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 Betreff des Beitrags: Re: Vorstellen von Büchern
BeitragVerfasst: 01.11.2013, 21:11 
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Rebecca Gable - Das Haupt der Welt

Inhalt
Mit der Einnahme der Brandenburg durch die Sachsen ändert sich das Leben des jungen Slawen-Prinzen Tugomir und seiner Schwester von Grund auf. Als Geiseln werden sie nach Sachsen verschleppt, wo sie den Aufstieg Ottos zum König und mächtigsten Mann des ostfränkischen Reiches erleben.
Beide geraten dabei immer wieder in das Spiel der politischen Ränge. Gleichzeitig werden sie mit dem ihnen fremden Glauben des Christentums konfrontiert und müssen durch die Wirren von Freundschaft, Liebe und Verrat ihren Weg finden.
Einen Weg, den auch der junge König gehen muss, der dabei immer wieder erkennt, dass das Schicksal ihn offensichtlich stärker an die beiden Geiseln gebunden hat, als irgendwer zu Beginn hätte ahnen können.

Kritik
Dies ist mit Ausnahme von "Siedler von Catan" (der mMn mehr Fantasy als historisch ist) der erste historische Roman von Rebecca Gable, der nicht in England spielt.
Stattdessen beschäftigt sie sich ihrem aktuellem Roman mit der frühmittelalterlichen Geschichte des ostfränkischen Reiches, aus dem schließlich das Hl. Römische Reich entstand.
Trotz der Ortsänderung bleibt Rebecca Gable ihrem Schreibstil treu und setzt auch dieses Mal einen Außenseiter in die Mitte des politischen Geschehens.
Ihre Sprache und Fachkenntnisse überzeugen auch in diesem Roman.
Im Gegensatz zu ihren bisherigen Romanen hat mich in "Das Haupt der Welt" jedoch die Neigung der Autorin ihre Charaktere in das Gut-Böse-Schema zu drängen massiv gestört.
Anders als bei ihren England-Romanen fand ich, dass die Charaktere dadurch massiv an Glaubwürdigkeit verloren. Gerade in der kriegerischen Zeit der ersten Regierungsjahre von Otto I. hätte ich mir weniger strahlende Hauptpersonen gewünscht.

Fazit
Ein durchaus guter Roman von Rebecca Gable, der jedoch gerade durch die Charakterdarstellung viel seines Potenzials verliert.
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 Betreff des Beitrags: Re: Vorstellen von Büchern
BeitragVerfasst: 09.11.2013, 15:23 
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Andreas Eschbach - Herr aller Dinge

Inhalt
Charlotte und Hiroshi lernen sich als Kinder kennen, doch ihre Freundschaft wird von ihren Eltern aus sozialen Gründen heraus nicht akzeptiert. Anlass für den jungen Hiroshi sich mit den Fragen nach Reichtum, Arbeit und den daraus entstehenden Problemen zu beschäftigen.
Schließlich meint er eine Lösung gefunden zu haben und arbeitet von da an unermütlich (wenn auch durch die Irrungen des menschlichen Lebens nicht immer zielführend) an der Umsetzung.
Auch Charlotte hat eine Idee, ausgelöst durch ein Erlebnis ihrer Kindheit: Sie ist der festen Überzeugung, dass es einst schon einmal eine hochentwickelte menschliche Zivilisation gegeben hat. Eine menschliche Ziviliastion, von der nichts mehr übriggeblieben ist.
Immer wieder begegnen sich Charlotte und Hiroshi im Leben, doch sie ahnen nicht, wie sehr ihr Schicksal tatsächlich miteinander verbunden ist.

Kritik
Nach "Ein König für Deutschland" ist dies der zweite ganz schwache Roman des Autors. Während in den ersten zwei Drittel der Geschichte außer zwischenmenschlichen Beziehungen und ihren Problemen so gut wie gar nichts geschieht, dreht Eschbach im letzten Drittel völlig auf und zwar auf eine Weise, die nach meinem Dafürhalten jegliche Maßstäbe des Realistischen sprengt.
Wenn es sich nun um eine Fantasy- oder Science-Fiction-Geschichte handeln würde, könnte ich damit ja noch leben, aber für mich lesen sich die entsprechenden Szenen nicht anders als der Versuch möglichst viele gigantische Schockmomente einzubauen.
Spätestens seit der Szene, in der ein Mensch von einem Heer mikroskopisch kleiner Robotor aufgefressen wurde, habe ich dann nur noch weitergelesen, um mich vom RL ablenken zu lassen ohne dabei in irgendeiner Weise nachdenken zu müssen.

