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BeitragVerfasst: 03.09.2006, 17:10 
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Gaidin

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Der dunkle König streckte verstärkt seine Fühler auf die Freien Länder aus. Jain Ma’anshan hatte von ihm den Auftrag bekommen dieses Schlag gegen Tar Valon zu führen. Es war ein Schritt im Muster, damit die restlichen freien Länder im Chaos verfielen. Denn so hatte der Schatten leichtes Spiel, um die Macht über diese Länder und Menschen zu bekommen. Der Angriff auf die „Weiße Burg“ eine Schlacht in einem Krieg, der schon so lange lief. Ein Krieg wurde nicht durch eine große Schlacht, sondern durch viele kleine Schlachten und einzelnen Aktionen entschieden.
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BeitragVerfasst: 05.09.2006, 18:51 
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Gaidin

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Erkundung Tar Valons

Auf den Weg nach Tar Valon
Für das was er vorhatte nannte er sich Jain Ma’anshan. In zehn Meilen Entfernung von Tar Valon hatte er ein Wegtor aus Cairhien geöffnet. Als er mit seinem Pferd durch geritten war und dieses geschlossen hatte, webte er ein weiters Gewebe um seine Erscheinung zu verändern. Nachdem er in seinen Handspiegel geschaut hatte, nabelte er es ab, damit es bestehen blieb. Sein Wegtor hatte er in einen kleinen Hain der in der nähe der Straße lag, die von Maradon nach Tar Valon führte. Jain vergewisserte sich, dass er keine verräterischen Spuren im Hain hinterlassen hatte. Als er das erledigt hatte stieg er auf sein Pferd, ritt kurz durch den Hain und über eine Wiese auf die Straße und machte sich auf den Weg.

Auf der Straße war nicht viel Verkehr, es kam ein Kaufmannszug aus Tar Valon an ihm vorbei.

Einige Meilen weiter überholte er einen Bauern, der auf seinen gut beladenen Karen saß, davor war ein Ochse gespannt. Der Bauer würde wohl sein Gemüse in Tar Valon oder davor an den Mann bringen.

Nach einigen weiteren Meilen auf der Straße begann Jualdhe, eines der sechs Dörfer, das an einer der sechs Brücken lag, die nach Tar Valon hinüberführten. Jain ritt gemächlich auf der Straße zur Brücke. Die Ladenbesitzer hatten ihre Waren vor ihren Geschäften auf kleinen Tischen ausgestellt und priesen diese Lautstark an. Es gab auch Verkäufer mit Bauchladen, die alles Mögliche anboten und jeden Anpriesen die an ihnen vorbei kamen. Jain verdrängte den ganzen Trubel um sich herum, sein Ziel war die Stadt mit der Weißen Burg auf der Insel.

Als er bei der Brücke angekommen war musste er absteigen, da vor ihm eine kleine Schlange von Wartenden war. Bis er an der Reihe war schaute er sich Tar Valon an. Ein Soldat der Burgwache sprach ihn an: „Werter Herr! Was ist euer Beweggrund nach Tar Valon zu kommen?“ Verwirrt schaute Jain den Soldaten an. Jain: „Oh ja verzeiht! Ich war noch nie hier! Ich will einen Käufer für meine Ware finden!“ Der Soldat schaute seine Kameraden an und dann über Jains Schulter. „Wo ist eure Ware?“, fragte der Soldat misstrauisch. Jain erwiderte: „Die ist noch in Maradon in meinem Lager! Ich habe beste Seide vom Meervolk erworben!“
Der Soldat trat zur Seite: „Ihr könnt passieren! Meldet euch hinter der Brücke beim Wachhäuschen und gibt dort euren Namen!“ Ein freundliches „Danke!“ kam von Jain, dann ging er über die Brücke.

Auf der anderen Seite angekommen ging er, nachdem er sein Pferd davor angebunden hatte ins Wachhäuschen. Dort hinterließ er seinen Namen, Grund des Aufenthalts und erkundigte sich bei den Soldaten nach einem guten Wirtshaus.

