+ Startseite
+ Einstiegstour
+ Verfassung
+ Mitglieder
+ RPG auf DSC
+ Treffen auf DSC
+ A'vron - Der Beobachter
+ Links
+ Forum

+ Mitgliederbereich




 

A'vron - Der Beobachter - Winter 2006/07


Vorwort - von Makani Valur

Vor einiger Zeit hat sich eine Idee in meinem Kopf manifestiert: Ich wollte gerne eine Zeitung auf die Beine stellen, die einerseits berichtet was im Forum geschieht und in der andererseits aber auch einfach lustige und unterhaltsame Sachen stehen, die jeder gerne liest. Also habe ich gefragt, wer an diesem Projekt teilnehmen will und es haben sich viele Interessenten gefunden, die sofort mit Begeisterung mitgearbeitet haben. Wir haben festgelegt, dass unsere Zeitung viermal jährlich herausgegeben werden soll und dass die erste Ausgabe zu Weihnachten erscheinen soll, was wir wie man sieht ja auch geschafft haben. Dann haben wir überlegt, wie man unsere Zeitung denn nennen könnte. Nach vielem Grübeln sind wir auf den perfekten Namen gekommen: „A’vron – Der Beobachter“ sollte sie heißen.
In dieser Ausgabe präsentieren wir euch viele verschiedene Sachen, besonders stolz sind wir natürlich, ein Exklusivinterview mit der wichtigsten Person der Burg bekommen zu haben: Unserer Amyrlin!
Auch finden sich interessante Kurzmeldungen – gerade für die, die in letzter Zeit ein klein wenig den Überblick verloren haben, was wann wo geschehen ist, mögen diese sehr aufschlussreich sein. Um dem A’vron ein bisschen aufzulockern haben wir auch Witze und Rätsel hinzugefügt, wir wünschen euch viel Spaß beim lesen.
Abschließend möchte ich mich noch bei meinem großartigen Team bedanken: Ihr habt viel gearbeitet und ohne euch wäre diese Zeitung nie möglich geworden.
Ich wünsche euch, liebe Leser, viel Spaß mit dem A’vron und ein gesegnetes Weihnachtsfest.

Makani Valur


__________


Interview - von Nocturna Nin'Stellar

Mutter, ich habe die Ehre mit Euch ein Interview für den Beobachter zu machen. Ich würde Euch gerne ein paar Fragen stellen, wenn Ihr Euch zur Verfügung stellen würdet.

*holt Notizblock und Stift hervor und beginnt vorzulesen*

F: Ihr seid nun schon lange Amyrlin. Wie stellt sich das Leben in der Burg für Euch dar?
A: Das Leben in der Burg besteht für mich ebenso aus Arbeit, wie aus jeder Menge Spaß. Seit dem 1. März haben wir viele neue Mitglieder bekommen, von denen fast alle hier regelmässig aktiv sind. Und auch wenn man meinen Namen nicht in jedem Thread lesen kann, so bin ich jeden Tag damit beschäftigt, diese Burg noch schöner und für alle Mitglieder angenehmer zu machen. Bei meiner Arbeit geht es vor allem darum, mich um die Belange der Mitglieder zu kümmern, d.h. niemanden zu benachteiligen und mich darum zu kümmern, dass sich alle Gruppen auf Da'Shadar Corenne wohl fühlen. Mit der tatkräftigen Unterstützung Beriors gelingt es uns - wie ich finde - auch ganz gut. Leider machen nur wenige Mitglieder von der Politik der offenen Tür gebrauch, aber wenn doch, dann versuchen wir auf den Punkt der Kritik einzugehen und ihn aus der Welt zu schaffen.
Vor einem Jahr hätte ich mir es niemals träumen lassen, doch heute ist DSC ein Teil meines Lebens geworden und ich verbringe gerne meine Zeit damit an der Verbesserung der Seite zu arbeiten und mich mit den Mitgliedern zu unterhalten. Auch habe ich einige sehr gute Freunde über DSC gefunden, Leute, die ich sonst niemals kennengelernt hätte, weil sie viel zu weit von mir wegwohnen.


F: Verstehe....trotz der vielen Arbeit wird doch hoffentlich noch Zeit für ein Privatleben sein. Es tauchen immer wieder Gerüchte auf, Ihr wärt mit dem Hüter nicht nur befreundet, sondern würdet mit ihm auch einsame Stunden verbringen? Ist was an der Sache dran?
A: Natürlich ist noch genügend Zeit für mein Privatleben, darauf achte ich schon, vor allem mein Freund und mein Hund sehen gerne mehr von mir, als nur meinen Rücken vor dem Computer.
Ich kann euch versichern, dass die Gerüchten über einsame Stunden mit dem Hüter wirklich nur Gerüchte sind. Wir sind sehr gut befreundet, aber mehr auch nicht.

