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 Betreff des Beitrags: Wintergefühle
BeitragVerfasst: 01.12.2008, 00:32 
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<center>




Statt des Dezemberlenders aus dem letzten Jahr
wollen wir in diesem Jahr mal etwas anderes mit euch ausprobieren:

Hier sollt ihr eine Plattform bekommen, auf der ihr all eure Gefühle dieses Tages/der Zeit zum Ausdruck bringen
oder einfach Schönes mit anderen teilen könnt.

Ob Gedicht, Geschichte, Erlebnisbericht, Comic, Karikatur, Foto, Rezept, Lied...... alles darf dargebracht werden,
solange es mit Dezember, Weihnachten, Schnee und Eis, winterlichem Brauchtum oder Winter zu tun hat.

Ihr seid herzlich zur regen Mitarbeit eingeladen.
Ob gefundenes oder selbst geschriebenes, lasst eurer Kreativität einfach freien Lauf!
Jeder darf so oft posten wie er mag, denn wenn es fließt, dann soll man es fließen lassen. :grin</center>


Euer Ereignissteam

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~ Mentor von Torian, Silena und Dendalin ~
~ Ausgewachsene Mentees: Takara, Anariell und Myorinah~

D.S.T.B.A.G. ~ Taidar von Thaarsai ~
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BeitragVerfasst: 03.12.2008, 23:15 
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Es schneit hier still und leise vor sich hin. Hier ein Foto aus unsere Umgebung



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D.S.T.B.A.G. ~ Taidar von Thaarsai ~
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BeitragVerfasst: 04.12.2008, 00:08 
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Gaidin der Valdar Caba'drin

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Ich hab heute nachmittag auch eins mit dem Handy aus dem Büro raus gemacht:
<img src="http://lh4.ggpht.com/_AYg0lOk6dqU/STaHlvBjSUI/AAAAAAAABxo/-LVchV93Li0/s800/IMAGE_030.jpg" width="640">

Und das ist schon ne ganze Menge Schnee, für Hamburger Verhältnisse :nod

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BeitragVerfasst: 06.12.2008, 05:42 
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Ein Nikolaus kommt nie zu früh



Der Zug hatte den Sackbahnhof längst wieder verlassen. Vom leeren Geleise wehte ihm ein beissender, kalter Luftzug ins Gesicht. Irritiert schaute sich der alte Mann um. War er wirklich am richtigen Ort ausgestiegen?

Alles war anders als letztes Jahr. Sie hatten also Ernst gemacht und den alten Bahnsteig abgerissen. An Stelle der rostigen Eisenträger war ein gläsernes Kuppeldach getreten, das von mächtigen Pfeilern aus Sichtbeton gestützt wurde.

„Wann wird der Mensch aufhören, für die Ewigkeit bauen zu wollen?“ fragte sich der alte Mann, während seine schmerzenden Gelenke knackten. Er wünschte sich manchmal, dies könnte mal ein Ende haben, und im gleichen Atemzug schämte er sich für seinen Gedanken.

Er packte seine zwei grossen unförmigen Säcke aus grobem Leinen auf einen herrenlosen, verlassenen Einkaufswagen und machte sich auf den Weg zur Eingangshalle, wo sich Ankommende und Abreisende ständig durchmischten. Er hatte keine Eile.

Sie hatten ihm von der Agentur gesagt, sie würden ihn dieses Jahr nicht buchen. Schon Halloween war ein Reinfall gewesen. Alle diese Traditionen wären, egal ob aus Amerika importiert oder in der eigenen Kultur alt und grau geworden, einfach nicht mehr im Mainstream, „irgendwie ausgelutscht eben, wissen Sie“.

Der Alte brauchte einen Moment, bis er den Sinn dieser Worte erfasst hatte. Da es aber zu den Grundeigenschaften dieses Greises gehörte, dass ihm nichts Neues fremd sein konnte, verstand er die flapsigen Worte sehr wohl.

