tod und hoffte sie bald in eine würdige Grabstädte bringen zu können. Das werde ich in der Burg sofort veranlassen dachte er und auch das das Wegtor gesichert werden müsse, würde er in Absprache mirt den Grünen veranlassen.
Sie suchten 'Den Fröhlichen Gaidin' auf da sie wussten dort würden sie das beste kriegen was es in Tar Valon gab. Farut, der Wirt, hatte immer etwas in Reserve was ihre Laune heben würde. So liefen sie schweigend und langsam nebeneinander her. Jeder in seine Gedanken versunken und kriegten garnicht mit das sie sich immer mehr dem Getümmel in der Stadt näherten.


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Im Leben der Mensch, im Kampf der Tod!
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BeitragVerfasst: 14.09.2006, 14:27 
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Aufgenommener

Registriert: 02.09.06
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In der Burg

Es war ein Tag, der begonnen hatte wie viele andere. Brayn stand zwar fit, aber sehr hungrig auf, wusch sich und versuchte vergebens, in seine Stiefel hereinzupassen. Doch es ging nicht, und somit musste er wieder einen Tag barfuß laufen und sich ein Paar Scherzen aussetzen. Er hasste es, wenn Menschen ihre Zeit mit belanglosen Kleinigkeiten verschwendeten, doch es war nicht zu vermeiden. Somit nahm er eine kleine Fettschicht und kleine Lederstreifen und baute sich ein Ersatz. Er hatte vor fast einer Woche versucht, neue Schuhe zu bekommen, aber Tar Varlon zeigte sich doch von seiner besten Seite, und nun wartete er schon seit einer Woche vergebens auf seine Schuhe. Aber gut, man muss die Dinge nehmen, wie sie sind. Mittlerweile glaubte er sogar, dass er so besser laufen konnte als mit Schuhen. Und dann erst die "Burg-Stiefel". Er mochte diese mindere Qualität nicht, also lief er lieber barfuß.
Und mit den Gedanken bei dem Gebrauchen der Einen Macht, ging er etwas verträumt zum Speisesaal. Dort angekommen, schlug er sich erstmal den Bauch voll. Er hatte heute seine Lieblingskleider an, sie waren frisch gewaschen, und schließlich musste man sie ja auch einmal auftragen.
Brayn war also gerade mitten im Essen, als sich Erend zu ihm setzte.
"Hallo alter Freund", sagte er, und schon schoss er mit den neuesten Neuigkeiten hervor. Und somit zauberte er ein Lächeln auf Brayns Lippen. Erend war die erste Person gewesen, auf der er versucht hatte, Zwang auszuüben, und die Nachwirkungen zeigten sich hier deutlich. "... Der Wirt der Schenke "Zum Hammer des Glückes", behauptet doch tatsächlich, in seinem Keller sei ein Angreal, und er...." Weiter kam Erend nicht. Aufgeregte Rufe folgten dem Klang von – wie es schien - hunderten von Alarmglocken. Von überall her kam ein Angriff?! Was war das? Novizen schauten sich ängstlich um, Aufgenommene rannten aus dem Speisesaal und Aes Sedai waren überall und machten alles gleichzeitig, bei vielen nahm er die Macht wahr, und bemerkte erst dann, wie er instinktiv Saidin ergriffen hatte. Der Saal leerte sich nun schlagartig. Die Novizen sollten sich in einem Raum versammeln, und die Aufgenommenen sollten die Wälle verstärken. Es war ein einziges Chaos. Doch Brayn ließ sich nicht beirren. Wenn die Burg Alarm schlug, dann musste es von Trollocs nur so