F: Ich habe mir schon gedacht, dass Ihr das ganze verneint, aber aus sicherer Quelle habe ich erfahren, dass Ihr mit dem Hüter nachts zu seltsamer Musik um ein Feuer getanzt seid. Ich komme, wie der Hüter, aus Ghealdan und weiss, dass in abgeschiedenen Teilen des Landes dies dort als Vermählungsritual gilt. Hat er Euch davon nichts erzählt?
A: Erm, nein. *schaut etwas schockiert*

F: *räusper* Erm...gut, lassen wir das! Machen wir lieber mit der nächsten Frage weiter: Böse Zungen behaupten, Ihr hättet keinen Sinn für Mode, da Ihr in Eurer Stola die Farben Grün und Blau nebeneinander tragt. Bei allem Respekt, auch Euch wird der Spruch "Grün und Blau, schmückt die Sau" bekannt sein. Wie steht Ihr dazu?
A: *lächelt* Würdet ihr auch einem Regenbogen den Sinn für Mode absprechen? Die Stola von mir ist an das Spektrum des Regenbogens angelehnt, mit dem Unterschied, dass die Farben weiß, braun und grau in der Mitte sind. Die offizielle Reihenfolge der Stola sieht anders aus, doch ich finde, wir sollten unsere Besonderheit durch eine Abwandlung verdeutlichen. Jedenfalls kann auch ich nicht hingehen und jeden Tag die Farben meiner Stola ändern, nur weil es gerade modisch ist, oder nicht. Schon Generationen vor mir trugen diese Farben. Und wer weiß? Vielleicht wäre der ein oder andere Kesselflicker sehr zufrieden mit dieser Kombination!

F: *lacht* Das kann ich mir gut vorstellen! In einem Interview, das Ihr den Tar Valon News letzte Woche gegeben habt, habt Ihr Euch beschwert, dass die Gaidin von Heute mit dem alten Schlag nicht mehr zu vergleichen seien. Liegt es daran, dass Ihr noch immer behüterlos seid? Oder war das ein versteckter Angriff auf Meister Mertanoran?
A: Das liegt sicherlich an ersterem, denn ich bin sicher, Meister Mertanoran bildet die Rekruten und Aethan excellent aus. Wenn er nicht weiss, welch gute Kämpfer die Gaidin früher waren, wer sollte es dann wissen?

F: Da habt Ihr allerdings recht. Wie sollte Euer Behüter denn aussehen und welche Eigenschaften sollte er mitbringen? Eventuell können wir ja auf diesem Wege etwas für Euch finden. *flüstert* Ihr solltet lächeln, wenn wir nachher das Foto fürs Titelblatt machen...
A: Der perfekte Behüter ist größer als ich, hat dunkle Haare und vorzugsweise dunkle Augen. Er sollte kräftig sein, aber auch kein totales Muskelpaket.
Ihn sollte etwas mystisches und gefährlich wirkendes umgeben. Ausserdem sollte er immer wissen, wann er gebraucht wird und wann er sich besser im Hintergrund halten soll. Vor allem sollte er auch wissen, wann ich mir seine Hilfe wünsche, ohne dass ich dies extra sagen muss.
*lacht* Jetzt werde ich wahrscheinlich nie mehr einen Behüter bekommen.

F: Och, das glaube ich nicht *grinst* Wahrscheinlich liegt es einfach nur daran, dass Ihr viel zu beschäftigt seid, um Euch um solche Dinge zu kümmern. Da fällt mir ein: es ist gar nicht so lange her, dass man Euch in einem seltsamen Gefährt gesehen hat. Es wurde als Käfig mit Rollen beschrieben. Betreibt Ihr etwa - wie der letzte wiedergeborene Drache - geheime Forschungsarbeiten? Und wenn ja, wann dürfen wir die Erfindung bewundern?
A:Ich wusste, dass mich irgendwann jemand darauf ansprechen würde. Aber nun scheint es wirklich an der Zeit mit der Wahrheit ans Licht zu kommen. Bei dem Gefährt, welches ihr beschreibt handelt es sich um die einzige Mumsie-Achterbahn auf der ganzen Welt. Sie hat 3 Loopings, 6 Schrauben und kann sogar rückwärts fahren. Die Eröffnung des Mumsie-Vergnügungsparks wird bald stattfinden. Die Probefahrten wurden ohne Komplikationen abgeschlossen. Alle Bewohner der Weißen Burg sind natürlich herzlich zur großen Eröffnungsfeier eingeladen.