Fazit
Jedem, der ein wenig anspruchsvolle Literatur sucht, rate ich vom Kauf dieses Buches ab.
Alle andern müssen sich durch zwei Drittel Langeweile kämpfen, kommen danach aber voll auf ihre Kosten.
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 Betreff des Beitrags: Re: Vorstellen von Büchern
BeitragVerfasst: 09.11.2013, 16:11 
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Und so ein Buch bekommt den 3. Platz beim Deutschen Phantastik Preis

Spoiler: anzeigen
Auf dem Buchmesse-Con in Dreieich bei Frankfurt wurde am 13.10.2012 der Deutsche Phantastik Preis verliehen. Hier sind die Gewinner.

Bester deutschsprachiger Roman:

1) Markus Heitz: Vernichtender Hass (Piper)
2) Kai Meyer: Arkadien fällt (Carlsen)
3) Andreas Eschbach: Herr aller Dinge (Bastei Lübbe)
4) Bernd Perplies: Gegen die Zeit (Lyx)
5) Gesa Schwartz: Nephilim (Lyx)

:braun BildBildBild Bild
~ Mentor von Torian, Silena und Dendalin ~
~ Ausgewachsene Mentees: Takara, Anariell und Myorinah~

D.S.T.B.A.G. ~ Taidar von Thaarsai ~
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 Betreff des Beitrags: Re: Vorstellen von Büchern
BeitragVerfasst: 09.11.2013, 16:38 
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Amyrlin

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Oh, das von Markus Heitz kenne ich auch noch gar nicht. Ich muss wirklich mal mit meinem Lesestoff aufholen :nod

Zwergen-Avatar (c) Lane Brown // Targaryen-Avatar (c) Anne Stokes
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 Betreff des Beitrags: Re: Vorstellen von Büchern
BeitragVerfasst: 10.11.2013, 14:07 
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Ich finds toll, dass hier immer wieder Bücher vorgestellt werden.
Mal sehen, vielleicht mache ich das mit der Triologie von Fink auch, wenn ich durch bin.
Verdient hat es diese Reihe. :nod

Nur bin ich in 'Buch-vorstellen' nicht sonderlich gut, dafür schreib ich sowas zu wirr. Aber vielleicht versuch ich mich ja dran.

Ich bin noch hier.^^
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 Betreff des Beitrags: Re: Vorstellen von Büchern
BeitragVerfasst: 10.11.2013, 20:51 
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Ich bin zwar noch nicht durch, aber ich schreib jetzt trotzdem mal was:

Torsten Fink- 'Magierreihe':

Was ich bisher sagen kann sind die Titel nicht so günstig gewählt. Klar sie passen wohl irgendwie, es könnte aber wesentlich bessere Titel dafür geben.
Aber wie wir alle wissen, oder zumindest alle Schreiberlinge, Titel sind verdammt schwer...

Das erste Buch dieser Triologie ist Die Diebin. Danach folgt Die Gefährtin. Als letztes, die Magierin.

Zur Zeit bin ich lesemässig halb mit die Gefährtin durch. Somit kann ich inhaltlich noch nicht für den Rest sprechen.

Die Diebin beginnt in der Wüste der Erschlagenen. Schön gegensetzlich dazu, beginnt die Gefährtin im Wasserland Awi.

Was das Lesen dieser Reihe zu etwas besonderem macht, ist das Nicht-Wissen. Denn im Grunde wissen wir nur das was Maru Nehis weiß und das was wir uns selbst zusammenreimen.
Keine Gedanken anderer Charaktere werden uns gewährt und fast ausschließlich sehen/erleben wir nur, was sie auch erlebt.
Somit bleibt es weiter im verborgenen, ob der zweite Hauptcharakter, Tasil, wirklich nur ein 'Bandit' ist, der vor sich hinlebt oder ob er gar eine Aufgabe oder einen größeren Plan/ein größeres Ziel hat.

Tasil ist ein sehr schön gezeichneter Char. Nicht gut, aber wirklich- wirklich böse?! - Nein, auch das wohl nicht.

Was ist mit dem Geschichtenerzähler? Ist er wirklich bloss ein blinder alter Mann?

etc.

Fink verzichtet auf ausschweifende Beschreibungen, sondern vermittelt die Welt zum größten Teil durch Handlung, was ihm sehr gut gelingt.
Man kann so richtig versinken in seiner Welt.
Es gibt schon beschreibende Passagen, aber gut abgestimmt.

