Ansicht optimieren:
schmal - mittel - breit



Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 97 Beiträge ]  Gehe zu Seite 1, 2, 3, 4, 5 ... 7  Nächste
Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags: [503] Die ersten Tage in Tar Valon
BeitragVerfasst: 03.08.2007, 01:28 
Benutzeravatar
Aes Sedai

Registriert: 14.05.07
Beiträge: 101
Wohnort: Tar Valon
Riesige weiße Gebäude unter strahlend weißem Himmel, so weiß, dass das von ihnen reflektierte Sonnenlicht in den Augen wehtat. Selbst das unbedeutendste Haus hatte eine wunderbare Form, sei es nun die einer Welle, einer Muschel oder etwas ähnlich Fantastischem. Und erst die Menschen! Hunderte, Tausende auf so engem Raum, angetan mit Kleidern, deren Schnitte Suandin noch nie gesehen hatte, Frisuren, die sie zu Hause nie getragen hätte, so viele Dialekte, dass der Einzelne aus dem Stimmengewirr gar nicht mehr heraus zu hören war. Darüber ein Duft von Gewürzen, gebratenem Fleisch und vielen anderen Dingen, die die Seanchan aber nicht zuordnen konnte. Tar Valon glich einem geschäftigen Bienenstock, und das, obwohl die Fäule gar nicht mal so viele Wegstunden entfernt lag. Je näher sie aber der Burg kamen, desto weniger Menschen begneten sie und Mereille Sedai, und auf dem Platz vor der Burg war fast niemand mehr zu sehen. Die Wenigen auf dem Platz wirkten wie Ameisen im Gegensatz zu diesem riesigen Monolith, der fest und unerschütterlich da stand. Mereille Ghoran, die Aes Sedai, die sie den ganzen Weg von der Almothebene bis hierher begleitet hatte, deutete auf die Weiße Burg.
"Schau, Suandin", sagte sie bedeutungsschwanger, "Das ist dein neues Zuhause."


Das war nun drei Tage her. Mereille hatte sie, seitdem sie bei einer Frau abgeliefert wurde, die sich "Herrin der Novizen" nannte, auch nicht mehr gesehen.
Heute war Suandins Name in das Register der Novizen eingetragen worden, und seitdem trug sie das schlichte weiße Wollkleid, das ihren Rang anzeigte. Selbst ihre Slipper und ihre Gürteltasche waren weiß. Ein wenig zweifelnd ging sie der Aufgenommenen hinterher, die sie durch die endlos wirkenden Gänge zu ihrem Zimmer führen sollte. In diesen gewaltigen Korridoren kam sie sich sehr klein und verloren vor.
Wahrscheinlich wird es noch eine Weile dauern, bis ich mich tatsächlich hier zu Hause fühle, ging es ihr durch den Kopf, als die Aufgenommene abrupt anhielt, eine weiße Tür öffnete und ihr bedeutete, hinein zu gehen.
"Eure Schlafstätte", erklärte sie in geschäftsmäßigem Tonfall. Und grässlich schnell. Die Seanchan hatte gewaltige Probleme, sie zu verstehen. "Eure Besitztümer sind bereits hergebracht worden. Normalerweise bringen wir Novizinnen zu zweit unter, aber fürs Erste werdet Ihr allein auskommen müssen. Weil dies hier Euer erster Tag ist, sei Euch ein wenig Zeit erlaubt, aber sobald der nächste Gong schlägt, werdet Ihr Euch in der Spülküche einfinden!"
Mit diesen Worten rauschte sie wieder hinaus und ließ die Tür hinter sich nicht gerade leise ins Schloss fallen.

Jetzt erst nahm Suandin sich die Zeit, sich genau in diesem Raum umzusehen. Im Vergleich zu den Korridoren draußen war er winzig, aber das störte sie nicht sonderlich. Die Kammer, die sie in ihrem Elternhaus sich mit ihrer Schwester geteilt hatte, war nicht größer gewesen. Diese Kammer hier war äußerst schlicht gehalten, um es milde auszudrücken. Zwei in die Wand eingebaute Kojen, zwei Bretter und einige Haken, um die Habseligkeiten unter zu bringen, zwei Hocker an einem Tisch, ein Hocker, auf dem eine angeschlagene Waschschüssel und eine nicht viel besser aussehende Kanne standen, sowie ein kleiner Kamin. Das war alles.

Sie griff auf das Regalbrett, wo ihre Besitztümer verstaut worden waren. Viel hatte sie ohnehin nicht mitgenommen - ein mit Schnitzereien verzierter Ebenholzkamm, der ihrer Großmutter gehört hatte und von dem sie dachte, dass er doch viel zu fein für sie sei, der Rest eines Stücks Seife, Nadel und Faden, eine kleine, weiße Keramikkanne mit dazu passender henkelloser Tasse, eine kleine Handmühle und eine sorgfältig mit Wachs versiegelte Dose. Genau diese nahm sie in die Hand, um sie zu betrachten ...

