A'vron - Der Beobachter - Sommer 2008
Vorwort - von Mericus Damodred
Der Sommer zieht ins Land, auch wenn man davon nur was im Kalender merkt. Dennoch es ist Sommer und es gibt eine Sommerausgabe des A´vron, egal ob es draußen schneit und die Kobolde die Tannenbäume schmücken.
Seid der letzten Ausgabe haben sich große Ereignisse auf Da´Shadar Corenne ergeben. So durften wir neue Mitglieder begrüßen, neue Erhebungen feiern und der Kreis der Senior Member hat ebenfalls zugenommen. Auch wurden viele neue Bünde geschlossen.
Auch durften wir einigen Bewohnern zum Geburtstag gratulieren.
Die Freie Woche fand wieder einmal statt und die Bewohner der Burg tauschten ihre Rollen und verzauberten Tar Valon.
In der Goldenen Krone, gibt es jede Woche ein Wochenrätsel, das von Verin Sedai und Nienna Sedai in Liebe gestallten wird. Sie freuen sich auch ganz besonders auf rege Teilnahme, nach der Sommerpause.
Der Höhepunkt dieser Zeit ist aber ganz eindeutig das Forentreffen in Mettman, mit über 25 Teilnehmern war es das bisher größte Treffen der DSC Geschichte. Allen beteiligten ist und war klar, dass dies noch nicht das größte sein wird. So hofft jeder dass beim nächsten Großtreffen die Teilnehmerzahl um das zehnfache übertroffen wird. Ok vielleicht nicht ganz soviel, aber um ein paar Teilnehmer mehr zumindest.
Ganz besonders freue ich mich über die neu dazu gekommenen Schreiber im Zeitungsteam, herzlich Willkommen. Aber auch alte Schreiber konnten aus zeitlichen Gründen wieder aktive werden. Willkommen zurück.
Wie immer bemühen sich die Autoren darum, die Ausgabe noch besser zu machen. Neue Ideen werden gerne angenommen, alte Bestände werden aufgepeppt und Klassiker bleiben so wie sie sein sollen.
Was sich alles ändert und was beim alten geblieben ist, das erfahrt ihr am besten wenn ihr diese Ausgabe lest.
Ansonsten bedanke ich mich bei meinem Team und wünsche Euch viel Spass beim lesen, schmunzeln und rätseln.
Mericus Damodred
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Community News - von Berior Alaeyn
Wann wird's mal endlich wieder Sommer..... Hmm... wenn ich aus dem Fenster schaue, dann frag ich mich das wirklich. Dann wohl doch lieber der Blick in den Kalender. Da steht es ja. Sommer. Also höchste Zeit für eine neue Ausgabe des A'vron, und damit für die siebente Auflage der Community News!
Beginnen muss ich gleich einmal mit einer Richtigstellung. All jenen, die es noch immer nicht erfahren haben: Die Meldung am Schluss der letzten Community News (erschienen am 1. 4. 2008) war natürlich nicht ernst gemeint ;) Ist aber auch irgendwie naheliegend, dass Gesetzesänderungen nicht zuerst in der Zeitung stehen ^^
Damit wären wir ja schon fast beim ersten Thema: Eine Verfassungsänderung (Stichwort: Bünde) ist zur Zeit nicht geplant.
Aber wer wird denn das Pferd von hinten aufzäumen - beginnen wir unseren Rückblick auf das letzte Quartal bei der Frühlingsausgabe im April.
Gleich zu Beginn hatte die Rote Ajah Grund zum Jubeln, denn mit Lyuna Sedai kehrte die alte/neue Sitzende der Roten Ajah in den Saal zurück. Damit wird die Zahl der Ajahs, die nicht oder kaum vertreten sind wieder weniger.
Doch auch am Nachwuchs sollte es nicht mangeln. Myo wurde in die Burg als Novizin aufgenommen, ein wenig später folgte Lanya mit ihrer Erhebung zur Aufgenommenen. Herzlichen Glückwunsch den beiden.
Ganz besonders freuen konnte sich im Mai dann die Braune Ajah, die mit Arkendus Sedai einen neuen Bruder in ihren Reihen willkommen heißen konnte.
Im Juni überraschten Tisha Sedai und Mericus Gaidin durch ihren Behüterbund. Auch dazu herzlichen Glückwunsch.
Ende Juni veranstalteten wir das erste Mal unser Sommerfest, bei dem es darum ging andere Mitglieder zu porträtieren und karikieren. Auch wenn die Teilnahme eher mittelmäßig war, hoffen die Veranstalter doch auf eine erhöhte Teilnahme im nächsten Jahr, wenn den meisten Mitgliedern das Konzept einmal vertraut ist. Auszeichnungen für den 1. und 3. Platz erhielten Ana und Dorian. Herzlichen Glückwunsch dazu. Mir selbst wurde der 2. Platz für die Darstellung von Schureon überreicht. Ein herzliches Dankeschön dafür nocheinmal an das Online Ereignis Team und allen Wählern.