F: Du meine Güte! Ich habe zwar etwas Spektakuläres erwartet, aber dennoch nichts dieser Größenordnung *staunt* Auf die Eröffnungsfeier bin ich mehr als gespannt.
Ich weiss, dass Ihr viel zu tun habt, deshalb nur noch eine letzte Frage, Mutter. Was ist Euer grösstes Ziel, dass Ihr durch die Stellung als Amyrlin erreichen wollt?
A: Mein größtes Ziel ist es natürlich die Gänge unserer Weißen Burg mit Leben zu füllen. Ich wünsche mir, dass DSC weiter wächst, aber die Atmosphäre hier trotzdem so gemütlich bleibt, wie sie jetzt ist. Ich werde alles in meiner Macht stehende daran setzen, dieses Ziel zu verfolgen, ohne es dabei auf Kosten anderer aufzubauen. Aber ich denke mit dem Spitzen-Team, welches wir hier sind, können wir für DSC noch eine lange Lebensspanne erwarten.
Danke euch allen!

Ein wahrhaftig schöner Schlussatz! Mutter, ich danke Euch für die Zeit, die Ihr geopfert und die Ehrlichkeit, mit der Ihr geantwortet habt. Unsere Leser werden sich darüber freuen. Lasst uns zum Abschluß noch ein kleines Foto machen. *flüster* Jetzt schön lächeln und große Augen machen, Ihr wisst schon....

*klick*

Mutter

Ich danke Euch, Mutter. Es war mir eine Ehre *verneigt sich*

__________

Community News - von Berior Alaeyn

Das Jahr 2006 neigt sich dem Ende, und nach nun fast neun Monaten Foren-Geschichte gäbe es einiges zu berichten. Ich möchte daher diesen Artikel nutzen, um einen kleinen Rückblick über die Entstehung des Forums bis hin zu seiner heutigen Form zu geben.
Einiges hat sich verändert, seit wir am 1. März 2006 mit unserem kleinen Forum online gegangen sind. Die Idee war damals auf einer englischen RPG-Seite entstanden, doch sowohl die Amyrlin als auch ich kannten die erfolgreichen Konzepte englischer Community-Seiten zum Thema "The Wheel of Time" und wunderten uns, warum es so etwas noch nicht auf deutsch gab.
Am 20. Februar registrierte ich ein Forum, und bereits am 1. März hatten wir das Grundkonzept fertig und gingen online. Auf den ersten Blick mag das zu kurzfristig erscheinen, und in der Tat - es gab noch einige Punkte, die es zu klären galt. Zu unserem großen Glück fanden wir jedoch einige engagierte Menschen, die uns auf unserem Weg unterstützten, und gemeinsam konnten wir DSC zu dem machen, was es heute ist.
An dieser Stelle möchte ich ein großes Dankeschön an alle richten, die zur Entstehung des Forums beigetragen haben, und sich auch heute noch täglich dafür einsetzen!

Die Zeit verflog wie im Winde, und schon bald war unser altes, werbegesponsortes Forum zu klein und einschränkend für uns. So machte ich mich im Sommer auf die Suche nach einer Alternative und fand einen zuverlässigen (und günstigen) Hoster. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten waren die technischen Probleme schnell gelöst und wir holten die Senior Member ins neue Forum, um alles für den Umzug der Junior Member vorzubereiten.
Dieser erfolgte fast einen Monat später - am 2. September - und konnte sehr schnell abgeschlossen werden. In einem neuen Forum, an dem ich ständig herumbastelte, wuchs die junge Community, und auch heute noch, haben wir einen ständigen Fluss an Neuzugängen.

Die größten Neuigkeiten der letzten Wochen waren einerseits freudige Ankündigungen, aber auch notwendige Änderungen an der Struktur des Forums und seiner Verfassung.

Die Einführung von Chat-Regeln, die klare Regelung von Bestrafungen, eine neue Definition des "Community" Begriffs, die Einführung des Stadtbewohner-Rangs, eines Mentor-Schützling-Systems für alle Mitglieder und die Regelung der Zweitcharaktere waren dabei die wichtigsten Neuerungen. All diese Änderungen wurden eingeführt, da sie dringend notwendig waren, und wir so die nötige Zeit haben, die neuen Systeme zu evaluieren, bis zur großen Revision im März '07, an der alle User teilnehmen können und sollen.

Der Dezember brachte einige Geburtstage - nocheinmal alles Gute denen die schon hatten, und denen die noch kommen! Aber auch zwei Erhebungen - Choirn al'Bharuia zur Aes Sedai der Grünen Ajah und Mericus Damodred zum Aethan der Weißen Burg - und einen Geschwisterbund: Nocturna Sedai, Sitzende der Grünen und Devon Sedai, Sitzender der Grauen! Herzlichen Glückwunsch!