Es war der Morgen der Abreise gewesen. Suandin hatte sich gerade ein wenig ungelenk auf das Pferd gezogen, das die Aes Sedai und ihr Behüter auf geheimnisvolle Weise aufgetrieben hatten. Sie beide saßen bereits auf ihren Pferden und betrachteten mit ausdruckslosen Gesichtern ihren Versuch. Die Sonne war noch nicht aufgegangen, so dass die Seanchan erst nach wenigen Augenblicken des Röckerichtens im Sattel ihren Vater erkannte, der mit einem Beutel in der Hand auf die kleine Gruppe zukam.
"Gut, dass du noch nicht weg bist, Kind", sagte er ein wenig schnaufend. "Ich habe noch etwas für dich." Mit diesen Worten drückte er ihr die Dose in die Hand.
Suandin betrachtete sie von allen Seiten, roch kurz daran und sagte schließlich stockend: "Aber Vater ... das muss doch der gesamte Überschuss der letzten Kafernte sein! Was wird Mutter dazu sagen?"
"Sie weiß es nicht", sagte er grimmig. "Ich werde mir schon eine Ausrede dafür einfallen lassen. Aber bis sie sich erstmal beruhigt hat, ist schon wieder die nächste Kafernte drin, glaub' mir. Sie denkt sowieso, dass du nun weniger als ein Mensch bist und wünscht sich, dich nie geboren zu haben." Seine Stimme klang plötzlich verbittert.
Auch wenn Suandin nie ein so gutes Verhältnis zu ihrer Mutter wie zu ihrem Vater hatte, trafen diese Worte sie schwer. Trotz der Tatsache, dass Damane schon lange nicht mehr existierten, starb die alte Denkweise nur schwer. Nur Wenige vertraten wie ihr Vater eine etwas liberalere Einstellung.
Suandin versuchte, ihre Gefühle zu überspielen und betrachtete ihn ernst: "Das wird doch nicht alles sein. Warum?"
Nun war ihr Vater an der Reihe, ein wenig zu stocken.
"Damit ... du dich an deine Familie erinnerst. An uns."
Außer an dich will ich mich an niemanden erinnern, dachte sie, sprach es aber nicht aus.
"Und", fuhr er betont fröhlich fort, um den melancholischen Moment zu überspielen, "Vielleicht gibt es in Tar Valon ja gar keinen Kaf. Das könnte das letzte Mal sein, dass du ihn trinken kannst."
Lächelnd betrachtete er ihr nachdenklich gewordenes Gesicht, bis ihm plötzlich noch etwas einzufallen schien.
"Fast hätte ich es vergessen ... ! Hier, allein aus Bohnen wird ja noch kein Kaf!" Mit diesen Worten drückte er ihr den Beutel in die Hand. Ganz gedankenversunken betrachtete sie die Dose, bis Mereilles "Kind, wir müssen uns auf den Weg machen", sie wieder zurück in die Realität brachte. Ein letzter Händedruck von ihrem Vater, dann ritten sie davon.

Als sie schließlich Rast machten, verlangte Mereille plötzlich die Dose zu sehen, betrachtete nach Erhalt diese einen Augenblick lang und gab sie Suandin ohne eine weitere Erklärung zurück. Suandin hätte nur zu gerne gewusst, ob sie etwas damit angestellt hatte ...

... und genau aus diesem Grund betrachtete sie die Dose wieder. Nun, eines Tages, so hoffte sie, würde sie das heraus finden können.

Es war schließlich der Gong, der sie aus den Gedanken riss. Die Spülküche wartete. Schnell hastete Suandin los, um nicht zu spät zu kommen.

Biographie von Suandin | Übersicht über alle Charaktere
Aes Sedai der Weißen Ajah | Avatar: (c) by Cris Ortega
Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 03.08.2007, 16:51 
Benutzeravatar
Aufgenommener

Registriert: 20.06.07
Beiträge: 32
Aldain Niennor sitzt, wie in jeder freien Minute über einem Buch der Bibliothek.

"Wissen ist Macht" sagte Sukus, "deshalb solltet ihr jede freie Minute mit einem Buch verbringen, es muss nicht immer ein wissenschaftlicher Inhalt sein, aber nach möglichkeit solltet ihr euch schon weiterbilden. Ich werde euren Eltern emphlen, euch nicht stören zu lassen, solange ihr euch in der Bibliothek aufhaltet." Bei dieser Erinnerung müsste der Noviz schmunzeln. Er hatte zig Wege gefunden dieses Zugeständnis auszunutzen, hatte aber meißtens dennoch gelernt, weil ihn sehr vieles interessierte.
Zurzeit war er dabei, sein Wissen über die Alte Sprache aufzufrischen, denn er meinte, dass die größten Wissensschätze in der Sprache des Zeitalters der Legenden niedergeschrieben sind, und desshalb kaum bekannt sind. Und Dinge die keinem bekannt sind, sind die besten Waffen überhaupt.