Das absolute Highlight war natürlich dann das Forentreffen Anfang Juli in Mettmann. Mitten zwischen Kühen, Pferden, Schweinen und Pfadfindern kampierten wir 3-6 Tage lang bei unterschiedlichstem Wetter. Auch community-technisch gab es einige Highlights auf dem FT, wie die Erhebung von Dorian, Lasi und Suandin, und den live geschlossenen Behüterbund zwischen Karldin Gaidin und mir. Näheres zum FT erfahrt ihr aber - wenn ihr selbst nicht dabei sein konntet - in einem eigenen Tatsachenbericht zum FT weiter unten. Ein herzliches Dankeschön an die Organisatoren dieses (trotz mancher Umstände) gelungenen FTs: Suandin und Cor.
Und am 13. Juli folgte noch das, was wohl kaum jemand für möglich gehalten hätte: Cadim Gaidin hat sich nun doch noch binden lassen. Seine Aes Sedai ist keine geringere als Nocturna Sedai, Sitzende der Grünen Ajah. Herzlichen Glückwunsch euch beiden!
Zum Abschluss noch einen Glückwunsch an Prewan, die ihre Prüfung zur Aufgenommenen noch schnell vor ihrem Kurzurlaub absolviert hat.
Und damit verabschiede ich mich auch schon, und wünsche euch noch viel Vergnügen beim Rest des A'vrons.
Berior Alaeyn
Hüter der Chroniken
Aes Sedai der Braunen Ajah
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Interview mit Loial - von Nocturna Nin'Stellar
Die kleine Grüne betritt einen seltsam anmutenden Raum. In der Hand trägt sie eine Feder und Pergament. "Hallo?", ruft sie etwas unsicher und wartet, bis das letzte Echo verhallt ist. "Hallo? Ist da wer?", fragt sie diesmal etwas lauter. Plötzlich bemerkt sie etwas großes in einer Ecke stehen und zuckt zusammen. "Beim Schöpfer! Habt Ihr mich erschreckt. Ich hätte eigentlich wissen müssen, dass Ihr immer da seid.", sagt sie mit erstickter Stimme und richtet ihre Röcke dabei. "Nun gut, Ihr wisst ja, warum ich hier bin, also können wir genauso gut anfangen!" Ihr Gegenüber nickt leicht, zeigt sonst aber keine Regung. Die Aes Sedai war es gewohnt, einen Platz angeboten zu bekommen, sobald sie einen Raum betrat, doch dieser Vertreter seiner Art hatte seine Manieren wohl in der letzten Umdrehung vergessen. Leicht gereizt sieht sie sich um und muss feststellen, dass es überhaupt keine Sitzgelegenheiten gibt. "Erm...wo sollen wir das Interview denn führen? Etwa hier? Habt Ihr denn keinen Platz für mich?", fragt sie ärgerlich. "Wie war nochmal Euer Name?", fragt der E-Ogier. Ihre Augen verengen sich bereits zu kleinen Schlitzen. "Noc.", antwortet sie kühl. Plötzlich bekommt die Aes Sedai einen grünen Punkt in die Hand gedrückt und schwebt nach oben auf einen Stuhl. "Achja, richtig! Da war doch was....Verzeiht, ich war schon so lange nicht mehr hier, Loial.", rechtfertigt sie sich und macht ihre Feder bereit.
N: Irgendwas fehlt noch.... Achja, !drinks Dankeschön! *schlürf* Langweilt es Euch denn nicht, Tag und Nacht hier zu verbringen? Ich könnte mir vorstellen, dass Ihr ab und an von anderen Orten träumt.
L: Wisst Ihr, ich habe mich vor langer Zeit dazu entschlossen, ein Raumwächter zu werden und wusste, dass mein Leben in dieser Hinsicht beschränkt sein wird. Doch mein Job bietet mir auch einen Ausgleich dafür. *beugt sich näher zu Noc und flüstert* Ich kenne all Eure Geheimnisse!
N: *schluckt* *lächelt gezwungen* Ich bin sicher, soviele gibt es davon gar nicht *abtuende Geste mach* Wer würde schon echte Geheimnisse in Eurem Refugium preisgeben?
L: Mehr als Ihr denkt. Und glaubt nicht, ich könnte nicht auch Eure Queries lesen *grinst düster*
N: *rastert kurz ihre Chatlaufbahn gedanklich ab und wird rot* *räusper* Ist Eure eigentliche Bestimmung nicht die eines Dieners?
L: *beginnt zu lachen* !berior
N: :arch *fängt an sich Sorgen zu machen, dass dieses Interview überhaupt nicht nach ihrer Vorstellung verläuft* Kann es sein, dass die lange Abwesenheit von einem Stedding leichten Einfluß auf Euer Wohlbefinden hat?
L: Ich bin ein E-Ogier. Ich kann alles tun, wonach mir ist. /me ist in einem Stedding Seht Ihr?
N: :blink :hmm
/me hat 95 Behüter
/me ist Amyrlin
/me verändert das Muster
/me ist die grosse Herri...
L: *räusper*
N: Oh, entschuldigung *rotwerd* Es ist wohl mit mir durchgegangen. Ein wahrlich mächtiges Instrument. Wie habt Ihr gelernt, damit umzugehen?
L: Irgendwann hat man sich alle Träume erfüllt und es bleibt nur noch Leere. Das schöne an Träumen ist eigentlich das Träumen selbst, nicht das Erfüllen selbiger. Kennt Ihr das auch?