Jetzt habe ich schon einiges geschrieben, und nicht einmal worum es überhaupt geht. Aber zu viel will ich auch gar nicht verraten, schließlich sollt ihr ja selbst noch lesen:

Tradition, Glauben an Götter/Nicht glauben an Götter, verschiedene Völker, Krieg, Intriegen, Dämonenähnliches, Zwischenmenschlichkeit, Magie und natürlich um das was Maru Nehis erlebt, seit dem Tag als sie gekauft wurde...
Kurz gesagt.

Fink stellt Kapiteln gerne einen kurzes Textfragment vor, dass von Schreibern, Herrschern oder sonst wem in dieser Welt verfasst wurde.
Spielt sehr schön zusammen.

Finks Schreibstil ist unkompliziert und fesselt einen an die Story.
Es gibt viel zu viele offene Fragen, als das man aufhören könnte.

Schreibstil vergleichen finde ich immer sehr schwierig und ich bin nicht gut darin. Aber es gibt/gab Sätze/Passagen die erinnerten mich an Schures Stil oder auch welche die mich an meinen erinnerten.
In wie weit das stimmt oder ob ich damit völlig fern der Wahrheit bin, vermag ich nicht zu sagen. Aber so war mein Empfinden. :dunno

Zum Schluss bleibt mir noch zu sagen, dass es hinten immer einen kleinen Anhang gibt und eine Karte vorne und eine hinten.
Im ersten Band erfährt man hier u.a.einiges über die Länder.
Ich vermute, ich bin nicht zu blind und es ist einfach ein weiteres Rätsel, dass ich 'Urath' Tasils Heimatstadt/land (zumindest angeblich) noch nicht finden konnte.
Aber es scheint tatsälich weit, weit im Süden zu existieren. ;)

Es gibt eine weitere Triologie, die ebenfalls in dieser Welt spielt. Ob das die einzige Gemeinsamkeit zu dieser Triologie ist, oder in wie weit diese Triologien zusammenhängen kann ich (noch) nicht beurteilen.

Fink ist auf jedenfall wert gelesen zu werden. :nod


[edit]: :o Teil 3 heißt gar nicht 'die Magierin' sondern 'die Erwählte'.

Ich bin noch hier.^^
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 Betreff des Beitrags: Re: Vorstellen von Büchern
BeitragVerfasst: 12.11.2013, 23:07 
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Andreas Eschbach - Todesengel

Inhalt
Ingo ist ein Journalist, der vergeblich versucht die Opfer von Gewaltverbrechen stärker in den Blickpunkt zu rücken. Vergeblich, weil sein Chefredakteur der festen Überzeugung ist, dass mit solchen Artikeln kein Geld zu verdienen sei.
Das ändert sich jedoch ab dem Zeitpunkt, als ein mysteriöser Jemand (von den Medien bald "Der Racheengel" genannt) erscheint und die Täter während des Verbrechens kurzerhand erschießt.
Während Polizei und Staatsanwaltschaft alles daran setzen, diesen Verfechter der Selbstjustiz dingfest zu machen, erhält Ingo eine eigene Fernsehshow und stilisiert den "Racheengel" zum Helden der Stadt - mit ungeahnten Folgen.

Kritik
Nach dem enttäuschenden "Herr aller Dinge" liest sich das neuste Werk von Andreas Eschbach wirklich spannend. Die Charaktere sind teils zwar ein wenig überzeichnet, aber immer noch glaubwürdig. Die Geschichte selbst findet genau das richtige Maß an Geschwindigkeit, Spannung und Ungewissheit.
Auch das Zusammenspiel der zwei Hauptaspekte (Ingos Versuch die Opfer in den Mittelpunkt zu rücken und die Suche nach der Identität des "Racheengels") passt perfekt.
Der einzige Kritikpunkt, den ich anzumerken habe, ist die Tatsache, dass mir der Roman zu einseitig, sprich zu pro-Racheengel mäßig geschrieben ist. Hier hätte ich mir vom Autor gerade in Anbetracht des Themas Selbstjustiz doch etwas mehr Sensibilität gewünscht, was mMn schon damit hätte erreicht werden können, dass es auch PoVs des Staatsanwaltes gegeben hätte.
Ansonsten ist das Buch aber durchaus lesenswert.
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 Betreff des Beitrags: Re: Vorstellen von Büchern
BeitragVerfasst: 01.01.2014, 17:52 
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Torsten Fink - Die Seher-Triologie