wimmeln. Also würde dies ein längerer Kampf werden! Eile brachte in dem meisten Fällen nur Uneinigkeit. Er war gerade am Planen, als er eine Person wahrnahm, die sich direkt neben ihm setzte. Er schaute zur Seite. Es war Thorin Sedai. "Hallo, Thorin Sedai. Was ist los?" Brayn ließ seine Stimme ruhig und gefasst wirken, etwas, was er innerlich nicht war. Doch die gleiche Stimmart schlug ihm entgegen. "Ganz Tar Valon wird von Schattengezücht heimgesucht. Selbst ich als Diplomat sehe ein, dass hier ein Gespräch nicht mehr hilft." Es sollte ein Scherz sein, oder vielleicht auch nicht, Thorin Sedai lächelte nicht, und somit überging Brayn die Bemerkung einfach. "Die Burg wird in ihren Grundfesten erschüttert. Ich schlage vor, wir tun unser Möglichstes, um Schlimmeres zu unterbinden!"
Jetzt lächelte Thorin: "Ich glaube, ich werde dich mitnehmen. Du warst mir damals schon ins Auge gefallen, aber du hast dich sehr gut entwickelt… Folge mir!" Und mit diesen Worten stand er auf. Brayn interessierte nun, was Thorin Sedai vorhatte. Also stand auch er auf und folge Thorin Sedai durch ein wahres Wirrwarr von Gängen, sie gingen in den Keller. Ganz Tar Valon brannte, und sie gingen sich verstecken! Doch als die in einen bestimmten Gang kamen, wusste Brayn Bescheid, doch um darüber nachzudenken blieb ihm keine Gelegenheit. An der Tür, die sie wählen wollten, stand ein grau gekleideter Mann, er hantierte an dem Schloss, zwei Novizen lagen zitternd und bebend am Boden. Der Mann öffnete gerade die Tür. Und schon sah Brayn einen Strahl roten Lichtes neben sich herfliegen, der den Mann mitten ins Bein traf. Thorin Sedai hatte die Macht ergriffen und eine komplizierte, aber umso effektivere Kombination aus Luft und Feuer verwoben. Der Mann in Grau humpelte davon, was auch immer er wollte - er sah sich zwei Leuten, die die Macht gebrauchen konnten, nicht gewachsen. Und Brayn ließ sein Gewebe aus Erde und Luft fahren, nicht aber Saidin. Langsam schritten sie zur Tür. Der Raum, in dem alle Arten von nicht bestimmten Angrealen aufbewahrt wurden, hatte immer einen Schutz gehabt, doch zwei Novizen konnten gegen einen von der Sorte wenig ausrichten. Als dort ankamen, sahen sie die Angreale. Thorin ging jedoch zielstrebig auf einen Karton zu und nahm zwei Figuren heraus. "Dieses sind verstärke Ter'angreale. Ich möchte, dass du einen nimmst. Den anderen werde ich an mich nehmen.“ Brayn nahm deinen einen entgegen, es war eine größere Brosche, sie sah alt und abgenutzt aus. Thorin Sedai sah sein Gesicht. "Diese Angreale wurden von Elayne hergestellt, du kennst sie."
Brayn staunte nicht schlecht. Doch Thorin Sedai drängelte. " Wir gehen in den Norden der Stadt. Dort kämpfen wir, solange unsere Kräfte es uns erlauben, oder bis alles vernichtet ist. Danach gehen wir per Wegtor in die nahe Stadt, dort klären wir weiteres. Aber halt dich immer bei mir!" Thorin Sedai öffnete ein Wegtor, Trollocs waren dort zu sehen. Doch zuvor drehte sich Thorin um. Die Novizen die zitternd am Boden lagen, wurden weggeschickt, um der Amyriln die Geschichte auszurichten, und Hilfe zu holen, Und Thorin legte noch ein abgenabeltes Gewebe auf die Tür. Diese war nun sicherlich nicht leicht zu öffnen. Dann gingen sie beide durch das Wegetor.