N: :look Erm...nein. Mir bleibt selten mehr als das Träumen. Insofern habe ich keinen Vorher-Nachher-Vergleich. Aber eigentlich stelle doch ich hier die Fragen!
L: !laugh
N: :arch
Myrielle (Miranda@fefd2895.dip0.a892f755.de.hmsk) hat #dsc betreten
L: /kick Myrielle
N: Licht! Das war die Amyrlin persönlich, die Ihr gerade gekickt habt!
L: *schulterzuck* Vor dem Bot sind alle User gleich...
N: Hoffentlich hat sie mich nicht gesehen, hoffentlich hat sie mich nicht gesehen... *rezitier*
L: Ich kann sie auch bannen, wenn das Euer Problem löst.
N: Habt Ihr den Verstand verloren? So werde ich das Zelt und Makani nie los! *dreht nachdenklich Kreise* !grummel Ich könnte sagen, es war eine Illusion ... vorausgesetzt sie hat mich überhaupt gesehen....und wenn sie das nicht glaubt....wende ich Zwang an....MUAHAHAHA...mannnn, bin ich gut!
L: :arch
N: *macht Jedigeste* Ihr habt nichts gehört!
L: Nein, aber gelesen...
N: Verdammt! *channelt ein Zwangsgewebe und legt es auf Loial*
L: Werte Aes Sedai, glaubt Ihr wirklich, dass ein E-Ogier mit der Macht berührt werden kann? *schmunzel*
N: !noc Loial
L: !laugh
N: :tug :taptap :huh Das werdet Ihr noch bitter bezahlen :mad
L: Natürlich, Aes Sedai /kick noc
Der Raum beginnt sich zu drehen und die Grüne findet sich zurück in der Burg, am Boden liegen die Feder und das beschriftete Pergament. "Dieser verfluchte...widerwärtige...ungehobelte..." "Hüter?", vollendet der vorbeikommende Berior grinsend den Satz der Aes Sedai. Würdevoll steckt sie die Schreibutensilien in ihre kleine Tasche und wendet sich dem Braunen zu. "Eure Selbsteinschätzung ist bewundernswert und Eure Bescheidenheit ehrt Euch.", entgegnet die Grüne mit verzogener Miene. "Streit mit einem Eurer Behüter?", fragt der Taidin der Amyrlin und macht sich nicht einmal die Mühe, sein Grinsen zu verstecken. "Sagen wir einfach, ich wurde ein Opfer der Technik.", antwortet die Aes Sedai und stapft wütend in Richtung Redaktion davon.
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Der Enthüllungebericht des Mettmann FT - die ganze Wahrheit... oder fast :p - von Mina Sogani und Suandin Avarath
Am Donnerstag den dritten Juli 2008 begann das fünfte FT in Mettmann. Suandin und Cor waren natürlich als erstes am Ort und dann begann das große Warten. Nach und nach trudelten die ersten FTler ein: Negant, Nienna, Verin, Karldin, Berior, Kai unsere Mutter, Makani, Myorinah und meine Wenigkeit, Mina.
Aufgrund des mit erstaunlicher Beständigkeit prasselnden Regens, wurden die meisten Zelte erst später aufgebaut, als es langsam aufhörte. So halfen alle anwesenden sich gegenseitig und die Zelte waren recht schnell aufgebaut, auch wenn wir nur einen recht kleinen Hammer zur Verfügung hatten um die Heringe in den Boden zu hämmern.
Danach stellten wir die Flagge auf, die ich mitgebracht hatte. Bei einigen hatte sie eine Begeisterung hervorgerufen, die ich nicht erwartete hatte. Von nun an, konnten die wenigen Ankömmlinge, die wir an diesem Tag noch erwarteten, schon von einigen Metern Entfernung unser Lager erkennen.
Nachdem alle angekommen waren, die Zelte aufgestellt und alle Sachen in eben diesen verstaut waren, wurde eine große Umfrage gestartet… Pizzeria oder Chinese.
Die Entscheidung war eindeutig und so vielen wir kurze Zeit später mit elf Mann bei einer kleinen Pizzeria ein. Die Pizzeria war klein und es schmeckte gut, also drohten wir der Kellnerin zum Abschied an, dass wir am Samstag noch mal mit vierundzwanzig Mann eintrudeln würden.
Wir erhielten kein Hausverbot, worüber Negant sich wirklich freute und danach ging es mit vollem Magen in den REAL. Dort kauften wir Lebensmittel fürs Frühstück am nächsten Morgen und auch Grillfleisch für das abendliche Grillabenteuer. Auch Kai wurde glücklich, als sie sich „Kampfstiefel Nasszelle blau“ dort kaufte. Irgendwie war beim einkaufen alles etwas durcheinander, der eine suchte das, der andere suchte dies, aber da an der Kasse alle wieder zusammenfanden, war das nicht allzu schlimm. Unsere Mutter verwaltete die Gruppenkasse, in die alle erstmal 10 Euronen einzahlten und davon wurde der Einkauf bezahlt.
Danach fuhren wir zurück zum Zeltplatz und verstauten die eingekauften Lebensmittel, die Getränke wurden gleich draußen gelassen.
