A'vron - Der Beobachter - Frühling 2008
Vorwort - von Berior Alaeyn
Und wieder ist es Frühling geworden. Und wieder hat es die Redaktion des A'vron geschafft eine - wie ich finde - spannende, informative und auf jeden Fall aufregende Ausgabe herauszugeben. Als stellvertretender Redakteur möchte ich mich sehr herzlich bei meinem Team bedanken, und nun gar nicht lange Reden schwingen sondern allen Lesern viel Spaß bei der Frühlingsausgabe des A'vron wünschen.
stellvertretend für den Redakteur
Berior Alaeyn
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Frühling - von Lyuna Ishizu
"In jedem Winter steckt ein zitternder Frühling, und hinter dem Schleier jeder Nacht verbirgt sich ein lächelnder Morgen."
- Khalil Gibran
Des Nachts, wenn alles schläft, die Schneeflocken von kalter Stille umfangen werden, ist die Zeit, in der die Feen des Frühlings ihre Arbeit beginnen
Sie fliegen hinauf in die Wolken, säen Wärme und Frohsinn, sodass sie bald zum Vorschein kommen mögen und die dunklen Wolken verdrängen.
Sie fliegen zu jedem Fenster und jeder Tür, auf dass sie sich bald öffnen mögen, um die Wärme hereinzulassen.
Sie fliegen zu jedem Halm und Baum und Strauch, auf dass die bald wieder blühen mögen, um der Welt neues Leben einzuhauchen?
Du glaubst mir nicht? So sieh im Winter hinaus, vielleicht besuchen sie ja gerade dein Fenster. Und wenn du sie sieht, so wirst du wissen, der Frühling ist nah.
"Die Blumen des Frühlings sind die Träume des Winters."
- Khalil Gibran
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Community News - von Berior Alaeyn
Endlich stimmt das Wetter einmal mit dem Kalender überein - der Frühling ist da! Und damit auch wieder ein neuer A'vron und eine neue Auflage der Community News.
Seit dem letzten Mal ist wieder einiges passiert - die wohl einschneidensten Dinge waren die Revision und der Forengeburtstag.
Am 1. März feierten wir zwei Jahre DSC! Eigentlich ziemlich unglaublich, dass das schon wieder so lange her ist. Zwei Jahre sind vielleicht nicht sonderlich lange auf den ersten Blick - für ein junges Online-Portal ist das aber eine halbe Ewigkeit, vor allem wenn man bedenkt, dass viele (englischsprachige) Rad-der-Zeit Seiten eine Halbwertszeit von ein paar Wochen haben. Dass es uns immer noch gibt und ich hier nun bereits zum sechsten Mal Community News verfasse grenzt da schon fast an ein Wunder. Ein Wunder, dass ohne die eifrige Teilnahme so Vieler an der Community nicht möglich wäre. An dieser Stelle möchte ich mich als einer der Administratoren von DSC herzlich bei allen Usern bedanken, die ein aktiver Teil dieser Gemeinschaft geworden sind.
Und damit so eine Gemeinschaft auch funktioniert gibt es bei uns die Revisionen. Eine davon haben wir kürzlich abgeschlossen. Auf den ersten Blick sind die Ergebnisse scheinbar spärlich - die Halle der Kunst wurde als Kunstpavillon am Gelände der Burg (und somit allen zugänglich) neu eröffnet und in der Stadt gibt es einen Ogierhain. Die weiteren Ergebnisse sind aber durchaus auch wichtig, selbst wenn sie vielleicht nicht so sichtbar sind.
Zum einen wurde die Frage geklärt, wie wir mit Usern verfahren, die noch keine Ahnung von den Büchern haben. Zum anderen wurden die Revisionsintervalle auf neun Monate verlängert, wodurch die Revisionen nicht mehr jedes Mal auf März und September fallen.
