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 Betreff des Beitrags: Tisch der Schreiberlinge
BeitragVerfasst: 15.12.2008, 20:17 
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*angestürmt komm*

*bestellt ganz schnell einen gewürzten Wein*

....... *murmel*

......Wie kann es sein, dass in der heutigen Zeit ein solch abgegriffener Satz in einem Buch, das man kaufen kann auftaucht...... *murmel* *grummel*

.......sowas sollte man aber wissen, wenn man mit Büchern Geld verdient...... :motz

Ich bin noch hier.^^
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BeitragVerfasst: 15.12.2008, 20:21 
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*bestellt gerade eine Limonade, als sie Nienna hört*

:look

*kommt an den Tisch*

Hallo Nienna, was ist denn dir zugestoßen? Ist ein Buch verknickt worden?

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BeitragVerfasst: 15.12.2008, 20:21 
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*kommt mit nem Humpen Bier zum Tisch

Hallo Nienna Sedai

ist da noch ein Platz frei?

Ich habe zufällig mit bekommen dass du über irgendwas meckerst,

darf man fragen worüber?

Ich bin nicht länger auf DSC aktiv.
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BeitragVerfasst: 15.12.2008, 20:26 
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Hallo Meri!

Ja natürlich! Ich habe mein eines Buch, was ich in Frankfurt auf der Buchmesse erstanden habe, wieder hervorgekramt und bin mal bei Kapitel 2, neu eingestiegen........ Und stolpere wieder über diesen Satz, der mich auf der Rückfahrt von der Buchmesse schon grummeln ließ......

Es ist eine deutsche Autorin und sie benutzt einen solch abgenutzten Satz:

Zitat:
Wovon träumst du nachts?


.... in einem Fantasyroman!!!

Sowas wird gedruckt!! Und in unseren großen, weiten Welt laufen soviele Menschen rum, die toll schreiben können und nie ihren Traum vom gedruckten Buch wahr werden lassen können, und jemand der scheinbar solch eine einfache Regel des Schreibens nicht beherrscht....... bekommt n Buch gedruckt....... btw. ist nicht ihr erstes, also sollte sie sowas wissen. Wäre es jetzt nicht so ein krasses Beispiel für einen Fehltritt, würde ich ja sagen 'Unwissen' /'kann passieren'

aber nicht bei diesem so bekannten Satz. Das ist ein grober Fehler.
Unschön auch das den kein Lektor gesehen hat. :shifty

Da frag ich mich wirklich, ob das Buch doch noch besser wird, denn bisher ist es so ...... 'naja'........

Ich bin noch hier.^^
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BeitragVerfasst: 15.12.2008, 20:34 
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:blink

Leider gibts erschreckend viel Mist auf dem Buchmarkt. Dieser Satz zeugt vielleicht nicht gerade von großartigem Schreibertum oder viel Fantasy, aber es gibt schlimmeres, finde ich.

*schauder*

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BeitragVerfasst: 15.12.2008, 20:35 
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also wovon träumst du Nachts ist doch ncihts schlimmes.

Das ist ne Redeart, das frage ich manchmal auch meine Kumpels,

eigentlich heißt es ja

Wovon träumst du Nachts? Wenn du unter Tags (oder im wachen zusatnd) schon solche Ideen hast?

Das ist genauso wie: Das kannst du amchen wie nen Dachdecker.

was sich ja auf den Satz bezieht.

Das kannst du machen wie ein Dachdecker, raufsteigen und runter fallen oder gleich unten bleiben.

Was eine anspielung auf die frühere Gefahrenvolle Aufgabe des Dachdeckers, weil es damals öfers passiert ist dass einer mal vom dach fiel

Ich bin nicht länger auf DSC aktiv.
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BeitragVerfasst: 15.12.2008, 20:40 
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Es geht aber darum, dass man keine 'abgegriffenen' Sätze verwenden sollte. Gerade so feststehende Formulierungen haben in einem Fantasybuch nichts verloren. Wäre es ein Erfahrungsbericht oder so etwas, kann man sie sicherlich in angepassten Situationen verwenden, aber doch nicht so!