Auch von der technischen Seite her gab es etwas im Dezember: In Zusammenarbeit von Melissa Sedai, Sitzende der Gelben Ajah (Texte), unserer Amyrlin (Bilder) und mir (techn. Umsetzung) entstand in den Wochen vor Weihnachten ein großer Adventkalender mit Türchen für jeden Tag! Außerdem erstrahlt unser Forum im Dezember in weihnachtlichem Outfit.

Im RPG-Bereich hat sich ebenfalls einiges getan. Mit "Der goldene Käfig" hat ein neues Rollenspiel geöffnet, an dem wieder alle Rollenspieler teilnehmen können. Nach "Der Schatten führt ein Schlag gegen Tar Valon" ein neues, anspruchsvolles RPG für die ganze Burg!

Und wie es sich für einen richtigen Jahresrückblick gehört, wollen wir auch in die Zukunft blicken. Was erwartet uns im kommenden Quartal?
Die Ski-Saison wird in vollen Gang kommen, und einige Mitglieder werden auf Urlaub fahren. Außerdem kommt gegen Ende des Semesters traditionell der Prüfungsstress auf die Jüngeren unter uns zu. Aber auch der Frühling erwartet uns, und mit ihm die Feierlichkeiten zum einjährigen Jubiläum von Da'Shadar Corenne! Wir dürfen gespannt sein...

Von der administrativen Seite, hoffen wir, dass wir die nächsten Monate bis zur großen Revision im März ohne neuerliche Umbruche überstehen können. Die Zeichen stehen gut, und wenn wir alle weiterhin an einem Strang ziehen, dann werden wir es auch schaffen. In diesem Sinne: Ein frohes, besinnliches und ruhiges Weihnachtsfest, und eine ausgelassene, heitere und nicht zu betrunkene (:look) Silvesterfeier und einen guten Rutsch ins Jahr 2007.

Berior Alaeyn
Hüter der Chroniken
Aes Sedai der Braunen Ajah


__________

Spiel, Spaß und Witze - von Mericus Damodred

Hier findet ihr nun eine Geschichte. Ihr könnt diese Geschichte vorlesen oder sie als Spiel verwenden.

Die Geschichte als Spiel:

Man braucht dazu mindestens vier Spieler und einen Erzähler. Die Geschichte hat acht Rollen, was aber nicht heißt dass nur maximal acht mitspielen können. Jeder Mitspieler bekommt eine Rolle. Papa Alfons, Mama Alfons, Oma Alfons, Opa Alfons, Franzl, Anna, klein Egon oder klein Frida. Nun stetzt sich jeder auf einen Stuhl. Der Erzähler beginnt nun die Geschichte zu erzählen. Immer wenn ein Name gesagt wir, muss die Person mit dem Namen aufstehen einmal um den Stuhl rennen und sich wieder hinsetzen. Wenn das Wort Famile Alfons vorkommt, müssen ALLE aufstehen und um ihren Stuhl rennen. Der Erzähler sollte die Geschichte langsam vorlesen, damit auch jeder Zeit hat um den Stuhl rennen zu können.

Allternativ für mehr als acht Spieler: Das Spiel geht auch mit mehr als acht Spielern, nach dem die ersten acht ihre Namen erhalten haben beginnt es wieder von vorne mit der Namens Verteilung. Man kann es nun so wie oben Spielen oder eine andere Variante einführen. Jedes Namenspaar (z.B wurde Papa Alfons zweimal vergeben) hockt sich Rücken an Rücken auf zwei Stühlen. Wird der Name genannt müssen die beiden ganz schnell die Plätze tauschen.