Es ist zu früh für einem umfassenden Bericht, ich möchte dennoch diese und die Vorgängertriologie allen ans Herz legen, die gute Fantasy, die nicht ganz so kompliziert ist, lesen wollen.
In der zweiten Triologie verfolgt man die Handlung aus der Sicht der Hakul.
Ich will jetzt nicht zu viel vom Inhalt verraten, aber es ist einfach ein emotinales Leseerlebnis, Dinge durch eine andere Brille zu sehen und andere Umstände zu erfahren, die bisher verborgen blieben.
Der Hauptcharakter dieser Triologie ist sehr sympatisch und sehr ausbaufähig, ich denke hier wird sich noch ein gutes Beispiel für Charakterentwicklung zeigen.
Ich habe jetzt etwa 3/4 des ersten Buches gelesen. Weiterhn fesselnd und ein Lesevergnügen.
Also wer mal was neues wagen will, sollte Fink eine Chance geben.

Ich bin noch hier.^^
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 Betreff des Beitrags: Re: Vorstellen von Büchern
BeitragVerfasst: 26.01.2014, 12:06 
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Nachtrag zur Trilogie 'Der Sohn des Sehers' von 'Torsten Fink':

Ich bin nun mitten im letzten Band Renegat.

Der Hauptcharakter hat, wie ich vermutete hatte, eine interessante Entwicklung hinter sich.
Vor ihm und seinen Gefährten liegt eine schier unlösbare Aufgabe, die vielleicht durch gewisse Umstände und viel Glück zu meistern ist, auch wenn es nicht danach aussieht.
Denn immer wieder treten Schwierigkeiten auf, die Awin und seine Gefährten aufhalten.
Hier wird auch wieder schön dargestellt wie fremde Landschaften wirken können. Man findet keinen ellenlangen Beschreibungen, aber durch die Handlung sieht man recht deutlich wo man sich gerade befindet.
Eine gute Art die Welt zu zeichnen.
Man hat keine Powerchars die sich durch alles hindurchzwingen können, eher im Gegenteil. Es wirkt alles echt.
Zur Zeit befinde ich mich in einem dichten, unheimlichen Wald der mich an Herr der Ringe erinnert. Probleme und Schwierigkeiten jagen einander und im Moment ist etwas geschehen, dass in diesem Augenblick aussieht wie ein wahres Desaster.
Noch ein halbes Buch, und man glaubt noch viel mehr vor sich haben zu müssen, damit alles gelöst ist und man ein Ende genießen kann.
Es gibt eine weitere Trioligie von Fink, aber mein vorsichtiges Forschen, lieferte mir bisher keinen Hinweis darauf, dass es die gleiche Welt ist.
Ich denke eher nicht, wäre aber sehr froh, wenn es sich doch anders herausstellen würde, oder Fink noch mal in diese Welt zurückkehrt.
Es gibt einfach noch zuviele Flecken, unerzählte Geschichten dieser Welt über die ich gerne mehr erfahren würde.

Ich bin noch hier.^^
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 Betreff des Beitrags: Re: Vorstellen von Büchern
BeitragVerfasst: 06.02.2014, 20:25 
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Rosemarie Marschner - Zu Ehren des Königs

Kritik (ohne Spoiler)
In diesem historischen Roman über die Zeit Ludwigs XIV (auch bekannt als der Sonnenkönig) schafft es die Autorin auf eindrucksvolle Weise diese Zeit und ihre Charaktere zum Leben zu erwecken.
Im Zentrum der Handlung steht dabei nicht so sehr Ludwig selbst, sondern Nicolas Fouquet - ein Adliger, der in den ersten Jahren von Ludwigs Regierungszeit eine sehr bedeutende Rolle spielte.
Hervorzuheben ist neben der Stärke der Charakterzeichnung insbesondere auch die Nähe zu historischen Tatsachen.
Auf diese Weise wird "Zu Ehren des Königs" zu einem spannenden und lehrreichen Werk, das ich jedem, der sich mit dieser Zeit befassen möchte, nur ans Herz legen kann.