All das ist natürlich nicht wirklich etwas Neues. Die Community News sind ja meistens ein Rückblick auf die vergangenen Monate - so auch dieses Mal. Daher ist es mir eine besondere Freude nun auch einmal eine richtige Neuigkeit zu präsentieren:
Da wir inzwischen einige Gaidin und sogar eine Gaidar in unseren Reihen haben, und wir wieder näher an die Vorlage der Bücher kommen wollen, sind alle Behüter bis zum Ende des Monats aufgefordert sich binden zu lassen. Jenen die bis dahin noch keinen Partner gefunden haben werden wir jemanden zuteilen. Wir hoffen durch diese Maßnahme den Zusammenhalt in der Burg zu verstärken und sind uns sicher, dass sie - nach eventuellen anfänglichen Problemen - auf lange Sicht das beste für die Community ist.
Berior Alaeyn
Hüter der Chroniken
Aes Sedai der Braunen Ajah
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Acht Tipps, um nach der Zeitumstellung rechtzeitig aus dem Bett zu kommen - von Lasimya Eldundold
Einfache Rechnung: je eher man aufstehen muss, desto eher muss man ins Bett. Unsere innere Uhr ist an einen gewissen Zeitrahmen gewöhnt, und dazu gehört eine eingespielte Schlafdauer. Wenn man also eine Stunde eher als gewohnt aus den Federn muss, sollte man auch eine Stunde eher schlafen gehen, um die innere Uhr nicht durcheinander zu bringen.
Licht lassen: Aufstehen in Dunkelheit fällt bekanntlich schwerer. Deshalb einfach Gardinen nur halb zu ziehen oder Rolladen nur halb herunter lassen, um am nächsten Morgen mit Licht geweckt zu werden. (Funktioniert natürlich nur, wenn man nicht so früh aufstehen muss, dass es draußen noch dunkel ist!)
Nicht zu warm: Gleich nach dem Weckerklingeln Bettdecke beiseite schlagen. Denn wenn es im Bett noch gar so warm und kuschelig ist, ist die Verlockung, einfach liegen zu bleiben, ungleich höher.
Frische Luft: Gleich nach dem Aufstehen für frische Luft sorgen und das Fenster öffnen, um den Kreislauf in Schwung zu bringen. Oder noch besser – bei geöffnetem Fenster schlafen. Gerade in der Nacht, wenn der Körper seine Kraftreserven wieder auffüllt, wirkt das wie eine körpereigene Frischkellenzur.
An den gedeckten Tisch: Bereits am Abend zuvor den Frühstückstisch vorbereiten, so dass nach dem Aufstehen nur noch die Kaffeemaschine eingeschaltet, der Tee aufgebrüht und die Butter aus dem Kühlschrank geholt werden kann. Die verlockende Aufsicht auf den bereits gedeckten Tisch holt einen viel schneller aus den Federn.
Öfters mal was Neues: Wer die Möglichkeit hat, die Töne seines Weckers zu verstellen, sollte dies zu Zeiten, zu denen sich die Weckzeit ändert (oder auch nach längeren Zeiten des immer gleichen Wecktons), tun. Die Verwunderung über den neuen Weckton reißt einen so gleich aus den Fängen des Schlafes.
Mehrfaches Weckerklingeln: Wer Angst hat zu verschlafen, sollte sich mehrere Wecker stellen, die im Abstand von etwa fünf bis zehn Minuten klingeln, vorzugsweise der leiseste zuerst und der lauteste zum Schluß. Oder einen Wecker mit Snooze verwenden: ein einfacher Druck lässt ihn nur verstummen und nach wenigen Minuten beginnt er erneut, bis man ihn richtig ausschaltet.
Oder einfach liegen bleiben – die nächste Zeitumstellung kommt bestimmt. ;)
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Feste im Frühjahr – was bedeuten sie? - von Mina Sogani
Das Bel Tine aus Rad der Zeit wird im Frühjahr gefeiert. Es hängt nicht an einem bestimmten Datum fest. Das Bel Tine feiert das Ende des Winters, die erste aufgehende Saat und die ersten neugeborenen Lämmer.
Der Abend vor dem Bel Tine wird Winternacht genannt. In dieser Nacht besuchen alle Bewohner des Dorfes sich gegenseitig und bringen jedem eine Kleinigkeit mit. In jedem Haus wird einem Speis und Trank angeboten.