Der Nordhafen

Dann gingen sie beide Durch das Wegetor - hinein ins Chaos.
Menschen, die vom Harfen aus wegrannten. Die Schlacht war im Hafen in vollem Gange. Brayn ergriff schnell die Macht. Und auch Thorin Sedai war von diesem Glühen umgeben. Soldaten, allein oder in kleinen Gruppen, hatten am Ende der Straße Stellung genommen, doch Thorin Sedai und Brayn rannten an ihnen vorbei, an den Rand des Schlachtfeldes. Mindestens zehn Aes Sedai standen zusammen, Rücken an Rücken. Vier von ihnen hatten sich verbunden, und die anderen kämpften mit vollem Mut. Von überall her kamen die Trollocs, und auch Schattenfreunde waren unter ihnen. Aber keine, die die Macht gebrauchen konnten, wie Brayn erleichtert feststellte. Thorin schaute Brayn an, und mit knappen Worten fassten sie einen Plan. Gemeinsam sogen sie so viel Kraft auf wie nie zuvor. Brayn glaubte, fast zu platzen. Nun entbrannte die Schlacht…

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BeitragVerfasst: 14.09.2006, 20:40 
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Gaidin

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Im 'Fröhlichen Gaidin' - verstecktes Speisezimmer

Nach kurzer Zeit erreichten Cadim und Taires das Gasthaus. Nach diesem Marsch durch die Stadt hatten sie eigentlich keinen Hunger mehr. Überall waren Leichen zu sehen. Leichen von Trollocs und Schattenfreunden aber auch Leichen von Einwohnern der Stadt und was am schlimmsten war einige kannte der Meister. Und so war ihm der Appetit eigentlich vergangen, aber eine Stärkung nach diesem Kampf hatte er bitter nötig also gingen sie in ihre Taverne wo sie hofften ein wenig Ruhe zufinden.
Cadim öffnete die Tür und sofort sahen sie Farut der wie noch nie in seiner Taverne wirbelte, doch bei dem Gewimmel kein Wunder. Farut hatte sein Gasthaus zum Lazarett umfunktioniert und einige Aes Sedai der Gelben Ajah waren dabei die wo es möglich war zu heilen. Doch als Farut die beiden Gaidin sah lief er sofort zu ihnen. "Ich habe gehört ihr wart im Ogierhain und habt wieder einmal Tar Valon gerettet." schertzte der Wirt und Cadim konnte nur müde Grinsen. "Ja schon aber anscheinend nicht richtig" antwortete er im selben Ton und deutete auf den mit Verwundeten überfüllten Schankraum. "Ach nicht viel kann ich mehr tun, aber das mache ich richtig" sagte der Wirt. "Farut wir hätten gerne was gegessen und ein Bierchen wäre uns auch recht. Ist noch was übrig geblieben?" fragte er ein wenig skeptisch. "Für Euch doch immer Cadim. Kommt ich glaub es gibt noch jemand der Euch sehen will." Mit diesen Worten ging er vorraus und mit gerunzelter Stirn folgte ihnen Cadim und Taires. Farut führte sie in den versteckten Bereich dieser nach aussen so unscheinbaren Taverne. An einer Tür im Keller blieb er stehen. "Bitte tretet ein." sagte er mit einer einladenden Handbewegung. Cadim öffnete die Tür und sah hinein. Dann lächelte er ob dessen was er sah. "Ah Rhoden, dich hätte ich eigentlich draussen erwartet. Aber wenn du schon mal hier bist kannst du mir beim Essen gesellschaft leisten und mir berichten was unsere beiden Schützlinge machen." Dann fiel sein Blick auf die beiden jungen Damen. Und sofort korigierte er sich. "Ach das mit den Schützlingen muss wohl warten. Guten Tag Ta'Kirinae Nimodo und hallo Choirn. Wie war eure Suche? Hattet ihr Erfolg?" mit diesen Fragen setzte er sich an den Tisch wo die drei schon saßen und blickte sich nach Farut um. "Was ist Farut, wir hatten gerade eine etwas anstrengende Freizeitbeschäftigung und daher sind wir hungrig." Farut grinste und sagte "Ja bin ja schon weg." damit schloß er die Tür hinter sich um sich um die Nahrung der neuen Gäste zu kümmern. "Nun meine Damen ich bin ganz Ohr" ermunterte er die beiden zu sprechen.


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Im Leben der Mensch, im Kampf der Tod!
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BeitragVerfasst: 14.09.2006, 23:12 
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Gaidar