Die Pan-Trilogie von Sandra Regnier, bestehend aus: Das geheime Vermächtnis des Pan, Die dunkle Prophezeiung des Pan und Die verborgenen Insignien des Pan

Inhalt (ohne Spoiler)
Felicity ist nicht gerade das, was man eine Schulschönheit nennt, und sie gehört auch ansonsten eher zu den Kreisen, die man als "Loser-Club" beschreibt (Zitat aus dem Buch).
Kein Wunder also, dass sie mehr als nur ein wenig misstrauisch wird, als sich ausgerechnet Lee für sie interessiert, der Neue und anerkannte Schönling an der Schule.
Doch nicht nur dass er sich für Felicity (neben anderen Mädchen) zu interessieren scheint, macht ihr Sorgen, denn seit er da ist, kommt es auch immer wieder zu ungewöhnlichen Vorkommnissen - bis ihr Leben schließlich in ganz neue Bahnen gelenkt wird.

Kritik
Ja, diese Reihe arbeitet mit so ziemlich jedem Klischee, das sich auch in Twilight und Co. zu genüge findet.
Aber, und das ist es, was die Reihe in meinen Augen zu etwas Besonderem und Lesenswertem macht, die Hauptcharakterin passt eben nicht so richtig in dieses Schema und mehr als einmal ruft sie sich selbst mit einem Verweis auf diese Klischees zur Ordnung.
Auf diese Weise entsteht ein kurzweiliges und amüsantes Werk für das seichte, zwischenzeitliche Lesevergnügen.
Wer etwas Tiefsinniges oder Komplexes lesen möchte, ist hier jedoch definitiv fehl am Platz.
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 Betreff des Beitrags: Re: Vorstellen von Büchern
BeitragVerfasst: 11.02.2014, 21:52 
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Andrzej Sapkowski - Die Geralt-Saga

Vielleicht kennt der ein oder andere den Hexer Geralt von Riva aus den Spielen "The Witcher" - dies sind die Bücher, nach denen das Spiel gemacht wurde. Die Geschichte ist eine äußerst andere, wenn auch einiges übernommen wurde. Wer jedenfalls der gleiche ist, ist Geralt.
Die Sage setzt sich zusammen aus zwei Vorgeschichtensammlungen (Der letzte Wunsch, Das Schwert der Vorsehung) und den fünf Büchern der eigentlichen Saga (Das Erbe der Elfen, Die Zeit der Verachtung, Feuertaufe, Der Schwalbenturm, Die Dame vom See).


Die Welt
Die Welt ist sehr deutlich mittelalterlich europäisch - viele kleine Königreiche zwischen Bergen und tiefen Wäldern, sowie ein großes Kaiserreich im Süden, das sich auf dem Vormarsch befindet. Außer Menschen leben hier auch Halblinge, Zwerge und Elfen, wobei das Zusammenleben in den Städten von deutlichem Rassenhass geprägt ist. Die Zwerge und Halblinge kommen aufgrund ihrer handwerklichen und geschäftlichen Art noch ganz gut mit den Menschen klar, einige der Elfen hingegen haben sich im Wald zum Widerstand zusammengeschlossen. Außerdem gibt es so ziemlich alles an Fabelwesen, was Europa zu bieten hat - und zwar auf sehr bodenständige Art und Weise. In den Wäldern leben Dryaden, Druiden, es gibt Zauberer, Werwölfe, Vampire, Ghule, Striegen, Mantikora, Kikimora und eine Großzahl anderen Getiers, das gerne Menschen frisst oder das zumindest beseitigt werden soll.
Und genau das ist der Job eines Hexers.
Hexer sind durch Gifte und Mutationen veränderte Menschen, die oft auch geringe Zauberfähigkeiten besitzen. Sie gelten als unheimlich schnell und tödlich und ziehen durchs Land um gegen Bezahlung Ungeheuer zu töten.
Zur Zeit der Saga ist die Zahl der Ungeheuer allerdings schon so weit zurückgegangen, dass die Hexer langsam aussterben und einige Zauberer Ungeheuer-Artenschutz betreiben.
Tatsächlich fühlt man sich vor allem in den Vorgeschichten stark an europäische Märchen erinnert (teilweise mit deutlichem Bezug darauf), da gibt es Flüche und die Vorsehung und Verwünschungen...

Der Stil
Einzigartig. Ich kann mich nicht erinnern, schon mal so etwas gelesen zu haben. Fantasy ist fast immer etwas ernst und gepflegt geschrieben, bei der Geralt-Saga hat man das Gefühl, den Straßendreck auf der Haut zu spüren. Besser beschreiben kann ich es nicht, aber es gibt Leseproben:
http://www.der-hexer.de/leseproben/

Inhalt
Die Vorgeschichten sind Märchen/Kurzgeschichten aus den jüngeren Jahren von Geralt. Die eigentlich Saga dreht sich um eine Vorsehung, die in einer der Vorgeschichten beginnt. Im Großen und Ganzen geht es dabei um die Wege des Mädchens Ciri und das Hexers Geralt, die sich durch Kriege und Verrat kämpfen müssen. Dabei treffen sie auf ungewöhnliche Reisegefährten, neue Verräter und unerwartet Verbündete.