Weihnachten und der Weihnachtsbaum

Kurz vor Heilig Abend saß Familie Alfons beim Abendessen. "Wir müssen noch einen Weihnachtsbaum kaufen" sagte Mama Alfons zu Papa Alfons. "Ja, Mama Alfons" entgegnete Papa Alfons. "Ich werde gleich Morgen einen kaufen gehen". "Ich will mit, ich will auch mit, Weihnachtsbaum kaufen" sprach klein Frida ganz aufgeregt. "Pah Weihnachtsbaum kaufen" grummelte Opa Alfons. "Als ich noch jung war, da brauchte man keine Bäume kaufen. Da ging man in den Wald und hat sich einen geholt" "Ja Opa Alfons, das war früher" sprach Oma Alfons sanft zu ihrem Mann und tätschelte seine Hand. "Ach früher war alles besser" schimpfe Opa Alfons und schüttelte seinen erhoben Stock. "Ich will einen Blauen Weihnachtsbaum" murmelte Franzl. Er war das älteste Kind und in der Pupertät. Für ihn war alles blau. "Wenn Franzl nen blauen Weihnachtsbaum bekommt, will ich einen mit Nagellack, Schminke und Tusche" motze Anna, sie war gerade ein Jahr jünger als Franzl und auch voll in der Pupertät. "Ich mag aber keine blauen Äpfel" sagte klein Egon und fing an zu weinen. Sofort begann ein Streit. "Blau muss der Baum sein" "Nein gelb" "Ich will nen Schokobaum" "Ich will einen Baum mit vielen Gescheneken haben". Familie Alfons hatte kein gemütliches Abendessen. Papa Alfons hob beschwörend seine Hände. Mama Alfons schüttelte nur ungläubig den Kopf. Während Opa Alfons lachend seinen Stock schwang, nahm Oma Alfons klein Frida auf den arm und tröstete sie, da sie als jüngste keine Chance hatte sich gegen ihre Geschwister zu wehren. Franzel und Anna lagen sich in den Haaren und streiteten welche Farbe der Baum haben musste, während klein Egon rumbrüllte das Weihnachten ohne Süssigkeiten doof ist. So wie seine ganzen Geschwister. Alle Doof, doof, doof. "RUHE" brüllte Papa Alfons, sofort war die ganze Familie Alfons still. "Wenn ihr nicht bald aufhört, kaufe ich überhaupt keinen Weihnachtsbaum". "Hehe" grinste Opa Alfons und wippte auf seinem Stuhl hin und her und schüttelte seinen Stock. "Kauf doch jedem einen Baum" meinte Oma Alfons. "Oma Alfons" sprach Mama Alfons zu Oma Alfons mit harter Stimme. Aber das Chaos war schon angerichtet. Die Kinder brüllten nun alle los, dass sie ihren eigen Weihnachtsbaum haben wollten. "Meine wird dann blau" brüllte Franzel "Und ich schminke meinen" brüllte Anna zurück. "Ich habe einen voller Süssigkeiten" summte klein Egon und hüpfte auf und ab. Und klein Frida "Wollte einen mit ganz vielen Geschenken". Oma Alfons lächelte, Opa Alfons lachte und schwang seinen Stock. Nur Papa Alfons und Mama Alfons saßen still am Tisch.
"Wir können nicht für jeden einen Weihnachtsbaum kaufen" sprach schließlich Papa Alfons, als die Kinder sich ein bisschen stiller wurden. "Wir kaufen einen Weihnachtsbaum und damit hat es sich" sagte nun Mama Alfons mit energischer Stimme. Die Kinder schauten traurig drein. "Wegen uns können wir auch gleich Weihnachten ausfallen lassen" meinte Papa Alfons. "Nein" erwiederten alle Kinder gleichzeitig. "Dann hört auf zu streiten" schimpfte Mama Alfons. Kleinlaut gingen die Kinder nach oben und Mama Alfons räumte zusammen mit Oma Alfons den Tisch ab. Während Papa Alfons und Opa Alfons einen Verdauungsschnaps tranken.
Am nächsten Tag kaufte Papa Alfons einen ganz normalen Weihnachtsbaum und brachte ihn nach Hause. Dann stellte Papa Alfons den Baum im Wohnzimmer auf und schloß die Tür zu. Nur Mama Alfons durfte rein. Gemeinsam schmückten Mama Alfons und Papa Alfons den Baum. Gegen Abend ging die Familie Alfons in die Kirche. Nach der Christvesper fuhren sie nach Hause und nahmen das traditionelle Essen ein, dass sie jeden Heilig Abend aßen. Klein Frida hatte keinen Hunger genausowenig klein Egon. beide konnten es nicht erwarten endlich die Bescherung zu bekommen. All die vielen Geschenke und Süssigkeiten. Franzl und Anna, waren etwas älter sie gaben sich cool und lässig. Doch auch sie waren ein klein wenig unruhig. Endlich war es soweit. Opa Alfons ging zusammen mit Papa Alfons in das Wohnzimmer um zu schauen ob das Christkind schon weg ist. Oma Alfons nahm klein Frida in die Arme. Endlich ging die Tür zum Wohnzimmer auf. Dort stand er der wohl schönste Weihnachtsbaum überhaupt. Überall leuchteten Kerzen und der Christbaumschmuck funkelte in tausend Farben. Während die Kinder sich auf die Geschenke stürtzten ging Mama Alfons zum Klavier und spielte Christbaumlieder, wie "Oh du fröhliche, oh du seelige" oder "Ihr Kinderlein kommet". Während Oma Alfons, Opa Alfons und Papa Alfons sangen, packten die Kinder die Geschenke und Süssigkeiten aus. "Der Baum ist ja blau" schrie Franzel plötzlich auf. "Und hier ist er gelb" freute sich Anna. "Bei mir hängen lauter Süssigkeiten" lachte klein Egon und klein Frida hatte fand lauter kleine Geschenke die am Baum hingen. Die Kinder waren überglücklich jeder hatte das was er wollte. Das war das schönste Weihnachten aller Zeiten. Lachend setzten sich Papa Alfons, Mama Alfons, Oma Alfons und Opa Alfons an den Wohnzimmertisch. Auch sie hatten Geschenke. Mama Alfons hatte einen edlen Rotwein und ein neun Krimiroman bekommen. Papa Alfons freute sich über den teuren Whiskey. Oma Alfons hatte einen ganzen Berg voller Wolle bekommen und Opa Alfons packte eine wunderschön verzierte Pfeife aus. Die Kinder spielten mit ihren Geschenken. Die Familie Alfons war glücklich. Als es später wurde schenkte sich Papa Alfons ein GLas Whiskey ein. Mama Alfons begann ihn ihrem Buch zu lesen, Oma Alfons strickte einen neuen Pullover und Opa Alfons erzählte dem Franzl, der Anna, klein Egon und klein Frida eine tolle Weihnachtsgeschichte. "Das ihr mir das nie vergisst meine Enkel" sprach Opa Alfons am ende der Geschichte "Das Christkind bringt die Geschenke und nicht irgendeine Erfindung der Kaufhausgeschäften. Aber das wichtigste ist, die wertvollsten Geschenke kommen immer aus dem Herzen, nie aus einem Geschäft"