Die Soldaten nannten ihn eins und erklärten ihm den Weg. Jain holte danach sein Pferd und führte es durch das Tor nach Tar Valon rein. Als Jain durch das Tor geschritten war, kam kurz ein Gefühl auf, dass er zuhause war. Dieses Gefühl verdrängte er schnell und verbarg es in seinem Inneren.

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BeitragVerfasst: 05.09.2006, 18:52 
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Gaidin

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Gasthaus „Zum Wächter“
Jain Ma’anshan ritt nicht sofort zum Gasthaus sonder er sucht noch einen Stoffhändler auf. So wollte er sicher gehen, dass er keine Aufmerksamkeit auf sich zog. In Tar Valon konnte man über jeden viel erfahren, man musste nur den richtigen Personen Münzen in die Hand drücken. Außerdem gab es innerhalb der Stadt „Augen und Ohren“ der einzelnen Ajahs. Er stieg vor dem Eingang zum Gasthaus von seinem Pferd ab. Auf dem Schild über den Eingang war ein Wächter gemalt, er ähnelte vom Aussehen der Burgwache. Hatte aber einen anderen Rüstungstyp. Jain führte sein Pferd auf den Hof des Gasthauses. Nachdem er auf dem Hof gekommen war, kam ein Pferdeknecht aus dem Stall auf ihn zu.

Dieser verbeugte sich und sprach aalglatt: „Herr ich werde mich gut um euer Pferd kümmern! Man nennt mich Renn!“ Jain nickte nur zur Antwort nahm seine Satteltasche, übergab Renn die Zügel und drückte ihn drei Kupfer Pfennige in die andere Hand. Daraufhin verbeugte sich Renn nochmals und führte das Pferd in den Stall.

Jain betrat den Schankraum vom Gasthaus. Es war sehr gut gepflegt, einige Tische waren besetzt. Die Gäste aßen oder sprachen mit einander. Eine mollige Wirtin, mit leichtem Grau im Schwarzen Haar und der typischen Weißen Schürze kam auf ihn zu.

„Man nennt mich Frau Frahan! Was kann ich für euch tun?“, sagte die Wirtin. Jain: „Frau Frahan, ich bräuchte ein ruhiges Zimmer und eine Mahlzeit!“ Die Wirtin musterte Jain und meinte:“ Ihr werdet nicht lange bleiben!“ Abermals nickte Jain zur Antwort. Daraufhin führte ihn die Wirtin zu einem Tisch und verschwand in der Küche.

Kurze Zeit später kam eine Magd mit einem Tablett zu Jains Tisch. Auf dem Tablett war eine Schüssel mit Eintopf und ein großer Krug Bier. Die Magd verbeugte sich nachdem sie das essen und trinke vor Jain auf den Tisch gestellt hatte.

Er aß in ruhe und begann sich Gedanken über die nächsten Schritte zu machen.

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BeitragVerfasst: 05.09.2006, 18:52 
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Gaidin

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Zimmer im Gasthaus „Zum Wächter“
Nachdem Mahl wurde Jain von einer Magd des Hauses zu seinem Zimmer im ersten Stock des Gasthauses geführt. Sie öffnete die Tür und meinte: „Dass Meister Jain ist ihr Zimmer!“ Jain sagte nur; „Danke!“, er gab der Magd zwei Kupfer Pfennige. Danach betrat er den Raum, schloss die Tür. Das Zimmer war nicht große, es maß sechs Schritte in der Länge und Breite. Im Zimmer gab es einen Waschtisch, ein Bett, einen Kleiderschrank, einen Tisch und einen Stuhl. Jain legte seine Satteltasche auf das Bett, hängte seinen Umhang an einen Hacken an der Tür. Daraufhin verstaute er seine Satteltasche im Schrank und setzte sich auf den Stuhl. ‚Es hat alles so geklappt wie es sein sollte!’, dachte er.