Fazit
Ich bin hin und weg von dem Stil und komm aus dem Staunen und Grinsen nicht mehr heraus, wenn ich die Bücher lese. Von der Geschichtenerzählung her hatten die späteren Bände der Saga allerdings ihre Schwachstellen und die beiden letzten Bücher mochte ich persönlich von der Geschichte her nicht so gerne, aber die tollen Charaktere haben das ausgebügelt.

Bild
~ Nächstschwester von Arki | gebunden an Tak | Mentorin von Algond und Indira ~
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 Betreff des Beitrags: Re: Vorstellen von Büchern
BeitragVerfasst: 15.02.2014, 11:59 
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Krystyna Kuhn - Das Tal

Allgemeines
"Das Tal" besteht aus acht Bänden, die zu zwei Seasons zusammen gefasst werden:

Season 1:
Das Spiel, Die Katastrophe, Der Sturm, Die Prophezeiung

Season 2:
Der Fluch, Das Erbe, Die Jagd, Die Entscheidung

Inhalt
Ein abgelegenes College, ein mysteriöses Tal, in dem die Naturgesetze nicht zu gelten scheinen.
Acht Studenten, jeder mit einem dunklen Geheimnis in seiner Vergangenheit, und schon bald stellt sich ein jeder die Frage: Kann ein Ort böse sein?

Kritik
Schon die Einteilung in Season 1 und Season 2 zeigt deutlich, dass diese Buchreihe sich am Beispiel von Fernsehserien orientiert. Insbesondere der Einfluss eine Serie lässt sich nicht leugnen: LOST.
Wie in der Serie, so steht auch in der Buchreihe stets ein Charakter im Mittelpunkt, dessen aktuelle Lage und dessen Vergangenheit dargestellt wird. Gleichzeitig wird nach und nach auch das Geheimnis des Tals immer weiter erforscht und enthüllt.
Was in den ersten zwei/drei Büchern der Reihe noch wirklich gut klappt und für echte Spannung und Lesevergnügen sorgt, verliert sich dann jedoch immer weiter in übertriebenen Darstellungen und Ereignissen.
So nimmt das Lesevergnügen von Band zu Band ab und das anfängliche Spannungsgefühl wird durch häufiges Kopfschütteln ersetzt.

Fazit
Eine anfänglich gute Geschichte, die stark nachlässt und am Ende nur noch enttäuscht. Ich kann sie definitiv nicht weiterempfehlen.
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 Betreff des Beitrags: Re: Vorstellen von Büchern
BeitragVerfasst: 04.04.2014, 09:58 
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Frank Schätzing - Breaking News

Vorab
Dies ist kein Buch für Zwischendurch. Der Schreibstil ist anspruchsvoll, das Thema größtenteils auch. Zudem sollte man zumindest ein wenig über den politischen und historischen Hintergrund des Nahost-Konfliktes wissen, ansonsten dürfte es sehr schwer fallen, den Ausführungen des Autors zu folgen.

Inhalt
Tom Hagen, Krisenreporter - für eine gute Story geht er jedes Risiko ein und überschreitet auch gerne mal Grenzen, insbesondere als es ihm nicht mehr nur um eine Story, sondern um sein eigenes Comeback geht.
Der Nahe Osten - eine der Krisenregionen der Welt. Hier lebt die Familie Kahn und erlebt vom Anfang des 20. Jahrhunderts bis in die heutige Zeit die verschiedenen Phasen des Konfliktes mit, der sich auch innerhalb der eigenen Familie ausbreitet. In engem Kontakt steht die Familie dabei zu einem der Politiker, der den Nahost-Konflikt entscheidend beeinflusste: Ariel Scharon.
Als Hagen im Nahen Osten eine weitere Grenze überschreitet, werden dadurch Ereignisse in Gang gesetzt, die schon bald gigantische Auswirkungen auf alle Beteiligten haben.