Witze passend zur Jahreszeit

Die Großmutter zur Enkelin: "Du darfst Dir zu Weihnachten von mir ein schönes Buch wünschen!" - "Fein, dann wünsche ich mir Dein Sparbuch."

***

Josef und Maria sind auf Herbergssuche. Leicht genervt klopft Josef an die zwölfte Tür. Der Wirt öffnet, es entsteht folgender Dialog:
Josef: "Habt Ihr Quartier für mich und meine Frau?"
Wirt: "Nein, alles ausgebucht"
Josef: "Aber seht doch, meine Frau ist hochschwanger"
Wirt: "Da kann ich doch nichts für..."
Josef: "Ich doch auch nicht!"


***

Der kleine Sohn fragt den Vater, was Politik sei.
Der Vater meint: "Nehmen wir zum Beispiel unsere Familie. Ich bringe das Geld nach Hause, also nennen wir mich Kapitalismus. Deine Mutter verwaltet das Geld, also nennen wir sie die Regierung. Wir beide kümmern uns fast ausschließlich um dein Wohl, also bist du das Volk. Unser Dienstmädchen ist die Arbeiterklasse und dein kleiner Bruder, der noch in den Windeln liegt, ist die Zukunft. Hast du das verstanden?"
Der Sohn ist erst einmal zufrieden. In der Nacht erwacht er, weil sein kleiner Bruder in die Windeln gemacht hat und nun schreit.
Er steht auf und klopft am elterlichen Schlafzimmer, doch seine Mutter liegt im Tiefschlaf und lässt sich nicht wecken. Also geht er zum Dienstmädchen und findet dort seinen Vater bei ihr im Bett. Doch auch auf sein mehrmaliges Klopfen hin lassen die Beiden sich nicht stören. So geht er wieder in sein Bett und schläft weiter.
Am Morgen fragt ihn sein Vater, ob er nun wisse, was Politik sei.
Der Sohn antwortet: "Ja, jetzt weiß ich es. Der Kapitalismus missbraucht die Arbeiterklasse, während die Regierung schläft. Das Volk wird total ignoriert und die Zukunft ist voll Scheiße!"