Die Hochnäsigkeit, die Arroganz der Überheblichkeit hatte den immer gleichen Ton, den er auch ohne Worte verstanden hätte. Ein schrilles und doch nuschelndes Zirren in der Luft, bevor sich die Laute ins Nichts verflüchtigten. So belanglos wie lieblos kamen und gingen sie, diese Töne.

Nun, unserem alten Mann konnte zwar nichts wirklich neu erscheinen, aber er ließ sich auch nicht zwingen, mit den immer wiederkehrenden Marotten der Menschen gleichgültig vertraut zu werden, und so war es gerade dieser junge Mensch, der den Nikolaus veranlasste, auch ohne Auftrag in die Stadt zu kommen, und zwar sofort, zwei Wochen zu früh und in Zivil.

"Dann komme ich eben als Freelancer", nahm er sich spöttisch selbst hoch, und während er seinen Einkaufswagen dem Kopfende des Bahnsteigs entgegen schob, staunte er über das neue Gefühl, zur falschen Zeit am richtigen Ort zu sein.

Er war im Weg. Demonstrativ seufzend balancierten die Menschen ihre Koffer an seiner Fuhre vorbei oder sie hetzten mit ausgreifenden Schritten an ihm vorüber. Sie hatten nicht, was er als einziges vor sich fand. Viel Zeit. Und keine Aufgabe.

Er wusste nicht mal, wo er hin sollte. Normalerweise organisierte ihm die Agentur eine einfache Unterkunft. Aber da wollte er gar nicht hin. Er war ja offiziell gar nicht da.

Also tat er, was er zu Hause auch getan hätte. Er setzte sich am Rand der Haupthalle auf den Boden, zog eine Pfeife aus der umgehängten Brusttasche und stopfte sie. Dabei blieb die Zeit nicht stehen, aber er hörte eine ganze Weile gar nichts. Nicht mal die Ansagen über Lautsprecher, die sich im Minutentakt folgten und ankommende und abfahrende Züge ankündigten. Es schien nichts Bedeutenderes für ihn zu geben, als diese Pfeife, und wer ihn wirklich bewusst beobachtet hätte, wäre sich ganz sicher geworden, dass es tatsächlich in der ganzen Halle nichts Wichtigeres zu tun gab.

Als der Nikolaus aufblickte, schaute er direkt in die wachen und grossen Augen eines kleinen Jungen, der ihn aufmerksam musterte. Das passierte dem Nikolaus oft, weshalb er keinen Grund gehabt hätte, irritiert zu sein. Wäre da nicht die Tatsache gewesen, dass er seine Robe nicht trug, sondern eine warme, ausgebeulte und gefütterte Jacke und Hosen aus schwerem, abgewetztem Stoff. Zudem war der Knabe nicht einfach stehen geblieben, sondern hatte sich vor ihm auf den Boden gesetzt. Während der kleine Junge also seine Augen über das Gepäck und den Einkaufswagen wandern ließ und dabei immer klarer Bescheid zu wissen schien, was er von diesem alten Mann zu halten hatte, durchströmte den Nikolaus dieses immer wiederkehrende Gefühl, das sich immer dann meldete, wenn er Kinder wie diesen kleinen Kerl vor sich sah: Eine tiefe, wohlwollende Liebe, die er dem Jungen am liebsten wie einen schützenden Mantel für alle Zeiten umlegen wollte. Er lächelte den kleinen Wuschelkopf an und zwei dunkle Augenpaare aus verschiedenen Zeiten versanken in einander.

„Na, kleiner Freund. Du scheinst der einzige hier zu sein, der auch etwas Zeit hat.“

„Ich muss. - Vater hat noch zu arbeiten.“

Die Kopfbewegung ist nur angedeutet, aber der alte Mann sieht den Vater sofort. Ein schlanker, fast hagerer Mann mit etwas zu schütterem Haar für sein Alter, der mit einem Handy am Ohr auf und ab geht und sich dabei unablässig mit der Hand durch eben dieses Haar streicht.

Der Nikolaus sagte nichts. Eine Weile schauten sie beide dem Vater zu, dann begegneten sich ihre Blicke erneut.