Den Bund zu seinem Gaidin hatte verdeckt. Nun trat trotzdem auf einmal ein starkes Gefühl von Unzufriedenheit durch. Jain verdeckte den Bund schnell wieder, damit er davon nicht beeinflusst wurde. Es wunderte ihn, dass obwohl sein Gaidin in der Fäule war und dort Schattenfreunde ausbildete. Über die Entfernung das Gefühl im Bund durch kam, obwohl er diesen verdeckt hatte. „Tulak muss sehr unzufrieden sein!“, sagte Jain leise zu sich. Nun konzentrierte er sich wieder auf seine Aufgabe hier in Tar Valon.

Der Aiel war einen Behüterbund oder so was Ähnliches Eingegangen. So würde nun die gespeicherte Nachricht in der Burg ausgesprochen.

‚Der Aiel wurde sicherlich körperlich sehr beansprucht! Es war auch schwer gewesen, die Nachricht in seinen Kopf zu bekommen!’ dachte weiter und ein kleines Lächeln lag auf seinen Lippen. Jain hätte dafür sorgen können, dass der Aiel nachdem er die Nachricht überbrachte gestorben wäre. Aber Jain töte ungern seien Nachrichtenüberbringer, so wie es bei den Verlorenen üblich war. Das sollten die Empfänger für ihn tun. Bei den Aiel würde es nicht so geschehen.

Die Erinnerungen wie er den Aiel in der Fäule vorfand, kehrten wieder. Wie der Aiel gekämpft hatte bis er überwältigt wurde. Die Aiel interessierten Jain, unter ihnen und den Kesselflicker gab es die wenigsten Schattenfreunde. Woran das lag entzog sich Jains hinterleckt

Mit dem Aiel hatte Jain viel Freude gehabt, dieser wollte partout nicht dienen. Egal was Jain mit ihn angestellt hatte. Er ließ dem Aiel ganze Partien seiner Haut langsam abziehen, er ließ ihn mit Schwertern und Messern bearbeiten.
Nichts half, dieser Aiel hatte ihn sogar noch verhöhnt und um seinen Tot gebeten.

Als Jain noch der Gelben Ajah angehörte, war er beim heilen von Wunden, Krankheiten und anderen Gebrechen sehr gut. Er wollte sich verbessern, forschen und neues ausprobieren. Da war er pragmatisch so kam eins zum anderen, er ging aus der Burg fort und verschwor sich dem „Dunklen König“. Während der darauf folgenden Jahre konnte er sich ausprobieren.

Diese neue Wissen wand er bei den Aiel an. Jain heilte ihn jedes Mal nach der Folter, aber er sorgte für Narben. Als er dem Aiel die Nachricht in den Kopf gepflanzt hatte ließ er den Aiel zum Ende der Fäule bei der Aielwüste bringen und gab ihm die Freiheit. Vorher wurde der Aiel erneut mit Verwundungen versehen. Zusätzlich gab Jain den Aiel einen Zwang auf zur Burg zu gehen und dieser Beizutreten. Als krönenden Abschluss bekam der Aiel ein Zwanggewebe mit dem Unbedingen Lebenswillen, dass war für jemanden der sterben wollte die größte Qual.

Mit einem Lächeln stand Jain auf, ging zum Schrank holte die Sachen aus der Satteltasche die er benötigte, nahm seinen Mantel und ging aus dem Raum.

Er hatte noch einiges zu erledigen.

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BeitragVerfasst: 05.09.2006, 18:53 
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Gaidin

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Nordhafen
Jain ging direkt zu Renn und bat diesen sein Pferd fertig zusatteln. Es dauerte einigte Zeit, in der Zwischenzeit stand Jain vor dem Stallgebäude und spielte unbewusst mit den achteckigen Würfeln in seiner Manteltasche. Die Würfel waren eine Hilfe für hin, damit er sich auf einen Ort besser konzentrieren konnte. Damals als er nicht bewusst die Macht lenken konnte. Hatte er Orte mit solchen Würfeln markiert, damit er auf direktem Wege dorthin fand. Jetzt konnte er sie für sein Vorhaben nutzen. Wenn so ein Würfel an einen Ort lag, konnte er sich besser auf diesen konzentrieren. Vor allem für den Auftrag des „Dunkeln Königs“ musste er sie einsetzen. Damit er in schneller Folge Wegtore öffnen konnte. Die einzige Aes Sedai die der schwarzen Ajah angehörte musste er vor einiger Zeit opfern.