***

Eine Frau hat immer Besuch von ihrem Liebhaber, während ihr Mann bei der Arbeit ist.
Eines Tages versteckt sich der neunjährige Sohn im Schrank um zu beobachten, was die beiden denn so machen...
Auf einmal kommt der Ehemann überraschend nach Hause und die Frau versteckt auch ihren Liebhaber im Schrank:
Der Sohn: "Dunkel hier drinnen..."
Der Mann (flüstert): "Stimmt."
Der Sohn: "Ich hab einen Fußball..."
Der Mann: "Schön für Dich."
Der Sohn: "Willst Du den kaufen?"
Der Mann: "Nee, vielen Dank!"
Der Sohn: "Mein Vater ist draußen!"
Der Mann: "OK, wie viel?"
Der Sohn: "250 Euro."
In den nächsten Wochen passiert es nochmal, dass der Sohn und der Liebhaber
im gleichen Schrank enden.
Der Sohn: "Dunkel hier drinnen...."
Der Mann (flüstert): "Stimmt."
Der Sohn: "Ich hab Turnschuhe."
Der Mann, in Erinnerung, gedanklich seufzend: "Wieviel?"
Der Sohn: "500 Euro."
Nach ein paar Tagen sagt der Vater zum Sohn: "Nimm deinen Fußballsachen und lass uns eine Runde spielen."
Der Sohn: "Geht nicht hab ich alles verkauft!"
Der Vater: "Für wie viel?"
Der Sohn: "Für 750 Euro."
Der Vater: "Es ist unglaublich wie Du Deine Freunde betrügst, das ist viel mehr als die Sachen gekostet haben. Ich werde Dich zum Beichten in die Kirche bringen!"
Der Vater bringt seinen Sohn in die Kirche, setzt ihn in den Beichtstuhl und schließt die Tür.
Der Sohn: "Dunkel hier drinnen..."
Der Pfarrer: "Hör auf mit dem Mist!!!"


***

Ein Kanadier sitzt gerade am Frühstuck, mit Kaffee, Croissants, Butter und Marmelade, als sich ein Kaugummi kauender Amerikaner neben ihn setzt. Ohne aufgefordert zu werden, beginnt dieser eine Konversation: "Esst ihr Kanadier eigentlich das ganze Brot?" Der Kanadier lasst sich nur widerwillig von seinem Frühstuck ablenken und erwidert: "Ja, natürlich." Der Ami macht eine Riesenblase mit seinem Kaugummi und meint: "Wir nicht. In den Staaten essen wir nur das innere des Brotes. Die Brotrinden werden in Containern gesammelt, aufbereitet, in Croissants geformt und nach Kanada verkauft." Der Kanadier hört nur schweigend zu. Der Amerikaner lächelt verschmitzt und fragt: "Esst ihr auch Marmelade zum Brot?" Der Kanadier erwidert leicht genervt: "Ja, natürlich". Wahrend der Ami seinen Kaugummi zwischen den Zähnen zerkaut, meint er: "Wir nicht. In den Staaten essen wir nur frisches Obst zum Frühstuck. Die Schalen, Samen und Überreste werden in Containern gesammelt, aufbereitet, zu Marmelade verarbeitet und nach Kanada verkauft." Nun ist es an dem Kanadier, eine Frage zu stellen: "Habt ihr auch Sex in den Staaten?" Der Amerikaner lacht und sagt: "Ja, natürlich haben wir Sex." Der Kanadier lehnt sich über den Tisch und fragt: "Und was macht ihr mit den Kondomen, wenn ihr sie gebraucht habt?" "Die werfen wir weg", meint der Ami. Jetzt fängt der Kanadier an zu lächeln: "Wir nicht. In Kanada werden alle Kondome in Containern gesammelt, aufbereitet, geschmolzen, zu Kaugummi verarbeitet und nach Amerika verkauft."





Rätsel Spaß (Auflösungen am Ende der Seite)

Erstes Rätsel:

Silvia ist genau 25 Jahre jünger als ihre Mutter.
In 7 Jahren wird die Mutter 5 mal so alt sein wie Silvia.
Wo befindet sich Silvias Vater?


Zweites Rätsel:

Ich werde dir gleich eine Frage stellen, die du ganz einfach mit "ja" oder "nein" beantworten kannst. Es wird auch keine schwierige Frage sein, denn du wirst die richtige Antwort kennen. Trotzdem wird es dir nicht möglich sein, mir die richtige Antwort zu sagen. Jeder andere könnte mir vielleicht die richtige Antwort sagen, du aber nicht. Dennoch bist du der einzige Mensch auf der Welt, der die richtige Antwort kennt.


Drittes Rätsel:

In einem Schrank liegen zehn weiße und zehn schwarze Socken.
Wie viele Socken musst du im Dunklen maximal heraus holen, um ein gleichfarbiges Paar zu bekommen?


Viertes Rätsel:

Du brauchst vier Minuten um vier Eier zu kochen.
Wie viele Minuten benötigst du, um zehn Eier zu kochen?



__________

A'vron Schnellmeldungen - von Lyuna Ishizu

07.08.2006, Trainingsplatz
Der Trainingsplatz öffnet seine Pforten!
Es ist den Aes Sedai und auch jenen, welche den Schal anstreben ab heute möglich, die werdenden Gaidin und sogar diese selbst beim Kampftraining zu beobachten und vielleicht auch ihre Augen auf ihre künftigen Behüter zu werfen.
Der Meister der Gaidin selbst erklärte sich bereit, seine Schützlinge zu trainieren, was mit Sicherheit einen bleibenden Eindruck bei den Zuschauern und auch bei den Rekruten und Aethan hinterließ.