Der Gong ertönte, och nö, jetz muss wieder hetzen. Warum gibt man Novizen nicht viel mehr Zeit, freiwillige Themengebite zu studieren? Und warum müssen wir soviel Sinnlosarbeit leisten? Mit diesen Fragen im Kopf rannte er zur Spülküche, noch das Buch in der Hand "Grundlegender Grammatik- und Wortschatz der Alten Sprache" ...

Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 03.08.2007, 18:46 
Benutzeravatar
Aes Sedai

Registriert: 14.05.07
Beiträge: 101
Wohnort: Tar Valon
Mit einem gefährlichen Schlittern kam Suandin in der Küche zum Stehen.
Gerade noch rechtzeitig!, dachte sie, als eine etwas rundliche Frau, angetan mit Kleid und Schürze, auf sie zukam. Schnell entsann sich die Seanchan dem Rat Mereilles:
Denke daran, Kind, wenn du in der Burg bist, so musst jedem höher Gestellten den nötigen Respekt erweisen, sonst wirst du schnell bestraft werden!
Also erinnerte sie sich an das, was ihr Vater noch schnell beigebracht hatte. Einen Knicks auf seanchanische Art, in der Hüfte knicken und den Oberkörper scharf nach vorne beugen. Zwar kannte Suandin noch eine andere Art, Respekt zu zollen, aber brauchte man diese bei der Chefköchin ... ? Vielleicht eher bei einer Aes Sedai.

Deswegen verharrte sie in dieser Position, bis die Frau sie barsch anfuhr: "Was stehst du denn da so komisch herum? Nun komm wieder auf die Beine." Schnell versuchte Suandin, ihrem Wunsch nach zu kommen.
"Ja, viel besser. Also, du bist eine neue Novizin?" Die Frau wartete erst gar nicht die Antwort ab, sondern packte sie grob am Arm und zog sie mit sich. "Gut. Zunächst wirst du diese Töpfe scheuern." Sie deutete auf eine Fläche, die mit vielen großen und schmierig aussehenden Kesseln zugestellt war.
"Dazu nimmst du ein bisschen Soda und diesen Lappen", führte sie weiter aus und drückte ihr etwas in die Hand, das nur noch entfernt an einen Lappen erinnerte. Dreckig ohne Ende und ausgefranst war er.
"Also, noch Fragen?", wollte sie wissen. "Na, dann leg mal los. Arbeite gründlich, aber trödle nicht zu viel, dann wird es auch keine Extraarbeit geben." Und damit watschelte sie wieder davon.

Suandin warf ihr noch einen Blick hinterher. Der erste Tag als Novizin begann ja schon prächtigst. Seufzend machte sie ein Zeichen gegen das Böse, kniete sich hin und begann mit dem ersten Topf. Er war noch schmieriger, als sie dachte und fast groß genug, so dass die komplett hineinkriechen konnte. Nicht, dass sie früher nie zu Hause Töpfe gescheuert hatte, aber sie waren bei weitem nicht so groß gewesen ...

Die Plackerei wurde furchtbar anstrengend. Essensreste hatten sich auf dem Grund des Topfes eingebrannt und waren mit dem Lappen nur schwer zu erledigen und die Knie begannen zu schmerzen. Suandin fragte sich, wozu sie das eigentlich machen musste. Die Burg war doch reich. Konnten sie sich da nicht ein paar mehr Arbeiter leisten?

Einen weiteren Seufzer unterdrückend fuhr Suandin mit ihrer Arbeit fort.

Biographie von Suandin | Übersicht über alle Charaktere
Aes Sedai der Weißen Ajah | Avatar: (c) by Cris Ortega
Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 03.08.2007, 18:58 
Benutzeravatar
Aufgenommener

Registriert: 20.06.07
Beiträge: 32
Dain kam gerade noch rechtzeitig in der Küche an, und die Meisterin der Küche hatte sich kaum von einer Novizin entfernt, die er nicht kannte, als sie ihn auch ansprach: "Das Übliche, am besten du hilfst der Neuen ein bisschen." Mit einer sehr knappen verbeugung schritt er auf das Mädchen zu. Juhu jemand dem ich die Drecksarbeit überlassen kann, ich hasse diesen Dreck. Hoffentlich stellt sie sich nicht zu blöd an
Als er vor dem Mädchen stand musste er schmunzeln. Die steckt ja fast vollkommen in dem Dreckding drinne Er klopft unsanft gegen den Topf. "Hallo du, ich soll dir helfen" Ein wenig unelegant kam das Mädel aus dem Topf. Sie war um einiges Jünger als er selbst, und wirkte recht zierlich. "Ich heiße Übringens Aldain Niennor, kurz Dain"

Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 03.08.2007, 19:13 
Benutzeravatar
Aes Sedai

Registriert: 14.05.07
Beiträge: 101
Wohnort: Tar Valon
Schrubben, schrubben, schrubben. Die Seanchan konnte jetzt schon den Dreck nicht mehr sehen, und es wartete auf das Heer von Novizen ein noch größeres Heer von verdreckten Töpfen.
Gerade, als sie dabei war, eine besonders hartnäckige Stelle zu scheuern, klopfte plötzlich jemand gegen ihren Topf. Nur so gerade eben konnte Suandin verhindern, dass sie sich den Kopf an der Metallwand über ihr stieß.
Und wenn ich mich nicht vorsehe, dann werde ich neben kaputten Knien auch noch eine dicke Beule am Kopf haben! ging es ihr durch den Kopf.
Vorsichtig kroch sie rückwärts, wohl bedacht, sich nicht doch noch den Kopf zu stoßen, aus dem Kessel heraus und stand einem weiß gewandeten Novizen gegenüber. Einen guten Kopf größer als sie, aber nicht unbedingt viel kräftiger wirkend, schaute er auf sie herab.
"Hallo-du-ich-soll-dir-helfen."
... WAS?!
Angestrengt sah sie ihn an und entschlüsselte langsam, was er ihr zugebrabbelt hatte. Achso, ihre Hilfe war da. Praktisch. Schließlich stellte er sich als Aldain Niennor vor, zum Glück aber sprach er nun ein wenig langsamer. Vielleicht dachte er ja, sie wolle ihn auffressen.
"Ich heiße Suandin Avarath", sagte sie. "Du hast diese Arbeit schon häufiger gemacht?", wollte sie wissen, aber zu einer Antwort kam er nicht mehr.
"Ihr beiden da hinten!", brüllte ldie Herrin der Küche zu ihnen herüber. "Ihr sollt nicht flirten, sondern arbeiten! Wird's bald?"
Sie zuckten zusammen und ließen sich das nicht zwei Mal sagen. Dain holte sich schnell einen Lappen und begann auch mit der Arbeit.
Das konnte ja noch etwas werden.

Biographie von Suandin | Übersicht über alle Charaktere
Aes Sedai der Weißen Ajah | Avatar: (c) by Cris Ortega
Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 03.08.2007, 19:32 
Benutzeravatar
Aufgenommener

Registriert: 20.06.07
Beiträge: 32
Ach diese Dreckstöpfe es gibt doch bestimmt genug Leute, die gern ein bissl Arbeit hätten "Ja als Noviz musst du solche Arbeiten fast täglich machen. Wie ich das hasse" presste er zwischen den Zähnen hindurch. "Weißt du schon was du hiernach machen musst. Wenn du frei hast, können wir ja irgend was machen, z.B. hast du bestimmt noch nicht unsere Geniale Bibliothek gesehen. Ich muss noch ein Buch zurückgeben. Wo kommst du eigentlich her?" Der Dialekt von Suandin war dem seinen recht fremd, und ebenso ihr verghalten, aber über Kulturen wusste Dain nicht besonders viel...

Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 03.08.2007, 19:47 
Benutzeravatar
Aes Sedai

Registriert: 14.05.07
Beiträge: 101
Wohnort: Tar Valon
"Außer diesen riesigen Korridoren und einer kleinen Kammer, die als Zimmer dienen soll, habe ich von dieser Burg noch nichts gesehen. Sie ist ... so viel größer als alles, was ich bisher gesehen habe." Suandin versuchte zwar, sich nicht so sehr ihre Ehrfurcht vor diesem Gebäude anmerken zu lassen, aber wenn sie Dains Gesicht richtig interpretierte, misslang ihr das gründlich. Um möglichst schnell davon abzulenken, setzte sie noch schnell die nächste gewünschte Information hinzu: "Und ich stamme von der Ebene von Almoth."
Nun legte sich sein Gesicht in Falten. Offenbar kam er zu dem Schluss, dass ihr Akzent überhaupt nicht zu dem passte, der sonst in dieser Gegend gesprochen wurde.
"Wenn du es ganz genau wissen willst ... ", erklärte sie leise, "Ich habe seanchanische Vorfahren. Nichts vom Blut. Alles nur einfache Menschen, die sich im Zuge der Corenne vor fünfhundert Jahren in diesem Land ansiedeln sollten."
Er schaute noch verwirrter drein. Suandin gab es auf.
"Ich denke, eure Bibliothek ist so genial. Wenn sie wenigstens halb so gut ist, wie du behauptest, dann steht da garantiert etwas über die Corenne, die Invasion der Seanchan in Tarabon, Ebou Dar ... und einigen mehr Ländern, die ich aber schon wieder vergessen habe. Nun schau mich nicht so an. Wenn man zwanzig Jahre lang auf dem selben Fleckchen Erde wohnt, dann geht man doch nicht davon aus, die Geschichte seiner Vorfahren in allen Einzelheiten erzählen zu müssen. Komm, lass uns nachher in diese Bibliothek gehen und nach Informationen über die Corenne suchen."