Trotz kleiner Schwierigkeiten war der Auftrag des „Dunklen Königs“, nach seiner Meinung zu schaffen. Jain rechnete zwar nicht damit, dass die Burg mit diesem Angriff geschliffen wurde. Aber es war ein Anfang und vielleicht wurde am Fundament der Burg gerüttelt, außerdem Stand es ihm nicht zu die Befehle, die er direkt erhalten hatte zu bezweifeln.

Was wusste Jain schon vom großen ganzen was hinter seinem Befehl stand.

Durch das heranführen seines Pferde von Meister Renn wurde er aus seinen Gedanken gerissen. Renn: „Hier Herr euer Pferd!“
Jain: „Danke! Meister Renn!“, er gab ihm nochmals ein Kupfer Pfennig. Damit wollte er Renn bei Laune halten, falls er Hals über Kopf nachts los musste.

So stieg Jain auf sein Pferd und ritt los zum Nordhafen, er ließ sich Zeit. Jain hielt auf dem Weg bei einem Tuchhändler an, um seine Ware anzubieten.

Die Erscheinung Tar Valon änderte sich langsam, bis er das Gebiet des Nordhafens erreicht hatte. Es lagen einige Schiffe an der Kaimauer, diese wurden gerade be- oder entladen. Die Hafenarbeiter strömten mit Kisten und Säcken auf die Schiffe oder hinunter. Ein weiteres Schiff fuhr gerade in den Hafen ein, während man von einem anderen nur das Heck sah. Die Segel waren noch gerafft, es bewegte sich langsam auf die Hafenausfahrt zu.

Jain ritt auf den Hinterhof einer Schenke und gab dort sein Pferd in die Obhut eines Untersetzten älteren Stallmeisters. Dann ging er in die Schenke um dort was zu trinken. Als er fertig war verließ er die Schenke zu Fuß. Sein Weg führte ihn in den Bereich des Hafens wo die Lagerhäuser standen. Auch hier waren die Wege mit Grobgekleideten Hafenarbeitern, Gutgekleideten Händlern und Seeleuten bevölkert. Zwischen drin waren auch noch Kutschen, Sänften mit ihren Trägern und Händler mit Bauchläden die alles Mögliche an Waren Anboten.

Dies alles zog an Jain vorbei, sein Ziel waren die Lagerhäuser in der Nähe der Festungsmauer, die ganz Tar Valon umspannte. Dort ging er einher bis er eine ruhige Gasse zwischen zwei Lagerhäusern gefunden hatte.

Die schmalen Fensterlosen Rückseiten zeigten auf die Festungsmauer. Kurz schaute er sich um, ob er beobachtet wurde und dann blieb er stehen. Jain holte einen der achteckigen Würfel aus seiner Manteltasche. Abermals schaute sich nach Beobachtern um. Dann bückte er sich und drückte den Würfel in einen Spalt zwischen Boden und Lagerhauswand, bis dieser nicht mehr zu sehen war. Mit einem Lächeln erhob er sich und ging auf einen Umweg zurück zur Schenke und holte sein Pferd. Als er los ritt, hatte die Sonne gerade den Zenit überschritten.

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Orgierhain
Jain machte sich nicht die Mühe, Umwege zu reiten. Er wählte den direkten Weg zum Orgierhain. Als er beim Hain Eintraf war er erstaunt, dass der Hain sich in den ganzen Jahren so gut wie nicht verändert hatte. Sein Pferd hatte Jain in der nähe bei einem Mietstall untergestellt. Als er das Gelände betrat viel ihn auf, dass es jetzt hier Partroulien der Burgwache gab, diese hielten sich im Außenbereich auf. Zogen dort ihre Runden aber sie warn da. ‚Vieles hatte sich geändert!’, dachte er.