Suandin zeigte uns die Sanitären Anlagen, von denen wir nicht wirklich Begeistert waren, aber da mussten wir nun durch. Je eine Toilette für Damen und Herren bei 24 DSClern und noch mal so vielen Pfadfindern, waren wirklich nicht viel und die eine Dusche war auch nicht gerade groß.
Unter dem Pavillon und dem Tarp ließen wir dann den Abend bei Getränken und einigen aufgeschriebenen Zitaten ausklingen.
Am Freitag wachten wir alle zu unterschiedlichen Zeiten auf. Negant war einer der ersten, da er am tag zuvor als erster in seinem Zelt verschwunden war. Auf seinem ultra-comfort-Klappstuhl sitzend las er ein Buch. Da merkte man den Einfluss, den eine braune Taidar hat.
Nach und nach wachte wir auf, Nienna und ich hatten uns entschieden morgens zu duschen, da abends die Dusche ein beliebter Ort war und man teilweise lange Zeiten anstehen musste.
Aber zuerst stand das Frühstück an. Myo machte Kaffee mit Milchschaum und holte sich so ein Pluspünktchen bei der HDN. Ansonsten gab es auch Tee und Frühstücksstulle mit Nutella. Wurst hatten wir auch eingekauft, so hatte jeder etwas nach seinem Geschmack. Nienna und Verin hatten zwei doppelte Teesorten mitgebracht. Wir hatten aber auch noch Früchtetee, also ging auch mit heißen Getränken niemand leer aus.
Während wir den Vormittag mit warten verbrachten, sammelten sich einige Pfadfinder unweit unseres Lagers und nervten uns mit Klatschspielchen und schrägem Gesinge. Aber dagegen gibt es Mittel und Wege. Besonders, wenn es christliche Pfadfinder sind. Wir hatten Nightwish dabei. Einmal schön laut aufgedreht und nach kurzer Zeit waren die Pfadis weg.
Wir ließen die Musik gleich an und warteten auf Choirn, Takara, Dorian, Erienne, Lanya, Lasimya, Nocturna, Devon, Sephoran, Mericus, Anariell und Aldain.
Am Nachmittag ging Suandin mit ein paar anderen in den Wald und nach einiger Zeit kamen sie mit ein paar Ästen samt Blättern zurück, die Din und ich mit seiner kleinen Taschenmesser-Säge und meinem Mini-Buschmesser zu Stöcken verarbeiteten.
Nachdem Sephoran, Anariell und Mericus mit der Jurte angekommen waren, bauten wir mit Sepho die Jurte auf und irgendwie hat irgendwer nebenbei das Zelt von den dreien aufgebaut.
Die Jurte hat uns einige Zeit beschäftigt, und als sie stand waren wir alle glücklich, dass wir fertig waren.
Von dem Betreiber des Platzes hatten wir eine Feuerschale bekommen, die wir in der Jurte aufstellten, bzw. aufhängten und dann begannen wir mit dem grillen.
Zwischendurch bekam Noc fast einen Herzinfarkt als wir ihr berichteten, wie die Sanitären Anlagen auf dem Gelände ausgestattet waren.
Nachdem wir alle versorgt waren, gingen einige von uns in den Wald um Holz zu sammeln. Wir kamen mit gut erhaltenen Europaletten zurück. Ich holte mir von Tak die Genehmigung die Rekruten zu gemeinnütziger Arbeit zu verdonnern und gemeinsam verarbeiteten wir die Paletten zu Feuerholz. Wer hier noch auf irgendwen so richtig sauer war konnte sich ordentlich austoben, die Paletten waren nicht so einfach kleinzukriegen.
Mit dem aus schwerer Arbeit gewonnenen Feuerholz machten wir ein schönes Feuer und kurz danach hielten wir die ersten Stöcke mit Stockbrot ins Feuer.
Mit frisch gebackenem Stockbrot und ein wenig Allohol ließen wir den Abend in der schön beheizten Jurte ausklingen. Einige Hartgesottene blieben aber draußen, es war auch so schon recht eng.
Samstag wachten wir alle wieder zu unterschiedlichen Zeiten auf. Dennoch fand ein mehr oder weniger gemeinsames Frühstück statt. Nach dem Frühstück wurden unsere Prüflinge in die Nähe des Fußballplatzes geführt und mussten dort ihre Com-Prüfung machen und schon für die Liveprüfung vorschreiben.
Nachdem sie fertig waren, begann Suandins Prüfung. Wer Gewandung mithatte, zog sich diese an und dann begann die Show. Suandin stellte mal wieder ihren tollen Vortragsstil unter beweis und wir, die nichts zu tun hatten außer rumstehen, fotografierten das ganze.
Danach war wieder warten angesagt, denn Arkendus wurde für die Erhebung benötigt. So saßen wir in unserer Gewandung herum und dieser Tag war schön sonnig und auch warm.
Als Arki schließlich ankam, wurde er erstmal überfallen und dann dazu genötigt sich umzuziehen.
Schließlich konnten wir Suandins Erhebung durchziehen.
Doch das Programm für diesen tag war noch lange nicht beendet. Lasimyas und Dorians Prüfungen standen noch bevor und damit wurde auch gleich begonnen.
Nach anfänglichen Verwechslungen, wer denn nun als erstes die Prüfung beginnen sollte, holte ich schließlich Dorian ab und brachte ihn zu Tak. Nun ging die Prüfung wirklich los und ich konnte nicht knipsen.