Biographie von Suandin | Übersicht über alle Charaktere
Aes Sedai der Weißen Ajah | Avatar: (c) by Cris Ortega
Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 08.08.2007, 16:11 
Benutzeravatar
Aufgenommener

Registriert: 14.05.07
Beiträge: 19
Wohnort: Worms
Seufzend lehnte sich Arkendus zurück. Kühl und hart spürte er die Wand an seinem Hinterkopf. Er mochte diesen Platz im hinetersten Winkel der Bibliothek. Nur selten verirrte sich jemand hier her. Er mochte auch die Stimmung der Bibliothek, die fielen Bücher, das viele Wissen, dass hier in der Luft lag, mit jedem Atemzug in ihn hineinzuströmen schien.
In seinen Händen hielt er, wie sollte es auch anders sein, ein Buch und blätterte eine Seite weiter. Ein Gong ertönte.
Ah! Jetzt ist wieder Schichtwechsel. Schrubben in der Küche, was für eine miserable Arbeit, aber sie muss schließlich gemacht werden. Zum Glück habe ich heute schon meinen Dienst erledigt.
Konzentriert las er weiter. Er liebte es zu lesen, aber jetzt brannten ihm davon schon die Augen. Schließlich war heute gleich nach dem Unterricht in Bibliothek gegangen, um zu lesen.
Gleich nach dem Unterricht? Was? Oh Nein! Nicht schon wieder! Das wird wieder extra Arbeit nach sich ziehen.
Schnell schlug er das Buch zu und stellte es zurück an seinen Platz. Unter Büchern hielt Arkendus Ordnung für absolut Notwendig, aber ansonsten hielt er nicht viel davon.
Da es ja verboten war in den Gängen der Burg zu rennen, macht er sich schnellen Schrittes auf in die Küche. Zum Glück begegnete er Unterwegs keinen Aes Sedai. Das ganze Verbeugen hätte ihn nur unnötig Zeit gekostet.
An der Tür zur Küche angekommen, atmete er tief durch. Er wusste schon, was auf ihn warten würde, langsam gelang es ihm immer besser damit umzugehen. Mit Grauen erinnerte er sich an die erste Standpauke, welche die Kochlöffelherrin, wie Arkendus sie manchmal in Gedanken nannte, ihm gehalten hatte. Er hatte es gewagt ihr zu widersprechen. Die Folge waren blutige Knie vom Boden wischen und dass sich die Haut an seinen Hände, wegen dem Spülwasser abschälte.
Langsam drückte er die Klinke herunter, öffnete und trat ein.
„Na? Wieder zu spät, Novize Arkendus?“, kam es aus einer Ecke des Raumes von einer Kochlöffelschwingenden leicht rundlichen Frau.
Arkendus setzte ein reumütiges Gesicht auf und nickte betroffen.
„Wann wirst du es endlich lernen… Da hinten wartet schon ein besonders dreckiger Topf, den ich für dich Aufgehoben habe.“ Sie zeigte dorthin, wo die Töpfe standen. Ein Novize und eine Novizin waren schon mit schrubben beschäftigt. „Den Letzten in der Reihe, gleich neben dem Neuzugang und wenn du damit fertig bist wartet noch der Abwasch als extra Arbeit. Na los! Hopp! Hopp!“
Noch einmal nickte Arkendus und machte sich schnellen Schrittes auf zu dem Topf, der auf ihn wartete.

Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 08.08.2007, 21:09 
Benutzeravatar
Aes Sedai