So ging Jain weiter in den Hain hinein, bis er das sah weswegen er hier war. Der Eingang zu den „Kurzen Wege“ oder von der anderen Seite aus gesehen der Ausgang. Eine weitere Änderung viel Jain auf, an jeder Ecke des Zaunes, der das Wegtor mit einem kleinen Areal umschloss, standen Wachen. Selbst neben dem Tor, auf jeder Seite stand ein weiter Mann. So bewachten sechs das Tor und wie viele Partroulien waren im Außenbereich. Jain wusste es nicht, nach einer weiteren Betragung der Wachen fiel ihm auf, dass jeder ein Signalhorn hatte.

Jain riss sich von der Betrachtung los, er vermutete, dass das Tor durch die „Eine Macht“ zusätzlich gesichert wurde.

So ging er in den Hain auf den Wegen tummelten sich einige Besucher. Als er sicher war, dass er nicht beobachtet wurde verließ er den Weg. Hinter einem mächtigen Hickorybaum ging er in die Hocke und versteckte einen weiteren Würfel.

Als er gerade hinter den Baum hervorkommen wollte hörte er Schritt auf den mit Kies bedeckten Weg. Jain machte sich klein und verbarg sich hinter dem mächtigen Stamm des Baumes. „Taigan! Meinst du nicht auch die Wache hier ist unnötig?“, fragte einer. Bevor Jain eine Antwort hören konnte waren die Personen schon außer Hörweite.

Er zählte bis zwanzig, ging vorsichtig und sich umschauend auf den Weg zurück. Jain schaute sich um und konnte keine Beobachter feststellen. So ging er auf direkten Weg zum Mietstall und holte sein Pferd. Jain ritt auf seinem Weg zum Südhafen bei einem Tuchhändler vorbei der in der nähe des Hains ein Geschäft hatte.

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BeitragVerfasst: 05.09.2006, 18:54 
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Südhafen
Nachdem Jain den Tuchhändler besucht hatte. War auf den Weg zum Südhafen, diesmal beeilte er sich. Da der Abend näher rückte und er noch er weiteres zu erledigen hatte. Der Südhafen bot fast das gleiche Bild wie der Nordhafen. Nur das hier keine Schiffe ablegten oder abfuhren. Hier wurden nur drei Schiffe, die am Kai lagen be- oder entladen.

Auch hier fand man auf der Straße Hafenarbeiter, Seeleute, Händler und Besucher vor.

Jain ließ davon nicht beirren, er stellte auch hier sein Pferd in einem Mietstall unter. Dann machte er sich auf in das Gebiet der Lagerhäuser. Nach einigen suchen fand er ein passendes Lagerhaus, wo der Eingang offen stand und was nahe bei Hafenbecken lag.

Hafenarbeiter brachten Waren ins Lagerhaus und andere brachten Säcke auf ihren Rücken raus. Diese Säcke waren nach allem Anschein mit Getreide gefüllt. Ein Mittelgroßer Mann der wie ein Wiesel aussah, stand am Eingang des Lagerhauses und beäugte misstrauisch die Hafenarbeiter. Jain trat näher an den Mann: „Werter Herr seid ihr der Besitzer dieses Lagerhauses? Ich suche eine Möglichkeit Waren in ungefähr drei Wochen unterzubringen!“ Das Wiesel schaute Jain an, dabei verengten sich seine Augenlieder ein Moment und dann legte er ein schmieriges lächeln auf. „Ja, das Lagerhaus ist mein!“, sagte das Wiesel.

Nickend antwortete Jain: „Kann ich mir mal die Lagermöglichkeiten anschauen?“ In der Verbeugung zeigte das Wiesel auf den Eingang. Jain trat ein. „Wie ist euer Name?“, wollte Jain wissen. Das Wiesel antwortete: „Man nennt mich Thorgal!“ Jain reichte Thorgal die Hand: „Mein Name ist Jain Ma’anshan! Wollen wir?“ Das Wiesel nickte und führte Jain durch das Lagerhaus, dabei sprachen sie über belangloses. Kurz bevor sie aus dem Lagerhaus raus kamen blieb Jain in einer Ecke des Lagers stehen und bückte sich. Dabei schob er einen seiner Würfel durch ein Loch im Holzboden. „Ich wollte nur sicher gehen, dass das Loch nicht von Nagern stammt! Meine Seide soll nicht angefressen werden!“ während er sprach stand er auf und ging mit Thorgal aus dem Lager.