15.11.2006, Die Quartiere der Novizen
Mit Schrecken mussten die jungen Auszubildenden feststellen, dass irgendjemand in sämtliche ihre Betten sogenanntes „Juckpulver“ verteilt hatte, welches einen besonders gemeinen und lang anhaltenden Juckreiz auf der Haut auslöst. Es war im Allgemeinen eine recht ungemütliche und schlaflose Nacht in der Weißen Burg.
Mutmaßungen wurden angestellt, dass die Herrin der Novizen selbst das Pulver verteilt hatte, um sich für einen Streich, der ihr selbst gespielt worden war zu „bedanken“.

30.11.2006, Tar Valon
Eine unheimliche Serie von Mordanschlägen versetzt seit neuestem die Bewohner der Weißen Stadt in Angst und Schrecken.
Erst traf es Mericus Damodred, auf grausame Weise ermordet im Stall der Burg aufgefunden. Die Haut um seinen Hals war gerötet, viele Äderchen in seinen Augen geplatzt. Pathologen bestätigten die Vermutung, er sei stranguliert worden. Aufgebracht machten sich die Bürger daran, den Mörder zu finden. Jedoch blieben sie erfolglos, was sich daran zeigte, dass schon kurz darauf der nächste Mord stattfand. Besonders die Aes Sedai waren entsetzt, als Devon dur'Nathenos, Bruder und Sitzender der Grauen Ajah in seiner eigenen Kammer ermordet wurde. In seiner Hand befand sich ein Becher, der bei näherer Betrachtung leicht bitter roch.
Noch immer sind diese zwei hinterlistigen Tötungen ungeklärt. nachforschende Spezialisten zeigen sich ratlos... das Tar Valon Mord Mysterium zeigt sich noch immer ungeklärt.

4.12.2005, Die Goldene Krone
Der (damals noch) Rekrut Mericus Damodred verschwand unter mysteriösen Umständen aus der Weißen Bug. Einige sagten, er sei fortgelaufen. Andere behaupteten, das haustier der Roten habe ihn gefressen. Und wieder andere waren davon überzeugt, dass er sich einfach nur versteckte.
Verzweifelt begann der Meister der Gaidin, Cadim Mertanoran die Suche nach seinem Schützling, zunächst alleine, als die Zeit jedoch ohne eine Spur des jungen Mannes verstrich nahm er sich die anderen Bewohner Tar Valon’s zur Hilfe. Eine wilde Jagd begann, die von immer neuen, unerklärlicherweise auftauchenden Hinweisen auf den Verbleib Mericus’ geprägt war. Ja, sogar die Amyrlin selbst beteiligte sich an der Suche.
Sein Aufenthaltsort blieb bis heute ungeklärt, jedoch tauchte er letztendlich wieder auf, um auch zugleich zum Aethan erhoben zu werden.
Herzlichen Glückwunsch, Mericus ;)

06.12.2006, Die Weiße Burg
Immer öfter trafen Meldungen bei der Herrin der Novizen und dem Meister der Gaidin ein, es sei ein unheimlicher Mensch mit langem weißen Bart gesichtet worden, der überall in der Burg Süßigkeiten verteile. Die Novizen waren verängstigt, Lyuna Ishizu selbst meinte, es könne vielleicht ein Anschlag der Novizen Mafia gewesen sein, über die sie schon seit einiger Zeit Nachforschungen anstelle.
Letztendlich stellte es sich jedoch als gut gemeinte Tat Findecàno Elensar’s heraus, der den Bewohnern der Burg lediglich eine Freude zum Nikolaustag machen wollte.

14.12.2006, Die Gärten der Weißen Burg
In gemeinsamer Arbeit von Machtlenkern und Nicht-Machtlenkern entstand hier in kürzester zeit ein wunderschönes und vielgenutztes Bauwerk: Tar Valon’s hauseigene Eislaufbahn.
Verin Minly, Aes Sedai und Sitzende der Braunen Ajah selbst organisierte noch eigens eine Liveband und einen Schlittschuhverleih, welcher sogleich in Anspruch genommen wurde.
Während die eine Hälfte der Burgbewohner nun also die Eisbahn bevölkerten, vergnügte sich die andere am Glühweinstand – eine schöne, weihnachtliche Stimmung aufkommen lassend.


__________




Lösungen aus dem Rätselteil:

Erstes Rätsel: Mit der Mutter im Bett, da Silvia erst in Neun Monaten geboren wird.
Zweites Rätsel: Die Frage lautet: Wirst du mir die Frage mit "Nein" beantworten
Drittes Rätsel: Drei.
Viertes Rätsel: Natürlich auch 4 Minuten