Hallo Choirn, ich hab dich völlig braunübersehen..... 'tschuldigung...... :o

Ich bin noch hier.^^
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BeitragVerfasst: 15.12.2008, 21:02 
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Ja, da hast du Recht. :nod

Ich finds trotzdem schlimmer, wenn jemand sich die Story aus nem andern Buch "ausleiht" und schlecht wiedergibt. Und dafür auch noch nen Preis bekommt (Wenn auch "nur" nen Wolfang-Hohlbein-Preis)!!! Ich weiß, ich hab nen persönliches Hass auf dieses Buch, aber wer erlaubt denn so was?!

(Thorsten Lipinski - Im Schatten des Hexenmeisters)

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BeitragVerfasst: 15.12.2008, 21:05 
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Gehört hatte ich davon..... aber ich kenne keines der beiden Bücher. Welches Buch hat er denn gecovert?

Sowas ist schlimm. Wurde ihm der Preis eigentlich wiederaberkannt?

Ich bin noch hier.^^
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BeitragVerfasst: 15.12.2008, 21:07 
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Die Geschichte orientiert sich unverschämt arg an Herr der Ringe, aber ich weiß nicht, ob es irgendjemand außer belesene Leser gestört hat. Ich hab selbst nur bis "Bruchtal" gelesen (da hieß es halt irgendwie anders), das hat mir gereicht.

Da hat sich jemand mindestens genauso aufgeregt: http://www.amazon.de/Im-Schatten-Hexenmeisters-Ab-12/dp/3800025590

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BeitragVerfasst: 15.12.2008, 21:15 
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Ah ok, HDR hab ich ja noch nicht gelesen *schäm*


Das muss doch aber aufgefallen sein? Und ob er den Preis behalten durfte, ist dir nicht bekannt?

Ich bin noch hier.^^
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BeitragVerfasst: 16.12.2008, 09:21 
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Nein, ich hab mich aber auch nicht weiter um das Buch gekümmert :look Als ich es las, war ich im Landwirtschaftspraktikum und bis vor ein paar Monaten hatte ich den Titel erfolgreich verdrängt. :look

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 Betreff des Beitrags: Re: Tisch der Schreiberlinge
BeitragVerfasst: 17.01.2009, 16:48 
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Gestern bin ich mal wieder über folgende Formulierung gestolpert(in etwa):

Zitat:
Sein Blick zeigte genau dass, was sie fühlte...


Also dieses 'einer irgendwas offensichtlich' der andere 'versteckt- aber genau so'

Mir kams so vor, als hätte ich das in letzter Zeit sehr häufig gelesen. Ich glaube auch, dass ich solch eine ähnliche Formulierung selbst schon verwendet habe...

Wie geht euch das? Würdet ihr solch eine Formulierung noch verwenden, weil sie sich immer schön einbauen lässt und sich doch noch ein wenig abhebt? Oder sagt ihr, diese Formulierung ist langsam ausgelutscht und fängt an zu nerven?

Ich bin noch hier.^^
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 Betreff des Beitrags: Re: Tisch der Schreiberlinge
BeitragVerfasst: 17.01.2009, 17:13 
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Aes Sedai der Braunen Ajah

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Ich hab gegen solche Formulierungen nichts, auch wenn sie schon öfter vorkamen. Manchmal passt das eben. Mann kann das natürlich auch noch erweitern, dann fällt es nicht ganz so krass auf ^^ Viel schlimmer aber finde ich, dass die Ideen, die hinter einem Buch stecken oftmals schon dagewesen sind. Das fängt ja schon bei "gut" gegen "böse" an :/

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 Betreff des Beitrags: Re: Tisch der Schreiberlinge
BeitragVerfasst: 17.01.2009, 19:54 
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Tja gegen "gut" gegen "böse" ist wohl kein Kraut gewachsen. :dunno
Deshalb (unter anderem) fand ich auch Lyremouth so toll, weil die Gegenspieler nicht richtig böse sind. Sie sind nur verblendet oder haben die falsche Sichtweise. Selbst die unterdrückende Herrscherin hat einen durchaus menschlichen Zug. Das gefällt mir.
Aber ich denke, inzwischen gibt es so viele Geschichten, die man liest, dass sich beim Schreiben auch immer schon da gewesen Ideen einschleichen. Vielleicht ist die Frage eher, was man daraus macht. Irgendwann wirds auch einfach schwer, was völlig neues zu erfinden.

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~ Nächstschwester von Arki | gebunden an Tak | Mentorin von Algond und Indira ~
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