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BeitragVerfasst: 11.04.2007, 21:23 
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Aethan

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Wohnort: Hannover
Fin erwachte in einem Bett, doch wusste er nicht in welchem Bett er lag. Einige Personen saßen um diesem Bett. Fin erkannte einige dieser Gesichter, doch genau zuordnen konnte er sie nicht. Er wollte sich erinnern was vor dem jetzt war, doch konnte er es nicht. Nur Schwärze, schwärze und Schmerz. Nach einem Blinzeln erkannte er die Gesichter der Anwesenden, es war Nienna, Nienna seine Schwester und ein Freund von ihm, Negant. Sie sahen beide sehr Besorgt aus, nur warum? Fin wusste es nicht. Voller mühen richtete er sich auf und sah zu einem Glas Wasser, er versuchte Nach Saidin zu greifen um das Glas herbeischweben zu lassen. Doch da kam nichts, nur schmerz und leere. Verzweiflung machte sich auf Fins Gesicht Breit. Er konnte es nicht fassen, weg die Quelle war weg. Tränen sammelten sich in seinen Augen. Er konnte es nicht fassen. Was sollte er den jetzt tun? Eine Aes Sedai müsste ihn doch sicher heilen können. Ja das müsste sie, Fin war sich fast sicher. Aber wenn sie es könnten, warum taten sie es dann nicht? Eine erneute Welle der Angst überkam ihn. Es schien aus zu sein. Es kam tatsächlich eine Aes Sedai, wohl eine Gelbe, er sah ihr in die Augen. Doch sie schüttelte nur niedergeschlagen den Kopf. Fin ließ sich zurück aufs Kissen fallen. War nun alles aus? Im Augenwinkel sah er wie eine Frau den Raum betrat.

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BeitragVerfasst: 11.04.2007, 21:50 
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Gaidar

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Beiträge: 268
Wohnort: Weiße Burg, Tar Valon
Ta'Kirinae schloss leise die Tür hinter sich. Es war ein helles Zimmer mit dünnen Vorhängen, die sich in einer lauen Brise am Fenster bauschten. Am Bett saßen Negant, ein Aufgenommener und Nienna, die Schwester von Findecàno, der im Bett lag. Seine Augen waren gerötet und glitzerten etwas, Niennas Hände umklammerten ein Taschentuch.
Sie nickte ihr beruhigend zu, nahm sich einen Stuhl und setzte sich auf der anderen Seite des Bettes hin. "Hallo Findecàno. Du kennst mich vermutlich vom Sehen. Ich bin Ta'Kirinae Gaidar. Deine Schwester hat mich gebeten, hierher zu kommen. Hat man dir schon gesagt was passiert ist? Oder weißt du es schon?" Als er den Kopf schüttelte nickte sie und fuhr fort. "Ihr hattet Angreal Unterricht. Aus einem noch nicht ganz geklärten Grund war dein Angreal fehlerhaft. Es fehlte wohl der Puffer zwischen dir und der Quelle, frag mich nicht genau, ich kenne mich damit nicht allzu gut aus." Sie sah zu Nienna, die leicht nickte. "Gut, also, es fehlte der Puffer und bei einer Übung hast du viel zu viel der Macht in dich aufgenommen. Du warst wohl kurz abgelenkt und konntest danach die Menge der Macht nicht mehr meistern. Kurz - du hast dich ausgebrannt." Negant musste schlucken und Nienna kamen wieder die Tränen. "Deine Verbindung zur Quelle ist irreparabel beschädigt. Und genau das ist der Grund, warum Nienna bei mir war. Sie hat mir erzählt, dass du bevor du in die Weiße Burg kamst eine solide Ausbildung genossen hast, was politisches und auch militärisches betrifft. Wir bieten dir die Möglichkeit, mit den zukünftigen Behütern zu trainieren. Ich kann mich erinnern, wie du darauf gebrannt hast, dem Schatten zu trotzen. Und ich kenne auch deine Reaktion, als man dir geboten hat, das Schwert nicht länger zu tragen." Sie musste schmunzeln, als sie sich an das Gespräch mit Meister Cadim erinnerte, von dem trotzigen Novizen, der sich mehrere Strafen einhandelte, weil er das Schwert nicht ablegen wollte. "Jetzt kannst du es wieder aufnehmen. Trainiere mit den Besten diesseits des Arythmeeres und werde einer der Besten. Denk darüber nach, wie du deinem Leben wieder einen Sinn gibst. Es wäre verdammt schade, jemanden wie dich zu verlieren."