Kritik
"Breaking News" ist zweigeteilt.
Während die ungeraden Kapitel Hagens Werdegang von 2008 bis 2011 erzählen (mit dem Schwerpunkt auf 2011), stellen die geraden Kapitel anhand der Familie Kahn die Geschichte des Nahost-Konfliktes dar.
Diese Darstellung des Konfliktes ist das Beste, was ich bislang je zu diesem Thema gelesen, gesehen oder gehört habe. Frank Schätzing gelingt es auf realistische Weise die verschiedenen Positionen der Konfliktparteien (und zwar nicht nur Israelis und Palästinenser, sondern eben auch innerhalb dieser Gruppen, die alles andere als homogän sind) darzustellen. Und zwar ohne dabei selbst Position zu beziehen. Weder erfolgen in "Breaking News" schnelle Schuldzuweisungen noch werden Schrecken und Grausamkeit dieses Konfliktes heruntergespielt.
Die Geschichte Hagens folgt in den ersten beiden seiner Kapitel einem ähnlichen Stil, schwenkt dann jedoch (ungefähr auf der Hälfte des Buches) um auf einen übertrieben actionreichen Thriller, dem es an keinem üblichen Klischee fehlt: Verschwörungstheorie: Natürliche Todesursache, natürlich nicht!; Verfolgungsjagd mit Auto, Motorrad, Hubschrauber oder zu Fuß über Dächer, bei denen der Held natürlich immer irgendwie davon kommt; spektakuläre Befreiungsaktionen; ein Finale voller Puff und Peng, bei dem es um nicht weniger als die Rettung der Welt geht.
Das ist dann auch der Teil, bei dem ich mich gefragt habe, ob sich Frank Schätzing nicht vielleicht doch einen Co-Autor dazugeholt hat, denn er passt einfach überhaupt nicht in den Stil der anderen Teile.
Auch ergibt dieser Teil in meinen Augen nicht wirklich Sinn, denn wer solche Action lesen möchte, der möchte in der Regel nicht erst 400 Seiten anspruchsvolle aber wenig actionreiche Hintergrunddarstellung erhalten.
Und wem die Handlung und der Schreibstil bis Seite 400 gefallen hat, der möchte sie nicht plötzlich von einem wie oben geschilderten Thriller ersetzt sehen.
Abmildernd bleibt nur zu erwähnen, dass nicht die gesamte zweite Hälfte des Buches im Thriller-Stil geschrieben ist. Die geschichtlichen Kapitel behalten den Schreibstil der ersten Hälfte.

Fazit
Noch nie ist mir ein Fazit so schwer gefallen, wie bei diesem Buch.
Ich denke, echte Actionthriller-Fans sollten wohl doch eher die Finger von "Breaking News" lassen, denn sie würden sich über 3/4 des Buches eher langweilen.
Empfehlen würde ich es jedem, der sich für die Hintergründe des Nahost-Konfliktes interessiert und sein Vorwissen auf diese Weise erweitern möchte und dafür bereit ist, 1/4 Actionthriller zu ertragen.
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 Betreff des Beitrags: Re: Vorstellen von Büchern
BeitragVerfasst: 11.05.2014, 11:14 
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Tahereh Mafi - Shatter Me series

Vorab
Bei der Shatter Me Reihe handelt es sich um eine Triologie, die durch zwei Kurzgeschichten ergänzt wird. Ich persönlich würde mich der Empfehlung vieler Leser (und ich meine sogar der Autorin selbst) anschließen und in folgender Reihenfolge lesen:
1. Shatter Me - auf Deutsch "Ich fürchte mich nicht"
1.5 Destroy Me (erschienen in Unite Me) - auf Deutsch "Zerstöre mich" (nur als eBook)
2. Unravel Me - auf Deutsch "Rette mich vor dir"
2.5 Fracture Me (erschienen in Unite Me) - auf Deutsch (noch?) nicht erschienen, vermutlich erstmal nur als eBook
3. Ignite Me - auf Deutsch "Ich brenne für dich" (erschient am 29. September)

Inhalt
Das Umweltsystem ist kollabiert und die menschliche Gesellschaft gleich mit.
Einzig das Reestablishment (heißt laut Amazon wohl auch im Deutschen so :look ) gab den Menschen Hoffnung, doch stattdessen setzt es nun alles daran die Individualität der Überlebenden zu beseitigen.