„Was hat er Dir denn versprochen?“

Väter versprachen immer Dinge, die sie dann nicht halten konnten, und das hielt sie auf Trab. Im Geschäft genau so wie gegenüber ihren Kindern.

„Dass wir einkaufen gehen. Weihnachtsgeschenke. Und Mutter hat auch Geburtstag.“

Der letzte Satz klang traurig, und das machte dem alten Mann erst richtigen Kummer.

„Was möchtest Du jetzt spielen? Fussball?“

„Hier?“

Nun, zufällig habe ich was dabei. Der alte Mann stöberte umständlich in einem seiner groben Leinensäcke, bevor er laut sich räuspernd, aber strahlend einen Fussball in die Hand zauberte.

Mit grossen Augen fixierte der Junge das glänzende Leder.

„Jongliere mal für mich. Ich weiß, das kannst Du gut!“

Schon flog der Ball durch die Luft, so dass der Junge gerade Zeit hatte, auf die Beine zu kommen, um den Ball elegant mit dem Spann abtropfen lassen zu können. Und dann war er nicht mehr zu halten. Links, rechts sprang die Kugel vom Knie zum Kopf, an die Schulter und wieder zurück, Nikolaus klatschte vergnügt in die Hände, zählte laut und immer lauter jede sich folgende Ballberührung und vergass alle schmerzenden Gelenke. Und dann zählten sie mit, die Menschen rundum, blieben stehen und klatschten, und die Wangen des Jungen glühten und seine Augen glänzten. Er sah nichts und hörte nichts, war nur beim Ball und in seiner Selbstvergessenheit das reine ansteckende Glück. Bis Vater kam. Er wollte dazwischen fahren, den Jungen weg zerren, doch er wurde von einem Passanten daran gehindert. „Lassen Sie ihn doch!“

Der Vater sah den etwas schäbig gekleideten Alten am Boden sitzen, daneben seinen sich produzierenden Jungen mit schwitzendem Gesicht, und er fühlte Scham ob dieser Situation, die für ihn einfach unmöglich war. Aber etwas im Blick des alten Mannes am Boden ließ ihn auf den Passanten hören. Er hielt inne und sah seinem Jungen zu, und er sah Dinge an ihm und in ihm, die er noch nie gesehen hatte. Und immer wieder trafen sich seine Blicke mit diesem Mann, der ihn in einer Weise anlächelte, die ihm unheimlich und gleichzeit vertraut war. Es war etwas ungemein Väterliches in dieser Wärme. Er schaute wieder auf seinen Sohn und spürte, wie sehr er seinen Jungen liebte. In diesem Moment spielte sein Sohn den Ball in hohem Bogen dem alten Mann direkt in die Arme. Die Menschen ströhmten auseinander, ein Lachen im Gesicht.

Der alte Mann stand auf und bewegte sich dabei erstaunlich behende, als hätte er Angst, seine neuen Bekannten könnten ihm entwischen.
„Entschuldigen Sie bitte, ich wollte mich nicht aufdrängen. Aber Ihr Junge war so freundlich zu mir.“

„Schon gut“, stotterte der hagere Mann und fuhr sich wieder mit fahriger Hand durchs Haar. Der Alte gab ihm den Ball in die Hand.
„Würden Sie mir eine Freude machen? Ich möchte den Ball Ihrem Jungen schenken. Ich alter Mann kann damit nichts anfangen. Aber ich bin so, wie ich es sein kann, oft im Fussballclub der Stadt. Und ich bin es nur, weil mir dort das Herz aufgeht, wenn ich Jungs wie den Ihren da spielen und sich austoben sehe. Sie glauben gar nicht, was man da fürs Leben lernen kann. Und das auch noch mit Freude. Herrrrrschaft, wenn ich einmal jung wäre, ich würde nichts anderes kennen!“

Und das sagte der alte Mann so gemütlich knurrend und mit einer drolligen Ausholbewegung des rechten Beines, dabei einen imaginären Ball ins Tor befördernd, dass alle Drei befreit und hemmungslos lachen mussten.