Thorgal sagte pikiert: „Ich habe in meinem Lagerhaus keine Nager! Dafür sorgen meine fünf Katzen!“ Jain: „Das ist gut zu wissen! Wie viel wird mich die Lagerung von fünfhundert Ballen Seide bei euch kosten?“ Thorgal zeigte nun seine Wieselzüge, stupste sich mit dem Zeigefinger an die Nase. „Eine Illian Goldmark!“, sagte er. Jain nickte: „Wenn ich mit meiner Ware komme erwarte ich Platz dafür! Sobald diese ausgeladen ist erhaltet ihr den halben Goldwert in Silber!“ Das Wiesel: „Ja mein Herr!“ Jain verabschiedete sich und machte sich auf den Weg zurück zu seinem Pferd. Als er sein Pferd bei Mietstallbesitzer ausgelöst hatte ritt er zurück zum Gasthaus.

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BeitragVerfasst: 05.09.2006, 18:54 
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Gaidin

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Kellergewölbe der Burg
Jain war zu Fuß auf den weg zur Burg. Nachdem er sein Pferd in den Stall seine Gasthauses gebracht hatte. Sein Ziel war nicht das Haupttor sonder ein unscheinbares Haus vor den Mauern der Burg. Jain stand nun in der Seitenstraße vor besagtem Haus. Dort suchte er nach Beobachtern, bevor er die Kellertür öffnete. Das Haus hatte drei Stockwerke die menschlichen Erbauer waren am Versuch kläglich gescheitert es einem Orgierhaus nachzuempfinden.

So schritt Jain vorsichtig in den Keller, beim runtergehen schloss er die Kellertür. Vorsichtig taste er sich im Dunkeln die Holztreppe runter, als er den Kellerboden unter den Füßen spürte. Holte er Zündhölzer aus seiner Manteltasche und entzündete eines davon. So konnte er kurz einen Blick auf den Keller werfen so weit der Schein reichte. Dabei entdeckte er eine Fackel am Pfeiler neben sich. Einen Fluch unterdrückend ließ er das Zündholz fallen. Durch das lange warten hatte er sich die Finger verbrannt, er holte ein weiters Zündholz aus der Schachtel und entzündete dieses. Gleich danach nahm er die Fackel und entzündete diese mit Hilfe des brennenden Zündholzes. Im Fackelschein sucht er die Kellerwände ab, bis er das gefunden hatte was er suchte.

Eine verborgene Tür die durch Tunnel mit den Eingeweiden der Insel verbunden war und so auch in die Burg führte. Er öffnete diese durch betätigen verborgener Hebel. Als die Tür offen war leuchtete Jain in den Gang, dann trat er ein und verschloss die Tür hinter sich.

Die Windungen des Ganges folgend drang Jain immer weiter in diese Unterirdische Welt ein. Dabei folgte er seinen Markierungen die er in seiner Zeit als Aufgenommener Angebracht hatte. So war damals häufiger aus der Burg unbemerkt verschwunden. Seine Vermutung zu dem Tunnellabyrinth war, dass selbst die Meisten Aes Sedai davon nichts wussten.

Nach einer scheinbaren Ewigkeit, da durch die Dunkelheit das Zeitgefühl verloren geht, kam Jain an eine weitere Geheimtür die ins innere des Burggewölbes führte. Nachdem er durch die Tür geschlüpft war und diese verschlossen hatte, ging er weiter.

Die Gänge, Korridore, Weggabelungen, Kreuzungen und kleinen Gewölbe nahm er verschwommen war, da er lief. Jain hatte nicht mehr so viel Zeit. Dann trat er durch den Gang in ein großes Kuppelgewölbe. An den Wänden reihte sich eine Vielzahl von Türen. Er ging noch einige Schritte, dann war er genau in der Mitte der Burg. Jain schaute sich um, bis er den Ort seiner Botschaft sah. (linke „Erkundung der Kellerräume“) Daraufhin ging er zu dem Bereich auf den Boden wo der tote Gaidin gelegen hatte. Der Staub hatte schon begonnen den Fleck zurück zu erobern. Dann ging er in den Lageraum, in der Ecke wo er die Aes Sedai hinterlassen wurde war bis auf den Rußfleck auf dem Boden verlassen. Der Staub begann wieder alles zu bedecken.