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BeitragVerfasst: 12.04.2007, 19:27 
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Aes Sedai

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Beiträge: 103
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Dem Leben einen Sinn geben, das war das große Problem all derer, die – sei es durch Dämpfung oder Ausbrennen – die Fähigkeit verloren hatten Saidin oder Saidar zu lenken. Meist starben sie ziemlich schnell an mangelndem Lebenswillen. Hoffentlich findet er den Willen, dachte Negant. Fin war das passiert, was ihnen als Novizen gleich an den ersten Tagen als allerschlimmstes Schicksal eines Aes Sedai genannt worden war, und er selbst wagte nicht sich vorzustellen, wie sich das wohl anfühlte, dieses Fehlen eines inzwischen alltäglich-selbstverständlichen Gefühls.

Dämpfungen konnten von den Gelben zumindest soweit geheilt werden, als dass den vormals Gedämpften wieder der Zugriff auf die Macht möglich war, wenn auch in geringerem Umfang als zuvor. Doch bei Fin war durch den Angreal mehr Fähigkeit ausgebrannt worden als eigentlich existent gewesen war, als er selbst hätte ausbrennen können und daher konnten selbst die erfahrensten Gelben nichts mehr heilen. Hoffentlich würde er nun Niennas Idee, als Rekrut ein neues Leben zu beginnen, folgen.

Für Negant war es schwer genug gewesen hier neue Freunde zu finden und von den wenigen wollte er keinen einzigen verlieren. Sein Blick glitt hinüber zu Nienna, in deren Augen Tränen standen. Und was sollte aus ihr werden, wenn ihr Bruder nicht mehr hier wäre? Negant nahm sich vor, Fin, sollte der nicht wegen der Gaidinlaufbahn wieder zurück ins Leben finden, das Schicksal seiner Schwester auszumalen. Das ist nicht nett, aber bei seinem starken Ehrgefühl auf jeden Fall die letzte Rettung.

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BeitragVerfasst: 12.04.2007, 20:02 
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Aes Sedai

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Die Gaidar hatte es nun ausgesprochen. Fin wusste nun Bescheid. Nienna sah ihren Bruder traurig an. Er hatte den Zugriff zur Quelle verloren. Die einzige Hoffnung die Nienna für ihn sah, war das Schwert. In den vergangenen Tagen hatte Nienna viele gesehen, die tuschelten: „Schau da ist Nienna! Ihr Bruder ist ausgebrannt!“ Aber nur wenige hatten den Mut gehabt, mit ihr darüber zu reden. Und Nienna war jedem einzelnen dankbar auch wenn es ihr schwer fiel darüber zu reden. Wie oft hatte sie in den letzten Tagen versucht, sich selbst Mut zu machen. Sie musste da sein für Fin- ihren kleinen Bruder, der nun solch eine Last tragen musste. Sie musste stark sein, für Fin. Ihm beweisen, dass es weiterging. Das es nicht so schlimm war, wie es schien. Das das Rad einen Weg für ihn finden würde. Und doch – wusste sie, dass dies ein schwerer Weg werden würde. Sie hatte so gehofft, dass Karldin rechtzeitig zurück sein würde. Ein Aethan mit dem Fin einen brüderliche Freundschaft geschlossen hatte. Aber er war noch nicht zurück, von dieser Exkursion auf die ein paar Gaidin und Aethan gegangen waren. Er wusste vermutlich noch nicht einmal, was Fin geschehen war. Dem Licht sei dank, war Negant in diesem Augenblick hier. Ein Aufgenommener der weißen Ajah, der in all den Jahren ein guter Freund Fins und auch Niennas geworden war. Fin und Neg, wie sie ihn nannten, hatten viel Zeit mit einander verbracht und sich gegenseitig geholfen, den Umgang mit der einen Macht zu erlernen. Etwas, dass Nienna Fin niemals beibringen hätte können. Saidin und Saidar. Traurig sah Nienna ihren Bruder an und hoffte, dass sie jetzt stark bleiben konnte, stark genug um ihrem Bruder Mut und Hoffnung zu geben. Stark genug , um jetzt nicht in Tränen auszubrechen. Und doch spürte sie, dass sie bald fließen würden. Nienna stand auf und ging zu Fins Bett und nahm seine Hand. „Fin....“ Sie wollte so viel sagen, aber alles was sie herausbrachte war ein erneutes: „Fin...“