Zum ersten Mal seit Jahren überlegte der Vater nichts, bevor er etwas sagte, und konnte doch gleichzeitig nicht schweigen:

„Dürfen wir Sie zum Abendessen zu uns nach Hause einladen?“ Sein Blick wanderte über die Fuhre, aber die sonst üblichen Gedanken folgten nicht und bremsten ihn nicht…

„Nein, das ist nicht nötig. Aber ich mache Ihnen einen Vorschlag.“

„Ja?“

„Als ich noch jünger war, war ich manchmal als Nikolaus unterwegs. Tempi passati“, sagte er seufzend und verscheuchte mit der rechten Hand eine imaginäre Fliege. „Ich würde Sie gerne als Nikolaus besuchen, am 6. Dezember. Ihr Junge hat mir erzählt, dass seine Mutter dann Geburtstag hat. Wie wäre es, Ihre Frau mit dem Nikolaus zu überraschen? Sie mögen nicht an mich glauben, aber lassen Sie sich doch überraschen. Und vor allem Ihre Frau. Das wäre doch ein Geburtstagsgeschenk, irgendwie, nicht? Ich bringe auch keinen zweiten Fussball mit.“

Der Vater lachte und willigte ein, und das Strahlen des Jungen forderte dem alten Mann alle Beherrschung ab, dass er nicht sogleich einen halben Meter vom Boden abhob. Das ziemte sich einfach nicht für den Nikolaus. Er verabschiedete sich freundlich und war alsbald verschwunden.

Auf dem Heimweg hatte der Vater eine gewisse Mühe, die Ereignisse zu verarbeiten und drehte den Ball gedankenverloren von einer Hand in die andere. Der alte Mann hatte sich seine Adresse nicht aufgeschrieben. Warum zweifelte er trotzdem nicht daran, dass er am sechsten Dezember Besuch bekommen würde?

Er drückte seinem Jungen den Ball an die Brust und sagte:
„Also gut, mein Junge. Du darfst dem Fussballclub beitreten. Das willst Du ja schon seit Jahren, wie ich sehr wohl weiß.“

Seinen Buben so glücklich zu sehen, war ein tolles Gefühl. Und dann dachte er an seine Frau. Er würde ein besonderes Geburtstagsgeschenk für Sie finden. Alles wollte er dann doch nicht dem Nikolaus überlassen.


[Unbekannter Verfasser]

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D.S.T.B.A.G. ~ Taidar von Thaarsai ~
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BeitragVerfasst: 07.12.2008, 11:50 
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Vielleicht erinnern sich ein paar von euch noch daran :joy
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Das Weihnachtsfest</center>

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~ Nächstschwester von Arki | gebunden an Tak | Mentorin von Algond und Indira ~


Zuletzt geändert von Choirn am 07.12.2008, 14:28, insgesamt 1-mal geändert.
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Michel ....... :grin

Wie war das er heißt eigentlich erm.......... Choirn? Das Thema hatten wir doch mal......... hieß er eigentlich Erik? Oder wie war das?

Ich bin noch hier.^^
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BeitragVerfasst: 07.12.2008, 13:46 
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Emil i Lönneberga ;)

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BeitragVerfasst: 07.12.2008, 14:26 
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Das E stimmte :joy




Schneeburg




...und

Ich bin noch hier.^^
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BeitragVerfasst: 09.12.2008, 01:17 
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Aes Sedai der Gelben Ajah

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<center>



Es treibt der Wind im Winterwalde
die Flockenherde wie ein Hirt
und manche Tanne ahnt wie balde
sie fromm und lichterheilig wird;
und lauscht hinaus. Den weissen Wegen
streckt sie die Zweige hin - bereit
und wehrt dem Wind und wächst entgegen
der einen Nacht der Herrlichkeit.