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Beiträge: 268
Wohnort: Weiße Burg, Tar Valon
Nachdem sie sich alle wieder gesetzt hatten bedeutete Rhoden Ta'Kirinae, zu berichten. Sie wandte sich also an den Meister der Gaidin.
"Nun, ein wenig haben wir schon herausfinden koennen. Wir sind uns ziemlich sicher, dass wir einen Unterschlupf ausgemacht haben, oder auch den Ort eines Geheimgangs in die Burg. Rhoden Sedai hat das Gebaeude weiter beobachtet, nachdem er uns gestern nachmittag zurueck in die Burg geschickt hatte. Sodon ist gestern abend dort verschwunden und heute in der Fruehe wieder aufgetaucht. Ausserdem war er hier im 'Gaidin', wie Farut Rhoden Sedai erzaehlt hat." Sie sah Rhoden an und der fuhr fort "Ja, wir haben eine Spur und ich gehe davon aus, dass wir die auch nach dem Trubel hier wieder aufnehmen koennen. Ich glaube eigentlich nicht, dass dieser Junge eine sehr hohe Position in der Hierarchie des Schattens einnimmt und dass er mit dem Angriff etwas zu tun hat. Apropros Angriff, wir haben nicht allzuviel mitbekommen, die Geruechte sagten alles und nichts, ich bin nicht allzugut darin, Geruechte zu zerpfluecken... Erzaehlt, habt ihr einen Ueberblick? Was ist genau passiert? Und wie koennen wir helfen?"
Ta'Kirinae und Choirn sahen den Meister gespannt an.

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BeitragVerfasst: 15.09.2006, 10:39 
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Amyrlin Sitz

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In der Burg

Myrielle hörte Stimmen um sich herum. Stimmen, die von weit weg zu kommen schienen. Wo war sie gewesen? Was war geschehen? Langsam kam die Erinnerungen zurück. Sie hatte im Ogierhain gegen Trollocs und Myrddraal gekämpft und mit den letzten Resten ihrer Kraft zwei von ihnen vernichtet. Der Schmerz an ihrer Hüfte war wieder vollständig verschwunden.
Langsam öffnete sie ihre Augen. Um sie herum liefen viele Brüder und Schwestern und sie vernahm das jammern einiger Kranker. Natürlich! Ich bin in einem der Krankenlager! schoss es ihr durch den Kopf und zusammen mit diesem Gedanken wurde ihr bewusst, dass nun sicher die gesamte Burg von ihrem kleinen Ausflug wusste. Soviel also zu der Sicherheit, die eine Kapuze einem bot.

Sie musste mit Berior reden. Er musste wissen, was passiert war und auch Nocturna musste informiert werden über die große Gefahr, die von den Wegtoren ausging und die bisher zusehr vernachlässigt wurde.
Langsam richtete sie sich auf und lief auf wackeligen Beinen in Richtung des Saals. Alle, die sie aufhalten wollten, winkte sie mit einer Handbewegung fort, ohne dabei wirklich zu bemerken um wen es sich handelte.

Die vielen Treppen hinaufzusteigen fiel ihr schwer und sie musste ihren Weg oft unterbrechen, um eine Pause zu machen, doch schliesslich erreichte sie den Saal und öffnete die große, schwere Tür.

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BeitragVerfasst: 15.09.2006, 11:23 
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Hüter der Chroniken

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Wohnort: Weiße Burg; aus Ghealdan
Im Saal der Burg

Berior hatte sich gerade auf seinem Stuhl niedergelassen, als die große Tür aufgeschoben wurde. Die Boten die in unregelmäßigen Abständen im Saal eintrafen benutzten stets die Seiteneingänge um in den Saal zu gelangen. Als er erkannte wer die Halle betrat sprang er auf.

"Mutter!" entfuhr es ihm und alle Blicke waren auf die Amyrlin gerichtet. Zügig schritt er zu ihr hinüber und senkte die Stimme.
"Myrielle, wenn ich dich so ansehe solltest du in einem Krankenbett liegen, anstatt..."
"Dafür ist jetzt keine Zeit, Berior, und das weißt du. Wie ist die Lage?" fragte die Amyrlin ein wenig ungeduldig.
Für einen Moment überlegte Berior etwas zu erwidern, doch stattdessen führte er die Amyrlin zu dem großen Tisch den man in die Mitte des Saals gestellt hatte. Darauf lagen unzählige Papiere - Berichte aller Arten, Truppenstärken, Beobachtungsmeldungen, Verwundetenzahlen und eine große, detailierte Karte der Stadt und der umgrenzenden Dörfer.