Ein leichtes Lächeln erschien auf seinem Gesicht als die Erinnerung wieder kamen. Die Aes Sedai und ihr Gaidin, beide Schattenfreunde hatten nicht damit gerechnet, dass sie für eine Botschaft ausgewählt wurden.

Trotzdem war es Schade, für das was bevor Stand hätte er sich gebraucht. Jain zuckte mit den Schultern und erledigte das weswegen er hier war. Er versteckte einen weiteren Würfel im Gewölbe. Danach machte er sich auf den Rückweg zu seinem Gasthaus.

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BeitragVerfasst: 05.09.2006, 18:55 
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Gasthaus „Zum Wächter“
Die Nacht war kurz für Jain gewesen, als am nächsten Morgen in den Gastraum kam. Dort nahm er ein Frühstück zu sich. Jain bezahlte die Wirtin, dann ging er zum Stall. Sein Pferd war bereits gesattelt, den Stallmeister gab er noch eine Illianische Silbermünze.

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Auf den Rückweg
Jain verließ Tar Valon so wie er es betreten hatte. Er ritt den Weg zurück zum Hain, in den er das Wegtor geöffnet hatte. Dort angekommen versteckte er auch dort einen Würfel. Nachdem er dieses getan hatte öffnete er das Gewebe, das sein äußeres Verbarg. „Ja! Endlich wieder ich selber!“, sagte er zu sich.
So saß er auf sein Pferd und öffnete ein Wegtor, aber nicht zurück in die Fäule sondern etliche Meilen entfernt auf de anderen Seite des Erinin. Dieses durch ritt er. Auf der anderen Seite des Wegtors schaute er sich um und es war keiner zu sehen. Er ritt weiter und schloss das Tor. Jain ritt abermals auf Tar Valon zu. Es dauerte fast den ganzen Vormittag bis er auf zehn Meilen an Tar Valon rangekommen war. Dort suchte er sich einen großen Hain. Er war immer darauf bedacht nicht gesehen zu werden. Im Hain deponierte er einen letzten Würfel. „Geschafft! Nun gehe ich zurück!“, sagte Jain sich. So nahe na Tar Valon wolle er nichts riskieren, so ritt er aus den Hain in Richtung des letzten Wegtors. Als er ungefähr vier oder fünf Meilen zurückgelegt hatte, hielt er sein Pferd an. Dann holte er aus seiner Manteltasche einen Schwarzen achteckigen Würfel. Diesen nutzte er um sich auf den Ort zu konzentrieren wo er nun hin wollte. Es war ein einfaches Konzentrationsmittel, was ohne die „Eine Macht“ funktionierte. In der Nähe von Tar Valon brauchte er sie nicht, da er die Gegend gut kannte. Er machte es aber aus Gewohnheit um in die Fäule zu kommen. So verwob er die benötigten Stränge um ein Wegtor entstehen zu lassen. Er schaute sich noch mal kurz um bevor er durchritt. Auf der anderen Seite hielt er noch kurz das Gewebe und dann schloss er das Tor.

So verschwand das Tor, was einen kurzen Blick auf die Fäule ermöglichte.

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BeitragVerfasst: 05.09.2006, 18:56 
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Die Fäule
Einige Tage nach seinem Besuch in Tar Valon erwachte Jain morgens, durch ein frustriertes Gefühl was der Behüterbund übermittelte.

So machte Jain sich fertig und suchte seinen Behüter Tulak. Jain war bei Tulak immer noch nicht sicher ob dieser dem Schatten dient oder ob er seine Pflicht ihm gegenüber erfüllte. Es störte ihn solche Gedanken wegen Tulak zu haben, da dieser ihm immer den Rücken freigehalten hatte. So schob er die Bedenken bei Seite, als er auf den provisorischen Übungsplatz kam.