Ich hatte den Auftrag die Prüflinge vor der Prüfung zu beruhigen, was, wie ich fand, mir nicht unbedingt gelang.
Aber Dorian legte eine gute Prüfung ab, genauso wie Lasi, die gleich danach dran war.
Nachdem jeder jeden einmal durchgeknuddelt hatte und wir den Prüflingen auch zu den bestandenen Prüfungen gratuliert hatten, holten wir die Fahne herüber für das Gruppenfoto. Da ich so klein bin, stand ich in der zweiten Reihe. Die erste war für unsere JM.
Nachdem sich danach alle wieder auch ihren Sachen ausgewickelt hatten, außer mir, ich find den Umhang super kuschelig, setzten wir uns wieder hin und die weißen starteten eine Luftballonparty. Jedenfalls wollten sie es. Die Luftballons wurden kurzerhand sinnentfremdet und zum Luftballonschießen benutzt. Die Schlacht jeder gegen jeden endete erst ca. zwei Stunden später, als Dain alle Luftballons einsammelte und für sich behielt. Wir machten mit dem Deckel der Gummitierpackung weiter. Frisbee mal ganz anders.
Ein paar andere fingen währenddessen an auf dem Fußballplatz Fußball zu spielen. Da trennte ich mich vom Frisbee, ich kann eh nicht fangen.
Vom Fußballspielen wurde ich dann weggeholt, weil Choirn sich bereiterklärt hatte mit der Fahne anzufangen. Wir wollten die bunten Fransen ranfriemeln. Ich war ausgestattet und hatte nicht nur die Wolle mitgebracht, sondern auch das kleine Notfall-Nähetui mitgebracht, in dem sich eine Schere befindet. Die Nadel hatte ich meiner Mutter gemopst. Zwar ist mein Einfädler kaputt gegangen, aber so oft wie ich nähe, ist das eh nicht schlimm. Während Choirn die Fransen an die Fahne baute und Nienna, ich und nochwer Fäden zurechtschnippelten, bereitete Verin etwas Rohkost zu. In der Jurte wurde der Grill angeschmissen.
Einige andere hatten genug vom Grillen und wollten zum Chinesen gehen. Sie waren an die drei Stunden weg und hatten sich das essen mitgebracht…
Zwischendurch waren sie aber noch Eis essen.
Nach dem Essen wurde wieder etwas Holz geholt und wir tobten uns wieder an den Paletten aus. Suandins Mutter hatte neues Stockbrot mitgebracht.
Leider ging es Dorian diesen Abend nicht sonderlich gut. Er hatte sich eine Magenverstimmung zugezogen. Wir versuchten ihn mit Fencheltee zu verarzten, was aber nicht wirklich gelang.
Wem es mit dem Magen besser ging, der genoss das Stockbrot, oder auch nicht, erzählte mit den anderen, ärgerte den Humpelsepho :D oder vertrieb sich anders die Zeit.
Am Sonntag passierte nicht viel, bis ich Abreiste. Wir frühstückten wieder gemeinsam und verbrachten irgendwie die Zeit. Abreisende wurden verabschiedet und es regnete zwischendurch immer mal wieder. Die Jurte wurde abgebaut und eingeräumt und wir waren irgendwie nicht so wirklich glücklich über unsere Abreise.
Der folgende Teil ist von Suandin Avarath geschrieben, da sie bis zum Dienstag live dabei war.
Der zweite Teil des FTs in Mettmann
Sonntag
Nach einem teilweise recht chaotischen Samstag mit vielen Leuten, einer ordentlichen Eisfressorgie in Ratingen mit Kai, Sephoran, Devon und meinerseits kam am Sonntag bereits bei einem großen Teil der Belegschaft wieder Aufbruchstimmung auf. Das Frühstück musste etappenweise eingenommen werden(trotz Bierzeltgarnitur und vieler Sitzgelegenheiten war einfach nicht genug Platz für jeden Einzelnen) und im Anschluss mussten viele wieder wegen Schule oder Beruf abreisen, so dass der Zeltplatz kurz darauf wieder einmal mit Gepäckstücken, Jurtenteilen und sich umarmenden Leuten übersät war. Im Gegensatz zu Freitag spielte dieses Mal aber wenigstens zum größten Teil das Wetter mit, so dass das Abbauen ohne große Verzögerungen vonstatten ging.
Auch unsere lieben Nachbarn, die Pfadfinder, hatten ihre Zelte bereits abgebaut (wir fragen uns immer noch, was sie mit den ganzen Baumstämmen gemacht haben, die sie für dubiose Konstruktionen extra aus dem Wald geschlagen und angeschleppt hatten), so dass wir am Abend nur noch acht Personen waren – wenn man Cor als eine Art Zaungast nicht mitzählt.
Ironischerweise trat in dem ganzen Abreisetrubel der Zeltplatzbetreiber auf mich zu und überreichte mir den Schlüssel zur versprochenen zweiten Dusche. Diese befand sich in einer Ferienwohnung, welche bis zu diesem Zeitpunkt belegt gewesen sein soll. Als wir uns da schließlich in Ruhe umsahen, stellten wir fest, dass die Bude zwar hübsch renoviert war, aber sich kaum Einrichtungsgegenstände darin befanden und das Parkett teilweise noch gar nicht verlegt war. Wer also hier freiwillig in seiner Urlaubszeit gewohnt haben sollte, war uns ein Rätsel – aber wenigstens sah das Bad ganz ordentlich aus.