Eine dieser Überlebenden ist Juliette.
Weggesperrt schon vor dem Kollabs, seit 264 Tagen in Einzelhaft gehalten, bietet ihr das Reestablishment (in Person von Warner) die Möglichkeit aufzusteigen. Denn Juliette ist besonders. Juliette hat einen Fluch / eine Gabe: Sie kann durch bloße Berührung töten. Aber Juliette hat sich noch etwas bewahrt: Ihr Menschlichkeit. Und sie möchte keine Waffe sein.
Doch mit ihrem Widerstand setzt sie Entwicklungen in Gang, die die Welt - und sie selbst - vollständig verändern könnten.

Kritik
Auch wenn im Bereich "Inhalt" der Eindruck entsteht, das Schicksal der Welt spielt in dieser Buchreihe nur eine sehr, sehr untergeordnete Rolle. Eindeutiger Schwerpunkt liegt auf Juliette und ihren Gedanken und Gefühlen und wie sich diese im Laufe der Entwicklungen verändern.
Wer also auf viel Action oder eine gut ausgearbeitete Dystopie hofft, der ist mit "Shatter Me" definitiv schlecht beraten.
Das Herausragende an dieser Buchreihe ist die Fähigkeit der Autorin die Gefühls- und Gedankenwelt von Juliette auf eindrucksvolle Art und Weise darzustellen. Wir erleben die Wandlung von einem verängstigten Mädchen, das Schwierigkeiten hat ihre Gedanken und Gefühle zu ordnen, hin zu etwas anderem.
Und diese Beschreibung der Gefühle und Gedanken (in ich-Form geschrieben) ist schlicht und ergreifend mit das Beste, was ich im Bereich "Darstellung des Innenlebens einer Hauptperson" je gelesen habe.
Allerdings, auch das möchte ich anmerken, gibt es durchaus nicht gerade wenige Abschnitte (insbesondere in den ersten beiden Büchern), in denen mir das Beschreiben des Gefühlslebens von Juliette in Bezug auf Adam als viel zu übertrieben und klischeehaft beschrieben wurde - und ich bin bekennender Twilight-Fan :look .
Zwar ist das, wie sich im Verlauf der Geschichte herausstellt, von der Autorin durchaus genau so angedacht worden (das es eben ZU übertrieben ist) und ergibt letztendlich durchaus einen Sinn, aber ich kann nicht verheimlichen, dass diese Abschnitte meine Lesenslust doch teilweise erheblich gemindert haben.

Fazit
Für alle, die sich wenig bis gar nicht für das Schicksal der Hintergrundwelt sondern nahezu ausschließlich für das Innenleben der Hauptperson interessieren, ist die "Shatter Me"-Reihe eindeutig und ausdrücklich zu empfehlen.
Alle anderen sollten doch lieber die Finger davon lassen.
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 Betreff des Beitrags: Re: Vorstellen von Büchern
BeitragVerfasst: 02.07.2014, 22:20 
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Wohnort: Celle
Es hat noch niemand etwas zu den Königsmörder-Chroniken geschrieben?

Die haben das aber verdient! :nod

Ich bin noch nicht durch und sollte mich wohl nicht schon wieder zu einer frühen Vorstellung reizen lassen. - Aber da ich ahne, dass es 'danach' wohl nichts mehr wird, will ich wenigstens kurz etwas sagen.

Diese Bücher sind erfrischend. Ich glaube, dass ist das richtige Wort. Es liegt wohl vorallem am Erzählstil und am Zusammenspiel der Charaktere.
Bisher finde ich dass die Reihe eher in die Tiefe geht, als in die Weite.
Die Gespräche zwischen Kvothe und Auri, Kvothes Menschlichkeit, seine so detailiert geschilderte Liebe zur Musik, Denna...
[...]

Wenn in einer Geschichte eine lange Zeitspanne vergeht, kommt es ja oft vor, dass man das als Leser als 'viel kürzer' empfindet.
In dieser Reihe habe ich das anders erlebt. Ein halbes Jahr vergeht und man hätte auch akzeptiert, dass das erzählte 2 Jahre beschreibt.
Ich war erstaunt. 'Was nur ein halbes Jahr?? - Gut, stimmt. Es ist eine Ereignisreiche Zeit und in einem halben Jahr passiert viel.'

In der Geschichte wird ein Leben erzählt und bisher komm ich mir in keinster Weise so vor, da einen Zeitraffer zu lesen, sondern so, als würde ich jeden Schritt des Chars begleiten.

Ich kann die Reihe nur empfehlen. Die Dicke sollte nicht abschrecken. Höchstens die Suchtgefahr. ;)

Ich bin noch hier.^^
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Zeitzone: Europa/Berlin


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