Am Rand stand Tulak und beobachtete die Schattenfreunde. So trat Jain an Tulak ran, dieser drehte sich nicht um. Aber wünschte „Einen guten Morgen!“. Jain blieb neben Tulak stehen und beobachtete das Treiben auf dem Platz. Er sah dort an die fünfhundert Schattenfreunde, die hochgerüstet ihre Formationen marschierten und gegeneinander Scheinangriffe führten. Jain: „Tulak was bist du so frustriert? Was ich dort auf dem Platz sehe ist doch was!“
Tulak schwieg einen Moment noch bis er antwortete: „Hier können sie das, aber was ist wenn es ernst wird? Sie schneiden sich schon mal nicht mit den Schwertern selber!“ Dabei beließ er es.

Jain war schon immer der Meinung gewesen Tulak hätte besser in die Zeit des Wiedergeborenen Drachen gepasst. Er war von allem Fasziniert was mit der Zeit zu tun hatte. Deshalb glaubte Jain, dass der Name für die Schattenfreunde auf dem Übungsplatz nicht um sonst „Legion des Schatten“ hieß. Tulak hatte sie nach den Regeln der „Legion des Drachen“ ausgebildet. Er hatte sich kleine Abweichungen erlaubt, ein drittel der Truppe waren Schildträger, ein weiteres drittel waren Armbrustschützen. Das letzte drittel Bestand aus gleichen Teilen Bogenschützen, Pickenträgern und Schwertkämpfer. Jain klopfte Tulak auf die Schulter: „Das wird schon! Du hast gute Arbeit geleistet!“#

So verließ er seinen Behüter, Jain musste sich noch um weitere Dinge kümmern. Das wichtigste war das er sich ausruhte für das was bevor stand.

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BeitragVerfasst: 05.09.2006, 18:56 
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Der Fluss Erinin am Vorabend des Angriffes
Zwei Meilen vom Nordhafen von Tar Valon ankerten acht große Flussschiffe. Die Besatzung bestand aus Schattenfreunden. Sie hatten den Auftrag im Morgengrauen die Schiffe vor den Nord- und Südhafen in den Fahrrinnen zu versenken.

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Der Angriff beginnt

In der Fäule
Jain und sein Behüter Tulak kamen auf den Sammelplatz der Truppen. Er griff in seine Manteltasche, dort fühlte er nach den sechs achteckigen Würfeln. ‚Nun beginnt es!’, dachte Jain. Er blieb stehen, sein Behüter blieb hinter ihm und beobachtete alles und jeden. Jain: „Nun beginnt es!“, dank der Macht konnten alles es hören.

Tulak sagte leise: „Sie sind da!“ Jain drehte sich um und dann sah er sie, drei Schattenmänner. Diese wollten gesehen werden. „Gut! Nun fängt es an!“, sagte Jain. Er ging auf ein großes Feld, was der Fäule abgerungen wurde. Dort holte er seine Würfel aus der Manteltasche. Er schaute sie an und nahm den grauen in die Hand, die restlichen verschwanden in der Manteltasche. Jain machte eine Novizinübung von damals. Als sein Atem ganz ruhig war öffnete er die Hand und schaute den Würfel an. Dann konzentrierte er sich auf den Ort an den der Zwilling lag. Nachdem der Ort vor seinen Geistigenauge entstanden war.

Begann Jain die nötigen Stränge zu verweben. Als erstes entstand ein senkrechter silberner Strich in der Luft, dann begann der Strich sich zu dehnen bis eine Kreisrunde Öffnung entstand. Die drei Schattenmänner verschwanden durch das Wegtor.

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Kellergewölbe der Weißen Burg
Es öffnete sich ein Wegtor, es gewährte einen Blick in die Fäule. Drei Gestalten kamen hindurch und verschwanden im Dunkel der Kellerräume. Sie hatten vom „Dunklen König“ selbst ihre Aufträge erhalten.

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Fluss Erinin
Im Morgengrauen machen sich vier der acht Schiffe die Voranker langen auf den Weg zur Fahrrinne des Südhafens. Auf den noch ankernden Schiffen begann nun geschäftiges Treiben.

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