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BeitragVerfasst: 12.04.2007, 21:42 
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Aethan

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Fin wollte das nicht hören. Er wollte nichts mehr hören, außer dass es alles nur ein gemeiner Scherz war. Doch das sagte keiner der Anwesenden. Fin konzentrierte sich und schluckte einen neuen Tränenanfall herunter, er brauchte Luft, er wollte weg, weg von den Problemen und von seinem Schicksal. Er konzentrierte sich auf das Nichts, wie er es immer getan hatte, ehe er gegen Saidins Strom ankämpfte. Einige Sekunden hielt er das Trost spendende Nichts sogar, doch dann brach es zusammen und die Situation brach wie eine alles verschlingende Welle über ihn herein. Ihm war klar, wenn er nicht bald etwas zum Festklammern fand, würde er in diesem Problem ertrinken. Fin sah Nienna an, ihr Gesicht war von Tränen ganz verwischt. Dieser Anblick war für ihn wie eine weitere tödliche Welle. Negs Gesichtsausdruck zeigte eine Mischung aus Trauer, Mitleid und Entsetzen. Fin fühlte sich so schwach, so erniedrigt, so am Boden. Jeder Lebenswille war aus ihm herausgesickert, zurück blieb nur ein Stück Elend, dass, wenn es nicht bald mit neuem Lebenswillen getränkt würde, wohl sterben würde. Doch etwas war noch in Fin, wie eine kleinePfütze, zu klein, doch noch groß genug um eine Weile zu leben. Es war Zorn, der Zorn auf sich selbst, auf den Angreal und vor allem auf diesen Aes Sedai, der den Unterricht gab. Fin klammerte sich mit allem an dieses Gefühl. Er spürte wie es langsam von ihm Besitz ergriff. Findecano riss die Bettdecke weg und ging zu seiner Kleidung, er zog sie an und rannte aus dem Raum heraus, er hatte kein Ziel, er wollte nur rennen. Irgendwann stand er vor einem Baum, der war groß und kräftig. Fin konnte nicht mehr und schlug immer weiter auf seine Rinde ein. Seine Hände wurden blutig, doch es war ihm egal, immer weiter. Findecanos Kräfte ließen langsam nach und er sackte zu Boden, immer langsamer schlug er zu. Tränen überfluteten seine Augen, verschwommen sah er jemanden zu ihm eilen.

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BeitragVerfasst: 14.04.2007, 08:55 
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Aes Sedai