Während des Mittags an Bel Tine tanzen die jungen unverheirateten Frauen um den Frühlingsbaum und umwickelten ihn mit bunten Bändern, während die unverheirateten Männer singen. Es werden auch Bel Tine Feuer errichtet, meist so groß wie Häuser. Sie werden nicht auf dem Dorfgrün errichtet, wie der Frühlingsbaum, sondern auf der nackten Erde. Alles was sich nicht um die Feuer herum abspielt, findet auf dem Dorfgrün ab. Die Feuer sorgen in der Nacht für Licht und Wärme, das gesamte Bel Tine wird mit singen und tanzen verbracht.
Ostern ist im Christentum das Fest der Auferstehung Jesu Christi. Diese geschah nach dem Neuen Testament „am dritten Tag“ von seiner Kreuzigung an. Daraus entstand die kirchliche Karwoche, wonach dem Karfreitag als Todestag der Ostersonntag als Auferstehungstag Jesu folgt.
Ostern ist für die meisten Christen das wichtigste Fest, weil die Auferstehung des Sohnes Gottes den Tod und die ewige Verdammnis aller Menschen nach ihrem Glauben endgültig besiegt hat. Einige Protestanten sehen jedoch den Karfreitag als höchsten christlichen Feiertag an, da schon der Tod Jesu Christi, nicht erst seine Auferstehung, die Menschheit von der Erbsünde erlöst habe. Für viele orthodoxe Christen sind Tod und Auferstehung Jesu gleich bedeutsam: Sie feiern beides in derselben Nacht.
Der Name Ostern stammt wohl aus einer germanischen Wurzel; auch viele heute populäre Osterbräuche und -symbole sind außerchristlicher Herkunft. Die Kirchen integrierten einige davon in ihr Auferstehungsfest, um ihnen eine christliche Bedeutung zu geben und Nichtchristen in die neue Religion einzubinden.
Im wirklichen Leben feiern auch ungläubige Menschen Ostern. Sie verstecken Geschenke für ihre Lieben, bemalen gekochte oder ausgeblasene Eier und freuen sich über ihre freien Tage. Viele Menschen essen am Karfreitag Fisch, es ist einfach so und sie wissen nicht warum. Der Ursprung kommt aus dem Christentum. Normalerweise essen streng gläubige Menschen jeden Freitag Fisch.
Es gibt sehr viele verschiedene Osterbräuche. Vom Osterfeuer, Ostereiern, Eiertrudeln, das Eierbemalen, auch der Osterhase zählt dazu. Inzwischen hat fast jede Familie ihren eigenen persönlichen Ablauf der Ostertage.
Osterei und Osterhase haben sich als symbolische Speisen des heidnischen Frühlingsfestes, in der sie meist Symbole der Fruchtbarkeit darstellten, bis heute erhalten. Dabei ist das Färben von Eiern zu Ostern eine weit verbreitete christliche Tradition, die von Armenien über Russland, Griechenland, den Mittelmeerraum bis hin nach Mitteleuropa bekannt ist. In zahlreichen Spielen für Kinder sind die bunt gefärbten Ostereier begehrte Gewinne; am Morgen des Ostersonntags müssen die Kinder vom Osterhasen versteckte Ostereier suchen.
Osterfeuer (in Bayern auch Jaurusfeuer, Judasfeuer oder Jaudusfeuer = Judas-Verbrennung) werden am Osterwochenende vielerorts aufgrund verschiedener Bräuche entfacht. Als weltliche Volkssitte ist das Osterfeuer seit 1559 bezeugt, geht aber auf vorchristliche Traditionen zurück, die sich an so genannten Brandopferplätzen als Gruben zeigen. Die 1906 erstmalig erkannten Plätze sind ein Phänomen der jüngeren Bronze- und der Eisenzeit. Sie besitzen gemeinsame, ihre Lage betreffende Attribute: exponierte Lage im Gelände, auf Höhenzügen oder Kuppen, Nähe zum Wasser, jedoch nicht zu Wohnplätzen.
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