Eine gründliche Dusche später kam so langsam die Frage nach dem Essen auf. Lust zu kochen oder nur Dosenfraß zu essen hatte keiner, also ging es wieder in das Stückwerk. Ich muss schon sagen – auch wenn Mettmann ein absolut verschlafenes Vorstadtnest ist, diese Pizzafiliale beherrscht ihren Job. Wir waren am Ende ordentlich gesättigt, und weil einige von uns noch einen Nachtisch wollten, fuhren wir in das Eiscafé Claudio nach Ratingen. Dort waren wir schon wie oben erwähnt am Samstag, allerdings hinderte es Kai und mich nicht daran, direkt noch mal mitzukommen. Ebenso schlossen Neg, Nienna und Lasi sich uns an. Dort angekommen, war wie erwartet das Staunen über die Speisekarte recht groß, und Lasi bestellte sich kurzerhand einen Eisbecher, der eine abgewandelte Version ihres RL-Namens trug. Naja, dummerweise hatte sie übersehen, mal auf den Preis zu schauen, denn dieser hätte ihr einen Anhaltspunkt auf die Größe gegeben. So staunte sie also nicht schlecht, als der Kellner ihr ein Eis servierte, dessen Schale ihr bis zum Kinn reichte. Im Grunde hätte sie nur den Mund aufmachen und das ganze Eis hinein schaufeln müssen. Auch wenn sie längst nicht alles schaffte, das war ein Bild für die Götter!
Zurück am Zeltplatz sichteten wir Fotos und sortierten bereits die notierten Sprüche aus meinem Roten Buch vorab, tranken Tee und ließen die restlichen Tage Revue passieren. Im Grunde nichts Besonderes, nur dummerweise erhielten wir für den nächsten Tag eine Wetterprognose, die uns sagte, dass wir morgen nicht weiter so vorgehen könnten. Also entschloss ich mich nach kurzer Rücksprache mit der Regierung dazu, einfach die ganze Truppe zu mir nach Hause einzuladen. Wenn schon Heimvorteil, dann richtig!
Montag
Am nächsten Morgen verstauten wir also sorgfältig alles in den Zelten, nahmen einen großen Korb mit Fressalien und Getränken mit und fuhren erstmal zu Real. Lasi musste sich von uns leider frühzeitig verabschieden, da sie eine SMS bekam, in der stand, ihr Flug sei storniert worden. Din wollte unbedingt ein paar Postkarten für seine Familie in Österreich und der Schweiz erstehen, wir mussten noch die ganzen Pfandflaschen loswerden und irgendwer kam auf die Idee, meinen Eltern als Dankeschön für das Asyl ein paar Blümchen zu kaufen (die blühen übrigens immer noch).
Glücklicherweise ließ sich alles finden, und als wir erst dachten, das Wetter sei vielleicht doch nicht so schlimm, wurden wir keine Sekunde zu früh eines Besseren belehrt: kaum waren wir bei mir zu Hause angekommen, kam ein ordentlicher Platzregen herunter. Ich muss sagen, es ist nach den ganzen Tagen der teilweise echt bescheidenen Witterungsverhältnisse eine Wohltat gewesen, dem Regen nur zuzusehen anstatt mittendrin zu stehen. Wir machten uns in Seelenruhe Frühstück (und bei dieser Gelegenheit konnte ich das erste Mal in meinem Leben Rührei mit Speck essen – echt lecker!), tranken wieder Tee und auf die Bitte der versammelten Mannschaft hin gab ich ein kleines Konzert auf dem Klavier. Bedauerlicherweise hatten ein paar Leute den Unterschied zwischen „Konzert“ und „Hintergrundgedudel“ vergessen.
Doch kurz darauf wurde auch das wieder nebensächlich, denn Lasi meldete sich per SMS. Wie wir kurz zuvor erst in der lokalen Presse gelesen hatten, hatte die Gewerkschaft der Lufthansa sich offenbar diesen Tag ausgesucht, um kurzfristig für einen Tag zu streiken. Am Schalter ging also gar nichts mehr, davor hatte sich eine lange Schlange gebildet – und Lasi stand mit ihrem kaputten Fuß mitten drin, welcher sie nicht mehr lange tragen würde. Was also tun? Die stets praktisch veranlagte Kai schlug vor, einen kleinen Ausflug zum Düsseldorfer Flughafen zu unternehmen und Lasi einen Klappstuhl mitzubringen. Wir also leiteten gerade alles Nötige in die Wege, da kam eine weitere SMS: Lasi würde einen Ersatzflug über Hamburg nach Stuttgart kriegen, wir konnten also zu Hause bleiben.
Über den restlichen Nachmittag brauchen nicht viele Worte verloren zu werden – Kai und Mumsie nahmen die Küche in Beschlag um für die ganze Truppe mitsamt meiner Familie Chili con carne zu kochen (was problemloser ablief, als ich dachte) und nach dem Abwasch wurde es wieder Zeit, zum Zeltplatz zurück zu kehren.