Rainer Maria Rilke 1875-1926
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Taidar von Auron Roir
Mitglied der Verin Mentee Family & Berior Sedais Zofe
Behütet von Ana Gaidar - Mentorin von Samar - Ehemalige Mentorin von Auron


Zuletzt geändert von Myorinah am 23.12.2008, 11:23, insgesamt 1-mal geändert.
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BeitragVerfasst: 14.12.2008, 11:58 
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Hier etwas womit ich mich musikalisch auf Weihnachten einstimme :)

Schön laut aufdrehen

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D.S.T.B.A.G. ~ Taidar von Thaarsai ~
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BeitragVerfasst: 16.12.2008, 22:24 
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Aes Sedai der Gelben Ajah

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Bratäpfel mit Schokolade

Für 4 Personen:
4 große Äpfel
4 EL gehackte Mandeln
4 EL Rosinen
200g weiche Butter
Zitronensaft
2 TL Zimt
2 Tafeln Schokolade

Und so gehts:
Backofen vorheizen
Kerngehäuse der Äpfel entfernen
das Innere der Äpfel mit Zitronensaft beträufeln
Butter mit den Mandeln und Rosinen verrühren, dies mit Zitronensaft und Zimt abschmecken
damit dann die Äpfel füllen

Äpfel in eine Auflaufform setzen und für ca. 40 Min in den Ofen stellen
kurz bevor die Äpfel fertig sind die Schokolade schmelzen und dann über die fertigen Äpfel geben

FERTIG :joy

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Taidar von Auron Roir
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BeitragVerfasst: 18.12.2008, 08:19 
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<center>Bild

(immer wieder nett)


When the last Kalender-sheet
flattern trough the winterstreets
and Dezemberwind is blowing,
then is everybody knowing
that it is not allzuweit:
she does come - the Weihnachtszeit

All the Menschen, Leute people
flippen out of ihr warm Stueble,
run to Kaufhof, Aldi, Mess,
make Konsum and business.
Kaufen this und jene things
and the Churchturmglocke rings.

Manche holen sich a Taennchen,
when this brennt, they cry „Attention.
Rufen for the Feuerwehr:
„Please come quick to loeschen her!
Goes the Taennchen of in Rauch,
they are standing on the Schlauch.
In the kitchen of the house
mother makes the Christmasschmaus.
She is working, schufts und bakes
the hit is now her Yoghurtkeks.
And the Opa says als Tester:
„We are killed bis to Sylvester.
Then he fills the last Glas wine -
yes this is the christmastime!

Day by day does so vergang,
and the Holy night does come.
You can think, you can remember,
this is Dezember.

Then the childrenlein are coming
candle-Wachs is abwaerts running.
Bing of Crosby Christmas sings
while the Towerglocke rings
and the angels look so fine-
well this is the Weihnachtstime.

baby-eyes are big and rund,
the familiy feels kerngesund
when unterm Weihnachtsbaum they’re hocking
then nothing can them ever shocking.
They are so happy, are so fine -
this happens in the Christmastime!

The animals all in the house,
the Hund, the Katz, the bird, the mouse,
are turning round the Weihnachtsstress,
enjoy this day as never nie,
well they find Kittekat and Chappi
in the Geschenkkarton von Pappi.

The familiy begins to sing
and wieder does a Gloeckchen ring.
Zum song vom gruenen Tannenbaum
the Traenen rennen down and down.
Bis or mother ploetzlich flennt:
„The christmas-Gans im Ofen brennt!
Her nose indeed is very fine.
End of the Weihnachtstime.






</center>

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BeitragVerfasst: 18.12.2008, 11:38 
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Wohnort: Fern auf einer Farm
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BeitragVerfasst: 20.12.2008, 01:41 
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 Betreff des Beitrags: Re: Wintergefühle
BeitragVerfasst: 23.12.2008, 10:16 
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Amyrlin

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Leider, leider ist dieses Gedicht auf Englisch, aber ich hoffe, es wird doch einige von euch erfreuen können.
Ich mochte es, als ich es vor ein paar Tagen gelesen habe:

A cup of christmas tea
By Tom Hegg

The log was in the fireplace,
all spiced and set to burn.
At last the yearly Christmas race
was in the clubhouse turn.
The cards were in the mail,
all the gifts beneath the tree.
And 30 days reprieve till VISA
could catch up with me.



Though smug satisfaction
seemed the order of the day,
Something still was nagging me
and would not go away.