"Es sieht wie folgt aus: Die Trollocs und Schattenfreunde beherrschen noch immer beide Ufer des Flusses, doch schön langsam bekommen wir die Stadt wieder unter Kontrolle. Der Südhafen ist so weit sicher, im nördlichen Teil der Stadt sind noch großere Gruppen von Schattengezücht unterwegs, allerdings haben wir einige Aes Sedai und ihre Behüter ebenfalls dort oben. Hier ist eine Liste der eingesetzten Brüder und Schwestern - wie du siehst sind einige von ihnen mit Angreal ausgestattet."
Die Amyrlin nahm die Liste und warf einen kurzen Blick darauf ohne wirklich etwas zu lesen und fragte dann, "Was ist mit dem Ogierhain?"
"Nocturna konnte rechtzeitig einige Aes Sedai zum Hain schicken um schlimmstes zu verhindern. Du bist dort bewusstlos gefunden worden - Verin und Melissa haben dich zurückgebracht."
"Das Wegtor, es ist..."
"Es ist offen, ich weiß. Wir sind uns der Gefahr durchaus bewusst, allerdings können kaum mehr als zwei bis drei Trollocs gleichzeitig hindurchkommen, dadurch ist es leicht zu halten. Ein Zirkel mit einem Angreal, geführt von Coan von den Grünen steht zur Bewachung bereit."
Myrielle nickte zufrieden und betrachtete die Karte eingehend. Sie zeigte auf eine der Brücken und fragte, "Was ist mit den Brücken? Welche Maßnahmen haben wir gesetzt um die Brücken zu halten?"
"Der Großteil der verfügbaren Aes Sedai haben Position auf den Mauern nahe den Brücken bezogen. Allerdings ist die schiere Masse an Angreifern überwältigend. Die Trollocs versuchen gar nicht mehr sich den Weg freizukämpfen, sie schieben ihre Gefallenen vor sich her und wollen die Stadt erreichen ohne Rücksicht auf ihre eigenen Leben."
Berior pausierte hier einen Moment und blickte dabei der Amyrlin in die Augen.
"Es gibt irgendetwas da draußen vor dem die Bestien mehr Angst haben als vor dem Tod auf den Brücken."

Biographie von Berior Alaeyn | Beriors Charaktere
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BeitragVerfasst: 15.09.2006, 15:44 
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Gaidin

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Zimmer im 'Fröhlichen Gaidin'


Cadim sah die beiden Frauen abwechselnd an. Sie hatten sich beide anscheinend weiter entwickelt und das schneller als er erwartet hatte. Mit einem leichten Lächeln nickte er den beiden zu und beantwortete ihre Fragen. "Also eigentlich ist es ganz einfach. Der Schatten versucht Tar Valon zu vernichten, doch leider, oder besser zu unserem Glück, hat er es falsch angepackt. Im Moment ist die Stadt wieder sauber. Am Nordhafen wird noch gekämpft, aber das ist nur noch ein Frage der Zeit, bevor die Aes Sedai dort wieder Ruhe einkehren lassen. Der Südhafen ist sauber und die Stadt wohl auch. Den Orgierhain habe ich persönlich gereinigt und das mit einer Hilfe mit der ich nicht unbedingt gerechnet habe. Ornd, ein Aufgenommener stand uns zur Seite und hat Fähigkeiten die ich ihm nicht zugetraut hätte. Nun gut kurze Rede der Hain ist gesäubert und nun heißt es die Brücken sichern." Damit wanderte sein Blick wieder zu Rhoden. "Wie sehen deine Pläne für die nächsten Stunden aus Rhoden?" fragte er den Grünen. Dieser wiegte landsam den Kopf hin und her bevor er antwortete "nun eigentlich wollte ich mich da raus halten, aber da du dich ja so engagierst werde ich nicht zurück stehen können." Ein breites Grinsen pflügte nun das Gesicht des Aes Sedai. Doch dann wurde er wieder ernst. "Ich werde dir bei den Brücken helfen." sagte er nun kalt
und sachlich. "Gut Rhoden, ich denke jede Hilfe ist willkommen, wenn ich mir die Massen an Trollocs jenseits des Erinin ansehe." Dann wandte er sich wieder an die beiden Damen "Und wie ist mit euch aus. Wollt ihr mich begleiten oder lieber in die Burg zurückkehren?" Das Gesicht des Meisters ist nun vollkommen regungslos. Er würde jede Entscheidung der beiden akzeptieren.


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