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Nienna sah wie Fin aus dem Zimmer rannte. Sie blickte von Ta’Kirinae Gaidar zu Negant. Dann lief sie auf den Gang. Weiter hinten rannte Fin. Er rannte nach draußen. Eine grüne Aes Sedai kam ihr entgegen und Nienna knickste. „Du solltest dein Gesicht waschen , Kind!“ Sagte diese kühl. Nienna nickte, sicherlich sollte sie das tun. Und da waren die neugierigen Blicke einiger Novizinnen. Nienna war sich ihnen bewusst, aber es war ihr gleichgültig. Das Gesichtwaschen würde warten müssen. Es gab nur eines was im Moment wichtig war. Findecáno Elensar.
Nienna eilte weiter. Ihrem Bruder hinterher. Als sie draußen war, sah sie sich um und entdeckte ihn nach einer Weile schließlich an einem Lederblattbaum. Er schlug auf ihn ein und plötzlich sackte er zu Boden. Nienna blieb einen Moment stehen. Atmete durch und ging dann zielstrebig auf ihn zu. Als sie bei Fin ankam, und seine blutigen Hände sah , ihn dort unten am Boden sah, rannten die Tränen wieder über ihr Gesicht. Sie ging in die Hocke und nahm ihren Bruder schweigend in den Arm. Die Worte des Trostes fehlten ihr. Sie hielt ihn einfach fest und weinte. Nach einem Moment murmelte sie: “Fin... bitte... du darfst nicht aufgeben! Du bist ein Elensar! Der Feuervogel gibt doch nicht auf... Das Licht braucht dich!...“ Nienna schluckte einen weiteren Kloß herunter, der sich in ihrer Kehle gebildet hatte und fügte eine weitere Wahrheit hinzu:“...und ich brauche dich auch Fin....“

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BeitragVerfasst: 14.04.2007, 11:02 
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Aes Sedai

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Findecáno schienen seine Gefühle zu überwältigen, man konnte es in seinem Gesicht erkennen. Schließlich sprang er aus dem Bett, streifte sich seine Kleidung über und rannte aus dem Krankenzimmer. Keiner der drei machte Anstalten ihn aufzuhalten, jeder hatte Verständnis. Dann stand Nienna auf und folgte ihm.

Negant überlegte, ob und wie er Fin in dieser Situation zu Seite stehen konnte. Zuallererst musste Fin mit sich selbst und der neuen Situation klar kommen. Jemandem seelisch beizustehen war aber eben absolut nicht Negants Sache. Er entschloss sich daher ihm später beizustehen und ihn bis dahin seiner Schwester und dem Wissen der Gelben zu überlassen.

„Ta'Kirinae Gaidar, wenn ihr mich entschuldigt“, sagte er im Aufstehen und ging zur Tür.

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BeitragVerfasst: 14.04.2007, 15:46 
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Gaidar

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Irgendwie schien es allen dreien klar zu sein, dass Fin sich jetzt erstmal gehen lassen musste. Nienna lief hinter Fin her, die beiden würden jetzt erstmal etwas Zeit brauchen.
Ta'Kirinae war sitzen geblieben und dachte über die Zukunft des Jungen nach. Sie hoffte inständig, er würde, mit der Hilfe seiner Freunde, wieder einen Grund finden, der das Leben lebenswert machte. Auch wenn es angesichts der Situation makaber wirkte, und sie erschrak beinahe selber, als sie es realisierte, die Burg bruachte diesen Jungen. Er war ein andoranischer Adliger, und auch, wenn er die macht jetzt nicht mehr lenken konnte, band doch seine Ausbildung, und auch die seiner Schwester in der weißen Burg, ihr Haus stärker an Tar Valon. Außerdem hatte sie Fin am Anfang einmal mit dem Schwert üben sehen, bevor man ihm erbot, es zu tragen. Der Junge war damals verdammt gut und sie hoffte, er könnte dieses Potential wieder entwickeln. Es war schließlich auch zum Betsen seines Hauses, eine solche Verbindung nach Tar Valon zu haben. Die Burg könnte ihnen sicherlich einige Macht geben...
Sie wurde aus ihren Gedanken gerissen, als Negant aufstand und sich entschuldigte. "Negant." sagte sie, "Warte einen Moment. Wenn ihr, oder er, mich oder Choirn Sedai braucht, wenn ihr reden möchtet oder unseren Beistand braucht, zögert nicht und kommt zu uns." Es war zwar nicht üblich, dass Aes Sedai sich so eng mit Aufgenommenen beschäftigten, aber sie war sich sicher, Choirn würde sie verstehen.
Sie nickte ihm noch einmal zu, als er sich umwandt und ging.
Sie sah wieder auf das Bett und ihre gedanken rasten...