Registriert: 14.05.07
Beiträge: 101
Wohnort: Tar Valon
Suandin kletterte, nach dem die Tirade geendet hatte, vorsichtig aus dem fertig geschrubbten Topf heraus und warf einen kurzen Blick über die Schulter. Ein weiß gewandeter Novize, der offensichtlich zu spät gekommen war, trottete mürrisch auf die Töpfe zu, an denen bereits die Seanchan und ihre Bekanntschaft Dain arbeiteten. Er schnappte sich einen Lappen und begann bereits mit einer Geschwindigkeit, die Suandin noch erlernen musste, an den Töpfen, schaffte es aber dennoch, zwischendurch der Köchin, die mittlerweile einer anderen Novizin am Ohr zog, einen bösen Blick zuzuwerfen. Außerdem murmelte er die ganze Zeit nahezu lautlos vor sich hin. Zwar konnte Suandin nicht verstehen, was er vor sich hin brabbelte, aber da sie sich wegen ihrer Geschwister das Lippenlesen beigebracht hatte, war es für sie ein leichtes, seine Worte von den Lippen abzulesen. Lautlos fluchte er vor sich hin, und zweifellos war seine Tirade an die Löffel schwingende Herrin der Küche gerichtet. Diese hielt nun der Novizin mittlerweile eine Standpauke, während Novizen und Novizinnen, Dienerinnen und einige wenige Aufgenommene durch die Küche wirbelten. Da Suandin sich in diesem Augenblick recht unbeobachtet fühlte, streckte sie sich ein wenig. Ihr Rücken fühlte sich mittlerweile taub an, aber nicht taub genug, so dass sie immer noch Schmerzen fühlte. Für ihre Knie galt dasselbe.
Offenbar hatte diese Frau aber ihre Augen überall. Zwar hielt sie immer noch der Novizin eine Gardinenpredigt, schaffte es aber durchaus, die Seanchan mahnend anzuschauen. Bevor sie auf die Idee kam, dass Suandin doch ein wenig Extraarbeit gebrauchen könnte, beugte sie sich lieber schnell wieder über den Topf, obwohl ihr Rücken das sehr übel nahm. Der neu hinzugekommene Novize warf ihr nur einen kurzen Blick zu, und verschwand so schnell in seinem Topf, dass seine blonden Locken flogen. Kurz darauf kam er wieder hoch und warf der Köchin einen weiteren verärgerten Blick zu.
"Die würde ich gerne mal in diesen Kochtopf stecken", formten seine Lippen lautlos.
"Heute ist nicht dein Tag, was?", fragte Suandin ihn leise.

Biographie von Suandin | Übersicht über alle Charaktere
Aes Sedai der Weißen Ajah | Avatar: (c) by Cris Ortega
Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 09.08.2007, 13:29 
Benutzeravatar
Aufgenommener

Registriert: 14.05.07
Beiträge: 19
Wohnort: Worms
„Langsam gewöhne ich mich schon daran.“, erwiderte Arkendus genauso leise. „Nicht, dass es mir Spaß machen würde, aber wenn ich an meinen ersten…“
Schnell tauchte er wieder ab in den Topf, da die Herrin der Küche ihren Blick über ihr Reich schweifen ließ. Suandin tat es ihm gleich. Nach ein wenig schrubben tauchte er wieder auf und auch Suandin ließ nicht lange auf sich warten.
„…wenn ich an meinen ersten Tag denke, dann mach ich mich mittlerweile ganz gut.“ Er grinste leicht und wischte sich eine Haarsträhne und den Schweiß aus dem Gesicht. „Eigentlich ist es auch meine Schuld, dass ich hier immer Extraarbeit machen darf. Ich bin ein wenig chaotisch, was meine Pflichten angeht.“
Wieder tauchten beide ab, aus dem gleichen Grund, wie vorher auch. Sie durften nicht den Anschein erwecken unterbeschäftigt zu sein. Ein besonders hartnäckiger, angebrannter Rest mach Arkendus zu schaffen. Lautlos fluchte er vor sich hin.
„Und du bist also erst vor kurzem in die Burg gekommen?“

Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 09.08.2007, 13:48 
Benutzeravatar
Aes Sedai

Registriert: 14.05.07
Beiträge: 101
Wohnort: Tar Valon
"Vor drei Tagen", murmelte Suandin ihm zu, und schnell tauchten sie beide wieder in ihre Töpfe ab. Als sie wieder oben waren, fuhr sie fort: "Und erst seit heute trage ich dieses weiße Kleid hier. Mereille Sedai hat mir zwar auf dem Weg hierher so viel über Tar Valon, die Burg, und das, was mich hier erwartet erzählt, aber ich habe es mir doch vollkommen anders vorgestellt. Ich hätte gedacht, hier würde sofort mit meinem Unterricht fortgesetzt. Und auch so viele Regeln gibt es hier zu beachten ... "
Die Seanchan bemerkte, dass sie anfing, ungläubig zu schauen und versuchte schnell wieder einen normalen Blick aufzusetzen. Dieser Novize musste sie ja für vollkommen hohl in der Birne halten.
Wie sie bemerkte, hatte auch Dain sich herübergebeugt und interessiert zugehört. Da er mit dem Rücken zur restlichen Küche stand, sah er auch nicht die Herrin der Küche heranwatscheln. Sie und Arkendus verschwanden schnell wieder im Topf, bevor ihre Aufmerksamkeit sich auf sie richtete.
"Träumst du, Dain?", fragte sie mit schneidender Stimme. Er zuckte zusammen und wurde ein wenig blass im Gesicht. Wie Suandin nun feststellte, waren lang gezogene Ohren eine Spezialität der Köchin. "Ein bisschen mehr Arbeit wird dir wohl deine Träumereien austreiben. Nach dem Gong bleibst du zusammen mit Arkendus hier."
Sie trottete wieder davon, um auf der anderen Seite der Küche eine Dienerin anzukeifen. Arkendus und Dain warfen der Köchin einen sauren Blick hinterher, als schließlich der Gong schlug.
"Wir sehen uns dann später", sagte Suandin noch zu den beiden, um anschließend aus der Küche zu huschen. Bloß fort von hier.