Mumsie und Kai mussten allerdings noch nach Düsseldorf, um für Kai eine Bahnfahrkarte nach Berlin zu kaufen – ich als halbwegs Ortskundige musste dementsprechend Navi spielen. Das Unternehmen drohte aber bereits schon an der Tankstelle zu scheitern: Mumsies Zentralverriegelung spielte verrückt, so dass der Tankdeckel, der ebenfalls davon gesteuert wurde, sich nicht öffnen ließ. Nach einigem Blättern in der Betriebsanleitung warfen wir einen Blick in den Sicherungskasten – und siehe da: die Sicherung war komplett durchgeschmort. Kai besorgte also kurzerhand eine neue, und nach einigen Handgriffen ging es weiter gen Düsseldorf, wo wir ohne Zwischenfälle die Karte kaufen konnten. Mit Lobeshymnen auf unsere geballte Frauenpower in Sachen Technik und Orientierung ging es zurück zu den Zelten.
Dort erwartete uns die nächste böse Überraschung. Der vielleicht 20 Jahre alte, 19,99 DM teure Pavillon von Verin, Unterstand für uns und Symbol für die Kleine Burg, war dem Wetter zum Opfer gefallen. Was also nun? Die Regenwahrscheinlichkeit war nach wie vor hoch, doch als wir gerade überlegten, was wir tun sollten, hatte Neg die zündende Idee, dass wir uns alle für den Abend in seinem recht großen Zelt einquartieren und die restlichen Alkoholbestände vernichten sollten. Gesagt, getan. Ich schnappte mir zwecks Wärme- und Gemütlichkeitsmaximierung meinen Schlafsack, und als ich bei Neg ankam, da war bereits der rote Teppich ausgerollt und im Palast wurde man mit hellem Licht und Cocktails empfangen. Na ja, nicht ganz. Der rote Teppich war zurechtgeschnittene Teichfolie, um die herum irgendwer Verins Laternen drapiert hatte, so dass das Ganze eher an eine Landebahn eines Flughafens erinnerte, die Cocktails waren irgendwelche Alkoholreste, das Licht stammte von meiner frisch erworbenen LED-Laterne und der Palast war Negs Zelt. Apropos Zelt! Laut Hersteller war es für fünf Personen zum Schlafen (!) ausgelegt, aber es war schon im Sitzen zu siebt verdammt eng. So eng, dass Verin nicht allzu lange blieb – also blieben nur noch Neg, Nienna, Kai (die zu fortgeschrittener Stunde regelmäßig in ihrem BW-Schlafsack wegdöste), Mumsie (die später noch extrem schicke Rosenbettwäsche mitbrachte), Din (der mich kurzerhand als Schmuseteddy „benutzte“) und meine Wenigkeit. Wir notierten jede Menge weitere Sprüche, vernichteten den Hustennebel, die Kirsche Brutal und gewisses Biermixzeugs und als es langsam ziemlich spät wurde, waren wir auch zu faul, unsere eigenen Schlafplätze wieder aufzusuchen. Die logische Konsequenz daraus war, dass wir uns irgendwie auf Negs großer Luftmatratze drapierten (von oben dürften wir wie eine riesige Sardinenbüchse ausgesehen haben) und es auch wirklich schafften, dort einzuschlafen. Ich muss sagen, trotz der teilweise sehr unbequemen Position war es ein gebührender letzter Abend für unser FT.
Dienstag
Am nächsten Morgen tat mir trotz der Tatsache, dass ich Mumsie irgendwann von ihrem Schlafplatz verdrängt hatte, alles weh. Nachdem ich also als Letzte aufgestanden war, stand natürlich an erster Stelle das Abbauen und Bezahlen des Zeltplatzes an (erstaunlicherweise fanden wir beim Abbau der Dackelhütte noch eine halbe Flasche Sauren Apfel). Wir brauchten weniger Zeit als gedacht, so dass wir uns gegen Mittag über das weitere Vorgehen berieten. Din musste erst gegen Abend zum Düsseldorfer Flughafen und meine Eltern hatten aus irgendeinem mir unbekannten Grund den Wunsch geäußert, die ganze Rasselbande noch mal zum Essen einzuladen. Neg, Nienna und Verin hatten nicht sonderlich Lust darauf und fuhren nach Hause, aber Kai, Mumsie und Din kamen schließlich mit, so dass wir zusammen noch mal bei mir zu Hause eine ordentliche Portion Pommes aßen und danach leider nichts mehr mit unserer Zeit anzufangen wussten.
Schließlich kam jemand – ich wusste nicht mehr wer – auf die glorreiche Idee, ich könnte direkt noch mal ein Konzert geben. Wenigstens war das Publikum kleiner, so dass ich auch meine „Gesangskünste“ zum Besten gab. Dummerweise war das Publikum nicht klein genug. Kai quatschte trotzdem dazwischen. Ich glaube, dass ich dem nächsten, der mich um ein Konzert bittet, den Schädel einschlagen werde.
Schließlich brachten meine Eltern Din zum Flughafen und auch Kai und Mumsie machten sich auf den Weg, so dass damit das fünfte Forentreffen in der Geschichte von Da’Shadar Corenne hier sein Ende fand.