A week before, I got a letter
from my old great Aunt.
It read: Of course I'll understand
completely if you can't,
But if you find you have some time
how wonderful if we
Could have a little chat and share
a cup of Christmas tea.

She'd had a mild stroke that year
which crippled her left side.
Though house bound now,
my folks had said
it hadn't hurt her pride.
They said: She'd love to see you.
What a nice thing it would be
For you to go and maybe have
a cup of Christmas tea.

But boy! I didn't want to go.
Oh, what a bitter pill,
To see an old relation and
how far she'd gone downhill.
I remembered her as vigorous,
as funny and as bright.
I remembered Christmas Eves when
she regaled us half the night.

I didn't want to risk all that.
I didn't want the pain.
I didn't need to be depressed.
I didn't need the strain.

And what about my brother?
Why not him? She's his aunt, too!
I thought I had it justified,
but then before I knew,
The reasons not to go I so
painstakingly had built
Were cracking wide and crumbling
in an acid rain of guilt.



I put on boots and gloves and cap,
shame stinging every pore.
And armed with squeegee,
sand and map,
I went out my front door.
I drove in from the suburbs
to the older part of town.
The pastels of the newer homes
gave way to gray and brown.

I had that disembodied feeling
as the car pulled up and stopped
Beside the wooden house
that held the Christmas cup.
How I got up to her door
I really couldn't tell...
I watched my hand rise up and press
the button of the bell.

I waited, aided by my nervous
rocking to and fro.
And just as I was thinking
I should turn around and go,
I heard the rattle of the china
in the hutch against the wall.
The triple beat of two feet
and a crutch came down the hall.

The clicking of the door latch
and the sliding of the bolt,
And a little swollen struggle
popped it open with a jolt.
She stood there pale and tiny,
looking fragile as an egg.
I forced myself from staring
at the brace that held her leg.

And though her thick bifocals
seemed to crack and spread her eyes,
Their milky and refracted depths
lit up with young surprise.
Come in! Come in!
She laughed the words.
She took me by the hand.
And all my fears dissolved away
as if by her command.



We went inside and then before
I knew how to react
Before my eyes and ears and nose
was Christmas past, alive, intact!

The scent of candied oranges,
of cinnamon and pine,
The antique wooden soldiers
in their military line,
The porcelain Nativity
I'd always loved so much,
The Dresden and the crystal
I'd been told I mustn't touch.

My spirit fairly bolted
like a child out of class
And danced among the ornaments
of calico and glass.
Like magic I was six again,
deep in a Christmas spell.
Steeped in the million memories
That the boy inside knew well.

And here among old Christmas cards
so lovingly displayed,
A special place of honor
for the ones we kids had made.
And there, beside her rocking chair,
the center of it all,
My great Aunt stood and said how nice
it was I'd come to call.

I sat and rattled on about
the weather and the flu.
She listened very patiently
then smiled and said, "What's new?"
Thoughts and words began to flow.
I started making sense.
I lost the phony breeziness
I use when I get tense.

She was still passionately interested
in everything I did.
She was positive. Encouraging.
Like when I was a kid.
Simple generalities
still sent her into fits.
She demanded the specifics.
The particulars. The bits.

We talked about the limitations
that she'd had to face.
She spoke with utter candor
and with humor and good grace.
Then defying the reality
of crutch and straightened knee,
On wings of hospitality
she flew to brew the tea.



I sat alone with feelings that
I hadn't felt in years.
I looked around at Christmas
through a thick hot blur of tears.
And the candles and the holly
she'd arranged on every shelf,
The impossibly good cookies
she still somehow baked herself.

But these rich and tactile memories
became quite pale and thin,
When measured by the Christmas
my great Aunt kept deep within.
Her body halved and nearly spent,
but my great Aunt was whole.
I saw a Christmas miracle,
the triumph of a soul.

The triple beat of two feet and a
crutch came down the hall,
The rattle of the china
in the hutch against the wall.
She poured two cups. She smiled and then she handed one to me.
And then we settled back and had
a cup of Christmas tea.


Und das hier ist Weihnachten in Indonesien:
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