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BeitragVerfasst: 15.04.2007, 10:44 
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Aethan

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Fin hatte irgendwann einfach nur noch die Augen geschlossen, er wollte einfach nicht mehr. In seinem Unterbewusstsein stemmte sich irgendetwas gegen diese Hoffnungslosigkeit, etwas in ihm wollte noch nicht Aufgeben. Fin wollte vor dem Kampf fliehen, zumindest ein Teil von ihm. Er öffnete die Augen und sah sich in dem arm seiner Schwester wieder, sie weinte. "Aber warum weinte sie? Ihr ist es doch nicht Passiert." „Sie weint um dich, du Narr, sprach die Rebellierende Stimme in ihm. Wo ist der Fin der ständig von Schlachten und Ehre redet? Was würde unser Vater dazu sagen? Du sollst der Erbe eines großen Hauses sein? „Ich weiß nicht, ich meine ich…“ „Nichts ich… ich.. ich…! Die Burg macht dir ein Angebot und du läufst wie ein Narr weg. Stelle dich deinem Problem und lauf nicht davon. Sie es Positiv, endlich kannst du wieder nach dem Schwert greifen, du kannst nun endlich gegen den Schatten kämpfen, trainiere und werde stark.“ Fin sah Niennas eine weile an, die Stimme in seinem Kopf war verstummt, doch was sie sagte hinterließ tiefe Spuren. Er stand auf und sah ihr in die Augen und nickte lautlos. Fin ging von dem Baum weg, mit gleich mäßigen Schritten bewegte er sich zu dem Ort wo er vor 5 Jahren sein Schwert abgeben musste. Auf halben weg sah er die Gaidar die schon im Krankenzimmer war, sie hielt eine Klinge in der Hand die sich in einer reich verzierten Scheide befand. Fin erkannte die Klinge sofort, auch wenn er sie Jahre nicht gesehen hatte. In dem Heft ließ sein Vater vor vielen Jahren seinen Namen eingravieren. Es war ein gut geschmiedetes Langschwert, ein Meisterstück das sein Vater ihm zu seiner Geburt schenkte. Fin stellte sich der Frau gegenüber und sah ihr in die Augen. Sie nahm das Schwert senkrecht mit dem Heft nach oben und warf es Fin zu. Er fing es so geschickt er konnte, doch das Gewicht ließ ihn für einen Moment etwas wanken, er war es einfach nicht mehr gewöhnt. Findecano zog das Schwert aus der Scheide und sah es sich an. Alte Erinnerungen kamen hoch, die vielen Trainingsstunden, seine erste Schlacht. Er lass den Spruch der auf der Klinge stand. „Vergiss nie deine Pflicht, den sie vergisst dich nie“ Fin nickte erneut und steckte das Schwert zurück in die Scheide. Er band sich den Schwertgürtel um und verneigte sich vor der Gaidar. Sie nickte mit einem grinsen. Als er sich umdrehte sah er Nienna vor sich, sie lachte.

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BeitragVerfasst: 15.04.2007, 13:35 
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Gaidar

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Beiträge: 268
Wohnort: Weiße Burg, Tar Valon
Ta'Kirinae beobachtete, wie Fin das Schwert fing, aus der Scheide zog und ein paar Mal ungelenk schwang. Aber man sah seinen Bewegungen an, dass dieses ungelenke nicht immer so war. Die Bewegungen mussten ihm unterbewusst immernoch bekannt sein.
Niennas Gesicht wurde mit jeder Bewegung ihres Bruders offener und als er das Schwert guertete begann sie zu lachen.
Ta'Kirinae ging zu Fin und legte ihm die Hand auf die Schulter. "Ich erwarte, dass du dich in spaetestens drei Tagen beim Meister anmeldet, Rekrut Findecàno. Und ich freue mich, Euch weiterhin hier zu haben, mylord." Sie lachte auch, klopfte ihm nochmal auf die Schulter und nickte Nienna aufmunternd zu.

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