Biographie von Suandin | Übersicht über alle Charaktere
Aes Sedai der Weißen Ajah | Avatar: (c) by Cris Ortega
Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 09.08.2007, 16:17 
Benutzeravatar
Aufgenommener

Registriert: 14.05.07
Beiträge: 19
Wohnort: Worms
Mühsam scheuerte Arkendus die Essenreste von den Tellern. Seine Hände waren schon total aufgeweicht, was ihn nur noch mürrischer werden ließ.
Ausgerechnet heute musste es Haferbrei zum Frühstück geben. Das klebt doch immer so. Kann man hier kein Essen servieren, das leicht wieder von den Tellern abgeht?
Arkendus seufzte und scheurte noch heftiger, langsam fürchtete er, dass er den Teller entzwei scheurn könnte. Als der Teller endlich sauber war reichte er ihn Aldain.
Erst jetzt, als er dafür aufblickte bemerkte er, dass die Herrin der Küche wohl besseres zu tun hatte, als sie beide zu überwachen.
Vielleicht überprüft sie gerade die Warenneuzugänge für die Lagerräume oder schickt Novizen aus, um die Wünsche der Aes Sedai für morgen zu erfahren…
Was interessiert mich das überhaupt? Hauptsache sie ist nicht da…
Ich frage mich was Suandin gerade macht.

Als endlich auch der letzte Stapel Geschirr sauber in den Schränken verstaut worden war, fragte sich Arkendus, ob es ihm nun erlaubt war zu gehen oder er auf die Herrin warten sollte. Wie als hätte sie seine Gedanken gehört, kam die Herrin Löffel schwingend in die Küche gestürmt.
„Ihr seid fertig? Gut! Aldain du kannst gehen. Arkendus, du wirst noch eine Aufgabe erledigen.“
Noch mehr Extraarbeit? Suandin hatte wohl doch recht. Heute ist nicht mein Tag. Was soll ich denn jetzt schon wieder für diese dumme…
Ach, das bringt auch nichts…

Aldain beeilte sich möglichst schnell aus der Küche zu verschwinden. Da stand Arkendus nun. Allein mit dem ihr, Auge in Auge und sie war wütend.
„Immer diese Braunen“, murmelte die Köchin vor sich hin, „vergessen alles, wenn sie mit ihren Büchern oder was auch immer beschäftigt sind. Und ich darf zusehen, wie sie etwas zu essen bekommen, was sie dann doch wieder nicht anrühren…“
Sie nahm einen Teller fühlte ihn mit kaltem Braten und dazu ein Körbchen mit Brotscheiben. Das ganze wurde mit einer silbernen Haube abgedeckt. Dazu kamen noch eine Karaffe mit Wein, dazu ein Becher, sowie besteckt und ein kleiner Teller mit Keksen zum Nachtisch, der auch mit einer Haube abgedeckt wurde.
„Bring zu Nienna Sedai in den braunen Hallen und beeil dich, danach bist du entlassen.“ Schon bevor die Herrin zu Ende Geredet hatte war sie auch schon durch eine der Türen verschwunden.
Sie hat so viele Kekse als Nachtisch dazu gelegt, da fällt es doch nicht auf, wenn ich…
Verstohlen sah sich Arkendus um, aber entdeckte niemanden. Schnell hob er die kleine Abdeckung, nahm zwei Kekse darunter hervor, wickelte sie in eine Servierte und steckte sie in die Tasche. Nachdem er die Abdeckung wieder platziert hatte, nahm er das Tablett und machte sich auf den Weg zu den braunen Hallen, zum Glück erinnerte er sich wie er dorthin kam.
Ein paar Wendeltreppen und Gänge später war er schon kurz vor den braunen Hallen. Diese Ebenen waren den Aes Sedai vorbehalten. Hier sah man nur selten Novizen, die keine Botengänge erledigten, denn die Gefahr von einer Aes Sedai entdeckt und eine Aufgabe zugeteilt zu bekommen war zu groß.
Vor ihm bog plötzlich Suandin in denselben Gang ein, den er gerade verfolgte.
„Hallo Suandin. Was machst du den hier? Hast du dich verlaufen?“

Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 09.08.2007, 16:35 
Benutzeravatar
Aes Sedai