Suandin Avarath und Mina Sogani
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Von Ausreißern, Ter'Angrealen und neuen Welten! - von Lamia Pahi und Makani Valur
Lamia und Makani haben für diese Ausgabe eine kleine Fotostory zusammengestellt. Aufgrund der langen Ladezeiten ist sie jedoch ausgelagert, und kann hier angesehen werden: Fotostory
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Gewinnspiel: Böses Erwachen - von Lasimya Eldundold
Im Burghof herrschte reges Treiben und helle Aufregung. Überall wuselte es hin und her. Novizen warfen ihre Bündel auf einen der wartenden Pferdewagen, Rekruten verstauten die Zelte und zogen die Planen über die Wagen, Aufgenommene führten ihre Pferde über den Hof und Aethan schleppten Proviant aus der Küche heran. Das hatte es noch nie gegeben, die Juniors der Weißen Burg brachen gemeinschaftlich zu einem mehrtägigen Zeltausflug auf. Was als vage Idee beim täglichen Schwerttraining der Rekruten seinen Anfang genommen hatte, hatte schließlich über zahlreiche Diskussionen mit dem Meister der Rekruten, der Herrin der Novizen und schließlich der Amyrlin und dem Hüter, über chaotische Planungen und zahlreiche Ermahnungen bis zu diesem Tag geführt, an dem sie tatsächlich für einige Tage Tar Valon verließen. Die Aes Sedai würden diese Tage der Ruhe sicherlich genießen, und die Gaidin und Gaidar würden es wohl auch verkraften, wenn die Weiße Burg für kurze Zeit weniger bevölkert war als gewöhnlich.
Die Sonne hatte den höchsten Punkt am Himmel bereits längst überschritten, als der Tross sich in Bewegung setzte, das breite Tor passierte und die Stadt schließlich hinter sich ließ. Mehrere Wagen rumpelten die nur mäßig gepflasterte Straße nach Westen entlang und rüttelte die darauf sitzenden Passagiere heftig durch, während die meisten jedoch auf ihren eigenen oder auf Pferden der Weißen Burg nebenher ritten.
Der erste Rastplatz war bald gefunden, am Ufer eines Flusses, von dichten Schilfbüschen begrenzt. Kaum waren die Zelte aufgebaut, gab es für die Juniors kein Halten mehr. Schreiend und lachend eroberten sie den Fluss für sich und lieferten sich eine wilde Wasserschlacht. Und anschließend versammelten sich alle rund um das Feuer, genossen die mitgebrachten Speisen und da keine strengen Augen die fröhliche Runde überwachte, machte auch unter den Rekruten und Novizen der eine oder andere Humpen Bier und Met die Runde.
Die nächsten Tage verliefen ähnlich. Sie reisten einige Stunden weiter, schlugen am frühen Nachmittag ihr Lager auf und widmeten sich schließlich ihrem Vergnügen, erforschten die Umgebung, lieferten sich Wettreiten und Schaukämpfe, Diskussionen über die lustigste Anwendung der Macht oder einfach ein paar geruhsame Stunden ohne unbeliebte Aufgaben.
Doch auch der schönste Ausflug musste irgendwann einmal zu Ende gehen, und längst hatte das außergewöhnliche Klassenfahrtkommando den Rückweg eingeschlagen. Ihr letztes Lager schlugen sie wiederum am Flussufer auf, während sie in der Ferne Tar Valon bereits in der Abendsonne glitzern sehen konnten. Bis tief in die Nacht hinein saßen sie zusammen, lachten und redeten oder genossen einfach die sommerlich-warme Nacht.
Irgendwann aber schien der Mond schließlich doch auf einen vollkommen ruhigen Zeltplatz. Alle hatten sich zum Schlafen in ihre Zelte zurückgezogen, nur hin und wieder durchbrach das Schnauben einer der Pferde oder das mehr oder weniger leise Schnarchen eines Zeltbewohners die Stille. Eine nahezu friedliche Idylle, als plötzlich ...
Und nun seid ihr dran: Was geschieht, was stört die Nachtruhe der Juniors? Schickt eure Idee bis zum 31. 08. 2008 an die Redaktion des A'vron (per PN an Mericus Gaidin oder mich) – die originellsten Ideen gewinnen supertolle, einmalige Überraschungspreise.
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Kreuzworträtsel - von Makani Valur
Fragen:
- Aus welcher Ajah ist Mumsie "theoretisch" erhoben?
- Welche Ajah hat die meisten Mitglieder?
- In welchem Monat wurde DSC gegründet?
- Wo findet ihr die wichtigsten Regeln für DSC?
- Vorname des jüngsten SM?
- Nachname des Redakteurs vom A'vron?
- Cadim Gaidin ist Hauptmann von welcher Valdar?
- Was trinkt die Valdar Caba'drin so gerne?
- Wer war Nocturna Sedais erster Behüter?
- Welche Ajah hatte Luftballons am letzten FT?
- Wo war das erste FT aller Zeiten?
- Was feiern wir auf DSC in der heißen Jahreszeit?
- Was hat die Valdar Caba'drin als "Wappentier"?
- Welcher Rang folgt auf den Rekruten?
- Was hütet der Hüter?
Die Auflösung findet ihr in der nächsten Ausgabe des A'vron.
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