Registriert: 14.05.07
Beiträge: 101
Wohnort: Tar Valon
Ein wenig erschrocken blieb Suandin stehen, als sie fast auf Arkendus prallte, der ein schwer beladenes Tablett vor sich her trug.
Nachdem sie ihn seine Frage wegen seiner plötzlich dramatisch erhöhten Sprechgeschwindigkeit wiederholen ließ, verstand sie ihn auch schließlich.
"Nein", ließ sie zögernd verlauten. "Ich würde schon wieder zurück finden, denke ich. Aber ich wollte mir hier nur ein wenig umsehen, wo ich nun ein bisschen Freizeit habe. Bisher habe ich nur diese Korridore, die Küche und mein eigenes Zimmer zu sehen bekommen, aber nichts entsprach der Pracht, von der mir Mereille Sedai erzählt hatte. Und nun wollte ich mich selbst überzeugen." Sie sah sich um.
"Wobei dieses Quartier auch noch recht schlicht gehalten ist. Und staubig. Ich glaube, jede andere Hausfrau würde das nie durchgehen lassen. Aber was willst du eigentlich mit dieser riesigen Ladung Essen?", fragte sie ihn und deutete auf das Tablett.
Er erklärte ihr, dass das für eine Aes Sedai namens Nienna bestimmt war, und er danach auch Freizeit habe. Danach bedeutete Arkendus ihr zu warten und kehrte ein oder zwei Minuten später ohne das Tablett zurück.
"Lass uns irgendwohin gehen, wo uns nicht eine Aes Sedai über den Weg läuft", schlug Suandin vor. "Auf meinem Zimmer wohnt außer mir noch niemand, aber ich habe auch die Gärten noch nicht gesehen. Was meinst du?"

Biographie von Suandin | Übersicht über alle Charaktere
Aes Sedai der Weißen Ajah | Avatar: (c) by Cris Ortega
Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 10.08.2007, 15:25 
Benutzeravatar
Aufgenommener

Registriert: 14.05.07
Beiträge: 19
Wohnort: Worms
„Eine sehr gute Idee hier zu verschwinden.“, erwiderte Arkendus. „Ich glaube dann wird es Zeit dir eine kleine Burg-Führung zu geben.“
Hoffentlich möchte sie nicht irgendwohin, wo ich selbst keine Ahnung habe. Die Burg ist so groß und obwohl ich schon länger hier bin verlaufe ich mich immer noch…
Schnell setze Arkendus ein Lächeln auf.
„Ersteinmal weg von den braunen Hallen, Ich weiß schon wo wir zunächst hingehen werden.“, sagte er und setzte sich in Bewegung. Suandin lief ein wenig misstrauisch dreinschauend neben ihm.
„Ich denke wir beginnen mit den praktischen Dingen. Zunächst werde ich dir die Klassenräume zeigen. Wenn man zu spät zum Unterricht kommt, ist das noch schlimmer, als wenn man zu spät zum Küchendienst kommt, deswegen solltest du sie dir gut merken.“
Ein paar Korridore und Wendeltreppen, denen sie nach unten gefolgt waren später, standen sie in einem langen Gang. Zu ihrere rechten und linken reihten sich Türen aneinander.
„Das hier sind die Klassenzimmer der Novizen und Novizinnen. An den Türen sind kleine Tafeln angebracht, die anzeigen ob und welcher Unterricht gerade stattindet.“ Arkendus ging zu einer Tür und deutete kurz auf die leere Tafel an der Tür, danach öffnete er die Tür.
„Die Türen sind nie abgeschlossen.“ Schließlich ging er hinein und Suandin folgte ihm.

Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 12.08.2007, 06:49 
Benutzeravatar
Aufgenommener

Registriert: 20.06.07
Beiträge: 32
Dain saß in den Klassenräumen, in der Hoffnung, dort nicht gestört zu werden. Der nächste Unterricht sollte erst am nächsten Morgen beginnen.
Er hatte sich seine Lieblingsbücher genommen. "ein Grundkurs im Ergreifen der männlichen Machthälfte und grundlegende Gewebe" und "Nützliche Gewebe in Theorie und Praxis", und war wieder einmal am heimlichen Üben. er hatte grad mit 2 Feuerbällen gleichzeitig geübt, ein Training zum halten von mehreren Geweben gleichzeitig.
Die Tür schlug auf und sofort, der Ablenkung geschuldet, gerieten ihm die Bälle aus der Kontrolle. Ein ball schlug in eine Tischplatte, bevor er alle wieder unter Kontrolle bekam. Au backe, wer auch immer das war, wird es mir Büßen Er blickte zur Tür. Arkendus... Er fing an: "Schau mal was du angerichtet hast, kann man den nirgendwo ungestört sein..."

Nach oben
 Profil  
 
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 97 Beiträge ]  Gehe zu Seite 1, 2, 3, 4, 5 ... 7  Nächste

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht baalsfeuern.

Suche nach:


Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Group - Deutsche Übersetzung durch phpBB.de